Teil 2

 

Das Taxi h�lt und Jenn und ich stiegen aus. Sie bezahlte noch schnell und gab mir die Schl�ssel. Ich sperrte auf und drehte den Knauf. Jennifer ging an mir vorbei, und ich schaute noch immer auf meine Hand. Ich musste daran denken wie Ashley mit mir vor 2 Tagen hier standen. Als er sagte, dass er den Abend wundersch�n fand und mich gerne wiedersehen w�rde. Dann hielt er mich am Arm fest, und sagte:

"Warte mal,...", und bat mich um ein Date, und ich musste l�cheln.

"Carmen! Hallo? Wie lange willst du deine Hand noch ansehen? H�rst du mir �berhaupt zu? Hey!", rief Jenn mir zu und ich ging hinein und schloss die T�r.

Die Wohnung von Jennifer und mir ist echt sch�n. Nun stand ich im Flur. Links von mir steht ein Schrank, darin befinden sich unsere Jacken und Schuhe. Daneben steht noch ein kleineres Schr�nkchen, dort befinden sich Schals, T�cher, H�te, Handschuhe, usw. Etwas weiter geradeaus und dann rechts ist das Bad. Alles ist weiss. Am besten daran gefallen mir die Flie�en mit den Blumenstr�u�en darauf, aber das sind nicht so viele. Leider! Gegen�ber davon ist mein Zimmer. Es ist blau tapeziert. Das sieht gut aus. Oben ist die Tapete es hellblau, dann wird sie immer dunkler. �ber meinem Bett h�ngt ein Poster von einem Sonnenuntergang am Meer. Wenn ich das ansehe, fange ich meistens an zu tr�umen. Ist auch so romantisch. Es h�ngen noch ein New York Poster, und eines von der Golden Gate Bridge an der Wand. Au�erdem noch ein paar Bilder von Kandinsky. Ok, ein O-Town Poster habe ich auch, in der Innenseite des Schranks.

Neben diesem Raum ist das Zimmer von Jenn, es ist zitronengelb. �berall sind Bilder von Blumen und vom Meer. Besonders oft sind es Rosen, ihre Lieblingsblumen. Das Meer sieht atemberaubend auf den Postern und Bildern aus. Es ist zu verschiedenen Tageszeiten fotografiert worden, und das ist das Tolle daran.

Weiter geht�s mit der K�che, alles ist in einem kr�ftigem Gelb. Das wirkt sehr freundlich. Irgendwie f�hle ich mich besser, wenn ich diese Farbe sehe. In ihr steht noch ein kleiner Tisch, mit 5 St�hlen. An dem Essen wir immer. Darauf steht ein kleiner Radio, denn ich brauche einfach immer Musik. Sie l�sst mich alles andere vergessen.

Schlie�lich komme ich ins Wohnzimmer. Dort steht unser rotes Sofa. Davor steht ein kleiner Holztisch auf dem sich etliche Zeitschriften befinden. Sowie ein Blumenstrau�. Mit ganz vielen roten Rosen, Osterglocken, Tulpen und noch andere Blumen. Den kauften uns unsere beiden Jungs. Das war ganz lieb von ihnen. Immer wenn ich ihn sehe, merke ich wie sehr ich Ashley vermisse. Jenn geht es vermutlich genauso. Neben der T�r ist unsere Schrankwand. In ihr stehen jede Menge B�cher, der Fernseher, die Stereo Anlage und noch Gl�ser, Vasen und mehrere Figuren.

Jennifer ist mir gefolgt und sieht mich nun fragend an und merkt glaube ich, das ich nicht bei der Sache bin. Woran sie das wohl sieht?

"Ja! Was wollen wir noch machen?", fragte ich, und sah sie traurig an.

"Hey! Schau nicht so traurig! Wie w�r�s mit einem Video?", fragte Jennifer mich, und wir grinsten uns beide an, weil wir wussten welches Video wir sehen w�rden. Ich ging in die K�che, und holte uns etwas zu trinken. Derzeit nahm sie das Video, und schaltete den Fernseher ein. Wir lie�en uns auf das Sofa fallen und ich dr�ckte auf "Play". Das Video lief eine Weile, bis Ash und Jake kamen. Beide mit Gitarren, und wir wussten, welches Lied jetzt kam. Wir sahen uns an und lachten. Nachdem wir das Video zuende schauten, sprachen wir noch �ber unsere Freunde.

"Ash sagte, er ruft mich an, wenn sie angekommen sind!", meinte ich und freute mich schon darauf, wieder seine Stimme zu h�ren. Ich war mir sicher, das Jenn sich genauso freute.

"Jake meinte auch das er mich anrufen will!", meinte Jenn und l�chelte mich an,

welches ich nur erwidern konnte.

