Teil 4
 
"In 2 Tagen feiert Ashley Weihnachten. Dann dauert es auch nicht mehr lange, bis 
ich ihn wiedersehe." Gl�cklich sah ich Jenn an. Die wie ich vor Gl�ck fast zerspringen h�tte k�nnen. 
"Ja, und ich sehe Jake auch wieder!" Beide umarmten wir uns und lachten.
Am n�chsten Tag war ich wie jedes Weihnachten, bei meiner Familie. Das Geschenk von Jenn hob ich auf und 
packte es mit ihr zusammen aus. Ashleys nat�rlich erst morgen. Der Tag verging ziemlich schnell und schon befand 
ich mich wieder in meiner Wohnung. Jennifer sa� schon auf dem Sofa und wartete ungeduldig.
Mit einem "Da bist du ja endlich", begr�sste sie mich und l�chelte mich an. Zuerst packte
 sie meines aus. Es war ein weinrotes Shirt mit � �rmeln, darauf war eine silberne Rose 
abgebildet. Sie fand es wundersch�n, wor�ber ich mich nat�rlich freute. Dann kam meines. 
Es waren 2 Ketten mit je einem halben Herz, als Anh�nger. Auf jedem stand "Without you". 
"F�r Ashley und dich. Ich weiss doch, wie du dich f�hlst, wenn er nicht da ist." 
"Danke. Sie sind wundervoll." Wir umarmten uns und sahen uns noch ein paar Filme im Fernsehen an. Am n�chsten
 Tag klingelte gegen 16 Uhr mein Handy. "Hi Honey! Ich werde jetzt dein Geschenk auspacken." Ich konnte ihn mir so
 richtig gut vorstellen, wie er das P�ckchen aufriss. "Er ist wundersch�n. Vielen Dank." Es war ein Schl�sselanh�nger. 
Er war wie ein aufgeschlagenes Buch geformt. Darin stand: I WILL ALWAYS LOVE YOU. Carmen.
"Ok, jetzt packe ich deines aus. Bin schon gespannt, was es ist." Vorsichtig �ffnete ich das Geschenk und ein Bilderrahmen
 kam zum Vorschein. Auf ihm waren bunte Rosen gemalt. Darin befand sich das Foto, das wir vor dem schiefen Turm von 
Pisa gemacht hatten. Ich sa� auf einem Betonpfeiler und Ashley umarmte mich von hinten. Das war eine sehr sch�ne Zeit
 gewesen. 
"Oh, Ashley! Es ist wundersch�n."
"Ich dachte mir, das du so eine Erinnerung an unsere sch�ne Zeit dort hast. Es ist sch�n, das es dir so gut. gef�llt."
"Wir sehen uns in ein paar Tagen. Darauf freue ich mich schon.", meinte ich. Silvester mit ihm zu feiern, w�re sicher sch�n, 
dachte ich mir. 
"Was glaubst du, wie gl�cklich ich bin, wenn ich daran denke, dich wiederzusehen!" Jetzt musste ich l�cheln.
"Carmen, ich mach jetzt Schluss. Ich feiere noch mit meiner Familie weiter. Merry Christmas!", h�rte ich ihn noch sagen, 
und stellte mir vor, wie er wohl gerade aussah. Vielleicht hatte er sich schon gewaschen und umgezogen, obwohl ich das 
bei ihm nicht so glauben konnte. Zu ihm w�rde eher passen, dass er in Boxershorts seine Geschenke ausgepackt hatte. 
"Feiere noch sch�n. Dir auch fr�hliche Weihnachten. Bye Ashley.", meinte ich und h�rte noch ein "Bye S��e!", von ihm. 
Dann legte er auf und wieder waren wir getrennt. Wenn ich mit ihm telefonierte, erschienen die vielen Kilometer zwischen 
uns so unbedeutend.Jenn sah mich gl�cklich an, eben hatte auch Jake angerufen.
 
