Kapitel 5

 

Am n�chsten Morgen riss mich das Telfon ziemlich unsanft aus meinen Tr�umen. Die Jungs waren erst gegen 5 h morgens auf ihre Zimmer verschwunden. Jo und ich hingegen waren zu dem Zeitpunkt hell wach gewesen und hatten noch ewig miteinander �ber die beiden Gesprochen.

Als ich jetzt erschrocken blinzelte und versuchte mich zu orientieren wo ich denn war, fiel mein Blick auf die Uhr.

�Es ist kurz nach halb elf... wer zum Teufel st�rt?� fragte ich mich selbst und griff nach dem Telefon das unaufh�rlich klingelte.

�WAS?� qu�kte ich genervt in Telefon.

�Hey Sweets, hab ich dich geweckt? Tut mir leid.� Meldete sich eine fr�hliche Stimme am anderen Ende.

�Wer zum Teufel ist da?� nuschelte ich.

Lachen am anderen Ende:� Sorry, hier ist Ashley.�

�Wieso bist du schon so �tzend gut drauf?� meckerte ich.

�Weil mich Dan schon vor einer Stunde aus dem Bett geholt hat und ich jetzt wach bin und ganz schrecklich gute Laune hab.�

�Sch�n f�r Dich, aber h�ttest du nicht noch so 5 bis 6 Stunden damit warten k�nnen?� fragte ich und drehte mich auf den R�cken um mir die Augen zu reiben und versuchen wach zu werden.

�Nein, weil ich mich ja schon schwer zusammen rei�en musste nicht schon vor einer halben Stunde bei euch zu klopfen.�

�Untersteh Dich. Was willst du eigentlich?� fragte ich halb genervt, halb am�siert.

�Eigentlich wollte ich fragen ob ihr zwei Lust habt mit uns zu Fr�hst�cken?�

�Sicher.. so in 2 Stunden?�

�Uhm.. so in einer halben Stunde w�re uns lieber. Ich hab Hunger.�

Ich rollte genervt mit den Augen:� Alte Nervens�ge. Darf ich Jo noch wecken und vorher unter die Dusche? Ich wollte euch den Anblick meines Snoppy Schlafanzuges eigentlich ersparen?!�

Ich h�rte ihn lachen und wir machten ab das die Jungs schon mal das Fr�hst�ck aufs Zimmer bestellten und Jo und ich in etwa einer halben Stunde zu Dan und Ashley auf Zimmer kommen w�rden.

 Nachdem ich aufgelegt hatte, schwang ich die Beine aus dem Bett und� blieb liegen.

�Gott, ich hasse ihn daf�r.� Murmelte ich in das Kissen das ich mir �bers Gesicht zog. Ich biss hinein und zwang auch den Rest von mir aufzustehen.

Ich wickelte mich in meine Decke und schlurfte in Jo�s Zimmer. Diese schlief noch friedlich.

Ich schmiss mich neben ihr aufs Bett und barg mein Gesicht im Kopfkissen.

�Jo?� nuschelte ich� keine Reaktion.

Mit einer Hand r�ttelte ich ein wenig an ihr.

�Joho?� wieder nichts.

�JO! Werd wach.� Langsam r�hrte sie  sich.

�Was ist denn?�

�Steh auf und geh mal f�r mich Duschen. Ashley hat mich grade geweckt. Wir sollen in einer halben Stunde bei ihm auf dem Zimmer Sein, zum Fr�hst�cken.�

�Tr�um weiter.� P�belte Jo und drehte sich um.

�Steh auf jetzt. Die warten.�

�Mir doch egal. Ich brauch meinen Sch�nheitsschlaf.�

�Ashley scheint da andere Meinung zu sein. Sonst h�tte er mich nicht geweckt.�

Ich h�rte nur noch irgendwelche unverst�ndlichen Laute die sie von sich gab, dann erhob ich mich erneut und schleppte mich unter die Dusche.

Als ich anschlie�end meine Z�hne Putzte kam auch Jo angeschlurft. Sie lehnte sich m�de in den T�rrahmen und rieb sich die Augen.

�Sag mal war das Dein ernst das wir in einer halben Stunde dr�ben sein sollen?� fragte sie und g�hnte ausgiebig.

