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| "mirrorsoil" cd kritiken | ||||||||||||||||||||
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| zuletzt hinzugef�gt: schweres metall | ||||||||||||||||||||
| Amazon: Mehr als drei Jahre hat die Kapelle aus dem Raum Stuttgart an ihrem Deb�t gefeilt, nachdem ihr 97er-Minialbum "Veil Of Lead" von weiten Teilen der Doom-Szene durchaus mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen wurde. Gelohnt hat sich die lange Wartezeit allemal, z�hlt Mirrorsoil doch zum Besten, was die stark ausgeblutete "Langsam-Liga" in den letzten vier, f�nf Jahren hervorgebracht hat. Dabei wurden die Schwaben nicht nur von den Gottv�tern des Genres, Black Sabbath, sondern auch von Acts wie Candlemass und Type O Negative inspiriert. Ganz so charismatisch und ergreifend wie bei Pete Steele vibrieren die Stimmb�nder von Markus Baumhauser zwar (noch) nicht, trotzdem hebt sich der Mirror Of Deception-Frontmann mit seinem markanten Organ angenehm von den zahlreichen Ozzy Osbourne-Epigonen ab. Und dass die Burschen auch als Songschreiber keine Nieten sind, beweist man mit tieftraurigen, d�steren Slo-Motion-Hymnen � la "Asylum", "Weiss", "Dreams Of Misery" oder dem psychedelischen "Float". Ein ergreifenderer Soundtrack f�r von Liebeskummer, Depressionen und Selbstmordgedanken gebeutelte Zeitgenossen ist mir schon lange nicht mehr untergekommen. (Buffo Schn�delbach) Amazon: Unglaublich heavy, schleppend schwer und d�ster knallt der erste Longplayer von Mirror Of Deception aus den Boxen. Die Band verbindet all diese Attribute zu einem Soundgemisch, das in Fachkreisen gemeinhin als Doom Metal assoziiert wird. Aber leider, leider befinden sich auch -- wie bei vielen solcher Ver�ffentlichungen -- streckenweise erhebliche L�ngen in den Songs, die den H�reindruck etwas schm�lern. So w�nscht man sich doch ein ums andere Mal, dass die Schwaben endlich aufs Gaspedal treten. Andererseits wiederum versteht es das Quintett, recht monotone Momente durch harmonisches Gitarrengefidel gekonnt aufzulockern und den St�cken somit ein gewisses Ma� an Spannung zu verleihen. Eine zwiesp�ltige Angelegenheit also, weshalb man Mirrorsoil vor dem Erwerb einem ganz pers�nlichen H�r- und H�rtetest unterziehen sollte. Anspieltipps hierf�r: Der Opener "Asylum" sowie das Herzst�ck des Albums "Be Kept In Suspense". Summa summarum: ein solides aber keineswegs hochklassiges Machwerk. (Armin Sch�fer) Amboss (Mai 2001): Mirror of Deception existieren bereits seit 1990, damit sind die aus der N�he von Stuttgart kommenden Jungs wohl eine der dienst�ltesten Bands im europ�ischen Doom Metal Bereich. Mit ihrem aktuellen Album scheinen sie ihr Genre neu zu erfinden. Die Urinstinkte der Musik hat man sich bewahrt, aber dazu kommt ein geh�riges Ma� an Innovation. Mit dem deutsch gesungenen "Weiss" beweist man zudem ein geh�riges Ma� an Mut. Dieser Song ist von einer derart traurigen Melancholie durchzogen, welche jeden Maniker sogleich in tiefe Depressionen st�rzt. Auch das von tonnenschweren Riffs im Zeitlupentempo durchzogene "Sole" l��t keinen Funken Hoffnung aufkommen. Eine finstere, ja fast bedrohliche Stimmung baut sich immer dichter um dich auf. "Be Kept In Suspense" l��t mit seinen d�steren Beginn und den in Fl�sterton vorgetragen Vocals den Strick um den Hals immer enger werden. Das St�ck entwickelt sich im Laufe durch mehrstimmigen Gesang aus rauhen Grabestiefen und einer, zwar versteckten, hervorragenden Melodief�hrung zum perfekten Dark Rock Song. Nach diesem sieben min�tigen Gewitter der Dunkelheit, legt man bei "Dreams Of Misery" eine Schippe H�rte mit drauf, ohne die Atmosph�re durch Schnelligkeit zu zerst�ren. Auch hier begeisternd, der zweistimmige Gesang. F�r