~4 Tage sp�ter~
 
In 6 Stunden geht unser Flug nach Orlando! Jenn war sicher genauso aufgeregt wie ich, dachte ich mir. Wir packten 
unsere Koffer und ich packte noch das dunkelblaue 
Abendkleid ein, welches ich erst gestern gekauft hatte. Als wir damit fertig waren, war es bereits 17 Uhr! Noch eine Stunde! 
Wir fuhren mit einem Taxi zum Flughafen. Die Stra�en waren ziemlich leer, deshalb hatten wir nur eine halbe Stunde Fahrzeit 
gebraucht. Wir checkten ein und die Stewardess brachte uns zu unseren Pl�tzen.
Zuerst lasen wir etliche Zeitschriften, redeten �ber alles m�gliche, dann bin ich doch eingeschlafen. Jenn weckte mich und 
meinte ich m�sse mich noch anschnallen. Wir w�rden gleich landen. Bei diesen Worten war ich sofort hellwach. Wenige 
Minuten sp�ter landeten wir.Als ich Jenns Hand ber�hrte, merkte ich, dass sie ebenfalls etwas feucht war. Gleich w�rden
 wir unsere beiden Jungs sehen. Wir stiegen aus, holten unsere Koffer und schon wurde ich fast von jemanden erdr�ckt.
"Hi! Ich f�nde es sehr sch�n, wenn ich noch weiteratmen k�nnte." Jetzt sah er mir tief in die Augen und k�sste mich.
"Ich liebe dich.", sagte ich und strahlte ihn an. Rechts von mir stand Jenn, die gerade Jake k�sste. Gl�cklich sah ich Ash an 
und zu viert gingen wir zum Van.
"Was machen wir heute noch?", fragte Jenn und sah ihren Freund erwartungsvoll an. Dieser zuckte mit den Schultern und
 sah hilfesuchend zu Ashley r�ber. Jennifer beugte sich zu mir und meinte dann: 
"Hat Ash schon was geplant? Du siehst wieviel Pl�ne meiner hat!" Ich grinste uns an. 
Unsere Boys sahen uns ziemlich perplex an, weil wir uns auf Deutsch unterhielten.
Mit einem "Nicht so wichtig.", zogen wir uns aus der Aff�re, sie mussten nicht alles wissen. Wir kamen an, und mir wurde
 klar, dass Jennifer nicht �bertrieben hatte, als sie mir vor 4 Monaten erz�hlt hatte, dass sie sich locker in dem Haus verlaufen 
k�nne. Ashley �ffnete mir galant die T�r und jetzt wurde es mir in voller Gr��e pr�sentiert. Die anderen Jungs liefen auf uns
 zu und begr�ssten uns. 
"Sch�n das ihr hier seit. Kommt doch erst mal rein und macht euch etwas frisch. Wollt ihr etwas trinken?", fragte Trev uns 
und ich meinte das ich gern ein Mineralwasser h�tte. Jenn nahm eine Cola. Die Anderen hoben unsere Koffer aus dem Auto 
und anschlie�end zeigten sie uns ihre Villa. Als Ash mir sein Zimmer zeigte, zogen wir es vor, noch etwas l�nger darin zu
 bleiben, da wir uns so lange nicht gesehen hatten. Auf seinem Tisch lag eine ganze Packung voller KIT KAT Riegel.
"Krieg ich eines?", fragte ich ihn und er meinte :
"Klar. Wenn ich gewusst h�tte, dass du die auch magst, h�tte ich mehr besorgt!"
"Macht doch nichts!", meinte ich und l�chelte ihn an.
"Ich habe doch immer noch dich!", sagte ich und schloss meine Augen, und wir versanken in einem unendlichen Kuss.
 Er beugte sich �ber mich und k�sste mich immer leidenschaftlicher. Pl�tzlich �ffnete sich die T�r und Dan schaute rein.
"Oh, sorry. Ich wollte euch eigentlich blo� fragen, ob ihr auch eine 
Pizza wollt. Jetzt grinste er uns an. Ash erhob sich von mir und meinte: 
"Ja, klar. Eine Vier Jahreszeiten, bitte." Dann sah er mich an und ich sch�ttelte den Kopf. Jenn und ich hatten etwas im 
Flugzeug gegessen. Etwas peinlich war mir die gegenw�rtige Situation schon. Ich sah Ash an und mir war klar, das es ihm
 genauso erging. R�te stieg in mein Gesicht. Jetzt fing er auch noch an zu grinsen. 
"Hey, es brauch uns doch nicht peinlich zu sein. Mach nicht so ein Gesicht!" Nun bildete sich auf meinen Lippen ebenfalls 
ein L�cheln. Er zog mich auf sein Scho� und k�sste mich. Nun schloss ich die Augen und freute mich schon auf die kommenden
 Tage.
"Die Pizzas sind da!", schrie Trevor durchs Haus und Ash machte eine Geste, ob ich nicht von ihm runtergehen will. Ich stand 
auf und Ashley nahm meine Hand und brachte mich ins Wohnzimmer. Dort hatten sich schon alle um die Kartons versammelt.
"Wo ist meine 4 Jahreszeiten?", h�rte ich Ash noch rufen und ich verzog 
mich auf die Couch. Endlich konnte ich in aller Ruhe Zeitschriften lesen und etwas entspannen. Nach einer halben Stunde kam
 mir mein Freund entgegen und fragte mich, was wir noch machen wollen. Ich hatte keine Ahnung, also gingen wir in sein 
Zimmer. Es war stockdunkel, nur eine Kerze brannte. Er setzte sich auf das Bett 
und fragte mich anschie�end:
"Willst nicht auch kommen?", etwas entt�uscht sah er mich an. Langsam ging ich auf ihn zu und l�chelte ihn an. Nun sa� 
ich auf seinem Bett und legte mich hin. Er beugte sich �ber mich und fing an mich zu k�ssen...
 