Ich nickte:� Ja, die Fungf befelle chon mal das Fr�hh�ck.� Brachte ich m�hsam zwischen meiner Zahnb�rste heraus.

Jo rollte mit den Augen und schlurfte wieder Richtung Schlafzimmer um ihre Sachen zu holen die sie Anziehen wollte.

 

Mit nur 10 min�tiger Versp�tung klopften wir bei den Jungs an.

�NA� einen wundersch�nen guten Morgen die Damen.� Begr��te uns Dan lachend als er die T�r �ffnete.

�Ob der so wundersch�n ist wei� ich noch nicht.� Murmelte ich und schlich an ihm vorbei. Jo hingegen schien jetzt wach und dr�ckte sich an Dan.

Ich seufzte und schmiss mich auf das erste Bett. Im Gegensatz zu uns hatten die Jungs nur ein Doppelzimmer. Ein Ziemlich ger�umiges, aber halt nur ein Doppelzimmer.

�Nicht so der Morgenmensch, Hmm?� fragte Dan in einem mitf�hlenden Ton. Ich sch�ttelte den Kopf und g�hnte.

�Wo ist Ashley?� fragte Jo.

�Unter der Dusche. Er ist vorhin auf dem Flur mit Erik zusammengesto�en und der hatte leider sch�n klebrigen Saft in der Hand, den er erstmal �ber Ash verteilt hat.� Berichtete Dan und grinste.

Ich musste anfangen zu lachen. Das h�tte auch ich sein k�nnen.

Als es erneut an der T�r klopfe und Dan �ffnen ging um den Zimmerservice mit dem Fr�hst�ck herein zu lassen, Stie� Jo mich in die Seite:� Wie war das mit du wei�t noch nicht ob dieser Morgen so Wundersch�n ist? Dann guck mal da.� Fl�sterte sie verschw�rerisch und zeigte auf einen Spiegel, der uns schr�g gegen�ber am Schrank befestigt war.

Was ich sah lie� pl�tzlich unglaublich gute Laune in mir aufsteigen. Im Spiegel konnte man die Badt�r sehen und genau diese war ein Spalt weit offen. Ashley stand vorm Spiegel und zupfte seine Haare zu Recht. Ich konnte nicht anders und lie� meinen Blick �ber den Spiegel wandern. Er hatte nur eine Weite Jeans an und stand mit nacktem Oberk�rper vorm Spiegel. Meine linke Augenbraue schnellte nach oben und Jo neben mir fing an zu kichern.

�Nett!� fl�sterte sie.

�Hmm�� brummte ich ohne den Blick abzuwenden.

Leider kam Dan im selben Moment zur�ck und ein Hotelangestellter platzierte das Fr�hst�ck auf dem Tisch vorm Fenster.

Ashley kam aus dem Bad als der Hotelangestellte grade aus dem Zimmer verschwand.

�Gut dass du endlich fertig bist, das Fr�hst�ck ist da.� Sagte Dan an Ash gewand, dem ein L�cheln auf den Lippen lag als er uns sah.

�Das sehe ich.� Grinste er ohne den Blick von uns zu wenden. Jo und ich fingen an zu lachen.

Ich stand auf und nahm ihn in den Arm. Am liebsten h�tte ich ihn gar nicht wieder los gelassen. Er roch so gut und ich konnte seinen warmen Atem an meinem Hals sp�ren.

Schweren Herzens Trennte ich mich wieder von ihm. Dieser Mann zog mich irgendwie Magisch an. Ich konnte nicht von ihm lassen. Obwohl ich Stein und Bein schw�ren k�nnte das ich definitiv nicht in ihn verliebt war.

Kapitel 6

 

Wir hatten reichlich Zeit f�r ein Ausgedehntes Fr�hst�ck, da die Jungs ihre einzige Besprechung die sie am Vormittag hatten schon hinter sich gebracht hatten und nun erst am sp�ten Nachmittag zum Soundcheck f�r die Show am Abend mussten. Danach hatten sie noch einen Foto Termin und anschlie�end die Show.  Wir lachten viel. Jo flirtete un�bersehbar mit Dan und ich diskutierte mit Ashley �ber die M�nnliche Eitelkeit. Irgendwann kam Mike und gab Jo und mir die Backstage P�sse f�r den Abend. Au�erdem bat er die Jungs p�nktlich um vier in der Lobby zu sein. Jo und ich lachten und versprachen Mike daf�r zu Sorgen das sie P�nktlich waren.

