Kapitel 8 (Definitiv NC + 17)

 

Ich wusste nicht so genau was ich tat, aber ich wusste das ich es in diesem Moment mehr wollte als alles andere.

Schwer atmend l�ste ich mich ein wenig von Ashley und sah ihn an.

Seine sonst so Stahlblauen Augen waren dunkel geworden, sie blitzen voller Verlangen und Lust. Seine Wangen waren ger�tet und sein Atmen ging schwer.

Einen Moment lang sahen wir uns schweigend in die Augen.

Sein Gesichtsausdruck bat stumm um mein Einverst�ndnis.

Ich nickte kaum merklich und gab es ihm damit. Sofort machte sich ein L�cheln auf seinem h�bschen Gesicht breit.

Scheinbar m�helos hob er mich hoch.

 Ich barg mein Gesicht an seinem Hals und k�sste ihn z�rtlich. Er roch so gut und seine Haut f�hlte sich an wie Samt.

�Welches?� fragte er kaum h�rbar.

�Das erste!� antwortete ich zwischen zwei K�ssen, die seinen Hals bedeckten.

Vorsichtig lie� er uns beide auf mein Bett gleiten.

Er lag auf mir und st�tze sich neben meinem Kopf mit den H�nden auf. Innerlich bebte ich vor Verlangen nach diesem Mann.

Z�rtlich k�sste er meinen Hals und fuhr mit den Lippen hinunter bis auf mein Dekollete.

Scheinbar ohne Schwierigkeiten �ffnete er die ersten Kn�pfe meiner Bluse und kam Knopf f�r Knopf sofort mit Lippen und Zunge nach. Mein ganzer K�rper zitterte vor Erregung und ich musste mich zusammenrei�en um ihm nicht einfach sein Shirt vom Leib zu rei�en.

Ich fuhr ihm mit den H�nden durch seine Haare und St�hnte unter seinen Ber�hrungen.

Als er meinen K�rper wieder hinaufwanderte lie� ich meine H�nde unter sein Shirt gleiten, seine Haut war bedeckt von kleinen Schwei�perlen die sich gebildet hatten. Als ich mit den Fingern wieder abw�rts glitt und dabei meine Fingern�gel leicht �ber seine makellose Haut gleiten Lie�, st�hnte er auf.

Ich zog ihm das Shirt aus und �ffnete die Augen um ihn anzusehen. Seine Augen waren jetzt fast schwarz und zogen mich sofort wieder in ihren Bann als unsere Blicke sich trafen.

Die feinen Haare auf meinem K�rper richteten sich auf als er mich ansah. Ich brach den Blickkontakt nicht ab als ich meine H�nde �ber seine Brust, �ber den trainierten Bauch bis hinunter zu seiner H�fte wandern lie�.

Unsere Lippen trafen sich erneut und er reagierte sofort als er meine Zunge an seinen Lippen sp�rte.

Er drang mit seiner Zunge in meinen Mund vor und spielte mit der meinen. Der Kuss wurde leidenschaftlicher und ich konnte ein St�hnen nicht unterdr�cken. Bestimmt schob ich ihn ein wenig weg und rollte mich �ber ihn.

Erwartungsvoll schaute er zu mir auf als ich meine Bluse �ber meine Schultern gleiten lie�.

Sofort wanderten seine warmen H�nde �ber meine nackte Haut. Ich beugte mich zu ihm herunter und k�sste seinen Hals, arbeitete mich vor zu seiner Brust die ich mit etlichen K�ssen bedeckte. Sanft fuhr ich mit der Zunge �ber seinen Bauch und spielte mit seinem Bauchnabel. Ashley lie� alles geschehen und genoss es sichtlich als ich den ersten Knopf seiner Hose �ffnete und seine Leistengegend k�sste. Er st�hnte leise und zog mich wieder hoch um mit mir erneut in einen Leidenschaftlichen Kuss zu versinken. Mein Atem wurde immer schneller und ich hatte das Gef�hl zu explodieren. Er schlang seine starken Arme um mich und �ffnete meinen BH, der wehrlos zu Boden fiel.

Langsam wurde auch Ashley immer erwartungsvoller und fing an meine Hose zu �ffnen. Er rollte mich wieder auf den R�cken und zog mir die Hose aus. Als er wieder �ber mir war zog ich ihn an mich. Trotz der Jeans die er noch trug, sp�rte ich seine Erregung deutlich zwischen meinen Beinen und mein Verlangen ihn ganz zu sp�ren brachte mich fast um den Verstand. Ihm schien es nicht anders zu gehen. Immer hemmungsloser k�sste er mich und seine H�nde schienen �berall gleichzeitig zu sein.

Hektisch �ffnete ich seine Hose und schob sie von der H�fte. Nachdem er sich auch von seinen Shorts getrennt hatte und mich von meinem String, sahen wir uns einen Moment lang an.

Seine Wangen gl�hten und in seinen Augen spr�hten Funken des Verlangens. Ich versuchte meine Atmung ein wenig unter Kontrolle zu bekommen und mich ein wenig zu beruhigen. Ich zitterte am ganzen K�rper vor Erregung. W�hrend ich mit der einen Hand �ber seinen R�cken wanderte, vergrub ich die andere Hand in seinem Haar und zog ihn sanft zu mir heran. Wir hielten beide den Blick bis sich unsere Lippen wieder einmal trafen.

Als er in mich eindrang, biss ich ihm auf Lippe und tausende von Sternen tanzten vor meinen Augen. Ich st�hnte laut auf als er anfing sich in mir zu bewegen. Schnell hatten wir unseren Rhythmus gefunden und Ashley�s Atmung wurde immer schwerer. Immer wieder bedeckte er mein Gesicht und meinen Hals mit K�ssen.

Als ich meine N�gel in seine Schultern bohrte st�hnte er laut auf und meine Erregung und mein Verlangen nach ihm steigerten sich ins Unermessliche.

Je n�her ich meinem H�hepunkt kam, desto fester krallte ich mich an ihn.

Als wir beide gleichzeitig kamen und ich sp�rte wie er sich in mir ergoss, hinterlie� ich wohl eine blutige Spur auf seinem R�cken und Ashley biss mir in die Schulter. Nicht fest, aber fest genug um zu wissen dass er wohl grade das gleiche Empfand wie ich. Vor meinen Augen Tanzenten tausende von Sternen und in meinem Kopf drehte sich alles. Die Realit�t war v�llig ausgel�scht. Ashley und ich waren eins.

Langsam l�sten sich meine  angespannten Muskeln und die Entspannung setzte ein. Auch er entspannte sich, lie� aber keinesfalls von mir ab. Er k�sste mich immer wieder und seine H�nde wanderten �ber meinen K�rper. Ich strich ihm �ber den R�cken und l�chelte. Alles um uns herum vergessend tauschten wir Z�rtlichkeiten aus, K�ssten uns immer wieder  und noch bevor ich richtig zur Besinnung kam, sp�rte ich ihn wieder in mir. Vor �berraschung und pl�tzlicher  �berw�ltigung meiner eigenen Gef�hle st�hnte ich laut auf�

 

Als Ashley irgendwann von mir ablie� und die Arme um mich geschlungen einschlief, war ich v�llig aufgew�hlt. An Schlaf war trotz der Ersch�pfung nicht zu denken.