Sp�ter �ffnete er die Augen und sah mich gl�cklich an. Schnell schl�pfte ich wieder unter seine Bettdecke und kuschelte 
mich eng an ihn. So lagen wir noch eine ganze Weile, bis ich ihn fragte, was wir �berhaupt noch machen wollen. 
Es war jetzt 19 Uhr. Er schlug vor, am Strand spazieren zu gehen. Wir sahen dem Sonnenuntergang zu. Wir lie�en uns
 auf dem weichen Sand nieder. Das Naturschauspiel war einfach wundersch�n. Als die Sonne untergegangen war, liefen 
wir noch ein wenig in dem warmen Sand und machten uns sp�ter auf den R�ckweg. Ich ging schlafen, die anderen au�er 
Jenn und mir sahen sich noch ein paar Filme an, aber wir waren beide so m�de vom Flug, dass wir gleich schlafen gingen. 
Nachdem ich ein wenig geschlafen hatte, merkte ich wie sich jemand neben mich legte und mich anschaute. Ich �ffnete die
 Augen und sah ihn an. Er l�chelte mich an, gab mir einen Kuss und nahm mich in den Arm. So schliefen wir dann ein.
 
Die Sonnenstrahlen weckten mich am n�chsten Morgen. Ich war �berrascht, 
als ich aufwachte, und kein Ashley neben mir lag. Nun duschte ich zuerst, machte mir die Haare und ging anschlie�end ins 
Wohnzimmer. Dort war schon ein Tisch gedeckt mit Semmeln, einem bunten Blumenstrau�, es fehlte nur noch mein Freund. 
Schon kam er und l�chelte mich an.
"Guten Morgen, S��e!", meinte er und k�sste mich. 
"Morgen, Ashley! Wie sch�n du es gedeckt hast! Dankesch�n!", jetzt strahlte ich ihn an und nahm platz. Gl�cklich sah er mich 
an und wir begannen zu fr�hst�cken. Am Nachmittag gingen wir mit den Anderen ins Kino. Nachdem ich nicht so viel verstand, 
interessierte mich die Person neben mir nat�rlich viel mehr. Er schien gemerkt zu haben, dass ich ihn beobachtete, denn jetzt sah
 er mich an und grinste. 
"Interessiert dich der Film nicht?", fragte er mich und ich rollte mit den Augen, worauf er noch lauter lachte.
"Ja, und au�erdem ist mein Englisch nicht so gut." Erstaunt sah er mich an.
"Aber du verstehst alles, was ich sage, und ich rede nicht so ordentlich wie die im Film."
"Bei dir ist das was anderes." Ich legte meinen Kopf an seine Schulter und er nahm mich in den Arm. Nun sah ich auf und 
wir k�ssten uns. Vom restlichen Film bekamen wir nicht mehr viel mit. 
Anschlie�end gingen wir noch in Cafe`. Wir bestellten und redeten dann �ber den Film. 
"Trev, der Film schien dich ziemlich interessiert zu haben.", meinte Ashley und man konnte den ironischen Unterton kaum 
�berh�ren. Beide grinsten wir uns an.
"Ja, aber wenn meine Freundin hier w�re, h�tte er mich auch nicht angesprochen."
Jetzt erwiderte er unser Grinsen und wir wechselten schnell das Thema.
"Jenn, wie lange bleibst du noch bei uns?", fragte Erik sie und heftete seinen Blick auf sie, was Jake nicht so gefiel. Ich klopfte
 ihm auf die Schulter und l�chelte ihn aufmunternd an, worauf seine Eifersucht schrumpfte. 
"Die ganze Woche. Leider verl�sst Carmen uns in ein paar Tagen schon wieder." Traurig sah sie mich an. Wir w�rden uns in 
wenigen Tagen wieder sehen. Wenn ich daran dachte, wie lange ich Ashley nicht mehr sehen w�rde, bildete sich ein Klo� in 
meinem Magen. Jetzt f�hlte ich mich schlecht. 
Als wir fertig waren, verlie�en wir das Cafe` und machten uns auf den R�ckweg. 
Sp�ter ging ich ins Bett, worauf Ash mir kurz darauf folgte. Doch in dieser Nacht konnte ich nicht so gut schlafen, ich machte
 mir zuviel Gedanken. �ber uns, die jetzigen Tage, und wie es weitergehen w�rde. Mein Freund schien das gemerkt zu haben, 
denn mitten in der Nacht, meinte er, warum ich immer noch w�re. 
"Ich denke �ber uns nach, wie es weitergeht.", sagte ich und er sah mich aufmunternd an. Ich l�chelte ihn an und schlief in 
seinen Armen ein.
 