Wir verbrachten einen unheimlich lustigen Vormittag mit den Jungs und Sorgten tats�chlich daf�r dass die beiden ausnahmsweise p�nktlich auf die Minute unten in der Lobby standen.

Zum Soundcheck wollten wir nicht mitfahren und stattdessen M�nchen ein wenig erkunden.

Also versprachen wir abends p�nktlich in der Halle zu sein um den Auftritt zu sehen.

Nachdem die Jungs weg waren, holten Jo und ich unsere Sachen vom Zimmer und machten uns auf in die M�nchener Innenstadt.

Der Tag verging viel zu schnell und wir mussten und beeilen wenn wir die Jungs vor dem Gig noch sehen wollten.

�Sag mal S��e, was geht eigentlich mit dir und Dan?� fragte ich als wir im Taxi sa�en und auf dem Weg zur Konzerthalle waren.

�Nichts. Wieso?� antwortete sie l�ssig ohne eine Miene zu verziehen.

�Das sah heute Morgen aber ganz anders aus. Du magst ihn sehr, oder?� hakte ich nach.

Eine Weile schwieg sie:� Ja, ich mag ihn sehr. Er ist super lieb und mal im ernst, wer kann schon zu einem von den Jungs nein sagen?� Sie warf mir einen Vielsagenden Blick zu. Sie spielte auf Ashley an, doch ich hob abwehrend die H�nde.

�Vergiss es, darauf falle ich nicht rein. Zwischen Ash und mir ist nichts. Ich mag ihn sehr. Aber mehr ist da nicht.�

�Das h�tte ich jetzt auch gesagt. Gib zu das du heute Morgen am liebsten mit unter die Dusche gestiegen w�rst, als du ihn im Bad gesehen hast.�

Mir schoss das Blut in den Kopf und ich warf einen Kurzen Blick auf den Taxifahrer der leicht schmunzelte.

�Das kannst du so nicht sagen.� L�chelte ich.

Zu meiner Rettung kamen wir just im Moment an der Halle an in der O-Town in 2 Stunden spielen sollten.

Wir bezahlten den Fahrer und machten uns lachend auf den Weg zum Hintereingang, der uns auch nach vorzeigen unserer P�sse, bereitwillig ge�ffnet wurde. Begleitet von den neidischen Blicken der Fans betraten wir die Halle.

Wir brauchten die Jungs nicht lange suchen. Jacob lief uns direkt in die Arme.

�Hey, sch�n das ihr auch noch kommt. Wir haben schon auf euch gewartet.�

�Sorry, wir haben die Zeit ein bisschen vergessen.� Entschuldigte uns Jo.

Jake schlug sich die Hand vor den Kopf:� Nicht noch so welche.�

Wir lachten und ich boxte ihm leicht in die Seite. Er nahm uns an die Hand und wir folgten ihm in die Garderobe der Jungs.

Dort sa�en auch die anderen vier und machten sich f�r den Auftritt fertig. Noch waren sie ziemlich entspannt. Der Einlass hatte noch nicht einmal begonnen und die Vorbands probten noch.

�Hey, da seid ihr ja. Wo habt ihr die ganze Zeit gesteckt?� fragte Erik und nahm uns in den Arm.

�Wir waren in der Stadt. M�nchen ist ganz nett, aber die Sprache verstehen auch wir nicht. Da brauch man wirklich nen Fremdsprachenkurs f�r.� Lachte Jo.

Ich stimmte ihr zu:� Wir haben versucht herauszufinden wie wir ohne Taxi herkommen, v�llig unm�glich die Menschen hier zu verstehen. Bayern ist halt tats�chlich schon kaum noch Deutschland.�

Wir fingen alle an zu lachen und Jo und ich schmissen uns auf die Couch die in der Ecke stand und als einzige noch frei war.

�Und was habt ihr die ganze Zeit getrieben au�er arbeiten?� fragte Jo geh�ssig an die Jungs gewandt.