Ich konnte keinen klaren Gedanken fassen, was hatte ich nur getan?

Kapitel 9

 

Ich wurde lange vor ihm wach. Vorsichtig befreite ich mich aus seinen Armen und stand auf.

Ich brauchte nicht lange um meine Sachen zusammen zu suchen. Die Tasche deponierte ich zielsicher direkt greifbar neben der T�r. Nachdem ich mich geduscht und angezogen hatte, setzte ich mich an den Schreibtisch in meinem Schlafzimmer und schrieb einen Brief an Jo.

 

Guten Morgen meine Kleine,

 

Du darfst mir nicht b�se sein, aber ich musste so handeln. Er wei� warum. Ob er Dir erz�hlt warum wei� ich nicht. Bitte verzeih� mir, es gab keinen anderen Weg. Du wei�t dass es da beste ist. Zumindest f�r mich. Mach Dir keine Sorgen um mich. Es geht mir gut, aber sei so lieb und lass mir ein paar Tage Zeit. Ich brauche wohl ein wenig abstand. Gr�� die anderen Jungs von mir und sag ihnen das es mir Leid Tut.

Wenn Ashley es nicht versteht, versuch bitte ihm zu erkl�ren dass es nicht an ihm liegt. Sondern allein an mir.

 

Ich Liebe Dich S��e.

Ich werde mich melden sobald ich wieder einen klaren Kopf habe.

 

Kisses

Ally

 

Sorgf�ltig faltete ich den Brief zusammen und verklebte den Umschlag. Dann ging ich r�ber in Jo�s Zimmer und legte den Brief auf das Unbenutze Bett.

Dann ging ich wieder r�ber zu Ashley.

Einen Moment lang beobachtete ich ihn beim Schlafen. Dann ging ich ans Fenster und schaute eine Weile raus.

Ich sah ein paar Fans die aufgeregt hin und her liefen.  Meine Uhr verriet mir dass es erst kurz nach neun war.

Meine Gedanken kreisten immer wieder um die eine Frage >ist es wirklich die richtige Entscheidung? <

Ich wandte mich wieder Ashley zu. Er seufzte und drehte sich um. Mein Herz schlug ein wenig schneller als er blinzelte und sich die Augen rieb. Er schaute ein wenig verwirrt, schien aber gleich zu wissen wo er war und was die letzte Nacht geschehen war, als er mich erblickte.

Sofort hellte sich sein Gesicht auf und er l�chelte.

�Hey Sunshine�� fl�sterte er.

Ich stand noch immer am Fenster und rang um Fassung:� Hey, ausgeschlafen?� meine Stimme zitterte. Denn das was ich vorhatte war ganz und gar gegen mein Bauchgef�hl.

�Wieso bist Du schon wach?� fragte er.

�Ich konnte nicht mehr schlafen.� Antwortete ich knapp.

Ashley setzte sich ein wenig auf, wobei ich ernsthaft mit mir und meinen Gef�hlen K�mpfen musste, als mein Blick auf seinen freien, trainierten Oberk�rper fiel.

Ashley legte den Kopf ein wenig schief:� Hast Du was vor? Oder warum bist Du schon angezogen und hast mich einfach allein gelassen?�

�Ash�� ich wusste das ich es ihm so sagen musste wie ich mir die Worte im Kopf zu Recht gelegt hatte. Es hatte keinen Sinn.

Doch meine Gedanken spielten verr�ckt beim Anblick des Mannes, mit dem ich die letzte Nacht verbracht hatte.

�Hey, was ist los?� fragt er ein wenig besorgt, als ich meinen Blick abwandte und auf den Boden sah, wobei ich nerv�s mit den Ringen an meiner Hand spielte.

�Ashley, ich muss Dir etwas sagen.� Begann ich und sah ihn wieder an. Er erwiderte meinen Blick fragend, sagte aber nichts.

�Ich m�chte dir f�r die wundervolle Nacht danken, Ash.. aber.. ich denke es ist besser wenn ich jetzt gehe.�

Schlagartig war Ashley wach und sah mich mit gro�en Augen an.

�Wie meinst du das? Du musst weg?�

�So wie ich es gesagt habe. Es ist besser so... f�r uns beide� glaub mir.� Mittlerweile war ich den Tr�nen nahe, den ich empfand mehr f�r ihn als ich mir eingestehen wollte. Der Mann hatte alles was ich wollte und ich h�tte es wenigstens versuchen k�nnen, aber mein Kopf schrie mich an  ich solle vern�nftig sein.

Ashley kramte nach seinen Shorts und schl�pfte hinein, bevor er aufstand und auf mich zukam. Er nahm meine H�nde in seine. Doch ich sah weiter zu Boden. Ich konnte ihm jetzt nicht in die Augen sehen.

�Du meinst Du willst nach dieser Nacht einfach so gehen?�

Ich nickte stumm.

�Und Du meinst ich lass dich einfach so gehen? Meinst Du wirklich Du kannst einfach so in mein eh schon viel zu kompliziertes Leben treten, mir den Kopf verdrehen, mir eine der sch�nsten N�chte meines Lebens bescheren und dann einfach so verschwinden?�

Ich reagierte nicht. Die Tr�nen die in mir aufstiegen schluckte ich tapfer herunter. Seine Worte machten es mir nicht leichter.

�Ally, verdammt... sprich mit mir. Du kannst jetzt nicht einfach so gehen und mich hier stehen lassen.�

War das echte Verzweiflung die da in seiner Stimme mitschwang?

Ich riss mich zusammen. Jetzt oder nie. So ging das nicht. Ich nahm mich zusammen und schaute ihm direkt in die Augen:� Ashley, es tut mir leid. Ich wollte das nicht. Aber so geht das nicht. Ich kann das nicht. Es war eine wundersch�ne Nacht, die ich wohl niemals vergessen werde und das hier f�llt mir nicht leicht. Aber du wei�t genauso gut wie ich das es besser so ist. So kann es nicht funktionieren und ich finde es albern uns etwas vorzumachen. Ich mag Dich wirklich sehr� aber es hat keinen Sinn. Bitte versuch wenigstens mich zu verstehen. Du m�sstest am besten wissen dass es das Beste f�r uns beide ist wenn ich jetzt gehe. Mach es mir nicht unn�tig schwer. Ich w�nschte ich k�nnte bleiben�� ich l�ste mich von ihm und ging langsam Richtung T�r. Ashley stand am Fenster und sah mich v�llig ersch�ttert an, als w�rde er meine Worte nicht verstehen. Ich k�nnte schw�ren dass ihm Tr�nen in den Augen standen. Doch die die mir in den Augen standen verhinderten die Sicht. Meine Stimme schwankte als ich weiter sprach:� Ich danke Dir� euch� f�r alles und w�nsche euch alle gute. Ich hoffe das du mich eines Tages verstehen wirst�� Ich sah ihn noch ein letztes Mal an. Er blickte zu Boden und vergrub sein Gesicht in seinen H�nden. Am liebsten w�hre ich zu ihm gegangen, h�tte ihn  in die Arme geschlossen und ihm gesagt dass alles wieder gut werden w�rde. Doch das w�re Falsch gewesen. Und so ballte ich meine H�nde zu F�usten, nahm mein schlechtes Gewissen und meine Reisetasche und verlie� das Zimmer und das Hotel. Ich war v�llig ruhig. Ich lief nicht. Ging noch nicht einmal wirklich schnell, denn ich wusste das er jetzt nicht so schnell reagieren konnte. Ich war mir sicher dass er mir nicht hinterher laufen w�rde.