~Am n�chsten Morgen~
 
"Hey ihr 2 Turteltauben! Aufstehen!", schrie Trev ins Zimmer und ich zog die Bettdecke h�her.
 Ashley lag noch neben mir und gab ein Brummen von sich. Doch das schien Trevor gemerkt zu haben,
 denn jetzt kam er rein und zog die Decke weg. Ich rollte mich auf die andere Seite, zu Ashley. Dieser nahm mich in den 
Arm und Trev stand noch immer in der T�r und sah uns an.
"Kommt schon! Jake und Jenn gehen einkaufen, wir dachten, dass ihr auch 
mitgeht, ok?", fragte er und ich nickte. Nun nahm ich mir frische Sachen, und machte mich auf den Weg zum Bad. 
Meine Sachen legte ich auf den Hocker und zog mich aus. Ich stieg in die Dusche und wenige Minuten danach merkte
 ich eine Person hinter mir. Er umfasste meine Taille und ich zuckte zusammen. Wir blieben noch 
l�nger im Bad. Sp�ter fr�hst�ckten wir gemeinsam, dann gingen wir mit Jacob 
und Jennifer einkaufen. 
Nachdem wir ankamen, uns einen Wagen geholt hatten und den Supermarkt 
betraten, holte Jenn den Einkaufszettel raus.
"Wir brauchen Cornflakes!", rief Jenn und wir sahen uns um. 2 Minuten sp�ter kam Jake mit zwei Riesenpackungen, 
schon folgten wir ihm. Da jeder seine eigenen wollte, brauchte es ein wenig Zeit, bis wir alle gefunden hatten. 
Jetzt war unser Wagen schon fast voll, wie sollten wir nur die restlichen Sachen transportieren? 
Wir schafften es doch noch irgendwie alles zu verstauen. Unsere beiden Freunde trugen schlie�lich die 4 T�ten. 
Es war nicht sonderlich weit bis zum Haus. Am Nachmittag schwammen wir im Pool. Aber nachdem alle Jungs eine 
Wasserschlacht machten, war nat�rlich nur noch die H�lfte vom Wasser im Becken. Jenn und ich fanden es sehr komisch. 
Gegen 16 Uhr kamen noch die Freundinnen von Erik und Trev. Sie waren beide sehr nett. 
Um 18 Uhr machten Jenn, Julia, Sarah und ich uns fertig. Nachdem wir alle erstmal 1 Stunde im Bad gebraucht hatten, 
zogen wir uns um und machten uns unsere Haare. Das Kleid von Sarah, Trevors Freundin, war sehr sch�n, es ging bis zum 
Boden, war tr�gerlos, mit einem Schlitz bis zum Oberschenkel, in weiss. Zu ihrer braunen Haut sah es einfach wundervoll aus.
Das von Julia war einfach wundervoll. Es war rot, genauso lang wie 
Sarahs, hatte den R�cken frei und war nur mit zwei d�nnen Tr�ger befestigt. Sie sah fabelhaft darin aus. Die Kleider von Jenn 
