Say, Say
Teil 3
Der Tag ging schneller vorbei, als ich gedacht hatte. Schon war
Nachmittag. Ich sa� auf der Couch. Heute hatte ich nur bis 14 Uhr arbeiten
m�ssen. Nun war es halb drei, Jen w�rde auch bald kommen. Nach einer halben
Stunde kommt sie, und war froh, das endlich Wochenende war. Ich war etwas
traurig, das Ashley sich die ganze Woche noch nicht gemeldet hat. Jake hatte
gestern angerufen, ich fragte ihn, ob Ashley eine Nachricht f�r mich h�tte und
wie es ihm geht. Er meinte das sie zur Zeit sehr viele Songs aufnehmen m�ssen
und sie dadurch alle ziemlich geschafft w�ren. Jacob und Jennifer telefonierten
noch eine ganze Weile. Sp�ter redete ich noch mit ihr.
"Und, was hat Jake gesagt?", fragte ich sie, wenn mein
Freund mich nicht anrief, dann h�rte ich eben was ihrer macht.
"Er hat gesagt, das der Song "American Game", auf
das Album kommt. Den hat er zusammen mit Dan geschrieben. Der war auch ganz
begeistert. Ash hat auch einen Song geschrieben, den wollen sie in den n�chsten
Tagen aufnehmen. Toll, oder?", fragte sie mich und sah sehr gl�cklich aus.
"Ja, find ich cool! Ich fragte mich, warum er nicht angerufen
hat. Jake hatte gesagt, dass sie viel arbeiten m�ssen, aber warum fand er dann
die Zeit und Ashley nicht?", fragte ich meine Freundin und wusste das sie
genauso ratlos war, wie ich.
Bald gehe ich wieder tanzen, wie jeden Freitagabend. Ich setzte
mich, und fing an ein paar Zeitschriften zu lesen. Schon kam Jen.
"Hi Carmen! Zum Gl�ck ist jetzt Wochenende!", sagte sie
und sah mich gl�cklich an.
"Heute gehen wir wieder tanzen!", rief sie mir zu, und
darauf freute ich mich schon. Es war einfach toll. Die Bewegungen und die Art
der Musik, einfach wunderbar.
"Das find ich toll. Freust du dich auch schon darauf?",
fragte ich sie und sie nickte.
"Klar! Endlich mal wieder etwas anderes! Das ist doch
cool!", sie zwinkerte mir zu und zog ihre Jacke aus.
Ich ging zum Briefkasten, um zu sehen, ob wir Post erhalten haben.
Da viel mir ein Brief in die H�nde. Aus Orlando/Florida in den USA. Jetzt
wusste ich von wem er war, ging wieder zur�ck zur Wohnung, �ffnete den Umschlag
rasch, und begann ihn zu lesen.
Carmen,
ich
weiss, wir kennen uns
noch nicht sehr lange. Aber trotzdem bin ich froh, dass wir uns kennengelernt
haben. Wie es dir ergangen ist, kann ich schlecht beurteilen, aber als wir im
Boot sa�en, wir uns k�ssten, "Matrix" sahen, schaute ich dich an und
wusste es, ich bin verliebt, in dich. Du bist einfach wundervoll. Wenn ich dir
erz�hle, wie es mir ergeht, habe ich das Gef�hl du verstehst mich. Als ob du
dich in mich hineinf�hlen kannst, verstehst du? Es ist nicht nur Freundschaft,
was wir f�reinander empfinden. Es ist mehr. Ich sehe in deine Augen und merke,
du f�hlst das Gleiche. Jedes Mal, wenn ich wei�, dass du anrufst, freue ich
mich darauf deine Stimme zu h�ren. Ich bin so froh, dass wir uns begegnet sind.