Vorm Hotel nahm ich das erste Taxi und fuhr ohne mich noch einmal umzudrehen zum Flughafen. Dort buchte ich meinen Flug um und stieg schon eine halbe Stunde sp�ter in ein Flugzeug das mich nach Hause brachte. Ich war v�llig ruhig. Ich dachte auch nicht nach. Ich wollte einfach nur nach Hause und ins Bett. Mir die Decke �ber den Kopf ziehen und nichts mehr h�ren oder sehen.

 

Mein Handy stellte ich die n�chsten Tage nicht an. Ich erz�hlte meinem Chef ein M�rchen nach dem anderen und bekam tats�chlich meinen gesamten Jahresurlaub und da meine Geschichten scheinbar ziemlich haarstr�ubend waren und er sagte ich w�re eh immer so flei�ig und w�rde so viel arbeiten bekam ich sogar noch zwei Wochen sonder urlaub oben drauf. Bezahlt!

Jetzt hatte ich acht Wochen zeit um �ber alles nachzudenken und mein Leben neu zu ordnen. Das sollte reichen.

Kapitel 10

 

Volle Vierzehn Tage verkroch ich mich nun schon zuhause. Den Stecker vom Festnetz Telefon hatte ich gezogen, online ging ich nicht mehr um keine Mails zu Empfangen und mein Handy war noch immer ausgeschaltet. Wenn ich TV sah vermied ich Musiksender und auch das Radio hatte ich nur selten an um nichts von oder �ber die Jungs h�ren zu m�ssen.

Als es an der Haust�r klingelte tippte ich auf Jo, die wie jeden dieser 14 Tage nach der Arbeit vorbei kam und an meine T�r h�mmerte ich solle aufmachen. Doch ich ignorierte sie. Ich wollte sie nicht sehen. Ich konnte sie nicht sehen.

�Ally, verdammt� ich hab endg�ltig die Nase voll, entweder Du machst jetzt diese verdammte T�r auf, oder ich ruf den Schl�sseldienst.�

Sie klang verdammt genervt, aber das w�re ich nach zwei Wochen wohl auch. Ich seufzte, denn ich wusste dass sie es ernst meinte. Eigentlich hatte ich damit gerechnet dass sie sp�testens nach dem dritten Tag die T�r eintritt.

Sie br�llte ein Zweites mal durchs Treppenhaus.

�Verdammt Jo... geh einfach wieder. Ich will niemanden sehen.� Br�llte ich zur�ck.

�Al� mach die T�r auf. Der Herr vom Schl�sseldienst steht neben mir und ist ein bekannter. Der nimmt keine R�cksicht darauf dass es nicht meine Wohnung ist.�

Ich stand vor der T�r und lie� den Kopf h�ngen. Wie so oft in den Letzten Tagen liefen mir Tr�nen die Wangen herunter. Ich war eine echte Heulsuse geworden. Ich glaub in den letzten zwei Wochen war kein Tag vergangen an dem ich nicht geheult hatte.

Ich wusste dass mir nichts anderes �brig blieb als jetzt wirklich zu �ffnen, als ich h�rte wie sich jemand an meiner T�r zuschaffen machte.

Z�gernd �ffnete ich.

Jo z�gerte nicht und stellte sofort einen Fu� in die T�r. Als ich einen Schritt zur�ck wich kam sie rein und zog mich sofort in ihre Arme.

�Mensch S��e, ich hab mir so schreckliche Sorgen um Dich gemacht. Was hast Du Dir nur dabei gedacht? Du h�ttest doch wenigstens mit mir sprechen k�nnen. Wir haben alle einen verdammten Schrecken bekommen als Ashley v�llig aufgel�st alle zusammen trommelte und sagte Du seihst weg.�

Ich zuckte zusammen als sie seinen Namen erw�hnte. Ich wollte mich von ihr l�sen, doch sie lie� mich nicht und ich fing noch mehr an zu weinen.

�Hey Kleines, was sollte die Aktion? Ash hat uns nichts erz�hlt und wir haben uns alle schreckliche Sorgen gemacht als er sagte ihr h�ttet euch nicht gestritten, sondern Du w�rst einfach gegangen mit den Worten das es so nicht geht. Die Jungs haben den Sonntag und den Montag alle Termine abgesagt. Ashley war zu nichts zu gebrauchen. Er hat nur geweint. Mein Gott, der Junge hat sich Hals �ber Kopf in dich verliebt und Du hast ihn einfach stehen lassen. Was zum Teufel ist in Dich gefahren?�

Auch wenn es sich so anh�rte, das waren keine Vorw�rfe die sie mir machte. Ich wusste das sie sich nur Sorgte. Mit allen Mitteln versuchte sie mich zu beruhigen. Doch ich weinte bis ich nicht mehr konnte. Sie hatte mir so gefehlt. Ich vermisste die Jungs. Ich vermisste Ashley. Nat�rlich hatte ich mich auch in ihn verliebt. Das war mir l�ngst klar. Eigentlich h�tte ich nicht gedacht das er in der Situation, in der ich ihn damals zur�ck lie�, so viel anstand hat zu schweigen �ber das was zwischen uns vorgefallen war. Schlie�lich war die Situation so oder so nicht zu erkl�ren gewesen. Konnte ich den auch ahnen dass er sich in mich verliebt? NEIN! Ich wollte das auch nicht. So sehr ich ihn verg�tterte.

Als ich mich wieder einigerma�en gefangen hatte, wurde auch Jo einwenig ruhiger.

�Geht�s wieder?�

Ich nickte.

�Magst Du mir erz�hlen was passiert ist?�

Ich sch�ttelte den Kopf.

�S��e, du siehst furchtbar aus, ich wette du hast die letzten 14 Tage so gut wie gar nicht geschlafen und hast dich nur von Zigaretten und Kaffee ern�hrt, richtig?� Sie klang nicht b�se oder vorwurfsvoll, sondern einfach nur besorgt. Ihre Stimme war liebevoll und voller Verst�ndnis. Sie sprach leise und ich wusste dass ich es ihr erz�hlen musste. Und zwar alles.

�Das kannst du so nicht sagen.� Fl�sterte ich.

�Ach nein? So wie es hier aussieht hab ich aber recht, oder?�

Ich sah sie entschuldigend an und best�tigte ihre Frage.

�Erz�hl mir was zwischen dir und Ashley passiert ist�� forderte sie mich auf.