und mir waren auch ganz sch�n. Jenn ihres war dunkelgr�n, aus Samt, schulterfrei, h�rte etwas �ber dem Knie auf mit einem 
Schlitz. Meines war blau, reichte ebenfalls bis zum Boden, war am Ausschnitt mit 
R�schen verziert und dazu die passende Stola. Unsere Jungs hatten Smokings an.
Als wir wieder ins Wohnzimmer kamen, hatten sie sich nat�rlich zuerst beschwert, dass wir so lange im Bad gewesen w�ren. 
Dann haben sie uns angesehen und verstummten. Jenn fl�sterte mir ins Ohr:
"Wei�t du noch, bei meiner ersten Verabredung mit Jake?" Stumm nickte ich. Sie erz�hlte weiter:
"Da hat er genauso geschaut." Beide grinsten wir uns an und Erik war der erste, der etwas sagte:
"Julia, du siehst wundervoll aus! Du bist die sch�nste Frau der ganzen Welt, und das sch�nste ist, dass du meine Freundin 
bist!" Jetzt sah er ihr tief in die Augen und kurz darauf k�ssten sie sich. Das war so sch�n gewesen. Nun gingen kamen auch 
die anderen Jungs auf uns zu. Ashley sah mich an und meinte:
"Eigentlich ist es verboten, so gut auszusehen, wei�t du das?" Frech grinste er mich an und wir versanken in einem endlosen 
Kuss. Anschlie�end fuhren wir in ein Restaurant. Dort trafen wir auch die beiden Manager. Wir bestellten, und redeten dar�ber,
 was wir im kommenden Jahr alles vorhaben. 
"Ich hoffe, dass wir weiterhin so viel Erfolg haben werden. Die Fans uns treu bleiben und dass all unsere W�nsche in Erf�llung 
gehen." Dan schaute gl�cklich in die Runde. Jeder erhob sein Glas, und wir stie�en an. 
"Ich hoffe, dass ich die Sprachreise nach Gro�britannien machen kann. Es ist sicher interessant, eine andere Kultur kennen 
zu lernen.", meinte Julia. Nun l�chelten sie fast alle an, dass wird sicher sch�n werden. Dieses Land ist bestimmt toll. 
So erz�hlte jeder noch von seinen Pl�nen, und es war sch�n zu sehen, was jeder f�r sich, erreichen wollte. Dann kam unser 
Essen. Ashley bestellte nat�rlich Lasagne, sein Lieblingsgericht. Jake und Erik a�en Muscheln, was ihnen auch recht gut 
gelang, diese zu essen. Ich weiss nicht, ob ich es so gut gekonnt h�tte. F�r 
mich hatte ich ein italienisches Nudelgericht bestellt, Jenn a� das Gleiche. Nachdem wir fertig waren, redeten wir noch 
dar�ber, was f�r Pl�ne wir f�r die n�chsten Tage h�tten. Danach machten wir uns auf den R�ckweg. Als wir im Haus ankamen,
 war es bereits 23.30 Uhr. Bald w�rde ein neues Jahr beginnen. Ich w�rde es mit Menschen feiern, die ich sehr gern hatte. 
 