�Wir hatten ne ganze halbe Stunde um essen zu gehen.� Berichtete Trevor und setzte einen v�llig �berzeugenden Stolzen Gesichtsausdruck auf.

�Hey, der Wahnsinn. Doch so viel?� Wieder brach Gel�chter aus.

So ging es die ganze Zeit bis die zweite Vorband auf der B�hne war und die Jungs sich nun wirklich auf die Show konzentrieren mussten.

Wir begleiteten sie bis zum B�henaufgang, nahmen alle f�nf noch einmal in den Arm und w�nschten ihnen viel Gl�ck. Dann stellten wir uns in den Presse Graben um uns die Show anzuschauen.

Die Fans flippten v�llig aus und Jo und ich hielten uns wegen dem Gekreische fast die Ohren zu.

Es war nicht zu �bersehen das Dan die ganze Zeit auf Teufel komm raus mit Jo flirtete. Sie hatten st�ndig Augenkontakt und Dan kam oft an den B�hnen Rand um sie direkt anzusingen.  Ich musste l�cheln bei dem Anblick. Es war zu S��. Vor allem weil Jo ganz rote Wangen bekam und ich wusste wie nerv�s sie war.

Die Show war fast zu ende und Jo und ich schon halb auf dem Weg hinter die B�hne, als Ashley die letzte Ansage machte.

�Dies ist der letzte Song f�r heute Abend wir m�chten diesen Song heute Abend zwei ganz besonderen Menschen widmen. Wir kennen sie noch nicht lange, doch sie sind uns jetzt schon sehr ans Herz gewachsen und wir m�chten sie nicht mehr missen, denn sie sehen uns als das was wir wirklich sind und das ist f�r uns sehr wichtig� Ally? Jo?.. das ist f�r euch... hier ist �all or nothing��

Jo und ich blieben stehen und sahen uns an. Dann sahen wir wieder auf die B�hne.

�Das ist nicht ihr ernst?!� fragte Jo.

Ich zuckte mit den Schultern und wir gingen ein paar Schritte zur�ck. Als sich Ash�s und mein Blick trafen zeigte ich ihm einen Vogel. Doch er lachte nur und sang weiter. Jo und ich waren v�llig ger�hrt, aber die Jungs hatten eindeutig ne Vollmeise.

 

Wir warteten in der Garderobe auf die Jungs. Wir kamen nicht zu Wort als sie in die Garderobe st�rmten und uns v�llig �berdreht um den Hals fielen.

�Ihr habt nen Knall. So was k�nnt ihr doch nicht bringen.� Lachte Jo und versuchte sich wieder vom Boden aufzurappeln.

�Warum nicht?� fragte Dan lachen und zog sie schon wieder in seine Arme.

Ich sch�ttelte nur grinsend den Kopf:� Ich hab es schon mal gesagt und ich sag es ein zweites mal. Ihr habt nen Totalen Schatten.� Lachte ich an Ashley und Erik gewandt.

�Das kannst du so nicht sagen.� Strahlte Ashley und nahm mich ebenfalls erneut in die Arme, damit ich gar nicht erst weiter reden konnte.

Wir lachten viel und blieben noch ewig in der Garderobe hocken, obwohl Mike und Mike uns mehrmals aufforderten uns langsam auf den Weg zu machen.

Die Show muss schon etwa 2 Stunden aus gewesen sein, als wir langsam doch mal beschlossen ins Hotel zu fahren, damit die Jungs Duschen konnten. Au�erdem hatten wir alle Hunger und wollten etwas essen gehen.

Wir trafen uns in Ash�s und Dan�s Zimmer, da dies das gr��te war und bestellten Unmengen an Essen aufs Zimmer. Jo und ich waren v�llig fasziniert was die 5 so in sich reinstopften. Wir hingegen hielten uns dezent zur�ck. Zwischen durch f�tterte uns immer wieder einer der Jungs mit den Worten �Das m�sst ihr unbedingt Probieren. Das ist gut.�

Jo und ich hatten eindeutig unseren Spa�. Die Jungs hingegen verstanden kaum dass wir st�ndig kicherten.