Ich seufzte:� Ich wei� nicht wo ich da anfangen soll.�

�Am besten am anfang. Du wei�t das ich dich verstehen werde.�

Ich nickte wieder und es bildete sich erneut ein Klo� in meinem Hals.

�Darf ich dich erst was fragen?� Ich sah Jo von der Seite an und sie l�chelte g�tig.

�Sicher.�

�Was ist mit dir und Dan?�

Sie schaute mich ein wenig unschl�ssig an. Doch ich konnte in ihren Augen lesen. Wir kannten uns halt zu gut.

�Wir Telefonieren T�glich. Ich vermiss ihn schrecklich, aber es geht... irgendwie.�

Ich nickte verstehend:� Herzlichen Gl�ckwunsch.�

�Danke��Sie sah ein bisschen danach aus als h�tte sie ein schlechtes Gewissen, weil sie jetzt gl�cklich war und ich nicht �Erz�hlst du es mir jetzt?�

Ich holte tief Luft und stand auf, nur um nerv�s im Zimmer auf und ab zu wandern. Ich suchte nach den passenden Worten. Doch ich fand sie nicht. Also begann ich einfach zu erz�hlen: �Als wir in M�nchen in dieser Diskothek  waren, haben Ashley und ich zu �all or nothing� getanzt. Ich wei� nicht ob Du es noch mitbekommen hast. Du warst nachher ja auch mit Dan verschwunden. Als der Song zu ende war, fragte er was ich dazu sagen w�rde wenn wir beide allein zur�ck ins Hotel fahren w�rden. Ich sagte es w�re ok, aber ich wollte dir noch bescheid sagen. Wie gesagt, du warst nicht mehr da. Als ich dann deine sms gelesen habe, war mir einiges klar. Aber das war ok. Wir haben dann das �bitte nicht st�ren� Schild gesehen und uns unseren Teil gedacht. Ich hab mich wirklich f�r dich gefreut, das musst du mir glauben�� Ich sah kurz r�ber zu Jo. Sie sa� da und h�rte aufmerksam zu, sagte aber nichts. Also fuhr ich fort:� Las wir dann in unser Zimmer gegangen sind haben wir uns gek�sst. Ich hab mir nichts weiter dabei gedacht. Ich  hab den Moment genossen�� Ich seufzte. Die Erinnerung kostete viel Kraft. �Ashley und ich� wir.. na ja� Ash  und ich haben eine wundervolle Nacht zusammen verbracht. Nachdem er eingeschlafen ist, war ich viel zu aufgeregt. Und fing an �ber alles nachzudenken was geschehen war, was gesagt worden ist und mir ist klar geworden das das so nicht geht. Ich kann keine Beziehung mit ihm f�hren. Mein Gott, ich kenn ihn doch �berhaupt nicht und er mich nicht. Wir hatten eine Wahnsinns Nacht zusammen, ja... aber das reicht nicht um SO EINE Beziehung zu f�hren. Mein Gott, Du wei�t es jetzt am besten. Sie sind nur unterwegs... Jeden Tag eine andere Stadt. Wenn sie mal Frei haben wollen sie zu ihren Familien, aber die Leben am anderen Ende der Welt. Au�erdem m�sste ich st�ndig angst haben das er eine andere findet. Ashley ist nun mal der M�dchen Liebling. Einige w�rden alles f�r das tun was ich mit ihm erlebt habe� Es ist doch vorher bestimmt dass das nicht gut geht. Au�erdem dachte ich dass er genauso denkt. Ich hab mich halt von meinem Kopf leiten lassen und jetzt ist es zu sp�t. Ich kann es nicht mehr �ndern und ich will es auch gar nicht. Wahrscheinlich w�rde ich mich wieder f�r diesen Weg entscheiden. Es ist besser f�r ihn.�

Ich machte eine kurze Pause in der Jo sich jetzt auch einmischte:� Liebst du ihn?�

Ich blieb stehen und sah sie an. Jo sa� auf dem Sofa und wartete ruhig auf eine Antwort die sie eh kannte. Ich konnte dennoch nicht antworten.

Sie fragte noch mal:� Liebst Du ihn?�

Ich schaute zu Boden und z�gerte noch ein Paar Sekunden bevor ich sie wieder ansah und fl�sterte:� Ja� Ja, ich Liebe ihn.�

�Warum tust Du dir das dann alles an?�

�Weil er ein anderes Leben f�hrt und in dem Leben ist er gl�cklicher ohne mich.�

�Woher willst du das wissen? Hast D ihn danach gefragt?�

Ich sch�ttelte den Kopf:� Nein, habe ich nicht.�

�Erst fragen S��e. Dieses eine mal w�re es vern�nftiger gewesen auf deinen Bauch zu h�ren. Ashley geht es schlecht. Er vermisst Dich. Hat mindestens hundert nachrichten auf deiner Mailbox hinterlassen und dir bestimmt zwanzig E-Mails geschrieben. Er ruft mich t�glich an und fragt nach Dir. Er weint oft am Telefon und auch die anderen sagen er ist zu nichts zu gebrauchen. Er spricht nur noch von Dir��

Ich sah zu Jo r�ber und lie� mich auf einen Sessel fallen.

�Du glaubst mir nicht, oder?� fragte Jo.

�Nicht wirklich und selbst wenn es so ist� er wird schon noch merken dass es besser so ist.�

�Das glaub ich kaum.�

Einen Moment schwiegen wir beide.

�Ok, wenn Du mir nicht glaubst, dann wird ich es dir halt beweisen.� Seufzte Jo und zog eine Videokassette aus ihrer Tasche. Bestimmt stand sie auf und schob sie in den Recorder. Ich beobachtete sie, schwieg aber. Gespannt auf das was noch kam.

Sie schaltete den Fernseher  an.

�Ich hab das alles zuf�llig aufgenommen. Ich wusste nichts davon. Nicht einmal. Da hab ich keine Aktien drin, ok?�

Ich zog die Stirn kraus und nickte.

Das Video das spielte zeigte einen Bericht von einem Musiksender. Es zeigte einen Konzert mitschnitt von irgendeinem Konzert in Deutschland.

�Doch es gab auch nicht nur etwas zu feiern. Die Jungs von O-Town hatten der �ffentlichkeit auch etwas pers�nliches Mitzuteilen.� Ert�nte die Stimme des Sprechers.

Ashley stand umringt von den anderen Jungs auf der B�hne. Er sah m�de und traurig aus. Als sie eine Gro�aufnahme zeigten sah ich das das nicht der Ashley von vor zwei Wochen war der dort stand. Es war ein anderer. Seine Augen hatten ihr Leuchten verloren und gel�chelt hatte er auch schon eine Weile nicht mehr. Zumindest sah er so aus.

Ich sah das Dan ihm eine Hand auf die Schulter legte und  die beiden sich zunickten. Dann ging Ashley einen Schritt nach vorne und bat die Menge um ein bisschen Ruhe.