Bei dir habe ich das Gef�hl, als w�rden wir uns schon eine Ewigkeit kennen. Du
bist meine Freundin. Dir vertraue ich Dinge an, mit denen ich mit noch keinem
gesprochen habe. Ich m�chte dich nicht vor der Presse verstecken, aber es ist
besser f�r dich, wenn du anonym bleibst. Nicht das ich nicht zu dir stehe, aber
die Medien sind furchtbar. Wenn man zugibt, wie sie hei�t, suchen sie nach ihr
und so etwas m�chte ich dir ersparen. Hoffentlich verstehst du das. Ich
vermisse dich schrecklich. Am Liebsten w�rde ich dich umarmen wollen, f�hlen
dass du da bist. Ich liebe dich.
Love,
Ashley
Ich war ger�hrt. Ich empfand das Gleiche f�r ihn.
"Carmen! Wir m�ssen los! Bist du fertig?", rief Jenn vom
Flur.
"Ja, ich komme gleich." In Gedanken war ich ganz
woanders. Wir machten uns auf den Weg zur Tanzschule. Das Tanzen machte
riesigen Spa�. Nat�rlich h�tte es mir noch besser gefallen, wenn Ash mein
Tanzpartner gewesen w�re, aber sein Brief war einfach wundervoll.
Am n�chsten Tag fr�hst�ckten wir, und machten uns danach einen
Stadtbummel. Nach ein paar Stunden schlug ich vor, zu dem Park zu gehen. Einige
Minuten sp�ter setzten wir uns auf eine Bank. Nun holte ich einen Block raus
und fing an zu schreiben.
Ashley,
�ber deinen Brief habe ich
mich sehr gefreut. Ich vermisse dich auch schrecklich. Du bist so anders als
die anderen Jungs, die ich bis jetzt kannte. Bist verantwortungsvoller, reifer.
Ich liebe dich. Du bist der wichtigste Mensch in meinem Leben. Mit dir kann ich
einfach �ber alles reden. Nichts vor dir ist mir peinlich. Du bist ein toller
Mensch. Du bist einf�hlsam, ein guter Zuh�rer und wei�t wie man andere
behandelt. Ich glaube, dass das nicht die Einzigen Talente sind, die du
besitzt. Es sind sicher noch viel mehr, und ich w�rde mich freuen, sie mit dir
zu entdecken.
Wenn ich eure Musik im Radio
h�re, frage ich mich, was du wohl gerade machst. Zu dir f�hle ich mich mehr als
alles andere hingezogen. Dieses Gef�hl, das so unbeschreiblich sch�n ist, muss einfach
Liebe sein. Ich f�hle mich immer so viel besser, wenn ich dich sehe, oder
einfach deine Stimme h�re.
Die Musik ist ein Traum von
dir, deshalb bin ich froh, zu sehen, wie gl�cklich du bist, wenn du auf der
B�hne stehst und anschlie�end von den Fans gefeiert wirst.
Ich freue mich schon auf
unser n�chstes Treffen. Im Sommer bekomme ich Urlaub. Meine 3 Wochen habe ich
noch nicht genommen, da ich noch nicht weiss, wann du frei hast. Auf einen
Urlaub mit dir w�rde ich mich sehr freuen.
Stell dir einfach vor, ich
w�rde dir jetzt einen Kuss geben.
I love you and I miss you. Carmen
Ein paar Tr�nen liefen mir �ber die Wangen, als ich den Brief
beendet hatte.
Meine Gef�hle zu Ashley sind wirklich sehr stark. Wenn ich ihn
sehe, dann f�hle ich mich unendlich gl�cklich. Wir kamen zu hause an und
machten uns einen Kaffee. Als ich dann meine dampfende Tasse in der Hand hielt,
war mir gleich viel w�rmer. Jen trank einen Schluck und meinte dann:
"Was h�lst du davon, wenn wir uns einen gem�tlichen Abend
machen? Holen wir uns einige Videos und lassen den Abend so ausklingen."
Sie sah mich an, und ich wusste, dass sie jetzt genauso gern mit Jake, wie ich
mit Ash zusammen w�re. Ich stimmte zu und nachdem wir den Kaffee ausgetrunken,
und uns fertig gemacht hatten, gingen wir los.