mich nicht nur das innovativste, sondern auch das beste Dark Doom Album der letzten Zeit. Rasierklingen verstecken, Fenster zu, Tablettenschrank abschlie�en und dann tief einsinken in die Welt von Mirror of Deception. (Andreas) Ancient Spirit #4 - 6/2000 / Heavy, oder was!?: Wenn es eine Band im deutschen Hartwurst-Underground gibt, die es endlich verdient h�tte, einen anst�ndigen Deal an Land zu ziehen, so sind das definitiv die G�ppinger Doom-Urgesteine von Mirror of Deception! Nach der recht guten "Veil of Lead" Mini-CD vor 2 Jahren, die �ber das mittlerweile wieder in den ewigen Jagdgr�nden versunken Mini-Label Sub Zero erschien, legen die schwerm�tigen Jungs mit "Mirrorsoil" eine echte Doom-Perle nach, die f�r meine Begriffe die Jungs auf ihrem bisherigen Leistungszenit pr�sentiert! Dies geht schon beim Ph�nomenalen Opener "Asylum" los, das mit unglaublich sch�nen Trauermelodien und tollem mehrstimmigem Gesang zeigt, was eine geile Doomscheibe zu bieten haben sollte! Ihr Sound stellt sich als eine Hommage an G�tter wie Revelation, Penance oder Solstice dar, nur da� die Schwaben dabei wesentlich einf�hlsamer und depressiv-ruhiger zu Werke gehen. Nach dem bekannten Titelsong der erw�hnten Mini, folgen mit "Weiss" (komplett in deutsch vorgetragen) und dem sehr depressiven "Sole" weitere Perlen, die vom darauffolgenden oberg�ttlichen, ultradoomig ruhigen, mit einem ultragenialen Chorus versehenen "To be kept in suspense" gar noch �bertroffen wird! Nach den beiden zwar etwas 'normaleren' , aber denoch starken "Dreams of misery" und "Cease", wird "Mirrorsoil" durch das erneut sehr doom-ruhige, gar feierliche, an Black Sabbath's "Solitude" erinnernde "Float" erneut absolut genial beendet und man wird zwangsl�ufig veranlasst, direkt auf die Repeatfunktion zur�ckzugreifen, um die entstandene Atmosph�re blo� nicht zu verlieren! Wer sich diese Eigenproduktion nicht schleunigst zulegt, erh�lt von mir den Eternal-Black-Peter und ist raus wie Hoecker! (Hage) Bright Eyes: Euro-Doom in der seligen Tradition von modernen BLACK SABBATH und vor allem CANDLEMASS hat sich die aus der Region Stuttgart stammende Formation seit 1990 auf's F�hnle geschrieben. Das kreuzt die Formation mit entsprechendem Gesang und einer durchgehend melancholischen Grundstimmung, bisweilen kommen mir da GODSEND in den Sinn, die vor Jahren ein �hnliches Feld beackerten. "Melancholischer Power Doom" trifft die Mucke wohl am besten (manche der Riffs, wie bei "Veil of lead" erinnern gar an HADES ALMIGHTY), trotzdem rei�t sie nicht mit, da die Band den Fehler macht, das Tempo und die Songs zu wenig zu variieren und sich so relativ schnell eine gewisse Gleichf�rmigkeit einschleicht. (Oliver Vollmer) Eternity # 18 (Mai/ Juni 2001): Es ist sch�n, nach l�ngerer Zeit mal wieder etwas von einer so au�ergew�hnlichen Band wie Mirror of Deception zu h�ren. Mit ihrem Demo waren sie damals bereits die Titelstory des allerersten Eternity Hefts, danach folgte ein Promotape, sowie eine MCD, beide h�rten trotz unterschiedlicher Tracks auf den Namen "Veil of Lead". Und nun endlich nimmt sich mit Iron Glory ein passendes Label den Schwaben an und ver�ffentlicht mit "Mirrorsoil" ein wahres Kleinod des Doom Metals. Zwischen neueren Songs finden sich auch �ltere St�cke wie "Asylum", "Be Kept In Suspense" und "Veil of Lead" , die gleich einem guten Wein gereift sind und nun hier in pefekter Weise dargeboten werden. Besonders letztgenannter Track hat eine erstaunnliche Entwicklung hinter sich, grandioses St�ck! Die neuen St�cke gliedern sich da wunderbar ein, auch sie beiten den f�r diese Band so typischen Mix aus langsamen, aber nie langatmigen, harten Gitarrenriffs, der herrlich leidend klingenden Stimme von Markus Baumhauer und