�Dieses Konzert heute Abend wird von einem gro�en Musiksenderin Deutschland aufgezeichnet und bald im TV ausgestrahlt. Ich m�chte einer ganz bestimmten Person heute Abend etwas sagen. Ich wei� nicht ob sie es sieht oder h�ren wird, aber ich muss es sagen. Ich habe vor einiger Zeit eine ganz unglaubliche Frau kennen gelernt, Wir hatten eine sehr sch�ne Zeit zusammen und ich habe mich unsterblich in sie verliebt. Leider erwidert sie meine Gef�hle nicht und ist f�r mich  unerreichbar. Das tut sehr weh� ich m�chte ihr heute Abend auf diesem Wege eines sagen�� Es kam eine Gro�aufnahme, bei der Ashley direkt in die Kamera schaute �Ally, das was passiert ist, war ganz bestimmt nicht so geplant und es tut mir unendlich leid. Ich hoffe das Du mir eines Tages verzeihst und Dich meldest, damit wir in ruhe dar�ber reden k�nnen. Ich wollte zu keinem Zeitpunkt dass es so weit kommt. Ich hoffe Du kannst mir verzeihen. Ich Liebe Dich!�

Ich k�nnte schw�ren dass er weinte. Doch die Kamera zoomte wieder weg und die ersten T�ne von �Baby I would� erklangen.

Sie spielten den Song bis zum Ende. Immer wieder Wischte Ashley sich verstohlen �bers Gesicht. Er weinte. Dessen war ich mir sicher. Auch ich sa� vor dem Fernseher und konnte die Tr�nen kaum noch zur�ck halten, als ich sah das Ashley von der B�hne lief, noch bevor das Lied zu Ende war.

Sollte das wirklich alles wegen mir sein?

Jo hatte sich inzwischen still zur�ckgezogen und �berlie� mich mir selbst. Sie wusste dass sie mir jetzt nicht mehr helfen konnte.

Ein neuer Bericht fing an. Die Jungs  in einem Interview. Nach ein paar �blichen Fragen wurde Ashley auf das vorher gesehene Konzert angesprochen.

�Ashley, Du hast vor ein paar Tagen auf einem Konzert ein M�dchen angesprochen in das Du offensichtlich sehr verliebt bist. Was ist passiert Nachdem Du es ihr �ffentlich gesagt hast und sie um Verzeihung gebeten hast?�

Ich schluckte und hielt gespannt den Atem an.

�Leider ist bis jetzt noch gar nichts passiert. Sie hat sich immer noch nicht bei mir gemeldet. Ich wei� nicht ob sie es gesehen hat.�

�Wer ist diese Frau?�

�Sie ist eine ganz besondere Person und ich glaube man k�nnte von Liebe auf den ersten Blick sprechen. Leider ist etwas vorgefallen, das so nicht geplant war. Es tut mir schrecklich leid. Doch ich kann es nicht r�ckg�ngig machen. Ich wei� das sie auch etwas f�r mich empfindet, doch sie denkt das ich anders dar�ber denke und deshalb hat sie sich zur�ck gezogen.�

�Viele hat ger�hrt was Du neulich sagtest und in aller �ffentlichkeit dazu gestanden hast das Du sie Liebst. Was willst Du weiter unternehmen?�

�Alles was in meiner Macht steht. Ich kann sie zu nichts zwingen, aber Liebe versetzt bekanntlich Berge und ich werde alles tun um wenigstens noch einmal mit ihr �ber alles zu Sprechen.�

Den Rest des Interviews bekam ich nicht mehr mit. Warum sagt er so was in der �ffentlichkeit? Ich war so unendlich Traurig. Mein Gott, ich wollte doch seid Zwei Wochen nichts anderes als zu ihm. Doch ich wusste wenn ich ihm gegen�ber stand und ihm in die Augen sah war alles vorbei.

Es folgten noch zwei Berichte in denen er �ber mich sprach, offen sagte dass er mich liebte. Es sah ein bisschen nach Suchaktion aus. Obwohl er wusste wo ich war. Doch das �ffentliche Interesse wurde immer gr��er und in jedem Interview  wurde er gefragt ob es etwas Neues gab.

Ich h�tte schreien k�nnen. Nat�rlich wollte ich mit ihm sprechen. Doch ich konnte nicht.

Kapitel 11

 

Die Tage zogen unbemerkt von mir an mir vorbei. Jo war sooft sie konnte bei mir und sprach mit mir. Sie verstand mich mehr oder minder. Doch t�glich versuchte sie mich dazu zu bringen mit ihm zu sprechen. Er rief ein Paar Mal an als sie bei mir war. Sie fragte mich jedes Mal ob ich mit ihm sprechen wollte. Doch ich verlie� meist nur das Zimmer.

 

Der ganze Vorfall in M�nchen war nun schon Vier lange Wochen her und es ging mir immer noch nicht besser.

Als es an der T�r klingelte ging ich davon aus das es Jo war. Also dr�ckte ich auf den Summer und verkroch mich gleich wieder in mein Wohnzimmer.

Ich wunderte mich als ich Schritte von mehreren Leuten h�rte. Sofort packte mich die Panik und sprang wieder auf. Jo war doch wohl nicht auf die Dumme Idee gekommen ihn mitzubringen�

Als ich auf den Flur trat ging ich fast in die Knie. Vor mir standen Trevor, Erik, Jacob und Dan.

�Mein Gott, was wollt ihr hier?� fragte ich weinerlich.

�Mit Dir reden und sehen wie es Dir geht.� Sagte Dan ruhig und kam auf mich zu um mich in eine Umarmung zu ziehen.

Ich stand eine Ewigkeit mit Dan im Arm auf dem Flur und hielt ihn einfach nur fest. Es tat so gut sie zu sehen.

Nachdem ich auch die anderen Begr��t hatte, die durch die Bank weg momentan ziemlich bescheiden Aussahen und sich eindeutig zu viele Gedanken machten, setzten wir uns ins Wohnzimmer.

Eine Weile schwiegen alle. Die Stimmung war ziemlich angespannt und keiner wollte anfangen.

Nach einer Weile reichte es Dan.

�Wie geht�s Dir?� fragte er vorsichtig.

�Mir geht es gut.� Sagte ich trotzig. Ich wollte ihm nicht auf die Nase binden das es mir mehr als beschissen ging, weil mir sein Kollege das Herz gebrochen hatte, wobei ich selbst daran schuld war.

Ich fing mir von allen vieren einen Vorwurfsvollen Blick ein.

�Erz�hl keine M�rchen Ally. Ich wei� von Jo dass es Dir nicht gut geht. Au�erdem sieht ein Blinder dass Du in den letzten Wochen wahrscheinlich keine Nacht durchgeschlafen hast und mindestens 8 Kilo abgenommen hast. Also l�g uns nicht an.�

Dan war sauer. Eindeutig. Eigentlich war es ihm nicht zu ver�beln. Ich qu�lte ja nicht nur mich und wahrscheinlich auch Ashley, sondern die anderen ja gleich noch mit.

