„Kein Problem, Süße!“ antwortet er mir und gibt mir einen vorsichtigen Kuss.

„Sag das bitte auch den anderen, dass Isa und ich das nicht so gemeint haben, ok?“
Er nickt und folgt den anderen, die bereits schon aus der Tür sind.

Ich laufe wieder zum Bad, was mittlerweile offen ist und sehe Elke, die über der Kloschüssel gebeugt ist.

Mein Blick geht auf Isa, die Elke’s Haare gerade zusammen bindet.

Sie scheint genauso besorgt zu sein wie ich.

„Geht’s wieder?“ fragt Isa unsere Maus.

„Es geht!“ bringt sie keuchend heraus.

Ich drücke die Spülung und setze mich gegen die Badewanne.

„So eine verdammte Scheiße!“ fluche ich.

„Das kannst du noch mal sagen!“ erwidert mir Elke als sie sich gerade zu mir dreht.

Isa setzt sich zu uns auf den Boden und streichelt Elke behutsam über den Rücken.

Keiner von uns ist im Moment dazu fähig irgendetwas zu sagen und so sitzen wir schweigend in unserem Badezimmer und starren die Kacheln an.

 

„Ich bin froh das sie wieder schläft!“ meint Isa zu mir, als wir auf den Weg in die Küche sind.

„Nicht nur du, Bella!“ antworte ich kaputt und lasse mich auf den Küchenstuhl fallen.

„Hoffentlich geht es ihr bald wieder besser!“ meint Isa ängstlich.

Ich will gerade antworten als das Telefon klingelt.

„Hallo?“ geht Isa gereizt dran.

„Sie schläft grad Trev, du kannst sie also nicht sprechen!“ antwortet sie ihm auf seine Frage.

„Ja, ich rufe euch an, wenn sie wieder wach ist und es ihr besser geht.“
“Ja, ich halte dich auf dem Laufendem. Bye!“
Sie legt auf und schaut mich an.

„Es war Trevor!“
“Ach nee!“ antworte ich ihr und sie setzt sich zu mir und versucht mir ein Grinsen zu schenken, das nicht so wirklich gelingt.

„Ich glaube ich gehe jetzt auch mal ins Bett! Schlaf gut, Maus!“ meine ich müde zu Isa.

Ich stehe auf, umarme sie kurz und gehe dann in mein Zimmer.

 

Ich bin so froh heute ausschlafen zu können, denke ich mir und drehe mich noch mal um, da wir erst morgens um 9 haben.

Die Tür von meinem Zimmer wird vorsichtig geöffnet.

„Jen, schläfst du noch?“
Ich drehe mich verschlafen um und schaue auf meinen Wecker, wir haben kurz vor 11.

„Nee, komm rein!“

Elke kommt zu mir ins Zimmer gewatschelt und ich mache ihr Platz, damit sie sich zu mir legen kann.

„Wie geht’s dir Süße?“ frage ich sie.

„Es geht, auf alle Fälle besser wie gestern!“ grinst sie mich ein wenig an.

„Schön!“ ich streichle ihr über den Arm.

Die Tür wird wieder geöffnet und Isa steht verpennt in ihrem karierten Schlafanzug da.

„Da seit ihr alle!“ meint sie verwundert.

Elke und ich rücken zusammen und Isa gesellt sich zu uns.

Wir liegen grad eng beieinander.

„Wisst ihr wie lang das schon her ist, als wir das letzte Mal so in einem Bett lagen?“ meint Isa plötzlich.

„Es ist schon lange her!“ antwortet ihr Elke.

Ich nicke und schaue beide an.

„Ich bin froh euch zu haben, wisst ihr das!“ meint Elke.

„Ich auch!“ erwidert Isa.

„Wie wär’s mit Gruppenkuscheln!“ frage ich grinsend und beide nicken.

Wir knuddeln uns grad alle durch, und es ist so ein schönes Gefühl zu wissen, dass zwei der wichtigsten Menschen in diesem Moment bei mir sind.

„Ich hab euch so lieb!“ meine ich grinsend.

 

Nachdem wir uns noch ein bisschen unterhalten haben, stehen wir auf um zu frühstücken. Elke hat nicht gerade ein großen Appetit, aber sie isst uns zu liebe was kleines.

„Ich glaube ich rufe mal kurz bei Ash an!“ meint sie und holt das Telefon.

Sie setzt sich wieder zu uns an den Tisch und wählt seine Nummer.

„Ash? Ich bin’s Elke!“
“Ja, mir geht’s wieder ein bisschen besser! Und bei dir alles ok?“ will sie wissen.

„Klar, kannst du vorbeikommen!“
“Ja, auch mit den anderen 4! Es ist schon ok.“
“Ja, bis später!“

Sie legt auf und schaut uns an.

„Ist doch ok, wenn die Jungs noch vorbeikommen, oder?“
Wir nicken und schauen sie ein wenig verwundert an.

„Stört es dich nicht, dass du Trev sehen wirst?“ fragt Isa sie.

„Stören wäre vielleicht übertrieben, aber er gehört doch zu unseren engsten Freunden!“ antwortet sie ihr, „Ich kann ihm nicht ewig aus dem Weg gehen, dann fang ich lieber gleich damit an, mich daran zu gewöhnen!“

„Gute Einstellung!“ erwidert ihr Isa.

Elke grinst ein wenig und widmet sich wieder ihren Cornflakes zu.

 

Das Treffen heute Mittag ist gut verlaufen, Elke und Trevor haben sich einigermaßen normal unterhalten. Und Elke scheint es auch wieder ein wenig besser zu gehen. Ab und zu beklagt sie sich noch über Bauchschmerzen, aber sonst geht es. Die Jungs bleiben heute über Nacht bei uns, da sie morgen wieder los müssen. Und ich muss arbeiten und kann sie nicht zum Flughafen begleiten. Toll! Wir sitzen gerade im Wohnzimmer als Janie anruft.

Elke nimmt das Telefon ab.

„Yeah?“
“Hi, Janie!“ ertönt es happy von Elke.

„Ja, es geht einigermaßen und dir?“
“Schön. Ja der Eingriff verlief auch ganz gut.“
“Wie sieht es jetzt aus, kommst du uns in 2 Wochen besuchen, Maus?“ fragt sie Janie.

„Oh, cool ich freue mich.“
“Ja, genau da haben sie ihren Auftritt in L.A.!“
“Ok, ich freue mich, wir hören uns noch mal bevor du kommst!“
“Klar mache ich!“
“Bye!“
Sie reicht das Telefon an Jake weiter, der sich damit auch sofort in die Küche verzieht.

„Sie kommt in 2 Wochen!“ grinst mich Elke an und setzt sich wieder aufs Sofa.

„Oh, ich freue mich!“ grinst Isa vergnügt, worauf sie Erik von der Seite anschaut.

„Was?“ frage sie ihn.

„Nichts!“ grinst er, „Du siehst grad nur so süß aus, wenn du dich freust!“
Sie gibt ihm einen Kuss und schaut wieder auf den Fernseher.

Meine Wenigkeit sitzt gerade zwischen Ash und Dan und ich beobachte grad Trevor.

Er schaut die ganze Zeit immer wieder zu Elke. Er tut mir leid, aber was kann ich denn machen? Elke ist ein viel zu großer Dickkopf, da würde es nichts nützen, ihr irgendwie da rein zu reden. Ich seufze und kuschle mich an Ash ran, der sofort den Arm um mich legt.

 

„Aufstehen Ash, ihr müsst in 2 Stunden am Flughafen sein!“ wecke ich ihn sanft.

Ich bin schon fertig angezogen und auch die anderen sind schon am frühstücken.

„Ich mag aber nicht aufstehen!“ brummelt er in sein Kissen.

„Komm beweg dich jetzt!“ antworte ich ihm und ziehe ihm seine Decke weg.

„Jen, nein!“ jammert er, „Gib sie mir wieder!“
Ich gebe ihm einen Klaps auf seinen Hintern.

„Nein du stehst jetzt auf, Ash. Ich muss in einer halben Stunde los.“

Ich gehe aus dem Zimmer und setze mich zu den anderen an den Tisch.

„Und ist er wach?“ grinst mich Dan an.

„Von wegen!“

Keine 2 Minuten später steht Ash in seiner Boxer vor uns und fährt sich gähnend durch die Haare.

„Oh, Ashley ist wach!“ tönt es von Isa.

„Jop!“ grinst er verschlafen in die Runde und setzt sich hin.

 

Ich drücke jeden einzelnen von den Jungs und wünsche ihnen viel Spaß auf ihrer Promotour. Wie sich das anhört! Irgendwie komisch.

„Also viel Spaß, Ash!“ grinse ich meinen Süßen an, der gerade mit mir am Auto steht.

„Werde ich hoffentlich haben! Ich ruf dich jeden Tag an, versprochen!“ meint er und nimmt mich in den Arm.

„Das will ich auch schwer hoffen. Wann seit ihr noch mal in L.A.?“ will ich von ihm wissen.

„So in 2 Wochen! Aber ich sage dir noch mal genauer Bescheid! Ich werde dich vermissen!“

„Ich dich auch, das weißt du doch!“
Ich küsse ihn ein letztes Mal, steige in mein Auto, mache den Motor an und winke ihm noch mal zu.

 

„Mach’s gut Erik!“ meint Isa traurig und er nimmt sie noch ein letztes Mal in den Arm.

„Ich werde dich vermissen, honey!“ meint er ganz süß und küsst sie ganz zärtlich.

Er läuft zu den anderen und alle winken Elke und Isa ein letztes Mal zu.