"Ich bin m�de. Gehen wir schlafen?", kaum hatte ich es ausgesprochen, schon musste ich g�hnen. Jennifer nickte stumm und wir gingen zum Bad. Danach sa�en wir noch in ihrem Bett und redeten, in dem ich auch einschlief.

Pl�tzlich klingelte mein Handy. Ein Blick auf meinen Wecker verriet, dass es 3 Uhr war. Wer ruft denn um diese Zeit noch an?

"Hallo?", meldete ich mich verschlafen.

"Hi S��e! Du klingst m�de. Hab ich dich geweckt?", h�rte ich Ash und merkte, dass er besorgt klang.

"Ja, aber f�r dich lohnt es sich immer aufzustehen.", sagte ich, und es bildete sich ein L�cheln auf meinen Lippen. Ich war froh, das er anrief.

"Das ist sch�n. Wir sind jetzt angekommen. Ich habe dich vermisst.", meinte er und ich erwiderte: "Ja, ich habe dich auch vermisst."

Er erz�hlte mir noch von dem Flug, aber schon nach kurzer Zeit wurde seine Stimme immer leiser, und ich glaubte, er ging immer weiter weg.

"Carmen? Bist du noch dran? Sag doch was! Carmen!", meinte Ashley und klang nerv�s.

"Ashley, hier ist Jen. Sie ist eingeschlafen. Soll ich sie aufwecken?", fragte Jennifer.

"Nein, nicht n�tig. Ich dachte sie freut sich, wenn ich anrufe.", meinte Ash und man h�rte, dass er etwas entt�uscht war.

"Sie hat sich sicher auf deinen Anruf gefreut. Vor ein paar Stunden erz�hlte Carmen mir noch, wie sich freut wieder deine Stimme zu h�ren. Wei�t du, ich habe sie schon lange nicht mehr so gl�cklich gesehen. Wenn sie von dir erz�hlt, fangen ihre Augen an zu strahlen. Sie sagte auch noch, dass du das Beste w�rst, dass ihr passieren konnte. Ash, bist du noch dran?", fragte sie, weil es ganz still am anderen Ende war.

"Ja, ich dachte nur gerade �ber das nach, was du eben gesagt hast. Ich liebe sie wirklich sehr. Sag ihr doch bitte, dass sie mich morgen anrufen soll. So gegen 14 Uhr, da haben wir Pause.

"Ok, ich werde es ihr ausrichten. Gute Nacht, Ashley."

"Gute Nacht." Beide legten auf und Jenn legte sich wieder neben mich und schlief kurz darauf ein.

"Guten Morgen!", h�rte ich eine besonders gut gelaunte Jenn. Ich dachte was wohl der Grund daf�r sei und fragte sie danach. Sie meinte dann "Jake hat heute Nacht angerufen und erz�hlte mir wie der Flug war und wie sehr er mich vermisst." Ich fand es sch�n sie so gl�cklich zu sehen. "Ja, Ash rief gestern auch an und erz�hlte mir von dem Flug, aber weiter kann ich mich nicht erinnern.", meinte ich und l�chelte sie verlegen an. "Ja, ist doch auch kein Wunder. Du bist ja eingeschlafen!", sagte sie und ich sah sie erstaunt an. Ash hat mehrmals nach dir gefragt, bis ich drangegangen bin und ihm sagte das du eingeschlafen bist. Etwas entt�uscht war er schon. Aber als ich ihm erz�hlte, wie gl�cklich du mit ihm w�rst, war er, dir nicht mehr b�se, glaube ich jedenfalls. Du sollst ihn anrufen! Er hat um 14 Uhr Pause. Sie sind uns 6 Stunden hinterher. Also rufst du ihn gegen 8 Uhr an!", meinte sie und l�chelte mich an.

"Ich gehe dann mal duschen!", meinte ich und verschwand mit meiner Kleidung im Bad. Als ich fertig war, sah ich sie schon am Tisch sitzen. Sie as M�sli und ich musste an Ashley denken.

Wenn wir Mtb sahen, a�en die Jungs immer M�sli. Ich machte das Radio an und musste l�cheln. Es ert�nten die ersten Takte von "Love should be a crime". Ich holte mir eine Semmel und Erdbeermarmelade und setzte mich zu ihr. Das Lied war vorbei und der Moderator erz�hlte das die neue Single von O-Town ist.

"Ashley erz�hlte mir das sie jetzt dann gleich mit den Arbeiten am neuen Album weitermachen. Im Juli erscheint es voraussichtlich in den USA. Bei uns erst im Oktober.", sagte ich sah meine Freundin etwas entt�uscht an.