�Was willst du h�ren Dan? Das es mir beschissen geht? Das du mit dem gesagten Recht hast? Das ich v�llig krank bin? Nat�rlich  geht es mir nicht gut. Um ehrlich zu sein geht es mir mehr als beschissen, aber das wird vergehen. Au�erdem ist das nicht euer verdammtes Problem wie es mir geht.� Ich holte tief Luft und versuchte mich zu beruhigen. Ich wusste dass es nicht Fair war ihn so anzufahren. Wahrscheinlich machten auch die anderen sich blo� Sorgen. Aber die letzten Wochen war ich durch die H�lle gegangen und das konnte es jetzt nicht sein. Was meinten sie denn was das alles bringen sollte? Dachten sie sie kommen mal eben bei mir vorbei und ich fall gleich auf die Knie und ruf Ashley an? Nein, ganz bestimmt nicht.

�Ally� Kleines, komm wieder runter und beruhig Dich. Niemand hier will Dir vorw�rfe machen. Ganz im Gegenteil. Wir machen uns genau wie Jo nur Sorgen um Dich. Sie hat uns erz�hlt wie schlecht es Dir geht.� Versuchte Trevor mich zu beschwichtigen, w�hrend ich Dan immer noch b�se anfunkelte.

�Und was habt ihr Gedacht erreicht ihr mit der Aktion? Meint ihr blo� weil ihr jetzt vor der T�r steht �ndere ich meine Meinung? Jo wird euch sicher alles erz�hlt haben, also kann nicht mir das Gerede sparen. Er wird eine andere finden die ihn gl�cklich macht.�

�Woher willst Du wissen dass Du ihn nicht gl�cklich machst?� fragte Jake ruhig.

Darauf wusste ich nat�rlich keine Antwort und schwieg. Letztendlich war ich ja blo� der Meinung das es einfach nicht funktionieren konnte, weil er ber�hmt war und noch dazu in Florida lebt, st�ndig unterwegs war und wir uns wohl nur alle paar Wochen mal sehen w�rden, es sei den ich w�rde meinen Job und mein altes Leben aufgeben und ihn st�ndig begleiten. Doch das konnte ich nicht.

�Ally, pass mal auf�� fing nun Erik an � Wir sind nicht hier um dir irgendwas einzureden oder um Dich dazu zu bringen Deine Meinung zu �ndern. Letztendlich ist es ganz allein Deine Entscheidung. Wir wissen nicht was Du in den letzten Wochen mitbekommen hast, wir sind nur hier um dir zu zeigen und zu Beweisen das dass alles kein Scherz ist. Er Liebt Dich wirklich. Er w�rde alles f�r Dich geben. Er w�rde sogar uns und O-Town f�r dich Opfern. Das brauchte er noch nicht einmal zu sagen. Das wissen wir. Jedes Wort das er in der �ffentlichkeit gesagt hat war von ihm so gemeint. Er Liebt Dich und er will nur Dich. Er musste diesen Weg gehen, da er Dich anders nicht erreicht hat. Er wei� nicht dass wir hier sind und er soll es auch nicht erfahren. Das w�re Momentan zu viel f�r ihn. Wir sind wirklich nur hier um Dir zu zeigen das auch wir f�r dich da sind. Du musst da nicht alleine durch. Allerdings ist es so dass langsam eine Entscheidung her muss. Sonst bringst Du wohl alle um den Verstand. Dich, Jo, uns und nat�rlich Ash.�

Erik sah mich einen Moment eindringlich ein und ich wusste nicht was ich nach diesen Worten tun sollte. Ich war v�llig fertig mit der Welt, zu keiner Entscheidung f�hig. Ich wusste dass alles nur an mir hing. Doch ich war einfach nicht dazu in der Lage ihm gegen�ber zu treten.

Also fing ich mal wieder vor lauter Verzweiflung wieder an zu weinen.

Dan war der erste der bei mir war und mich in die Arme schloss. Die vier taten ihr bestes um mich zu tr�sten.

 

Lange blieben sie bei mir und wir sprachen in ruhe �ber alles. Zum Schluss glaubte ich sogar dass sie mich ein wenig verstanden, obwohl sie doch ein wenig verwirrt waren, was daran nun so schwer war. Ich liebte ihn, er liebte mich und dennoch fanden wir nicht zu einander und das nur weil er einen etwas anderen Beruf hatte.

Wie sich rausstellte, hatten sie zwei Tage frei und hatten diese geopfert um endlich einmal mit mir pers�nlich reden zu k�nnen. Ashley hingegen war f�r diese Kurze Zeit zu seiner Mum geflogen. Die anderen hatten ihm gesagt dass es ihnen zu anstrengen w�re die ganzen Flugstunden auf sich zu nehmen, um nicht einmal 24 Stunden bei ihren Familien zu bleiben.

Es war reichlich sp�t als Dan und Jacob sich verabschiedeten um zu Jo zu fahren. Sie w�rden �ber Nacht bei ihr bleiben.

Trevor und Erik hingegen blieben gegen meinen Willen bei mir. Ich wollte sie eigentlich auch wegschicken um �ber alles nachzudenken. Doch Sie hatten darauf bestanden das mindestens einer bei mir blieb und darauf achtete das ich wenigstens eine Nacht Schlafen konnte und wenn nicht wenigstens jemand da war der mich in den Arm nahm. Letztendlich hatte ich keine Lust mehr mich zu streiten und hatte nachgegeben.

Da sa� ich nun also mit Erik und Trevor als Aufpasser und schaute TV. Ich hatte mich in Trevors Arme gekuschelt  und versuchte mir klar dar�ber zu werden was ich eigentlich wollte. Doch bevor ich zu einem Ergebnis kam schlief ich ein.

Als ich am n�chsten Morgen wach wurde, lag ich im Bett, brav zu gedeckt und Erik im Sessel mir gegen�ber. Er schlief und ich hatte mal wieder einen Beweis dass die Jungs nen totalen Schatten hatten.

Leise stand ich auf und schlich auf den Flur. Ein Blick ins Wohnzimmer reichte. Trevor hatte auf der Couch geschlafen. Bzw. schlief immer noch.

Ich ging in die K�che um Kaffee zu kochen, als mein Blick auf meine K�chenuhr fiel.

�Kurz vor zehn� murmelte ich zu mir selbst. Ich hatte tats�chlich eine ganze Nacht durchgeschlafen. Lag es an dem Gespr�ch mit den Jungs? Das ich einfach ein bisschen beruhigter war das sie wenigstens nicht auch noch sauer auf mich waren, oder lag es einfach an ihrer Anwesenheit? Oder war ich vielleicht doch fertiger gewesen als ich dachte?

Ich wusste es nicht und ich beschloss auch mir weiter keine Gedanken dar�ber zu machen.

Als die Jungs sp�t am Abend mit Jo zusammen gingen, hatte ich beschlossen demn�chst mit Ashley zu sprechen. Ich hatte es den anderen versprochen. Doch ich hatte sie darum gebeten nicht zu dr�ngeln und  mir noch ein wenig Zeit zu geben.

Sie hatten bereitwillig akzeptiert dass ich noch ein wenig Zeit brauchte und ich versprach artig mich regelm��ig zu melden.