 

 

Die Jungs sind jetzt seit 2 ½  Wochen unterwegs und ihre Promotour scheint wirklich gut zu laufen. Janie ist grad bei uns und wir sitzen gespannt vor dem Radio. Seit knapp 2 Wochen kann man ihr Lied jetzt im Radio hören. Nur wir vier haben es bis jetzt kein einziges Mal gehört.

Wir lauschen gerade gespannt, als Janie und Elke grad wieder irgendeinen Scheiß machen und sich vor Lachen kaum halten können.

„Und jetzt kommen wir zu einer neuen Band aus Los Angeles, O-Town mit Namen.“
Isa schreit auf.

„Mädels seit mal leise, ich glaube der Moderator hat es grad von den Jungs!“
Von einer Sekunde auf die andere sind wir ruhig.

„Dan, Trevor, Jakob, Ashley und Erik heißen sie und wir hören jetzt die 1.Single dieser Band, die kurz vor dem großen Durchbruch steht. Ladies and Gentlemen hier sind O-Town und Liquid Dreams!“
Wir schreien auf und Janie rennt zum Radio um es lauter zu stellen.

„Das sind die Jungs!“ kreischt sie lachend los.

Wir springen grad rum, als wenn uns jemand ins Hirn geschissen hätte, aber wir hören zum ersten Mal ihren Song im Radio!
“Ich glaub’s echt nicht!“ grinst uns Isa fassungslos an.

„Die sind im Radio!“ schüttle ich den Kopf.

Das Lied ist zu Ende und wir warten gespannt auf den Kommentar von dem Radiofutzie.

„Die Single steht ab morgen in den Regalen, also falls sie euch gefallen hat, geht zu eurem nächsten CD-Shop!“

Wir vier fangen an zulachen.

„Meint ihr die Single wird erfolgreich?“ fragt uns Janie.

„Ich habe keine Ahnung!“ antworte ich ihr ehrlich, „Ich kann es mir schon vorstellen, aber ich mein, ich kann es immer noch nicht glauben, dass die 5 einen Plattenvertrag haben und wir sie grad im Radio gehört haben!“

„Mir geht’s genauso!“ meint Isa zu mir.

„Ich bin auf jeden Fall mal gespannt!“

 

Morgen sehen wir wie die Jungs endlich wieder. Wir Mädels stehen grad in der Küche und versuchen uns etwas zu essen zumachen. Warum versuchen!? Wir vier können nicht kochen, außer vielleicht Wasser und ähm...Nudeln.

Isa’s Handy klingelt als Janie und Elke gerade irgendetwas anbraten.

„Ja!“ geht Isa lachend ran.

„Honey, ich bin’s! Schalte unbedingt den Fernseher an. Schnell!“ meint Erik aufgeregt und Isa stürmt ins Wohnzimmer und schaltet den Fernseher an.
“Welchen Sender denn?“ fragt sie jetzt genauso aufgeregt.

„TRL!“ meint er.

„Was ist denn da?“
“Unser Video hat dort gleich Premiere!“ freut er sich.
“Oh mein Gott!“ kreischt Isa, „Mädels kommt mal schnell! Los!“

Wir kommen lachend aus der Küche.

Isa schaut uns verwirrt an.

„Janie kocht gerade!“ antworte ich hier, worauf mir Janie die Zunge rausstreckt.

„Was ist denn?“ fragt Elke sie.

„Erik hat gesagt, das auf TRL gleich ihr Video kommt!“

„Oh!“ wir drei setzen uns auf die Couch.

„Also wir schauen es uns an! Ja, ich sage den anderen einen Gruß! Bye, Teddy!“
Isa setzt sich zu uns aufs Sofa und wir starren gespannt auf den Kasten, namens Fernseher.

Nach drei Videoclips verschränkt Janie ihre Arme.

„Sollte das ne Verarsche werden!? Oder, warum kommt da nichts von denen?“

„Und jetzt eine Weltpremiere auf TRL, 5 Jungs aus L.A. mit ihrer ersten Single Liquid Dreams!“ kündigt der Moderator die Jungs an.

„Ich glaub es ja nicht!“ kichere ich plötzlich los.

Die ersten Takte von Liquid Dreams erklingen und wir 4 stürmen von der Couch, um uns direkt vor den Fernseher zu setzen.

„Ah, schau mal da ist Ash!“ kreischt Elke plötzlich.

Ich schaue mir den Typen an und schüttle mit den Kopf.

„Das ist mein Freund! Mein Freund ist im Fernsehen....und er ist geschminkt!“ lache ich.

„Süß, schau mal wie er da lächelt und ah da ist Jake!“ kreischt Janie.

„Schaut mal Dan! Süß!“ grinst Isa, „Und da war Erik, wie knuffig!“
Und jetzt der Refrain, bei den Tanzszenen, brechen wir 4 in schallendes Gelächter aus.

„Oh mein Gott, ich glaub ich piss mir gleich in die Hosen!“ lache ich.

„Habt ihr das gesehen?“ japst Elke nach Luft.

„Der Schritt war ja wohl der Hammer!“ prustet Isa und steht auf um ihn uns noch mal vorzuführen.

Das Lied ist zu Ende und wir klatschen erst mal eine Runde. Blöd, ich weiß aber wir finden es trotzdem passend.

„Was riecht denn hier so ver...?“ meint Elke plötzlich.

„Das Essen!“ kreischt Janie und rennt in die Küche.

Wir drei stehen grad auf um ihr hinter her zu gehen, als die Küchentür wieder geöffnet wird.

Janie streckt uns die Pfanne entgegen.

„Das war unser Essen!“
Das Essen ist am Boden angebrannt und zum Teil auch verkohlt!

„Ich gebe ne Runde In’n’Out aus!“ meine ich und die drei grinsen mich dankbar an.

 

 

Wir sind gerade auf den Weg zu ihrem Auftritt in L.A. Janie, Elke und Isa sitzen im Auto und spinnern grad total ab, während ich mich auf den Verkehr konzentrieren muss. Das fällt mir wirklich schwer, wenn man 3 so Hühner im Auto hat.

„Endlich sehen wir sie wieder!“ freut sich Janie.

„Aber echt mal!“ antworte ich ihr, „Wisst ihr wo ich jetzt lang fahren muss?“
“Ja, die nächste rechts und dann such dir einen Parkplatz!“ antwortet Elke mir.
“Ach, sind wir gleich da?“
“So halber, aber den Rest können wir ja auch laufen!“

Ich biege nach rechts ab und parke auf den nächstbesten Parkplatz. Meine drei Mädels und ich steigen aus und wir machen uns auf den Weg zu diesem Gebäude, wo die Jungs in ein paar Stunden ihren Auftritt haben werden.

„Ich bin grad so aufgeregt!“ quickt Isa.

Janie läuft neben Elke, die anfängt ihre Haare zu drehen.

Daran erkennt man immer das sie nervös ist.

„Alles ok bei dir?“
“Bin ein wenig nervös!“ antwortet sie.

„Ach nee!? Kann ich mir vorstellen, am Telefon habt ihr euch aber normal unterhalten können, oder?“
“Ja, das auf jeden. Aber trotz den Versuchen von Trev, mir alles zu erklären, bleibe ich bei meiner Entscheidung. Es ist glaube ich, einfach besser. Besser für ihn und vor allem für mich.“
Janie nickt und hakt sich bei ihr ein.

„Wird schon werden!“

Isa läuft neben mir und grinst wie so ein Honigkuchenpferd.

„Du kannst es ja auch nicht mehr erwarten!“ meine ich grinsend.

„Ich freue mich so meinen Teddy wieder zusehen!“ strahlt sie mich an.

„Wie bist du eigentlich auf diesen Namen gekommen? Teddy!“ frage ich sie amüsiert.

„Na ja, weil Erik aussieht wie so ein süßer Teddy, mit seinen brauen Knopfaugen und so!“ erklärt sie mir ganz selbstverständlich.

„Ach so!“ ich nicke.

„Oder findest du nicht?“ fragt sie mich.

„Kein sein, keine Ahnung!“ ich zucke mit den Schultern.

Isa schaut mich verständnislos an.

„Du wieder!“ darf ich mir von ihr anhören.

„Bäh!“ ich strecke ihr entrüstet die Zunge raus.

„Selber!“ meint sie lachend und schlägt mir leicht auf den Arm.

Wir biegen nach rechts und sehen vor einem Gebäude ein paar Mädels stehen!
“Auf wen warten die denn?“ frage ich Isa amüsiert.

„Die stehen vor dem Gebäude wo die Jungs ihren Auftritt haben!“ antwortet mir Elke.

„Du willst mir doch damit jetzt nicht sagen, dass die wegen den Jungs da sind?“ frage ich sie verwundert.

„Scheint so!“ erwidert mir Janie.

Isa und ich grinsen uns verwirrt an.

„Ihre ersten Fans!“ flüstert sie mir zu und ich fange an zu lachen.

Wir quetschen uns an den Mädels vorbei, zu dem Typen am Eingang und zeigen ihm unsere komischen Pässe, die die Jungs uns geschickt haben.

Er schaut sie sich an und lässt uns dann rein.

„Wer war denn das?“ hören wir eine Mädchen fragen.

„Ich glaube das waren ihre Freundinnen!“ antwortet ihr eine andere.

„Echt? Janie! Isa! Elke! Jen!“ kreischt plötzlich eine los.

Wir 4 drehen uns irritiert um, das Mädchen winkt uns zu.

„Wie seltsam!“ antwortet Janie und wir 4 grinsen das Mädchen durch die Scheibe an und winken ihr zurück.

„Woher kennen die unsere Namen?“ fragt mich Elke perplex.

„Ich habe keine Ahnung!“

„Das war jetzt so strange!“ meint Isa immer noch total verdattert.