Es war unglaublich was hier geschah. Jo und ich f�hlten uns mehr als wohl, dabei sa�en wir zwischen 5 wildfremden M�nnern, die ganz nebenbei auch noch ber�hmt waren und um die uns tausende von M�dels beneiden w�rden.

Und was taten Jo und ich? Wir sa�en da wir selbstverst�ndlich, a�en mit ihnen, lachten mit ihnen, diskutierten, alberten rum und hatten das Gef�hl es w�re Selbstverst�ndlich. Selbstverst�ndlich das wir einfach mit ein paar netten Typen die wir zuf�llig kennen gelernt hatten hier sa�en und spa� hatten.

Das Leben hielt schon verdammt komische Zuf�lle bereit. Doch wir genossen jede Sekunde die wir hatten. Denn wir wussten nicht wann wir die Jungs wieder sehen w�rden, ob wir sie �berhaupt wieder sehen w�rden.

 

�Sagt mal, wer von euch ist M�de?� fragte Ash nach einiger Zeit.

Kollektives Kopfsch�tteln.

�Ich nicht.� Antwortete Jo

�Ich auch nicht.� Meldete sich Trevor.

Ich sch�ttelte ebenfalls den Kopf als Ashleys Blick auf mich fiel.

�Ok.� Lachte Ash und klatschte in die H�nde �Wer von euch hat Lust noch was zu starten?�

Stille.

�An was dachtest du?� fragte Erik.

�Ich wei� nicht, ich hab eindeutig noch zuviel Energie um ins Bett zu gehen. Ich dachte wir gehen noch ne Runde Tanzen oder so? Deshalb sind die beiden S��en doch hier, oder nicht? Wir wollten den Abend in Hamburg nachholen.�

�Gute Idee. Man Ash, darauf h�ttest du auch fr�her kommen k�nnen.� Schallte es von allen Seiten und innerhalb k�rzester Zeit waren 3 der Jungs verschwunden um sich umzuziehen oder ein paar Sachen zu holen. Auch Jo und ich wollten noch kurz aufs Zimmer um uns ein wenig frisch zu machen.

Wir verabredeten uns in der Lobby, in etwa einer halben Stunde.

Kapitel 7

 

Erik hatte die Wagenschl�ssel von Mike bekommen, f�r den Van und Dan und Ashley hatten sich zwischenzeitlich schlau gemacht wo man in M�nchen am besten Tanzen gehen konnte.

Schnell war ein passender Club gefunden und dank der Jungs im Schlepptau hatten wir auch schnellen Eintritt.

Es war recht voll. Doch die Musik ganz nach unserem Geschmack. Wir waren noch nicht mal ganz im Club als Erik und Trevor auch schon verschwunden waren. Jake, Dan, Jo, Ashley und ich sahen uns an und lachten.

Wir suchten uns einen etwas ruhigeren Tisch und bestellten etwas zu trinken.

Jo und ich l�sterten auf Deutsch �ber ein paar M�dels, die sich auff�hrten wie im Zirkus. Sie hatten die Jungs schnell erkannt und schlichen nun st�ndig um uns herum.

�Was l�stert ihr da eigentlich die ganze Zeit?� fragte Dan schlie�lich.

�Wir l�stern gar nicht.� Lachten Jo und ich abwehrend.

�Irgendwie glaub ich euch das nicht wenn ich euch so beobachte.� Grinste Dan.

�Du sollst uns ja auch nicht beobachten.� Lachte Jo und Tippte Dan an die Stirn.

Ich grinste. �Soll er doch Deutsch lernen wenn er uns nicht versteht.�

Jo lachte laut und ich kicherte still in mich hinein, als Ashley sich einmischte:� Ich bin daf�r das ihr beide nur noch Englisch sprecht in unserer Anwesenheit. Ansonsten m�sst ihr bei uns bleiben und uns begleiten. F�r jedes Deutsche Wort einen Tag l�nger. Und ihr m�sst uns die Wasserflaschen bei unseren Auftritten reichen� und die Handt�cher.�

�Genau, dann m�sst ihr das Flugticket und das Hotel wieder abarbeiten.� Lachte Dan.

Jo und ich sahen uns kurz an.

�Was f�r eine Herausforderung.� Lachte Jo.