Nachdem ich die T�r geschlossen hatte griff ich zum Telefon und bestellte mir eine riesige Pizza

Kapitel 12

 

Seid dem Besuch der Jungs ging es mir t�glich besser und auch meine Selbstsicherheit kehrte zur�ck. So das ich nach ein paar Tagen beschloss Ashley am Freitag anzurufen. Ich wusste dass sie an dem Tag Frei hatten. So konnte ich in ruhe mit ihm reden und wenn es sein sollte konnte ich mich vielleicht sogar noch mit ihm treffen. Da sie in Deutschland waren.

 

Wir hatten Mittwochabend und somit hatte ich nach meiner Entscheidung mich nun zu melden auch noch genug Zeit mir meine Worte zu Recht zu legen.

Es war Recht sp�t als es an meiner T�r Sturm klingelte.

Als ich �ffnete fiel mir Jo in die Arme.

�Hey Jo, auf der Flucht?�

�Ally,�� sie rang nach Atem, da sie die Vier Stockwerke zu mir hoch wohl gerannt war.

�Jo ist was passiert?� fragte ich, als sich Jo blass an die Wand lehnte.

Sie nickte.

�Was ist passiert?� fragte ich ruhig. Doch innerlich war ich schon auf Alarmbereitschaft.

�Ally, es gab einen Unfall.� Schnaufte sie.

�Was f�r einen Unfall? Wer? Was ist passiert?� fragte ich verzweifelt und fing schon an meine Schuhe anzuziehen.

�Die Jungs� Mike und Mike haben mich gerade angerufen. Die Jungs.. sie waren mit dem Van allein Unterwegs. Ich wei� nicht genau was passiert ist. Sie Liegen in Berlin in der �Charite�. Die beiden Mikes haben uns schon Flugtickets besorgt. Der Vogel hebt in 30 Minuten ab. Das Taxi wartet unten.�

Mehr brauchte sie nicht zu sagen. Schuhe hatte ich schon an. Ich schnappte meine Tasche, meinen Schl�ssel und griff im Vorbei gehen nach meiner Jacke. Schon rannte ich mit Jo die Treppe wieder runter.

Ich versuchte weitestgehend ruhig zu bleiben und Jo zu tr�sten die sich wahnsinnige Sorgen um Dan machte, da die beiden Mikes noch nichts Genaues Wussten. Scheinbar kam die Polizei nur ins Hotel und hatte die Beiden unterrichtet dass es einen Unfall gab. Danach haben sie Jo sofort unterrichtet. Sie ist sofort losgefahren um mich zu holen. Sie wollte mich nicht auf dem Weg anrufen, da sie nicht wollte dass ich jetzt alleine war mit dem Gedanken dass etwas Schlimmes passiert war.

Der Flug schien sich ewig zu ziehen.

Doch das Flugzeug hatte kaum in Berlin aufgesetzt da sa�en wir schon im Taxi.

Verzweifelt versuchte ich einen der Mikes oder der Jungs anzurufen. Sogar Ashley. Doch es war niemand zu erreichen.

Jo weinte die ganze Zeit auf dem Weg ins Krankenhaus und der Taxifahrer fuhr wie ein Henker.

Keine halbe Stunde nach unserer Ankunft in Berlin hielten wir vor der Klinik in der die Jungs lagen. Innerlich betete ich dass sie nur ein paar Kratzer hatten und uns nur einen gro�en Schrecken eingejagt hatten.

Mit der weinenden Jo im Arm lief ich an die Information.

�Guten Abend, was kann ich f�r sie tun?� fragte der �ltere Herr der hinter dem Schalter sa� freundlich.

�N�Abend, k�nnen sie uns sagen wo wir die Band O-Town finden? Sie sind vor ein paar Stunden nach einem Verkehrsunfall hier eingeliefert worden. Wir sind Freundinnen.�

Ich versuchte ruhig zu bleiben. Doch der Blick den ich zur�ck bekam lie� mich nichts gutes Ahnen.

�Es tut mir leid, aber das darf ich ihnen leider nicht sagen.�

�H�ren sie. Meine Freundin ist die Freundin von Mr. Miller. Wahlweise schicken sie uns einen der Manager her. Sie kennen uns. Sie haben uns ja pers�nlich �ber den Unfall informiert. Wir sind grade mit einer Maschine aus Hamburg gelandet und sie glauben doch nicht im ernst das wir uns hier so einfach hier abspeisen lassen. Ich wei� dass sie nur ihren Job machen, aber glauben sie mir. Sie tun niemandem einen Gefallen damit wenn sie uns nicht helfen.�

Fast tat der arme Mann mir schon wieder leid. Doch ich machte mir schreckliche Sorgen und ich w�rde keine Ruhe geben, bevor ich die Jungs nicht gesehen hatte.

Der Herr hinter der Rezeption sah mich ein wenig zweifelnd an.

�Also gut, aber wenn ich raus finde dass sie mir M�rchen erz�hlt haben, wird das ernsthafte Konsequenzen haben.�

�Ja ja.. sicher.� Nickte ich genervt.

�Hier den Gang grade runter.. am Ende des Ganges Links und durch die dritte T�r auf der Rechten Seite.�

�Danke!�

Jo und ich rannten quer durchs Krankenhaus.

Noch bevor ich die Schwere T�r �ffnete sah ich Mike und Mike, mit besorgten Mienen auf dem Flur auf und ab laufen.

Wir rannten so schnell wir  konnten auf sie zu.

�Gott, gut das ihr endlich kommt.� Begr��ten sie uns.

�Was ist passiert? Gibt es etwas Neues? Wo sind die Jungs?� fragten Jo und ich gleichzeitig.

Sanft aber bestimmt dr�ckten die beiden uns auf ein Paar St�hle die auf dem Gang standen.

�Wir wissen immer noch nichts Genaues. Jacob musste wohl nur eine Platzwunde auf der Stirn gen�ht werden. Er ist jetzt beim R�ntgen soweit wir wissen. Erik und Trevor werden noch untersucht.� Berichtete einer der Mikes.

�Was ist mit Dan?� fragte Jo aufgebracht.

�Soweit wir wissen geht es ihm gut. Er hat sich wahrscheinlich �nur� einen Arm gebrochen und ein Paar Kratzer und Prellungen.

Jo schluchzte mehr oder minder Erleichtert und ich sah kritisch von einem zum anderen.

Schlie�lich fing ein Mike meinen Blick ab. Wir sahen uns einen Moment schweigend an.

�Was ist mit Ashley?� fragte ich Leise, aber ruhig.

Mike hockte sich vor mich und sah mich lange an. Langsam kroch Panik in mir hoch.

�Mike.. was ist mit Ashley?� fraget ich erneut.

�Wir wissen es noch nicht genau. Er wird noch Operiert.�

�Wie lange schon?�

Mike warf einen kurzen Blick auf die Uhr:� Seid 3 Stunden.�

�Oh mein Gott.� Ich schlug mir die Hand vor den Mund. Das durfte alles nicht war sein. Ein Ungl�ck kam selten allein.

�Was ist �berhaupt passiert?� fragte Jo nach einiger Zeit.