Wir stehen jetzt planlos in diesem Gebäude rum und wissen nicht wo wir hin sollen, toll!
“Seit ihr die 4 Ehrengäste der Jungs!“ meint plötzlich eine Stimme zu uns.

Vor uns stehen zwei Typen, die uns angrinsen und sich jeweils mit Mike vorstellen.

„Ihr heißt beide so?“ fragt Isa.

Sie nicken grinsend.

„Und ihr seit, lasst mich überlegen, ob ich noch weiß, wie euch die Jungs beschrieben haben!“
Der blonde jüngere Typ mit Namen Mike, zeigt auf Elke.

„Du bist die Blonde, die der Cameron Diaz ein bisschen ähnlich sieht, also bist du Elke!“ strahlt er sie unsicher an.

„Ja, genau, hey! Wer hat denn gesagt das ich dieser Cameron Diaz ähnlich sehe?“

„Ash und Trevor haben das auf einem Bild von dir festgestellt!“ grinst er sie an.

Die scheinen echt mal lieb zu sein, denke ich mir.

Der andere Mike schaut auf Isa.

„Du bist braunhaarig, ganz klar Isa!“
Sie lacht und gibt beiden die Hand.

„Bei dir war es einfach, da du die Einzigste bist, die braune Haare hat! Und Erik uns auch immer von dir erzählt hat!“

„Dann kann das nur Janie sein. Und du bist Jen, stimmts?“
“Genau, hi auch!“ antworten wir beide und grinsen.

„Von euch haben ihr auch schon einiges gehört!“ meint der etwas ältere Mike, „Also folgt uns jetzt mal, die Jungs sind gerade oben in ihrer Garderobe!“

Mike klopft an und wir hören jemanden „Herein!“ brüllen.

Er hält uns die Tür auf und wir laufen rein.

„Ah, Janie!“ hören wir Jakob schreien. Er kommt auf sie zu und küsst sie erst mal.

Auch bei Isa und Erik das selbe Bild, sie in seinen Armen.

Dan und Trevor kommen auf uns zu und drücken uns auch ganz feste.

„Wie geht’s dir?“ fragt Trev Elke, nachdem sie sich von seiner Umarmung gelöst hat.

„Ganz gut und dir?“
“Mir auch!“ er grinst sie an.

Elke, Dan und Trev hocken sich auf die Couch, während ich noch ganz planlos rumstehe.

„Wo ist denn Ashley?“ frage ich jetzt doch mal ganz blöd.

Dan grinst mich an.

„Der holt sich grad Schokolade, müsste jeden Augenblick wieder zurück sein!“
“Ok!“ antworte ich ihm und schaue mich ein bisschen um.

„Die hatten keine Mint Milano mehr Trev, ich habe dir jetzt mal Oreos mitgebracht!“ kommt Ash ins Zimmer rein.

Er schaut auf und bekommt ein breites Grinsen.

„Hallo Süße!“ meint er ganz lieb und nimmt mich in den Arm.

„Da bist du ja endlich!“ antworte ich ihm ein wenig schmollend.

„Ich hatte Hunger! Auf Kit Kat!“ meint er und zeigt mir seine Ausbeute.
“Ja, wie immer, halt!“

Er küsst mich zärtlich und ich muss grinsen.

 

 

Nachdem wir den Jungs erzählt haben, wie wir das Video fanden, wir lassen die Stelle mit unserem Lachanfall netterweise weg, und wann wir ihren Song das erste Mal im Radio gehört haben, grinsen sie uns happy an.

„Ich bin so gespannt, ob wir mit der Single in den Charts landen!“ meint Trev.

„Wann erfahrt ihr das denn, welche Position ihr gemacht habt?“ frage ich.

„So am Ende der Promotour!“ antwortet mir Ash und rückt noch näher an mich ran.

„Du kannst auch gleich auf meinen Schoß hocken!“ meine ich zu ihm, worauf die Anderen in schallendes Gelächter ausbrechen und er mich anschmollt.

„Hey!“ meint er, schaut mich mit seinem Schmollgesicht an und rückt ein bisschen weg.

„Komm, es war doch nicht so gemeint!“ grinse ich ihn an.

Die beiden Manager kommen rein und geben uns unsere Karten für die Show.

„Ihr hockt ziemlich weit vorne!“ meine der eine zu uns und wir nicken.

„Ich bin schon voll gespannt!“ grinst Isa und gibt ihrem Erik einen Schmatz.

„Hoffentlich gefällt es euch!“ meint er und schaut seine Maus süß an.

 

„Isa, Jen, Elke und Janie kommt ihr! Die Show fängt in 15 Minuten an und ihr müsst noch auf eure Plätze!“
Wir vier nicken und stehen vom Sofa auf.

„Viel Glück Jungs!“ ruft ihnen Elke zu und schaut dabei besonders in Trevors Richtung.

„Das schafft ihr schon!“ grinst Janie und drückt Jake noch schnell einen Schmatz auf den Mund.

Ich gehe auf Ash zu und kneife ihm in die Backen.

„Viel Spaß mein Schatz!“ grinse ich ihn an.

Isa knuddelt ihren Erik und gibt ihm einen zärtlich Kuss.

 

Keine 20 Minuten später fängt die Show an und wir vier sitzen gespannt da. Die beiden Mikes sitzen bei uns in der 2.Reihe.

Etwa eine halbe Stunde labert der Moderator irgendeinen Kram bis er plötzlich die Jungs ankündigt. Ich setze mich aufrecht hin und muss grinsen. Mein Blick fällt auf Janie, die neben mir sitzt und gerade meine Hand sucht um sie zu drücken. Elke und Isa sitzen genauso da.

„Bevor wir uns ein bisschen mit den Jungs unterhalten werden, performen sie erst mal ihren ersten Hit Liquid Dreams!“ meint der Moderator und die Jungs kommen raus und fangen an zu singen.

„Sogar live!“ flüstert mir Janie zu und ich nicke.

Ashley hat seinen Teil gerade zu Ende gesungen, als er mich angrinst.

Ich grinse zurück und schon ist Jake dran.

Janie kichert leise und schon kommt der Refrain.

Ich halte mir meine vor dem Mund und lache leise. Isa und Elke grinsen mich auch gerade breit an. Wir müssen wohl alle an gestern denken, als wir vor dem Fernseher saßen und so angefangen haben zu lachen.

 

Das Lied ist zu Ende und das Publikum applaudiert, wir natürlich inbegriffen. Der Moderator kommt auf die Jungs zu, gibt ihnen die Hand und bittet sie mitzukommen um Platz zu nehmen.

Er stellt ein paar Fragen und die Jungs beantworten diese brav. Ich schaue auf den einen Mike, der neben mir sitzt, er scheint mit dem Auftritt zufrieden zu sein.

Nach ca. 20 Minuten ist alles vorbei und die Jungs verschwinden wieder. Wir müssen sitzen bleiben, verständlich, wir können ja nicht mitten in der Show aufstehen.

 

„Guter Auftritt Jungs!“ meint Mike als wir alle wieder in die Garderobe gehen.

Die 5 schauen ihn glücklich an.

„Ihr wart super!“ grinst Isa und setzt sich auf Eriks Schoss.

 

Wir verabschieden uns von allen und machen uns wieder auf den Weg zu unserem Wagen. Die Jungs können nicht hier bleiben, sie müssen direkt weiter um die restlichen bevorstehenden Auftritte erledigen.

„Bis in 1 ½ Wochen!“ ruft Jake uns noch hinterher.

 

Isa und ich sitzen gerade in meinem Wagen und fahren zur Arbeit.

Wie immer, in letzter Zeit, wenn man das Radio anschaltet läuft das Lied von den Jungs. Es scheint recht gut bei den Leuten anzukommen, da man es ständig auf TRL, MTV und vor allem im Radio hört.

„Noch 3 Tage!“ seufzt meine Maus und ich nicke grinsend.

„Dann erfahren sie auch, auf welchem Platz ihre Single gelandet ist!“ bemerke ich.

„Ich bin echt mal gespannt!“
“Nicht nur du!“ antworte ich ihr und parke vor ihrer Arbeit.

„Also viel Spaß dann!“ grinse ich sie an.

Als Antwort bekomme ich eine Grimasse. Isa steigt aus und geht rein.

Ich muss noch weiterfahren.

 

„Jen?“ fragt mich eine nervöse und gleichzeitig total überdrehte Stimme.

„Ja, was ist Ash?“
“Wir haben gerade erfahren, wo wir in den Charts eingestiegen sind.“
Ich mache den Lautsprecher an und sehe wie die anderen 3 sich um das Telefon hocken.

„Ok, schieß los. Ich habe gerade den Lautsprecher angemacht!“ meine ich hibbelig.

„Also, Jungs...1, 2, 3...Wir sind auf Nummer 1!“ schreien sie plötzlich.

Wir starren das Telefon an und fangen dann an zu kreischen.

„Was ihr seit auf Nr.1?“ fragt Isa aufgeregt.

„Ja, honey. Von Null auf 1!“ antwortet ihr Erik.

„Aaaahhhh!“ quickt Janie vergnügt und fängt mit Elke und Isa an im Haus rumzuspringen.

„Das ist ja der Wahnsinn!“ freue ich mich für die Jungs.

„Oh man, ich kann es noch gar nicht glauben...“ meint Ash, „Mike kam gerade zu uns und hat es uns berichtet!“ redet er aufgeregt weiter.

„Wow, Platz 1 und das aus dem nichts!“

„Ich muss aufhören, tut mir leid mein Schatz, wir wollten es euch nur kurz erzählen. Wir sehen uns ja heute Abend! Ihr kommt uns doch vom Flughafen abholen?“ fragt er mich.

„Natürlich!“ kreischen wir 4 in den Hörer.