"Ja, aber bis dahin siehst du ihn doch bestimmt noch einmal, oder?", sagte sie und sah mich zuversichtlich an. "Stimmt, vermisst du Jake denn nicht?", meinte ich. Das sie ihn �berhaupt nicht vermisst, konnte ich ihr nicht abkaufen. "Ja schon. Vielleicht sieht man es mir nur nicht so an wie dir!", erwiderte sie und l�chelte mich an.

Wir beendeten unser Fr�hst�ck und entschieden, ins Kino zu gehen. "Wie w�r�s, wenn wir uns den neuen Film mit Brad Pitt und Robert Redford ansehen?", fragte Jen mich und ich nickte. Der Film war ganz gut. Wir liefen noch an ein paar Gesch�ften vorbei und Jen entdeckte eine Bluse, und ich kaufte ein Top. Wir machten uns auf den Heimweg. "Morgen m�ssen wir wieder arbeiten!", meinte Jen und ich erwiderte "Ja, aber es ist dann schon Dienstag und nur noch wenige Tage bis zum Wochenende." "Stimmt! Was wollen wir denn da machen?", fragte sie mich und ich zuckte mit den Schultern. "Das �berlegen wir uns noch, ok?", fragte Jennifer mich und ich nickte. Als wir wieder zu hause waren, sagte ich zu Jenn: " Ich finde es nicht so schlimm, dass wir morgen wieder arbeiten m�ssen! Dadurch werde ich wenigstens etwas abgelenkt!" Mitf�hlend sah sie mich an. "Ja, du hast recht!", meinte sie und wir fingen beide an zu lachen.

"Wie sp�t haben wir?", fragte ich Jenn. Ich wollte Ash noch anrufen. "17 Uhr! Nur kein Stress! Du hast noch 3 Stunden Zeit!", sagte sie und l�chelte mich an.

"Hast du Lust auf ein Eis?", fragte Jennifer mich. "Ja, klar. Komm gehen wir in die K�che!", meinte ich. Wir machten uns Vanilleeis mit Kirschen. "Das schmeckt gut!", sagte Jenn und ich erwiderte: "Stell dir mal vor, unsere beiden Freunde haben gerade Tanztraining!" Ein paar Sekunden sp�ter, brachen wir in schallendes Gel�chter aus. Jacob ist gar nicht so schlecht. Ok, Ashley tanzt auch ganz gut. Aber wenn man sich die Beiden schwitzend und v�llig au�er Atem vorstellt, muss man einfach lachen.

Die Zeit verging wie im Flug und schon war es kurz vor 8.

13.55 Uhr bei den Jungs:

"Ok, noch einmal! Dann habt ihr eine � Stunde Pause!" Kaum hatte der Tanzlehrer das ausgesprochen, atmeten alle erleichtert auf. Sie probten es noch einmal und lief eigentlich ganz gut.

"Gleich ruft mich Carmen an!", rief Ashley gl�cklich und Trevor grinste: "Ash, du musst gestern wirklich etwas interessantes erz�hlt haben, wenn deine Freundin einschl�ft!" "Was! Deine Freundin ist eingeschlafen?", fragte Dan und sah Trev ungl�ubig an. "Hey, es war mitten in der Nacht in Germany! Da w�rst du auch m�de!", versuchte Ash sich zu verteidigen. Doch alle brachen in Gel�chter aus. Schlie�lich lachte er auch mit.

Wieder bei mir zu hause: "Jenn, ich ruf jetzt dann Ashley an!", rief ich zu Jenn es kam ein "Viel Spass!" zur�ck.

"Hi!", begr��te ich meinen Freund gl�cklich.

"Hi S��e!", meinte er und ich freute mich seine Stimme zu h�ren.

"Es tut mir leid, dass ich heute Nacht eingeschlafen bin, als du angerufen hast. Verzeihst du mir?", fragte ich ihn unsicher.

"Klar! Jenn hat mir das schon erkl�rt!", h�rte ich ihn erz�hlen und war erleichtert, dass er es so locker sah.

"Wie l�uft das Training?", fragte ich und musste mir ein Lachen verkneifen.

"Ach, eigentlich ganz gut. Wir haben jetzt noch 20 Minuten Pause und dann haben wir noch eine Stunde. Anschlie�end arbeiten wir im Tonstudio weiter. Songs f�r das neue Album aufnehmen, wei�t du? Aber das habe ich dir schon erz�hlt. Was hast du heute schon gemacht?, h�rte ich ihn fragen.

"Jenn und ich waren im Kino. Wir sahen den Film mit Brad Pitt und Robert Redford. Vorhin a�en wir ein Eis.", meinte ich und dachte mir, das er sicher auch gerne eins essen w�rde.