�Hey, das war kein Englisch.� Grinste Dan siegessicher.

Ich warf Jo einen l�ssigen Blick zu:� Als ob er w�sste wie viele Deutsche Worte das jetzt waren.�

Dan und Ashley warfen sich einen Vielsagenden Blick zu den Jo und ich leider nicht mehr rechtzeitig deuten konnten, bevor sie �ber uns herfielen und anfingen uns durch zu kitzeln.

Ich wehrte mich so gut ich konnte gegen Ashley, aber er war eindeutig der st�rkere. Als ich mich kurz von ihm losrei�en konnte, sprang ich auf und rannte auf die Tanzfl�che. Er folgte mir mit gro�en Schritten, aber ich war eine Frau, dazu auch noch klein und damit verdammt schnell in der Menge verschwunden.

Ich w�gte  mich schon fast in Sicherheit und fing ein wenig an zu tanzen, als sich pl�tzlich zwei Starke arme um mich schlangen.

�Hab Dich.� Lachte die Stimme hinter mir.

�Mist.� Schimpfte ich l�chelnd und drehte mich zu ihm um.

Ein bezauberndes l�cheln lag auf seinen Lippen und ich lief schon wieder Gefahr mich in seinen Augen zu verlieren.

Ich f�hlte mein Herz schneller Schlagen und erwischte mich dabei wie mein Blick auf seine Lippen wanderte. Ich versuchte mich gegen den Gedanken zu wehren ihn k�ssen zu wollen. Das k�nnte alles kaputt machen.

Er war es diesmal der den Blickkontakt abbrach und anfing zu lachen. Ich verstand nicht ganz warum, als ich wieder zur�ck in die Realit�t fand und auf die Musik h�rte die lief. Es waren die ersten T�ne von �all or nothing�.

Wie passend dachte ich und grinste.

�Darf ich um diesen Tanz bitten?� fragte Ashley schmunzelnd und ich nickte.

�Du darfst.�

Er legte seine Arme um meine H�fte und ich meine um seinen Hals. Wieder konnte ich seinen warmen Atmen sp�ren, ebenso wie er leise den Text mit sang.

 

I know when he's been on your mind

That distant look is in your eyes

I thought with time you'd realize it's over, over

It's not the way I choose to live

And something somewhere's gotta give

A share in this relationship gets older, older

 

You know I'd fight for you but how could

I fight somone who isn't even there

I've had the rest of you now I want the best of you

I don't care if that's not fair

 

Cause I want it all

Or nothing at all

There's nowhere left to fall

When you reach the bottom it's now or never

Is it all

Or are we just friends

Is this how it ends

With a simple telephone call

You leave me here with nothing at all

 

Ich schloss die Augen und genoss den Augenblick. Ich f�hlte mich als ob ich schweben w�rde.

Ich stand mitten in einer M�nchener Diskothek, mit Ashley von O-Town in den Armen, tanzte mit ihm zu einem seiner Songs, den er f�r mich gleich noch mitsang.

Ich w�nschte dieser Moment w�rde nie vergehen.

 

There are times it seems to me

I'm sharing you with memories

I feel it in my heart but I don't show it , show it

Then there's times you look at me

As thought I'm all that you could see

Those times I don't believe it's right I know it , know it

 

Don't make me promises baby you never did know how to keep them well

I�ve had the rest of you now I want the best of you it's time to show and tell

 

Cause I want it all

Or nothing at all

There's nowhere left to fall

When you reach the bottom it's now or never

Is it all

Or are we just friends

Is this how it ends

With a simple telephone call

You leave me here with nothing...

 

Ashley zog mich ein wenig enger an sich heran und ich passte mich v�llig seinen Bewegungen an. Es war mir egal wie es f�r andere um uns herum aussehen mochte. Ich genoss den Moment in vollen Z�gen. Ich f�hlte ich unwiderstehlich und unbesiegbar. Wie im Traum.

 

 

Cause you and I

Could lose it all if you've got no more room

No room inside for me in your life

 

Cause I want it all

Or Nothing at all

There's nowhere left to fall

It's now or never

 

Is it all

Or Nothing at all

There's nowhere left to fall

When you reach the bottom it's now or never

Is it all

Or are we just friends

Is this how it ends

With a simple telephone call

You leave me here with nothing at all

 

Als der Song vorbei war und schon l�ngst etwas anderes Gespielt wurde, standen Ashley und ich immer noch auf der Tanzfl�che und hielten uns aneinander Fest.