„Super! Bis später!“ rufen uns die 5 noch in den Hörer, bevor sie auflegen.

„Sie sind auf Platz 1!“ schreit Isa und springt Janie um den Hals.

 

„Da sind sie ja endlich!“ rufe ich den Mädels entgegen als ich die Jungs endlich in der Empfangshalle stehen sehe.

Sofort beginnt das große Begrüßungsritual.

„Na, du Popstar!“ grinst Isa ihren Erik an.

„Hör auf so was zu sagen!“ lacht er und küsst sie.

„Wie lang bleibt ihr denn diesmal da?“ frage ich Ash gespannt.

„Nur drei Tage!“ antwortet er leise.

„Was?“ ich schaue ihn mit großen Augen an.

„Ja, lass uns später darüber reden!“ blockt er ab.

Er nimmt meine Hand und wir laufen nach draußen.

Das fängt ja gut an, denke ich mir und steige in das Auto.

Wir laden Dan bei sich daheim ab, da er mal wieder ein wenig Zeit mit seiner Familie verbringen möchte.

Jake und Janie lassen wir bei Jake daheim raus und Trevor in Fullerton.

Ash und ich fahren jetzt zu mir.

Mein Handy klingelt.

„Hi Isa!“ nehme ich ab.

„Jen, ich wollte dir nur sagen, dass ich heute bei Erik übernachte! Und Elke fährt jetzt zur Arbeit, ok?“
“Ist gut, viel Spaß euch beiden!“ meine ich lachend und lege auf.

 

Ich fahre die Auffahrt hoch und steige aus. Ash nimmt seine Tasche und folgt mir.

Noch schnell die Tür aufgeschlossen und schon rennt Ash zum Sofa und lässt sich drauf fallen.

„Ich bin so fertig!“ jammert er.

„Glaube ich dir!“ antworte ich ihm grinsend, „Willst du was trinken?“

„Nee, danke. Aber komm mal her, Jen!“

Er zieht mich zu sich auf die Couch und umarmt mich.

„Ich habe dich so vermisst!“ meint er ganz süß.

„Ich dich auch, Ash! Aber du fährst ja bald wieder!“ meine ich traurig.

„Ja, ich weiß. Aber dadurch das wir Nummer 1 sind, müssen wir noch weitere Auftritte erledigen. Dazu kommt noch, dass wir weiter und vor allem härter an dem Album arbeiten müssen. Jetzt ist es sicher, dass es veröffentlicht wird. Und dann kommt noch der Videodreh zur neuen Single hinzu!“ erklärt er mir.

„Und wie viele Wochen sind es diesmal?“ frage ich ihn enttäuscht.

„Ich weiß es nicht genau, unsere Manager müssen alles noch so richtig organisieren, aber es können schon ein paar Wochen werden!“
“Wie viele?“ wiederhole ich meine Frage.

„8 vielleicht!“

„Was solange!? Das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein!“ meine ich leicht sauer.

„Tut mir leid, Jen!“
“Das kann ja jeder sagen!“ antworte ich trotzig und stehe auf.

„Hey!“ meint er und steht ebenfalls auf, „Du kannst mich doch besuchen kommen!?“

„Ja, klar und wann dann, ich habe Schule und muss arbeiten, Ash! Und von welchem Geld soll ich mir die Tickets leisten?“ frage ich ihn gestresst.

„Die bezahle ich dir!“ antwortet er.

„Nein! Das will ich nicht.“
“Warum denn?“ er schaut mich verständnislos an.

„Du weißt genau, ich mag das nicht gern, wenn Leute was für mich zahlen. Und erst Recht keine Flugtickets, die ein Schweinegeld kosten!“ erkläre ich ihm.

„Ja schon, aber sehe es doch dann einfach als Geschenk an!“ meint er und will mich küssen.

Ich drehe meinen Kopf weg.

„Nein! Entweder komme ich zu dir, wenn ich genügend Geld für ein Ticket habe, oder halt nicht!“ antworte ich ihm trotzig.

„Jen, bitte lass uns jetzt darüber streiten, ok? Ich bin nur 3 Tage hier!“
“Ja, das weiß ich auch!“ antworte ich ihm sauer, „Nur 3 tolle Tage, an denen ich Schule habe und einen Tag davon arbeiten muss!“
Ich laufe in die Küche und hole mir was zu trinken.

„Du hast Schule und musst arbeiten?“ fragt er nach.

„Ja, morgen aber nur 3 Stunden am Mittag. Und den nächsten Tag hab ich die Ehre den Laden zu schließen. Und am dritten Tag habe ich den ganzen Tag Schule.“
“Kannst du mich überhaupt zum Flughafen bringen?“ fragt er ernst.

Ich nicke.

„Ja, da habe ich den ganzen Tag frei!“

Er grinst und kommt auf mich zu.

„Oh man, ich will nicht das du in 3 Tagen wieder gehst!“ jammere ich und er küsst mich.

„Ich auch nicht, aber ich muss, Süße!“

Ich seufze genervt.

Den restlichen Tag verbringen Ash und ich in meinem Zimmer.

„Lass uns mal schlafen gehen, wir haben schon kurz vor 12!“ meine ich gähnend und ziehe mir mein Oberteil aus. Ich schaue zu Ash der mich schelmisch angrinst.

Ich schüttle lachend den Kopf.

So noch schnell mein Schlafshirt anziehen und mich aus meinem Rock quälen und ab ins Bett.

„Schläfst du heute in deiner Jeans?“ frage ich Ash grinsend.

Er schaut an sich runter, schmollt und zieht sich sein Shirt über den Kopf.

„Was hast du denn da gemacht?“ frage ich ihn und fahre über einen blauen Fleck auf seinem Rücken.

„Ich bin gegen ne Tür gelaufen!“ meint er kleinlaut und schämt sich ein bisschen.

„Oh, ok!“ antworte ich ihm lachend.

Ash steht jetzt nur in seiner Superman-Boxer vor mir und er sieht so süß aus.

Er macht das Licht aus und ich ziehe mir die Decke über den Kopf.

„Willst du schon schlafen? Ich dachte wir.. du weißt schon...", grinst er breit und ich muss grinsen.

"Ist leider nicht drin, Süßer!", sage ich und er sieht mich verwirrt an.
"Warum denn nicht?", fragt er und sieht mich geknickt an.
"Ich habe das monatliche Frauenproblem!“ antworte ich ihm.

"Oh, ok. Verstehe, na ja, wir können doch aber kuscheln oder?!", fragt er mich ganz süß.

"Natürlich! Ich bin doch nicht krank!", lache ich und er gibt mir einen zarten Kuss.

 

„Scheiße!“ entfährt es mir.

Ash schaut mich verpennt an.
“Ich hab verschlafen!“ erkläre ich ihm, springe aus dem Bett und renne ins Bad.

Und das heute, wo ich Geschichte habe, denke ich mir. Der Lehrer hat es eh auf mich abgesehen.

Ich renne nur in Unterwäsche wieder ins Zimmer.

„Ah, wo ist meine Hose!“ brülle ich aufgebracht rum.

„Da!“ er zeigt auf eine Hose die neben dem Bett liegt.

„Das ist deine!“ antworte ich ihm.

„Dann schau mal in deinem Schrank!?“

„Ah ja!“ grinse ich und ziehe mir schnell eine an.

Der gute Ash liegt in meinem Bett und schaut mir gerade amüsiert zu, wie ich wie ein hysterisches Huhn in meinem Zimmer rumspringe, und mein Zeug zusammen suche.

„Wo ist das blaue Shirt!“ jammere ich und setze mich schmollend auf den Boden.

Also, irgendwann reicht es aber, denke ich mir trotzig.

Ich höre Ashley lachen.
“Hör auf zu lachen, du Blödmann!“ schmolle ich.

Er steht auf und setzt sich zu mir auf den Boden.

„Komm, jetzt schmoll nicht!“ meint er lachend.

„Hör auf damit!“ grinse ich, „Und helfe mir lieber mal suchen!“

 

Trotz allem erreiche ich gerade noch rechtzeitig meinen Kurs.

Gerade noch rechtzeitig, denn mein Lehrer fängt schon an die Schüler aufzuschreiben, die nicht anwesend sind.

„Jen, ich habe Ash mit den anderen wieder im Fernsehen gesehen!“ grinst mich meine Sitznachbarin und Freundin Michelle an, „Die sind ja jetzt ganz oben in den Charts!“
Ich nicke ihr zu.

„Ja, ich weiß. Ist doch wohl der Wahnsinn, oder?“
“Aber echt mal. Kommst du heute Abend auch auf die Party von Jeremy?“ fragt sie mich.

„Ach die ist ja heute Abend, shit, hatte ich total vergessen!“
“Ja, heute Abend.“ wiederholt sie sich.

„Ich probiere es, aber versprechen kann ich es dir nicht!“ antworte ich ihr und sie grinst mich süß an.

„Ich rufe dich einfach noch mal an!“
“Ok!“ antworte ich.

So, die Geschichtsstunde wäre überstanden und jetzt warten noch 2 Stunden Psychologie auf mich. Aber das ist nicht so schlimm, weil Isa ja denselben Kurs hat.

Sie wartet bereits schon auf unseren Platz auf mich.

„Hi, Jen!“ grinst sie mich an.

„Na, Maus!“ ich umarme sie und setze mich auf meine vier Buchstaben.

„Heute ist die Party von Jeremy!“ fange ich an.

„Heute? Shit, die hat ich voll vergessen!“
“Eben ich auch, Michelle hat mich grad dran erinnert!“
“Lass uns doch fragen, ob die Jungs mitwollen. Ich hatte eigentlich schon vor dahin zu gehen!“
“Genau das gleiche habe ich mir auch schon überlegt!“ meine ich grinsend und wir beenden unser Gespräch, da unsere Lehrerin rein kommt.