"Den Film habe ich auch gesehen. Spy Game, richtig? Wie lange hast du noch frei?", fragte er mich und ich musste daran denken, dass ich morgen schon wieder arbeiten musste.

"Nur noch heute. Morgen muss ich wieder bis 18.30 Uhr arbeiten. Ich wollte schnell das Thema wechseln, weil ich nicht daran erinnert werden wollte, dass mein Urlaub heute endete. "Wie ist das Wetter bei dir?", meinte ich und w�re so gerne bei ihm.

"Es ist super! Die Sonne scheint, es ist warm, aber wir haben nichts davon, weil wir die ganze Zeit arbeiten m�ssen. Was machst du heute noch?" Der Arme. So sch�nes Wetter, und muss arbeiten. Da bin ich froh, dass es bei uns so schlechtes Wetter ist. So muss ich mich nicht aufregen, dass ich nichts von dem sch�nen Wetter habe.

"Nicht viel, schaue vielleicht noch mit Jen einen Film an und gehe dann ins Bett!"

"Ich muss jetzt Schluss machen, meine Pause ist gleich um. Ich rufe dich an!", meinte er.

"Ok, i miss you. Bye!", ich war etwas entt�uscht, das die Zeit schon wieder um war.

"I miss you, too. Bye!"

Danach legten wir beide auf. Sp�ter sahen wir uns noch "Making the Band" an und ging fr�her schlafen, da ich Nachts von Ashley aufgeweckt wurde.

 

Ich stand auf einem Balkon. Er war gro�, es standen 2 Liegen darauf und ein kleiner Tisch, darauf lag ein Buch, das ich gerade las. Ich sah dem Sonnenuntergang zu. Es war ein Farbenspiel aus Orange und Gelb. Das Wasser erschien dunkelblau in dem Licht. Es war ein phantastisches Bild. Ich dachte dar�ber nach, wie sch�n die Natur war. In der Wohnung h�ngt �ber meinem Bett ein Poster von Palmen am Meer beim Sonnenuntergang. Diese Bilder fand ich schon immer sehr sch�n. Nun konnte ich es in Natur sehen und war begeistert. Es kam mir vor, als ob ich schon Stunden hier stehen w�rde, dabei waren es wenige Minuten. Eine leichte Brise wehte. Man konnte das Salz vom Meer riechen. Es war noch sehr warm. Deshalb trug ich blo� einen leichten Rock und ein Top dazu. Mein Blick richtete sich nun voll auf das Naturschauspiel. Es strahlte so eine Ruhe aus, dabei konnte man richtig ausspannen und alles um sich herum vergessen. Ich schloss die Augen, um diesen Moment genie�en zu k�nnen.

Pl�tzlich umfasste jemand meine Taille. Er lie� mich zusammenzucken. Ich musste l�cheln, als ich merkte das er es war. Ich drehte mich um und sah in seine meerblauen Augen und bemerkte seinen Duft. Er l�chelte mich an und ich sah ein Strahlen in seinen Augen. Ich bin eine sehr gl�ckliche Frau, dachte ich mir. Wenn ich ihn sah, hatte er auch so eine wundervolle Wirkung auf mich, neben ihm schienen die Probleme unwichtig, klein, fast schon gel�st. In seiner Gegenwart f�hle ich mich auch so sicher, wie nirgendwo anders. Erst jetzt bemerkte ich, dass er nur ein Handtuch umhatte und sein Oberk�rper frei hatte. Wie gut er doch aussah. Mit ihm Zeit zu verbringen war wunderbar. Ich konnte einfach alles mit ihm bereden. Ich hatte das Gef�hl, ihn schon ewig zu kennen. Er wusste immer genau was ich wollte. Als ob er Gedanken lesen k�nnte. Dieser Augenblick war einfach perfekt. Der wundervolle Sonnenuntergang, mein Freund bei mir, dieses tolle Wetter. In diesem Moment h�tte ich die ganze Welt umarmen k�nnen, so gl�cklich war ich. Ich wusste, als wir im Boot sa�en, das ich mich verliebt hatte. In einen wundervollen Menschen. Er l�chelte mich immer noch an, und ich musste es einfach erwidern. Ich w�nschte mir das dieser Moment ewig dauern w�rde. Ich liebte ihn, wie keinen anderen Menschen zuvor. Wir sahen uns noch den Sonnenuntergang zu ende an. Als die Sonne verschwunden war, drehte ich mich wieder zu ihm um. Nun stand er mir gegen�ber. Ich sah ihn an, und konnte ein schiefes Grinsen entdecken.

Er beugte sich �ber mich und dann kamen wir uns immer n�her und...

 

 

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