Schlie�lich schauten wir uns "Was Frauen wollen",
"Der Club der Teufelinnen", "Overboard � Ein Goldfisch f�llt ins
Wasser" und "Pearl Harbor" an.
Ich weiss noch, dass ich mich schon lange nicht mehr so gut
am�siert hatte. Au�er mit Ashley vielleicht. Wie gern w�re h�tte ich ihn jetzt
bei mir gehabt. Dann w�rden wir wahrscheinlich noch eine ganze Weile �ber alles
m�gliche quatschen. Manchmal mache ich mir Gedanken �ber uns. Ob wir noch lange
eine solche Beziehung f�hren k�nnen? Er ist so weit weg von mir! Dann denke ich
daran, wie die mit seiner Ex-Freundin Shelli endete und werde ganz traurig.
Wenn er wieder anruft, bin ich so gl�cklich seine Stimme zu h�ren, das ich
diese Gedanken ganz weit verwerfe, doch sie besch�ftigen mich oft. Am n�chsten
Tag warf ich noch den Brief f�r Ashley ein.
2 Monate sp�ter
Gleich werde ich Ashley wiedersehen! Es kamen immer mehr Menschen,
aber keine Spur von ihm. Hatte er denn diesen Flug genommen?
Ich setzte mich auf eine Bank und schaute mich nach ihm um.
Pl�tzlich war er da, ich lief in seine Richtung und er umarmte
mich. Jetzt war Ash da und ich hatte ihm schon verziehen, ehe er den Grund
genannt hatte.
"S��e, es ist sch�n dich zu sehen. Tut mir leid, dass ich erst
jetzt komme, aber ich bin wohl falsch abgebogen. Da stand ich dann und weit und
breit war niemand. Ich lief den Weg zum Flugzeug zur�ck und ein Mann brachte
mich dann hierher."
Er l�chelte mich an und wir verschmolzen in einem unendlichen Kuss.
Diese Nacht schlief er bei mir. Das Bett war zwar nicht so gro�,
aber es reichte f�r uns.
"Guten Morgen. Danke f�r die letzte Nacht." Er grinste
mich an und ich k�sste ihn.
"Morgen. Ich fand die letzte Nacht auch sehr sch�n." Nun
erwiderte ich sein Grinsen. Wir setzten uns an den Tisch und fr�hst�ckten. Die
Wohnung hatten wir f�r uns, nachdem Jenn f�r 3 Wochen zu Jake nach Amerika
geflogen war.
Heute um 16 Uhr ging unser Flieger nach Italien.
Ich hatte meine Koffer schon am Tag davor gepackt. Ash hatte sie
schon dabei. Nachdem wir fertig gefr�hst�ckt hatten, gingen wir im Park
spazieren. Wir lie�en uns auf einer Bank nieder und redeten ein wenig.
"Carmen, ich freue mich schon auf die n�chsten 3 Wochen."
Er l�chelte mich an. Mein Kopf lag auf seinem Scho� und ich fasste an seinem
Hals, zog ihn runter und k�sste ihn. Dann erwiderte ich:
"Ich kann es kaum erwarten. Dann habe ich dich endlich f�r
mich allein." Wir redeten noch eine ganze Weile. Er sah auf seine Uhr und
stellt fest, dass es schon viel zu sp�t war. "Honey, es ist 14 Uhr, ich
glaube wir m�ssen los." Nur langsam erhob ich mich von diesem bequemen
Platz und wir gingen h�ndchenhaltend zur�ck.
Als wir ankamen holte ich meine 2 Koffer und rief ein Taxi.
Am Flughafen angekommen, war es 15.45 Uhr und wir checkten ein.
Nach 2 Stunden kamen wir in Florenz an. Ich war schon mal hier, in
der Abschlussfahrt in der 9. Klasse. Hier wollte ich wieder hin, aber ich h�tte
nicht gedacht, dass es mit Ashley w�re.
Wir machten uns auf den Weg zum Kofferband und stiegen in ein Taxi.