 

3 Stunden Schule wären überstanden und ich mache mich mit Isa auf den Weg nach Hause, wo uns Ash, Erik und Elke schon erwarten. Elke hatte heute schulfrei, da ihre 3 Stunden Spanisch ausgefallen sind. Die Sau!

„Hallöle!“ kommen Isa und ich grinsend rein.

Erik kommt auf Isa zu und gibt einen Schmatz.

„Du Elke, heute ist die Party von Jeremy, wir haben uns überlegt...“
Ash will mich grad küssen aber ich drehe meinen Kopf weg.

„Lass mich mal ausreden!“ meine ich gespielt böse, „ ...eben wir haben uns überlegt, dass wir ja alle hingehen könnten!“
“Klar warum nicht! Wäre bestimmt lustig!“ antwortet mir Elke.

„So, jetzt bin ich fertig!“ meine ich zu Ash und küsse ihn ganz zärtlich.

„Ich rufe mal die anderen an!“ meint Erik und kramt sein Telefon aus der Tasche.

„Ja, du musst ja nur bei Jake anrufen! Die anderen beiden wollten ja eh gleich kommen!“ meint Ash zu ihm.

 

Die ganze Mannschaft ist jetzt beisammen und wir teilen gerade ein, wer bei wem im Auto fährt. Natürlich will keiner fahren, da er dann natürlich nichts trinken kann.

„Ok, ich trinke nichts!“ erbarmt sich Erik, „Sonst werden wir uns ja nie einig!“
“So, jetzt bräuchten wir noch jemanden“ bringe ich kleinlaut heraus.

Hoffentlich kommen die jetzt nicht auf die Idee, das ich die andere Person sein soll, denke ich  und bereue schon wieder das ich schon wieder meinen Senf dazu geben musste.

„Also wenn keiner will, dann müssen wir auslosen!“ meint Elke.

„Nee, ist ok, ich trinke auch nichts!“ meint Janie und schaut uns grinsend an.

„Ok, dann hauen wir’s jetzt!“ ruft Isa und wir stehen alle auf.

So, mit Michelle wäre auch alles geklärt, sie hat mich heute Mittag angerufen und hat sich gefreut, als ich ihr verkündet habe, dass wir heute Abend auch kommen.

 

Die Party ist schon voll im Gange und wir stürzen uns mitten in das Volk.

Trev, Jake, Erik, Dan und Ash sind die ganze Zeit schon damit beschäftigt mit Freunden und alten Klassenkameraden zu reden.

„Schau sie dir an!“ meint Elke zu mir, „Scheint ihnen gut zu tun wieder bei ihren Leuts zu sein!“

Ich nicke ihr zu und nehme einen großen Schluck von meinem Wodka Lemon!

Ja ja, der verbotene Alkohol und ich bin noch keine 21, denke ich mir.

Ok, also wenn ich über so einen Scheiß nachdenken muss, bin ich angetrunken. Macht auch nichts, grinse ich vergnügt für mich und schwinge meinen Hintern mit Elke auf die Tanzfläche, die wohl auch nicht mehr ganz nüchtern zu sein scheint.

Es läuft jetzt Incubus with Big Pun und Still not a player. Die Menge lässt einen Jubelschrei los. Ich liebe diesen Song!

Elke und ich gehen grad total ab, als wir von 2 Typen angetanzt werden.

„Hey, Thomas!“ meine ich vergnügt und umarme ihn.

Der andere ist Paul, auch bei ihm die selbe Prozedur, beide gehen mit Elke und mir in den Surfkurs, den wir vor kurzem belegt haben.

Ok, roggn (*g*), wir halt zu viert weiter.

 

„Wo sind denn Jen und Elke?“ fragt Isa die anderen die sie grad mit Erik an der Bar getroffen hat.

„Keine Ahnung, ich glaub tanzen!“ meint Dan und grinst sich grad einen ab.

„Was ist denn mit dir los?“ fragt ihn Isa.

„Ach der Gute, hat grad jemanden ganz nettes kennen gelernt!“ meint Trev und grinst ihn an.

„Ok, ich verstehe!“ meint Janie lachend.

„Ich gehe mal schaun wo die anderen beiden sind!“ meint Ash und geht Richtung Tanzfläche.

Er sieht Elke und mich und geht wieder zu den anderen.

„Und? Ging ja schnell!“ bemerkt Jake.
“Ja, die sind am tanzen mit so 2 Typen!“ antwortet er ihnen leicht angepisst.

Trevor schaut ihn leicht schräg an.

 

Nach 7 weiteren Liedern legen Elke und ich eine Pause ein, eigentlich sind unsere Gläser nur wieder leer, aber das tut ja nichts zur Sache.

Wir schwanken ein wenig Richtung Bar wo wir die anderen sehen.

„Na ihr?“ wirft Elke in die Runde.

„Hey!“ antworten ihr die anderen.

Ich gehe zu Ash und drücke ihm einen fetten Kuss auf den Mund.

„Ich finde es schön, dass du heute mit auf der Party bist!“ meine ich grinsend.

„Bist du dir sicher?“ antwortet er mir.

„Ja, natürlich!“ erwidere ich ihm irritiert.

„Du scheinst dich ja auch prächtig ohne mich zu amüsieren!“
Ok, ich verstehe worauf er hinaus will.

„Ash, das waren 2 aus dem Surfkurs von Elke und mir, ok!? Und wir haben nur ein bisschen zusammen getanzt, während du mit deinen Leuts geredet hast!“
Er schaut mich an und ich halte seinem Blick stand. Ich hab ja nichts zu verbergen!
“Echt?“
“Was denkst du denn?“ antworte ich ihm und er grinst mich an.

So ist es besser!
“Wollen wir tanzen gehen?“ frage ich ihn und ziehe ihn hinter mir her.

 

„Elke können wir mal miteinander reden?“ fragt Trev Elke die gerade an der Bar steht.

Sie schaut ihn mit großen Augen an.

„Ähm...klar!“
“Wollen wir kurz raus?“
Sie nickt und folgt ihm nach draußen.

„Elke, ich...wollte dir sagen, dass ich froh darüber bin, das wir zwei noch miteinander reden. Und du dich nicht völlig von mir zurück gezogen hast.“ Fängt er an, „Und du musst wissen , dass meine Gefühle für dich immer noch stark sind und ich dich immer noch liebe. Ich wollte dich fragen, on du uns nicht noch eine Chance geben willst?“

Sie schaut ihn an.

„Trev, du bedeutest mir auch immer noch viel, aber ich kann mir momentan nichts weiter vorstellen, als nur mit dir befreundet zu sein!“ antwortet sie ihm, „Ich weiß nicht wie das in ein paar Monaten aussehen wird, aber ich bin im Moment nicht bereit für mehr!“
Er nickt, schaut traurig auf den Boden und spielt mit seinen Schuhen im Sand.

„Ok!“ meint er zu ihr.

„Komm her, Trev!“ sie nimmt ihn in den Arm und drückt ihn.

„Du gehörst immer noch zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben!“ redet sie weiter.

Er streicht ihr zärtlich über den Rücken.

„I love u!“ flüstert er ihr zu.

 

Ich weiß nicht wie lange wir noch auf der Party waren, aber ich bin jetzt sturzbetrunken, völlig am Arsch und zum Glück nicht die Einzigste. Elke, Isa und Jake haben wohl auch ein wenig zu sehr ins Glas geschaut, und die anderen bis auf Janie und Erik sind leicht angeheitert.

Und so sitzen wir jetzt im Wagen und spinnern grad total ab.

Damit Erik und Janie nicht alle einzeln nach Hause fahren müssen, sitzen bei Erik Isa, Elke, Ash und ich im Auto. Und bei Janie der Rest. Janie fährt sie alle zu Jake wo sie dann pennen können. Und Erik fährt zu uns.

„Wer hat denn den Schlüssel!“ fragt Elke mich als wir vor der Haustür stehen.

„Na du!“ antworte ich ihr geschockt.

„Echt, sie kramt in ihren Taschen!“ und schüttelt energisch den Kopf.

„Was? Oh fuck!“ fluche ich.

„Reingefallen!“ meint sie grinsend, zieht den Schlüssel aus ihrer Tasche und schließt auf.

„Ich weiß echt nicht, wann ich Elke das letzte Mal so besoffen erlebt habe.“ grinst sich Ash einen ab.

„Ach hör doch auf!“ wirft sie ihm lachend an den Kopf und wir gehen rein.

 

Ash steht am nächsten recht früh auf um was mit seiner Familie zu machen, meine Wenigkeit bleibt noch liegen, da mein Kopf ein ganz klein wenig schmerzt...

Als ich aufstehe um mich für die Arbeit fertig zu machen, sehe ich, dass noch keiner von den anderen wach ist, außer Erik.

„Morgen Teddy!“ grinse ich ihn an.

Er schaut auf und kann sich ein Lächeln nicht verkneifen.

„Und bist du fit?“ fragt er mich.

„Nicht wirklich!“ ich zeige auf meinen Kopf und er nickt.

„Kann ich mir vorstellen!“
“Haha!“ meine ich und boxe ihn.

„Was machst du heute noch?“
“Na ja, warten bis Isa aufsteht!“ antwortet er mir.

„Das kann aber noch dauern, sie war ja gestern auch sehr zu!“
“Das musst du mir nicht sagen!“ meint er lachend.

Ich schnappe mir einen Apfel und gehe hoch in mein Zimmer um mich fertig zu machen, die Arbeit ruft ja!


Oh man, wir haben erst 7p.m., will die Zeit denn nie rumgehen?