�Soweit wir wissen ist Ashley gefahren. Die Polizei meint er h�tte wohl eine rote Ampel �bersehen und ist ungebremst, Frontal in einen Kleinbus gefahren.�

Ich fing unkontrolliert an zu Zittern. Das durfte einfach nicht wahr sein.

Ich konnte nicht denken. So sehr ich es auch versuchte.

Jo weinte die ganze Zeit. Ich war froh dass einer der Mikes sie mir f�r einen Moment abnahm. Der andere Mike war derweil unterwegs um mit Familien und Management zu sprechen. Ich lief die ganze Zeit im Flur auf und ab, als eine T�r aufging und Jake herauskam.

�Jake!� rief ich erleichtert und steuerte auf ihn zu.

Vorsichtig nahm ich ihn in den Arm.

�Wie geht�s Dir?�

�Danke, ging schon mal besser, aber ich werde es �berleben. Was macht ihr hier?� fragte Jacob und hielt sich den Kopf.

�Was meinst Du denn?� fragte ich und begleitete ihn zu den anderen wo er sich neben Jo setzte.

Er nahm sie in den Arm und wischte ihr ein Paar Tr�nen aus dem Gesicht:� Mach dir keine Sorgen, Dan ist hart im nehmen. Vorhin konnte er noch laufen. Also wird ihm nichts Schlimmes Passiert sein. Ganz bestimmt!� versichte er sie zu beruhigen und tats�chlich h�rte sie auf zu weinen und schluchzte nur noch leise vor sich hin.

Sie lehnte sich bei ihm an und ich warf ihm einen Dankbaren Blick zu. Worauf hin ich nur einen ziemlich besorgten zur�ckbekam.

 �Ihr wisst noch nichts, oder?� fragte Jake an Mike gewandt.

Der sch�ttelte den Kopf:� Nichts genaues. Erik und Trevor werden noch untersucht, aber so weit ich wei� geht es ihnen ganz gut. Dan hat sich wohl ein Paar Knochen gebrochen��

�Ashley?� fragte nun auch Jake mit Seitenblick auf mich.

Mike sch�ttelte nur den Kopf:�  Er ist noch im OP.�

Jake nickte verstehend.

Eine weitere geschlagene halbe Stunde sa�en wir noch rum, bevor ein Arzt auf uns zukam.

Mittlerweile waren beide Mikes wieder anwesend und so gingen sie dem Arzt entgegen um mit ihm zu reden. Nach ein Paar kurzen Worten und etlichen Seitenblicken auf Jo, Jake und mich kam ein Mike zur�ck.

�Ok�, er holte tief Luft �Erik hat sich ein Paar Rippen gebrochen. Er muss eine Weile hier bleiben. Mike geht jetzt zu ihm. Trevor hat sich wohl eine ordentliche Gehirnersch�tterung geholt und den linken Arm ausgekugelt. Sie haben ihm das Gelenk wieder eingerenkt doch wegen der Gehirnersch�tterung muss er auch noch ein Paar Tage hier bleiben. Der Arzt meinte wenn die beiden soweit versorgt sind sagt uns jemand bescheid. Dann k�nnen wir zu ihnen. Wir sind zwar keine direkte Verwandtschaft, aber da wir f�r die Jungs verantwortlich sind und Erik und Trev wohl beide die ganze Zeit nach euch beiden Fragen, machen sie eine Ausnahme.�

�ber Dan und Ash konnte er euch nichts sagen?� fragte Jacob.

�Nein, er hat nur Erik und Trevor behandelt. Wir m�ssen geduld haben.�

 

Eine weitere Stunde sp�ter hatte ich aber keine Geduld mehr und griff mir den n�chst besten Arzt der in reichweite war.

�Entschuldigen sie, k�nnen sie mir sagen wie es Mr. Miller und Mr. Angel geht?� fragte ich nerv�s.

�Sind sie die Freundin von Mr. Miller?� fragte er.

�Nein, das ist meine Freundin dort hinten.� Antwortete ich und deutete auf das Ende des Ganges an dem Jo immer noch in Jakes Armen lag.

�Wie geht es ihm?� fragte ich leise.

Der Arzt strich mir aufmunternd �ber die Schulter. �Keine Sorge. Er ist fast ganz geblieben. In 8 Wochen ist er wieder der Alte.� Ez zwinkerte mir aufmunternd zu und l�chelte. Das beruhigte mich schon mal ungemein und ich ging hinter ihm her zu Jo.

Er berichtete ihr dass es Dan soweit gut ginge. Er h�tte sich den rechten Arm gleich 3 Fach gebrochen und sie mussten ihn richten. Deshalb h�tte alles solange gedauert. Ansonsten mussten sie ihm ein Paar Wirbel wieder zu Recht r�cken und er hatte ein paar Beulen und Blaue Flecke. Ansonsten war alles in Ordnung und Jo konnte nun endlich zu ihm.

Mike, Mike, Jake und ich blieben geduldig wo wir waren. Jake und ich warteten immer noch darauf dass wir zu Erik und Trevor durften. Beziehungsweise darauf zu erfahren was mit Ashley passiert war.

Langsam machte ich mir wirklich ernsthaft Sorgen und konnte kaum eine Minute Still sitzen.

�Ally, bitte setz dich. Du machst mich Wahnsinnig und der Arzt hat gesagt ich brauch ruhe.�  Jake versuchte zu l�cheln. Ich sah ihn einen Moment lang an. Eine Mischung aus Angst, Verzweiflung und Sorge.

Jake stand auf und kam auf mich zu. Er nahm mich in den Arm und wir hielten uns eine lange Zeit fest.

�Du machst Dir Sorgen um Ashley, oder?� fl�sterte Jake ohne mich loszulassen.

Ich nickte:� Ja, ich hab verdammte Angst um ihn.�

�Ich wei� Kleines, die hab ich auch.�

Ich wei� nicht wie lange wir dort standen und uns festhielten. Doch wir trennten uns erst als ein Arzt kam und uns direkt ansprach.

�Mr. Underwood? Ms. Vinze?� fragte eine junge Schwester auf Englisch

Jake und ich fuhren auseinender:� JA?�

�Mr. Estrada und Mr. Penick w�rden sie gerne sehen.�

Wir nickten nur und folgten ihr stumm.

Vor einer T�r blieb sie stehen:� Die beiden d�rfen sich nicht aufregen. Sie haben einen ziemlichen Schock und nicht zu lange bitte.�

Wir nickten und Jake betrat das Zimmer. Bevor ich Eintrat wandte ich mich noch einmal an die Schwester:� Entschuldigen sie, k�nnen sie mir sagen wie es Mr. Parker � Angel geht?�

Sie sch�ttelte den Kopf:� Tut mir leid, aber das wei� ich nicht. Sind sie seine Freundin?�

Ich sah sie einen Moment unschl�ssig an:� So was in der Art.�

�Ich verspreche ihnen wenn ich etwas wei� sag ich ihnen Bescheid. Ich wei� ja das sie hier sind.� Sie l�chelte mich aufmunternd an und ich bedankte mich artig. Dann wandte ich mich wieder dem Zimmer zu in dem Trevor und Erik warteten.

 

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