~Kurz vor Mitternacht~
 
"Ok, Leute jetzt gehen wir alle raus!", meinte Erik und nahm seine Freundin an die Hand. 
"Noch 1 Minute! Haltet eure Sektgl�ser bereit!", rief nun Jake und sah Jenn tief in die Augen. Ein sch�nes Paar, dachte ich mir.
"10, 9, 8, 7, ...", jetzt z�hlten alle mit. P�nktlich um 0 Uhr stie�en wir an. Anschlie�end k�sste Ash mich. Sp�ter sa�en wir noch 
auf einer Bank und betrachteten den Sternenhimmel. Wie damals, bei unserer ersten Begegnung. Gerne erinnerte ich mich daran
 zur�ck. Das war ein sehr sch�ner Tag gewesen, dachte ich mir. Zu dieser Zeit stie� ich die Gedanken einer Trennung noch weit 
weg. Um 11 Uhr wachte ich am n�chsten Morgen neben ihm auf. Ashley schlief noch. Ich beschloss auch weiterzuschlafen, 
was mir aber nicht so gut gelang, nachdem er im Schlaf redete. Ich drehte mich weg von ihm und muss dann doch noch 
eingeschlafen sein. Jedenfalls sp�rte ich, wie mich jemand von hinten ber�hrte, und mich sanft am Hals k�sste. Nun drehte ich 
mich um und sah in seine meerblauen Augen. Wir standen auf und gingen ins Bad. Die Anderen schienen schon wach zu sein.
Als wir in die K�che gingen sah ich Jake mit Jenn fr�hst�cken und Trev sa� mit Sarah auf dem 
Sofa und schaute fern. Erik und Julia schienen noch zu schlafen. Ich machte mir einen Kaffee und nahm eine Semmel. 
Ashley a� Cornflakes, wie immer.
"Dein Flug geht um 14 Uhr von hier." Traurig sah er mich an. Ich wusste was er dachte. Die Tage waren so schnell vergangen.
 In wenigen Stunden w�rden wir wieder am Flughafen stehen. Wer weiss, wie lange wir uns nicht sehen w�rden? Diese Frage 
bereitete mir Kopfschmerzen. Doch ich verwarf sie schnell wieder und l�chelte ihn an. Wir gingen noch am Strand spazieren, 
bis er meinte, wir sollten wieder zur�ck, mein Flieger w�rde in einer Stunde gehen. Wir machten uns auf 
den R�ckweg und holten meinen Koffer. Den hatte ich schon gestern gepackt, da ich heute abreisen musste. 
Ich verabschiedete mich von allen, Jenn w�rde in ein paar Tagen wieder da sein. Der Abschied von Julia viel mir schwer, 
da ich mich mit ihr so 
gut verstanden hatte. Wir tauschten die Telefonnummern aus und sie meinte, sie w�rde mich anrufen. Ashley fuhr mich 
noch zum Flughafen.
 