„Elke?“ rufe ich verwundert, als ich meine Maus in den Laden reinkommen sehe.
“Na, meine Saufkumpanin!“ grinst sie mich an.

Ich winke ab und laufe auf sie zu um sie zu drücken.

„Womit habe ich denn die Ehre?“ frage ich sie.

„Wollt nur mal vorbeikommen, da ich nichts zu tun habe. Isa ist mit Erik unterwegs und ja da dachte ich mir, fahren wir halt zu Jen!“
“Cool!“ freue ich mich.

„Hast du deine Pause schon gemacht?“
“Als wenn ich es gewusst hätte das noch jemand kommt! Nee, ich hab sie mir aufgehoben!“
Ich laufe zu Steve, meinem Arbeitskollegen, und gebe ihm Bescheid das ich mich mal für eine halbe Stunde verziehe.

„No Problem!“ meint er grinsend und ich laufe zu Elke, die mich schon mit einem Lächeln empfängt.

„Also wo wolln wir hin?“
“Starbucks?“
“Mmh, na gut!“ antworte ich ihr und sie hakt sich bei mir ein.

 

„Und er hat dich echt um ne zweite Chance gebeten?“ frage ich verwundert und nippe an meiner heißen Schoggi.

„Jop, hat er!“
“Und du?“
“Hab ihm gesagt, dass er mir zwar immer noch wichtig ist, aber ich momentan nur mit ihm befreundet sein kann!“
Ich nicke.

„Ist glaube ich auch besser so. Mal schaun was kommt!“
“Kommt Zeit, kommt Rat!“ zitiere ich mich selber und sie fängt an zu lachen.

„Du und dein dummer Spruch! Lass ihn dir patentieren!“ meint sie.

„Müsst ich mir mal durch den Kopf gehen lassen!“ antworte ich grinsend.

„Jen, ich habe da ne Überraschung für dich!“ meint sie plötzlich mit einem schelmischen Gesichtsausdruck.

„Was denn da?“ frage ich sie verwundert.

„Ich gebe dir 2 Hinweise...Konzert, heute Abend!“
Ich überlege.

„Keine Ahnung, ein Konzert und das heute Abend! Ja, Breaking Benjamin spielen heute im House of Rock, aber der Gig ist schon seit 3 Wochen ausverkauft!“
“Bist du dir da sicher!“ meint sie grinsend und hält mir 2 Konzertkarten unter die Nase.

„Aaahhh! Wie bist du denn an die gekommen?“ schreie ich und reiße sie ihr aus der Hand.

„Das tut nichts zur Sache!“

„Ich könnt dich knutschen, aber shit, Elke ich kann nicht!“
“Warum?“ fragt sie mich entgeistert.

„Ich muss den Laden heute zu machen!“
“Und wann?“
“Um 11p.m.“
“Nein, scheiße!“ meint sie enttäuscht.

„Aber warte ich könnte Steve fragen, ob er evtl. meine Schicht übernimmt!“
“Meinst du das würde er machen?“
Ich zucke mit den Schultern.

„Ich kann es ja mal versuchen!“
“Unbedingt!“
Wir bezahlen und machen uns auf den Rückweg.

 

„Steeeeve!“ komme ich in den Laden rein.

„Was los, Süße!“ meint er grinsend.

„Ich müsste dich um ein riesen Gefallen bitten!“
“Und der wäre?“
“Kannst du heute meine Schicht am Abend übernehmen, Elke hat Karten für Breaking Benjamin!“
“Und da musst du unbedingt hin! Hä? Und was bekomm ich als Gegenleistung?“
“Meine ewige Dankbarkeit, einen fetten Schmatz, ich übernehme mal deine Schicht und...“

Ich überlege angestrengt nach weiteren Gegenleistungen.

„Und ein Date mit deiner Freundin!“ meint er leise und grinst mich an.

„Mit Elke?“ frage ich genauso heimlichtuerisch zurück.

Er nickt.
“Ok!“ antworte ich ihm.

„Also dann mach nen Abgang und viel Spaß!“
“Du bist der Beste!“ quicke ich und drücke ihn ganz feste.

Ich drehe mich zu Elke um, die die Situation mitverfolgt hat.

„Let’s go!“ rufe ich ihr zu und sie strahlt.

 

„Wie hast du das denn geschafft?“ meint meine Maus, als wir zu unseren Autos laufen.

„Ich habe ihm versprochen, dass er mal mit dir ausgehen kann!“ meine ich ganz schnell und kaum hörbar.

„Du hast was?“ sie schaut mich großen Augen an.

„Ja, er hat drum gebeten und ich habe halt zugestimmt!“
Sie fängt an zu lachen.

„Schlimm?“ frage ich kleinlaut.

„Ich lass es grad noch so durchgehen!“

Puh, Glück gehabt!

„Und der Termin steht noch nicht fest?“ meint sie grinsend.

„Nee, ich gebe ihm einfach mal deine Nummer!“ antworte ich ihr.

„Du wieder!“
Wir steigen in unsere Autos.

„Also, bis gleich. Wir sehen uns daheim!“ ruft sie mir hinterher.

Ich steige ein und starte den Wagen.

 

„Was machst du denn hier?“ werde ich von Isa und Erik empfangen, die gerade heftigst beschäftigt im Wohnzimmer sitzen.

„Sag bloß ich störe?“ meine ich grinsend.

„Nein!“ antwortet Isa übertrieben.

„Elke und ich gehen heute auf ein Konzert, deswegen bin ich schon hier!“
“Hattest du nicht die Abendschicht?“ fragt mich Isa.

„Doch, ich konnte sie aber dem Steve abdrücken! Treibt es nicht zu wild, Elke kommt auch noch gleich!“ grinse ich.

Als Antwort bekomme ich ein Kissen hinterher geschmissen.

Ich lache und laufe in mein Zimmer.

Ich muss mich ja schließlich umziehen!

 

„Bereit!?“

„Jop!“

Elke und ich schnappen unser Zeug und verabschieden uns von den anderen.

„Viel Spaß euch beiden!“ ruft uns Erik hinterher.

„Euch auch noch!“ grinst Elke und zwinkert den Beiden ganz unauffällig zu.

„Ich freue mich echt mal drauf!“
“Ich auch, dann können wir endlich wieder so richtig roggn und abgehen. Das gestern war ja noch nicht so das Wahre!“ meint Elke.

Ich nicke ihr zu, sie hat mal wieder so Recht!

 

1 Stunden später ist das Konzert schon voll im Gange und wir stehen mittendrin.

Elke und ich sind am tanzen, also sagen wir mal eher am rumspringen und lassen wohl grad den Frust und Stress der letzten Wochen raus.

So, just when u think that you’re all right,

 I’m crawlin out from the inside,

 I never hurt anyone,

 I never listen at all.

 Just stay away from the white light…” schreit der Sänger ins Mikro.

Und wir zwei singen lauthals mit.

Well how do you know.....”
Ich schaue kurz zu Elke.

„Ich liebe diesen Sound!“ schreit sie und grinst mich an.

Ich nicke und weiter geht’s...

 

„Wer stört denn jetzt schon wieder?“ stöhnt Erik auf und läuft zur Tür.

„Hallo!“ grinsen ihm Trev, Ash und Dan entgegen.

„Wir wollten euch besuchen kommen!“ meint Dan.

„Ja und warten bis Jen von der Arbeit nach Hause kommt!“ fügt Ash hinzu.

„Ja, kommt rein. Jen ist aber nicht arbeiten, die ist mit Elke an so nem Konzert!“ erzählt im Erik.

Ash schaut ihn komisch an.

„Ich denke sie muss bis spät arbeiten!?“
“Ja, eigentlich schon. Aber sie hat mit Steve die Schicht getauscht oder so was, damit sie ans Konzert gehen können. Elke hat sie überrascht!“ grinst Isa und zieht ihr Shirt ein wenig zurecht.

„Schön zu wissen!“ meint Ash und setzt sich aufs Sofa.

„Wollt ihr was trinken?“ fragt Isa die Jungs und watschelt in die Küche.

 

„Oh man, das habe ich mal wieder gebraucht!“ meine ich zu Elke als wir nach Hause fahren.

„Der Auftritt war gut!“
“Danke dir Elke, war echt ein Heidenspaß!“ bedanke ich mich bei meiner Maus.

„Kein Problem, ich hab’s ja auch mal wieder gebraucht!“
Elke parkt den Wagen, wir steigen aus und laufen Richtung Haustür.

Well, how do you know....“ singt Elke lauthals als sie die Tür aufschließt.

Ich springe in die Wohnung und steige mit ein.

Wir fangen an zu lachen und ich drehe mich um.

„Was macht ihr denn hier?“ frage ich überrascht, als ich die anderen 3 auf der Couch sitzen sehe.

„Euch besuchen!“ grinst mich Dan an.

„Und warten, dass du vom schaffen kommst!“ meint Ash leicht sauer.

„Ja, ich hab die Schicht gewechselt, um...“
“...ja ich weiß, um auf ein Konzert zu gehen!“ beendet er meinen Satz.

Hallo, was hat er denn jetzt für ein Problem?
“Genau!“ antworte ich ihm und will ihn küssen, doch er dreht seinen Kopf weg.

„Ok, wenn du nicht willst!“ meine ich zu ihm und gehe zu den anderen Beiden und drücke sie.

„Das Konzert war so Hammer!“ fängt Elke begeistert an zu erzählen.

„Die Stimmung erst mal!“ füge ich hinzu.

Ich sehe wie Ash mich sauer anschaut.

„Was?“ frage ich ihn leicht angepisst.