Diese Stadt ist einfach wundersch�n, dachte ich und sah zu Ash r�ber. Er schien
mich die ganze Zeit beobachtet zu haben. Er beugte sich zu mir r�ber und
meinte:
"Hab ich dir schon gesagt, dass du heute wundersch�n
aussiehst?" Ein L�cheln bildete sich auf meinen Lippen, welches er
erwiderte.
"Das Kompliment kann ich nur zur�ckgeben." Worauf er sich
mit einem Kuss bedankte. Das Auto hielt, und wir stiegen aus, betraten das
Hotel und lie�en uns unser Zimmer zeigen. Es war wundersch�n.
Rechts von mir befand sich das Bad, alles in beige. Weiter
geradeaus war ich im Schlafzimmer angelangt. Vor mir stand das Bett, mit
hellblauer Bettw�sche bezogen, davor befand sich der Fernseher und neben dem 2
St�hle und ein Tisch. Auf dem ein Blumenstrau� voller roter Rosen. Darin befand
sich eine Karte.
F�r
den wundervollsten Menschen auf der Welt. Danke daf�r, dass du in mein Leben
getreten bist. I love you, Ashley
Das war so sch�n. Ich umarmte ihn und anschlie�end versanken wir in
einem wundervollen Kuss. Irgendwann trennten wir uns voneinander.
Ich verschwand im Bad und mich ab.
"Ashley?"
"Ja?"
"Kannst du mir mein Nachthemd bringen? Es ist in dem blauen
Koffer, ganz oben."
Wenige Minuten sp�ter kam er mit einem wei�en Neglig� mit einer
roten Rose darauf, darunter stand I LOVE YOU.
"Also, wegen mir m�sstest du nichts anziehen.", meinte er
und sein Grinsen wurde breiter.
"Ich weiss.", meinte ich schloss die T�r. Kurz darauf kam
ich wieder und er hatte nur noch Boxershorts an, dann verschwand im Bad. Wie
gut er doch aussah. Ich schl�pfte unter die Decke und wenige Minuten danach zog
mich jemand zu sich. Er legte seinen Arm um meine Taille und raunte mir ein
"Gute Nacht, Honey." ins Ohr.
Ich k�sste ihn und kuschelte mich eng an ihn. Dann schliefen wir
zusammen ein.
Am n�chsten Morgen wurde ich gegen 9.30 Uhr wach. Ashley hatte
seinen Arm noch immer um meine Taille gelegt. Ich drehte mich um und sah ihn
an. Wie friedlich er schlief. Ich l�ste mich aus seiner Umarmung, er gab ein
leises Brummen von sich und schlief weiter. Auf dem Weg zum Bad drehte ich mich
noch mal zu ihm um und f�hlte mich, als w�re ich der gl�cklichste Mensch der
Welt.
Zuerst duschte ich, dann band ich mir ein Handtuch um die Haare und
zog einen Bademantel an. Danach begann ich mich zu schminken. Es dauerte nicht
sehr lange. Ich schloss die Augen und roch an seinem Parfum. Das ist so gut,
dachte ich mir.
Jemand umarmte mich von hinten. Meine Augen �ffneten sich, und ich
l�chelte ihn an. Er drehte mein Gesicht zu sich und k�sste mich anschlie�end.
Dieser Augenblick h�tte noch eine Ewigkeit dauern k�nnen. Irgendwann l�sten
sich unsere Lippen. Er grinste mich gl�cklich an und verschwand unter der
Dusche. Ich verlie� das Badezimmer und zog mich um.
Als ich meine Schuhe anzog, musste ich l�cheln. Ash sang seinen Part von "Love should
be a crime". Wenige Minuten sp�ter kam er nur mit einem
Badetuch um seine H�fte gebunden raus und sagte noch:
"So eine sch�ne Frau in meinem Zimmer. Ich weiss nicht, ob das
kein Traum ist, aus dem ich gleich aufwache."