*Am Flughafen*
 
Nun standen wir da, wussten nicht, was wir sagen sollten.
"Ich werde dich vermissen. Die Tage gingen so schnell vorbei." Ich sah ihn an und merkte, wie Tr�nen �ber meine Wangen
 liefen. Er nahm mich in den Arm und ich wusste, dass er mich verstand. Ashley sah mich an und meinte:
"Habe ich dir nicht schon mal gesagt, dass du viel sch�ner aussiehst, wenn du nicht weinst?" Jetzt l�chelte er mich an, 
und ich erwiderte es. Mein Flug wurde aufgerufen und wir k�ssten uns ein letztes Mal, bevor 
ich in den Flieger stieg. Nochmal drehte ich mich um, da stand er und schaute mich an. Ein leichtes L�cheln huschte �ber seine
Lippen und er winkte mir noch zu. Ich 
winkte ihm ebenfalls zu, drehte mich um und ging. Die Stewardess brachte mich zu meinem Platz, dort bl�tterte ich in ein paar 
Zeitschriften und Magazinen. Sie wurden etwas feucht. Schnell wischte ich mir die Tr�nen weg. Nein, jetzt wollte ich nicht 
weinen. Das Flugzeug hob ab und ich flog wieder zur�ck nach Hause. In einer 
Zeitschrift las ich einen Spruch. "Home is where the heart is."
 
~Derzeit in Orlando~
 
"Ashley, schau nicht so. Sie will sicher nicht, dass du weinst." Jenn sah ihn aufmunternd an, doch er verschwand in seinem 
Zimmer. "Ashley,...", schrie sie ihm noch nach, aber Jake hielt sie am Handgelenk fest. 
"H�r auf. Ich muss mit ihm reden." Sie funkelte ihn b�se an, in der Hoffnung, dass er nachgeben w�rde.
"Nein. Lass ihn, er muss selbst damit fertig werden. Carmen geht es sicher auch nicht besser." Nun lie� sie den Arm sinken 
und sah ihn verst�ndnisvoll an.
"Ja, du hast recht." Jetzt lie� er sie los und beide liefen Richtung Pool.
Ash lag auf seinem Bett und dachte nach. Ab und zu lief ihm eine Tr�ne �ber die Wange. Es klopfte an der T�r. Dan steckte
 seinen Kopf rein.
"Ash, darf ich reinkommen?" Dieser stand auf und nickte stumm. Seine Augen waren etwas rot und sein Haar verstrubbelt. 
"Wie geht es dir?", fragte er ihn und sah zu ihm r�ber. Mittlerweile sa�en beide auf dem Bett und schauten sich an.
"Es geht. Davon abgesehen, dass ich sie vermisse." Dan nickte und schaute sich im Zimmer um.
"Ihr geht es sicher genauso. Normalerweise m�sste sie noch im Flugzeug 
sitzen. 8 Stunden lang noch. Es ist erst 16 Uhr."
"Vor 2 Tagen, in der Nacht, lag sie wach neben mir. Es war 3, 4 Uhr. Sie sah so durcheinander aus. Immer macht sie sich so
 viele Gedanken. Ich habe auch schon �ber unsere Beziehung nachgedacht. Wir sehen uns nicht sehr oft, telefonieren meistens 
nur sehr kurz, ich freue mich schon immer, ihre Stimme nur f�r 2 Minuten zu h�ren. Ich m�chte sie nicht verlieren. Im Moment ist 
sie die wichtigste Person in meinem Leben." Dan sah ihn an und l�chelte. 
"Dich hat es voll erwischt. Du solltest dir das Lied von Usher "You got it bad" von Trev ausleihen. Der Text spricht dir aus 
der Seele. Sprich mit ihr �ber deine Gef�hle. Jetzt l�chelte Ashley ein wenig. 
"Danke!" Dan nickte und meinte darauf:
"War doch klar. Ich weiss, wie schwierig es ist, wenn man Niemanden zum Reden hat." Er verlie� das Zimmer und Ash sah 
auf seinen Schl�sselbund. Da hang der Anh�nger von mir, der wie ein Buch geformt war. Mit einer Inschrift
 "I WILL ALWAYS LOVE YOU" Carmen. Den hatte ich ihm zu Weihnachten geschenkt. Das Bild von ihm steht
 gleich neben meinem Bett, hatte ich ihm gesagt. 
 
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