„Weißt du eigentlich, dass ich es ziemlich unfair von dir finde, mir einen Vorwurf zu machen, dass ich nur 3 Tage hier bin und wir uns ja kaum sehen würden. Während du auf ein Konzert gehst!“ macht er mich plötzlich an.

„Was geht denn jetzt mit dir ab?“ frage ich ihn irritiert.

„Wieso hast du deine Schicht nicht schon im Voraus getauscht, dann hätten wir heute was machen können! Morgen kannst du ja wieder nicht, du hast den ganzen Tag Schule!“ redet er weiter.

„Entschuldige, das ich dich nicht überall mit einplane, Ash!“ schnauze ich ihn an.

„Aber mir das an den Kopf werfen!“
Die anderen schauen uns schon ein wenig verwundert an.

„Was regst du dich denn so auf, verdammt! Elke hat mich überrascht. Was soll ich dann sagen, oh nein ich darf nicht mit ich muss arbeiten. Oder noch besser was mit Ashley machen?“ werfe ich ihm an den Kopf.

„Ich hätte halt nur von dir gedacht, dass wir was zusammen machen, da wir uns ja bald mehr wie 2 Monate nicht mehr sehen!“
“Ash, du bist nicht die Person in meinem Leben nach der ich mich allein richte. Wenn ich die Möglichkeit habe, auf ein Konzert zu gehen, auf das ich unbedingt wollte dann tue ich das auch, und frag nicht erst noch bei dir nach, ob das ok ist!“ schreie ich ihn an.

„Ich glaube wir gehen dann mal!“ meinen die anderen kleinlaut.

„Nein, ihr bleibt hier. Ich gehe!“ antwortet Ash sauer und schnappt sich seine Jacke.

„Sag mal drehst du jetzt total ab?“ frage ich ihn und laufe ihm hinterher.

Er dreht sich um und schaut mich an.

„Was, komm Ash, du willst mir doch noch irgendwas an den Kopf werfen!“ provoziere ich ihn.

Er geht zur Tür, macht sie auf und lässt sie zuknallen.

Ich mache die Tür wieder auf und Ash dreht sich um.

„Fuck u!“ brülle ich ihm hinterher und lasse die Tür ebenfalls knallen.

 

Ich schaue mich um und sehe wie die anderen mich anstarren.

„Was?“ frage ich.

„Was war das denn grad? Hat Ash jetzt den totalen Schaden?“ fragt mich Elke und ich grinse sie an.

„Keine Ahnung!“ lache ich los.

„Jen, sag mal hast du was gesoffen?“ fragt mich Isa plötzlich.

Verständlich, welche normale Person bekommt auch einen Lachanfall, nachdem sie mit ihrem Freund gestritten hat.

„Nein, völlig nüchtern, na ja so halbwegs. Isa, ich weiß nicht warum ich lache!“ bringe ich mit Mühe und Not raus.

Elke schaut mich grinsend an und bekommt kurz darauf ebenfalls einen Lachanfall.

„Hast du gesehen, was er für einen Aufstand gerissen hat?“ fragt mich Elke und ich fange noch mehr an zu lachen.

Die Tür wird wieder aufgemacht und Ash kommt wieder herein.

Elke und ich drücken uns ein Kissen vors Gesicht, ich heule gleich.

„Jungs, ich bin doch mit euch da!?“ meint er kleinlaut und kratzt sich am Hinterkopf, „Ich komme also nicht nach Hause!“

„Ok, mehr ertrag ich nicht!“

 Elke rennt in die Küche und fängt an lauthals los zulachen.

Shit, Jen beherrsch dich, schießt es mir durch den Kopf. Lass das Kissen schön vors Gesicht, damit er nicht sieht wie du dich gerade kaputt lachst.

„Ich glaub es ja nicht!“ höre ich Elke in der Küche mit sich selber reden.

Isa, Erik, Trev und Dan können sich mittlerweile auch kein dummes Grinsen mehr verkneifen.

„Was grinst ihr mich so an?“ fragt Ashley sie.

„Nur so!“ antwortet Erik ihm und legt seinen Kopf auf Isa’s Schulter.

„Wir hatten aber noch nicht vor zu gehen! Wir wollten den Film fertig schauen!“ meint Dan zu Ash, der sich wieder auf das Sofa hockt. Neben mich!
“Ich muss mal kurz in die Küche!“ meine ich mit einem hochrotem Kopf und stehe auf.

In der Küche sehe ich Elke auf dem Boden sitzen, sie weint vor Lachen.

Kaum ist die Tür zu, fange ich ebenfalls an, laut los zu grölen.

„Haben die uns was ins Getränk getan?“ fragt mich Elke mit verheultem Gesicht.

Ich schüttle mit dem Kopf und wische mir mit meinem Shirt übers Gesicht.

„Ich denk mal nicht!“

Nach 5 Minuten haben wir uns wieder beruhigt und gesellen uns wieder zu den anderen.

Ashley schaut mich beleidigt an.

Ich muss mir auf die Lippen beißen um nicht wieder anzufangen.

„Nehmt es mir net krumm, aber ich gehe pennen, ich habe ja morgen den ganzen Tag Schule!“ meine ich und schaue dabei Ash an.

„Ich hau mich auch hin!“ meint Elke und wir zwei laufen in unsere Zimmer.

 

Der nächste Tag geht zum Glück sehr schnell rum, und so sitze ich mittlerweile in meiner letzten Stunde und schaue ungeduldig auf meine Uhr.

Endlich das Klingeln, das mich für 3 Tage vom College erlöst.

Ich laufe mit einer Freundin zu den Parkplätzen.

„Also ich meld mich!“ rufe ich Missy hinterher.

Sie umarmt mich kurz und ich laufe weiter.

Wieso muss ich mein Auto immer am Arsch der Welt parken, frage ich mich selber.

„Jen?“ ich drehe mich um.

„Was machst du denn hier?“ frage ich überrascht.

„Mich entschuldigen!“ meint er kleinlaut und kommt auf mich zu.

„Ach wirklich?“ frage ich ihn.

„Sorry, wegen gestern. Hab wohl ein bisschen überreagiert.“
“Ja, das hast du!“ antworte ich ihm.

„Aber ich war irgendwie enttäuscht, dass du lieber was mit Elke machst statt mit mir! Und ach keine Ahnung, ich war gestern einfach blöd!“ entschuldigt er sich.

Ich muss grinsen.

„Komm her!“ meine ich und nehme ihn in den Arm.

„Bist du mir nicht mehr böse?“ fragt er mich.

Ich ziehe ihn an seinen Kragen zu mir und küsse ihn.

„Also nicht mehr!“ grinst er zufrieden.

„Aber mein fuck u, nehme ich nicht zurück, dass habe ich in dem Moment wirklich so gemeint!“ grinse ich ihn verschmitzt an.
“Ich war ja auch blöd, da kann man so was ja sagen!“ meint er ganz süß.
“Ok!“ antworte ich ihm und Ash küsst mich wieder.

 

 

Die Jungs sind jetzt seit über 2 Wochen wieder unterwegs.

Und in diesen 2 Wochen haben Ash und ich vielleicht gerade mal nur 4 Telefonate geführt, wo wir uns nicht gestritten haben. Sonst haben wir uns nur in die Haare bekommen. Er muss sich immer kurz halten, da die Jungs so beschäftigt sind. Danke!

Selbst auf der Straße werden Isa, Elke, Janie und ich neuerdings von irgendwelchen Mädels angemacht. Ok, Entschuldigung, ich hab es mir nicht ausgesucht, dass mein Freund in ner Band ist! Die Mädels meinen dann immer, sie müssten uns so Sachen, wie Bitch oder Lass Erik in Ruhe, er ist meiner, an den Kopf werfen. Hallo!?

Im Fernsehen sind die Jungs auch immer öfter zu sehen. Und jedes Mal wenn ich ihn dann dort sehe, merke ich wie sehr er mir fehlt! Isa und Janie geht es genauso, sie vermissen ihre Süßen auch. Nur streiten dich sich wenigstens nicht nur mit ihrem Freund, sondern führen auch normale Gespräche. Was man von uns Beiden ja nicht gerade behaupten kann.

Ich merke einfach, dass ich mit der ganzen Situation nicht ganz so klar komme, wie ich es eigentlich dachte. Zum einen, stört es mich unheimlich, ihn nur noch so wenig zu sehen und zum anderen machen mich diese Weiber, die um Ashley und um die Jungs immer rumschwirren, wahnsinnig. Ich bin eigentlich kein eifersüchtiger Mensch, aber wenn ich das sehe...

 

 „Hi Ash, ich bin’s!“

„Jen, ich kann grad nicht. Ich rufe dich an!“ meint er und legt auf.

Ich starre auf mein Handy. Ok, dann halt nicht, denke ich mir trotzig. Es wäre ja nicht das erste Mal, dass mich der gute Ash so reizend abwimmelt.

Elke kommt in mein Zimmer und sieht mein verdattertes Gesicht.

„Was denn los?“ fragt sie mich.

„Ach, dein Bruderherz hat mich grad wieder abgewürgt!“ antworte ich ihr mit einem zynischen Lächeln.

„Komm mach dir nichts draus!“
Sie setzt sich zu mir aufs Bett.

„Wollen wir uns was zu essen bestellen und zusammen lernen?“ fragt sie mich.

„Lernen?“
“Na ja, du weist ja was ich mein!“

Ich nicke und sie zieht mich mit runter ins Wohnzimmer.

 

„Ich vermisse ihn!“ meine ich traurig, als Elke und ich die Pizza essen.

„Kommst du jetzt drauf, weil wir grad was essen, oder?“ grinst sie.

Ich muss lachen.

„Komm so verfressen ist er ja jetzt auch nicht!“ verteidige ich ihn.