Jetzt l�chelte er mich mit einem verschw�rerischen Grinsen an. Nachdem
er sich ebenfalls umgezogen hatte, gingen wir runter fr�hst�cken.
"Was h�lst du davon, wenn wir uns Florenz anschauen?",
fragte ich ihn und grinste, als er hinter mir mit einer riesigen Sch�ssel
Cornflakes stand.
"Sehr viel, wenn ich eine so sch�ne Begleiterin habe."
Wir setzten uns an einen kleinen, abgeschiedenen Tisch und sprachen noch �ber
den restlichen Tagesablauf. Gedanken dar�ber, ob ihn irgendwelche Fans erkennen
w�rden, machte ich mir nicht.
Er hatte eine blaue Jeans und ein rotes Hemd an, dazu ein schwarzer
Hut und eine Sonnenbrille. Ich trug ebenfalls einen Hut, Sonnenbrille und ein
rosanes Kleid mit roten Rosen darauf.
Anschlie�end verlie�en wir das Hotel und schauten uns die Stadt an.
"Hey, wie w�re es, wenn wir da rauf gehen w�rden? Da haben wir
sicher einen guten �berblick."
"Ja, gute Idee. Daf�r bekommst du einen Kuss." Er beugte
sich zu mir runter und ich sp�rte seine Lippen auf meinen.
Oben angekommen war ich �berw�ltigt. Es war noch viel sch�ner, als
ich gedacht hatte. Wir machten viele Fotos. Mehrere von ihm, von mir und
zusammen.
Eine �ltere Frau fotografierte uns und meinte dann auf deutsch:
"Sie sind ein sehr sch�nes Paar." Ich grinste �bers ganze
Gesicht und Ashley sah mich verdutzt an und meinte: " Was hat sie
gesagt?" Als ich es ihm �bersetzt hatte, stimmte er der Frau zu. "Wie
recht sie hat.", meinte er dann und wir genossen noch die Aussicht.
Sp�ter gingen wir noch ein wenig shoppen. Im Schaufenster sah ich
eine schwarze Bluse, die mit goldenen, chinesischen Symbolen bestickt war.
"Die ist sehr sch�n, was meinst du?", fragte ich ihn und
er meinte:
"Lass uns doch mal reingehen. Vielleicht finde ich auch
etwas."
Die Bluse passte perfekt. Ash fand ein blaues � Arm Shirt, welches
seine Sch�nheit noch mehr unterstrich. Er bezahlte beides. Als ich mich
bedankte, meinte er :
"Es reicht mir schon, dass du deinen Urlaub mit mir
verbringst."
Gegen 22 Uhr kamen wir wieder im Hotel an. Nach dem Einkaufsbummel
sind wir noch in ein kleines Restaurant gegangen. Das war sehr sch�n. Ich holte
den Zimmerschl�ssel und er meinte, dass er die anderen Jungs noch anrufen will.
Ich nickte und ging schon nach oben, verschwand im Bad und als ich
fertig war, merkte ich, wie m�de ich war. Noch bevor Ashley das Zimmer betrat,
muss ich eingeschlafen sein.
Gegen 8 Uhr wachte ich auf und sah meinen Freund neben mir liegen.
Ich war zu m�de um aufzustehen, also drehte ich mich wieder um und schlief ein.
Sp�ter wurde ich durch einen Kuss geweckt. Ich schlug die Augen auf
und sah in seine meerblauen Augen.
"Komm, lass uns aufstehen.", meinte er und hob mich aus
dem Bett. Schlie�lich waren wir im Bad angelangt und er fragte mich, ob ich
nicht mit ihm duschen will. Wir zogen uns aus und verbrachten eine Ewigkeit im
Bad. Letztendlich war es so sp�t, das es kein Fr�hst�ck mehr im Hotel gab.
An diesem Tag fuhren wir an den Strand. Es machte jede Menge Spa�,
Zeit mit ihm zu verbringen. Ihn so gl�cklich zu sehen, fand ich sehr sch�n.