Ich konnte mich nicht von ihm l�sen. Ich wollte ihn nie wieder los lassen.

�Danke.� Fl�sterte er.

Ich antwortete nicht, sondern zog ihn stattdessen noch ein wenig n�her an mich heran.

�Ich w�nschte wir w�ren jetzt in genau diesem Moment allein.�

Ich traute meinen Ohren kaum. Das hatte er nicht gesagt. Das meinte er nicht so wie er es gesagt hatte. Oder doch?

Er l�ste sich ein wenig von mir und sah mir genau in die Augen. Mit einem unwiderstehlichem Gesichtsausdruck den ich allerdings nicht genau deuten konnte. Doch seine Augen blitzten geheimnisvoll.

�Was w�rdest du antworten wenn ich Dich jetzt frage ob Du dich mit mir absetzt? Und wir zur�ck in Hotel fahren? Nur wir beide?�

Ich konnte nicht antworten. Sah ihn nur stumm an. Das konnte nicht sein ernst sein. Ich f�hlte wie meine Knie weich wurden. Ob Jo etwas dagegen h�tte? Oder ob sie es verstehen w�rde? Ich suchte sie vergeblich �ber die Menge hinweg. Also wandte ich mich Ashley zu.

�Ok. Aber ich muss Jo bescheid sagen.� Antwortete ich schlie�lich und sch�ttelte innerlich �ber mich selbst den Kopf. Ich wusste zwar nicht was er sich dabei dachte, doch ich wusste was ich mir dabei dachte. Und das war gar nicht gut.

Wir verlie�en die Tanzfl�che und suchten vergebens nach Jo und Dan. Auch die anderen waren nicht zu finden. Also beschlossen wir den Club zu verlassen. Ich k�nnte ihr ja eine sms schreiben. Doch als ich im Taxi nach meinem Handy kramte, stellte ich fest da sie mir zuvor gekommen war.

�Hey Kleines, nicht b�se sein. Dan und ich sind... schon mal vorgefahren. Lasst euch ruhig Zeit.� Ich grinste als ich die Sms las.

Jo war also versorgt.

�Was ist?� fragte Ashley, dem mein grinsen nicht entgangen war.

�Nichts, Jo ist besch�ftigt, um die brauch ich mir keine Gedanken machen. Dan k�mmert sich um sie.� Grinste ich und Ashley fing an zu lachen.

�Bleibt nur die Frage� bei euch oder uns?!�

Ich lachte ebenfalls:� Im Zweifelsfalle in dem Zimmer an dem das �bitte nicht st�ren� Schild h�ngt.�

 

Es hing an der T�r von Dan�s und Ashley�s Zimmer. Wir nickten uns nur wissend zu und machten uns auf den Weg zum anderen Ende des Ganges auf dem Jo�s und mein Zimmer lag.

Als ich die Zimmerkarte durchzog, legte Ash eine Hand auf die meine. Ich drehte mich �berrascht um und sah ihn an.

�Wa�� Er legte mir einen Finger auf die Lippen die sofort anfingen zu prickeln.

�Sssscht�� Ich sah ihn fragend an.

Er nahm den Finger von meinen Lippen, als sich die seinen meinen immer mehr n�herten.

Ich bekam eine G�nsehaut und schloss die Augen in dem Moment in dem Sich unsere Lippen trafen. Sie waren so warm und so weich. Ich glaubte zu schweben. W�nschte dass dieser Kuss niemals enden w�rde. Tausende von Schmetterlingen tobten durch meinen Bauch und ohne auch nur eine Sekunde hinzusehen oder nachzudenken stie� ich die T�r hinter mir auf, ohne auch nur eine Sekunde von ihm zu lassen.

Sanft aber bestimmt schob er mich in das Zimmer und schloss die T�r hinter sich.

Was auch immer jetzt passieren w�rde. Ich wusste dass ich mich nicht dagegen wehren konnte.

 

zur�ck    vor 

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