Sie schaut mich an und zieht ihre eine Augenbraue hoch.

„Ok, du hast ja Recht. Er ist so verfressen!“ lache ich und sie nickt zufrieden.

„Er vermisst dich auch, Jen!“

„Mag ja sein, aber ich sehe ihn erst in 6 Wochen wieder!“

„Lass den Kopf nicht hängen!“ meint sie und überlegt kurz, „Wollen wir heute ne Runde skaten gehen!“
“Okaaay!“ rufe ich begeistert und renne hoch in mein Zimmer um mein Board zu holen.

Oh, man wie lang bin ich schon nicht mehr auf meinem Board gestanden, denke ich mir.

Elke packt den Pizzakarton weg, jumpt in ihr Zimmer und holt ihr Brett.

„Super Idee!“ strahle ich sie an.

„Find ich auch, um ehrlich zu sein!“ grinst sie und wir marschieren aus der Tür.

„Wo wolln wir hin?“ frage ich sie als wir im Auto sitzen.
“Strand?“
Ich grinse und sie fährt los.

„Warum denn an den Strand, Elke?“ frage ich ganz blöd.

„Ja warum wohl!?“
“Weil es da die besten Typen gibt!“ schreien wir beide gleichzeitig und fangen an zu lachen.

„Na ja, ich brauch ja keinen mehr!“ füge ich noch grinsend hinzu.

 

Mein Handy klingelt.

„Jop?“
“Hi Jen, ich bin’s!“ meint eine mir vertraute Stimme, „Was gibt’s?“
“Wie was gibt’s?“ frage ich ihn.

„Ja du hast doch vorhin angerufen!“
“Ich hatte keinen Grund, hab dich nur vermisst und wollte deine Stimme hören!“ antworte ich ihm.

„Ach so, dachte es wäre was wichtiges!“
“Ja, danke auch!“ antworte ich trotzig.

„Hätte ja sein können. Und wie geht’s?“

„Es geht und dir?“
Toll, was für ein Gespräch.

„Wir sind im Stress, kann auch nicht so lange mit dir reden, sorry!“
“Ja, ich bin’s ja schon gewohnt!“ antworte ich ihm pampig.

„Was soll das schon wieder heißen?“ fragt er mich.

„Das du nie länger als 4 Minuten mit mir telefonierst!“

„Ich kann nichts dafür, wenn du immer anrufst, wenn wir keine Zeit haben!“
“Ja, kann ich riechen, wann es für dich am Besten ist?“ frage ich ihn angepisst.

„Hab ich das gesagt!“
*klick*

„Hat der Sack jetzt aufgelegt?“ denke ich laut.

„Wer Ash?“ fragt mich Elke.

Ich nicke und wähle seine Nummer, na warte!
“Ja?“ geht er wieder ran.

„Hast du es nicht mal mehr nötig mir Tschüß zu sagen?“ frage ich ihn sauer.

„Ja, wenn du auflegst!“ antwortet er.

„Was, wenn ich auflege. Du hast aufgelegt!“

„Nein, habe ich nicht!“ versichert er mir.

„Ja, ich auch nicht!“
“Dann war es keiner, ok?“ meint er wieder etwas ruhiger.

„Ash?“ frage ich leise.

„Ja?“
“Kannst du mir sagen, warum wir uns nur noch streiten?“ frage ich ihn traurig.

„Ich habe keine Ahnung, Süße!“
“Du fehlst mir!“
“Du mir auch. Ich vermisse dich so sehr!“
“Grüßt du mir die anderen?“
“Von mir auch!“ schreit Elke dazwischen.

„Ja, mache ich. Ich liebe dich!“
“Ich dich auch, bye!“
“Bye!“

Ich lege auf und seufze leise.

„Alles ok, Jen?“ fragt mich Elke.

„Ja!“ antworte ich ihr.

„Sicher?“ bohrt sie nach.

Ich nicke.

 

 

Heute Morgen haben wir erfahren, dass aus diesen 8 mittlerweile 11 Wochen geworden sind.

Der Erfolg der Jungs wird immer größer, und so kommen immer mehr Shows, Auftritte und so Zeug zusammen. Sicher haben sie zwischendrin 1 oder 2 Tage frei, aber es lohnt sich nicht wirklich das sie zu uns kommen.

Und Isa, Janie, Elke und ich haben nicht genug Geld um uns einen Flug zu leisten. Ash und ich haben uns heute Morgen auch wieder gestritten, diesmal ging es um Flugtickets. Er versteht einfach nicht, dass ich nicht will, dass er sie mir zahlt. Ich bin einfach nicht gerne von irgendjemanden abhängig. Und ich komme mir nun mal so vor, wenn ich auf seine Kosten durch die Gegend fliege. Sicherlich ich könnte ihn so endlich wiedersehen, aber trotzdem.

Isa, Janie denken zum Glück gleich. Und auch Trevor hat Elke schon öfter angeboten, ihr einen Flug zu zahlen. Auch sie meinte, nein!

Mittlerweile haben wir die Jungs seit mehr als 1 Monat nicht mehr gesehen.

 

„Hi Erik!“ grinst Isa vergnügt, als sie das Telefon abnimmt.

Die Beiden sind so glücklich miteinander, denke ich mir und rühre in meinem Kaffee.

„Ja, uns geht’s gut! Und euch?
“Schön!“ sie lacht und ihre Augen leuchten.

„Ich vermisse dich auch, Teddy!“
“Nein, Erik, ich will kein Flugticket von dir. Wir haben darüber schon geredet!“

„Nichts groß, wir haben heute noch Schule und danach muss ich arbeiten!“
“Ja, grüß mir auch die anderen!“
“Ich liebe dich auch, Bye!“

„Ich soll euch schöne Grüße von ihm und den anderen sagen!“ meint sie.

„Danke!“ antworte ich ein wenig traurig.

„Vermisst du ihn?“ fragt mich Isa.

Elke ist bereits in der Schule.

„Ja, irgendwie schon. Aber wir haben uns gestern wieder in die Haare bekommen!“ erzähle ich ihr, „Er hat mir an den Kopf geworfen, dass ich ihn nicht mehr lieben würde!“

„Das hat er gesagt?“
Ich nicke.

„Er hat mich gefragt, warum ich immer mit ihm streiten würde! Dabei ist er kein Stück besser. Ich darf mir auch immer nette Sache anhören, wenn der Herr mal wieder gestresst ist!“

antworte ich ihr mit einem zynischen Lächeln.

Ich fahre mir durch meine Haare.

„Ich weiß einfach nicht was ich machen soll!“ meine ich verzweifelt.

„Wie meinst du das Jen?“ fragt mich Isa leicht geschockt.

„Ob ich weiter mit ihm zusammen bleiben soll!“ antworte ich ihr und fange an zu weinen.

„Du spielst wirklich mit dem Gedanken dich von ihm zu trennen?“ fragt sie mich geschockt.

Ich nicke.

 

„Hallo?“ ich gehe verschlafen ans Telefon.

„Hey, ich bin’s Ash. Hab ich dich geweckt?“ fragt er mich süß.

„Jop, hast du!“ antworte ich ihm.

„Tut mir leid, Süße! Ähm, Jen ich hab da mal ne Frage?“
“Die wäre?“
“Hast du Lust, nächste Woche zu uns nach New York zu kommen?“ meint er vorsichtig.

„Nächste Woche?“ frage ich ihn.

„Ja, ich weiß ich soll nicht immer wieder mit dem Thema anfangen, aber ich zahl dir das Ticket. Bitte, du musst kommen, du fehlst mir so.“ sagt er traurig.

„Ash, ich schaue was mein Konto sagt, ok? Ich rufe dich heute noch mal an und gib dir Bescheid, ok?“ antworte ich.

„Jen, ich...!“
“Ich schaue was ich machen kann!“
“Ist gut, ich lass dich weiter schlafen. Ich liebe dich!“
“Bye.“ meine ich.

 

Ich watschle verschlafen in die Küche, wo ich auf Isa treffe.
“Wo sind denn Elke und Janie?“

„Die wollten einkaufen gehen und danach zum Frisör!“ antwortet sie mir.

„Oh, ok!“
“Hat dich Ash angerufen?“
“Ja, und dich Erik?“
Sie nickt.

„Wie sieht es bei dir mit Kohle aus?“ will sie wissen.

„Ich muss erst noch auf die Bank, um nach zuschauen. Bei dir?“
“Ich hab Geld, ich fliege auch wahrscheinlich!“
“Schön, das freut mich für dich. Und Janie?“
“Bei ihr reicht es nicht! Und Elke kann auch nicht mit, sie muss ja an dem Wochenende arbeiten.“
“Kann sie sich nicht frei nehmen!“ frage ich.

„Nee, sie war doch die ganze letzte Woche krank!“ meint Isa.

„Shit, stimmt ja. Hatte ich grad vergessen!“ meine ich verwirrt.

 

Nachdem ich mich angezogen habe, fahre ich zur Bank und danach zur Arbeit.

„Ok, jetzt machst du mal einen Kontoauszug!“ rede ich mit mir selber.

Ich schiebe die Karte rein und warte gespannt.

Die Karte kommt wieder raus und kurz danach der Kontoauszug.

Ok, du nimmst ihn jetzt und schaust dir ganz schnell an, was dein Konto dir sagt.

1, 2, 3, und....was 1500Dollar?
Ich starre auf das Stück Papier, das kann doch nicht sein, woher kommt denn plötzlich das ganze Geld!?

Der Kontoauszug wird genauer unter die Lupe genommen. Ich sehe den Namen meiner Eltern, und einen Betrag von 1000Dollar. Ich lasse einen Jubelschrei los.

„Ich kann zu Ash!“ freue ich mich.

Danke...

 

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