Die 3 Wochen waren schneller um, als ich gedacht h�tte. Dann hie�
es wieder Abschied voneinander nehmen. Mit Tr�nen in den Augen verabschiedete
ich mich von ihm.
"Wir sehen uns doch bald wieder. Die Zeit wird schneller
vorbei sein, als du denkst."
Sein Flug wurde aufgerufen und er gab mir einen langen
Abschiedskuss. Dann machte er sich auf den Weg. Ich winkte ihm noch lange
hinterher, bis mein Flieger eine halbe Stunde sp�ter startete. Dann sa� ich im
Flugzeug nach hause. Eigentlich hatte ich keine Lust morgen wieder zu arbeiten,
aber jeder Urlaub endet irgendwann. Heute w�rden Jennifer und ich wieder
zusammen sein. Der Abschied w�rde ihr sicherlich auch nicht leichter fallen als
mir, dachte ich mir.
Jetzt war es Montagabend. Jen rief vor ein paar Minuten an, um mir
zu sagen, das sie noch l�nger arbeiten m�sste. Gegen 19.30 Uhr w�re sie fertig,
denkt sie.
Ich merkte wie das Kissen, welches ich an mich dr�ckte, immer
feuchter wurde, aber das war mir egal.
Die T�r �ffnete sich und Jenn trat ein. Sie ging den Gang entlang,
bis sie vor mir stand. Bestimmt sehe ich ganz furchtbar aus, denn sie war ganz
still.
"Hey, Jen. Wie geht es dir?", fragte ich sie und
versuchte ein wenig zu l�cheln, woran ich aber kl�glich scheiterte.
"Hi Carmen. Du siehst schrecklich aus. Wegen Ashley?",
fragte sie mich unsicher und ich nickte stumm.
"Komm her."
Sie dr�ckte mich an sich und kurz darauf h�rte ich auch ihr
Schluchzen. Ihr geht es genauso schlecht, dachte ich und �berlegte mir, wie wir
uns ablenken konnten.
"Ihm geht es sicher genauso. Das bringt doch nichts. Glaubst
du Jake und Ash gef�llt es, wenn sie uns so sehen?", fragte ich und wir
h�rten auf zu weinen. Ich l�ste mich aus ihrer Umarmung und wischte mir die
Tr�nen aus dem Gesicht.
"Ich bin wirklich nicht besonders. Gestern sagte ich noch zu
Jake, dass er nicht weinen soll, deshalb muss ich trotzdem gehen, und heute
mache ich genau das, was Jake nicht machen sollte."
"Wie war dein Urlaub �berhaupt?", fragte ich und sie fing
an zu erz�hlen.
"Ich kam an und er stand schon da und kam auf mich zu. Nach
einem endlosen Kuss bemerkte ich erst, dass die anderen Jungs um uns herum
standen. Alle schauten uns an und grinsten. Ich umarmte jeden und wir fuhren
anschlie�end zum Haus. Am n�chsten Tag kam die Freundin von Trev, Sarah. Sie
war voll nett. Erik ist 3 Stunden sp�ter nach New York geflogen. Dort trifft er
eine "gute Freundin", hat er gesagt. Dan war der einzige, der noch
solo war. Ok, ich k�me mir ziemlich �berfl�ssig vor, wenn morgen noch ein
weiteres P�rchen im Haus w�re und ich Single w�re. Ihm schien das aber nichts
auszumachen. Wir schwammen sp�ter noch im Pool. Jake war total Happy, dass ich
da war. Eigentlich waren die 3 Wochen sehr sch�n. Wir waren noch in Walt Disney
World, den Everglades und sehr oft am Strand. Nach dieser Zeit, hatte ich mich
so daran gew�hnt, dass er immer da war, dass mir der Abschied dementsprechend
schwer viel.
Aber jetzt habe ich die ganze Zeit erz�hlt wie mein Urlaub war, wie
war es bei dir?, fragte sie mich und sah mich und schaute meine neue Bluse an.
Ich erz�hlte ihr, wie sch�n es in der Toskana war...