der einen niederwalzenden melancholischen Grundstimmung, die jede Sekunde von "Mirrorsoil" durchzieht und gelegentlich auch in ruhigeren Akustikteilen voll zur Bl�te kommt. Lediglich die Backingvocals k�nnten noch etwas Feinarbeit vertragen, aber das f�llt nicht weiter ins Gewicht bei einem solchen Kaliber, wie es Mirror of Deception hier abgeliefert haben. Egal, ob ihr gerne Black Sabbath, M Dying Bride oder Solitude Aeturnus h�rt, diese Band wird eurer Lieblingsband einen verdammt harten Kampf um eure Gunst liefern! (Sebastian Schult) 5 von 6 Punkten Heiliger Vitus (M�rz 2002): MIRROR sind f�nf seit 1990 im Untergrund des Epic Doom werkelnde G�ppinger. Die Mischung aus honigs�� flirrenden Gitarren, dem unheimlich eindringlichen Wirken der Rhythmusabteilung und einem hilflos-emotionalen Gesang, ergibt tr�umerische Elegie in Vollendung. In Germanien leben nur wenige S�hne der Zeitlupe und dies ist der m�chtigste Doomkriecher, der je in diesem Reich das Licht der Welt erblickte. Wenn ich Lieder rauspicken mu�, dann den Ohrwurm 'Asylum', das harte, einem Trennungsschmerz entsprungene 'Veil of lead', den einzigartigen deutschen Tiefgang 'Weiss' und das schwerelose 'Float'. Zeit um insich zu kehren. VERSTRICKT IN DIESEN ZYKLUS VOLLER PEIN VERLOR ICH FAST DIE SINNE SIE SCHWANDEN MIR. Iron Pages Mai 2001: Seit rund zehn Jahren doomen sich MIRROR OF DECEPTION nun schon (bisher vornehmlich) durch S�ddeutschland. Nach einer Mini-CD erscheint mit �Mirrorsoil� nun die komplette CD. Das h�rt sich alles recht gef�llig an, mangelt jedoch an Druck. Auch der Gesang will nicht ganz 100%ig passen und nicht nur einmal erh�lt man den Eindruck, als w�rden die F�nf sich von Gothic-Bands beeinflussen lassen. Das d�rfte die Klientel etwas zucken lassen, doch sollte man sich davon nicht abgeschreckt geben. Das d�stere Doom-Feel kriegt man ganz gut r�ber, auch wenn Zeitlupe nicht das oberste Gebot ist. Von Epic-H�mmern der Marke CANDLEMASS ist man allerdings auch weit entfernt. Dennoch sind MIRROR OF DECEPTION wahrscheinlich weitaus authentischer, als viele, die sich heute gerne mit dem Attribut "Doom" schm�cken. (Otger Jeske) Legacy No. 14 (August/ September 2001): Die s�ddeutschen Doom Metaller von MIRROR OF DECEPTION waren mir durch ihre letzte Ver�ffentlichung "Veil of Lead" noch positiv im Ged�chtnis.Nun endlich haben sie den verdienten Deal beim kleinen englischen Label The Miskatonic Foundation unterschrieben und werden in Deutschland fortan von Iron Glory Records vermarktet, Das erste Longplay-Album der Formation h�rt auf den Titel "Mirrorsoil"und bietet acht melancholisch-bed�chtige Songs, die allesamt nicht so recht mit dem typischen Doomklischee einhergehen wollen. Zwar ist auch hier das Tempo �ber weite Strecken sehr gedrosselt, allerdings kommt weder Langeweile auf, noch verf�llt die Band in monotone Einschlafmusik. Im Gegenteil, "Mirrorsoil" wird von zahlreichen erstklassigen Melodien gepr�gt, �berzeugt durch Abwechslung und versteht es, den H�rer emotional zu ber�hren, Zwar sahen sich auch MIRROR OF DECEPTION zu Gr�ndungszeiten in der Tradition von Black Sabbath, Saint Vitus oder Trouble, mittlerweile sind sie davon jedoch weit entfernt. Egal ob man das deutschsprachige "Weiss", das wundersch�ne "Sole" oder den Abschlusstrack "Float" n�her unter die Lupe nimmt, die Songs klingen alle ungemein eigenst�ndig. Zwar ist der Sound noch etwas d�nn, aber dar�ber l�sst sich aufgrund der gebotenen musikalischen Qualit�t hinwegsehen. F�r Freunde gef�hlvollen Doom Metals ist dieses Album in jedem Fall unverzichtbar. (Sascha Blach) -- 12 von 15 Punkten Metal District (M�rz 2001): 10 Jahre gibt�s die Band jetzt schon, da wurde es aber langsam echt mal Zeit f�r nen Deal! Nun den, nach nem Demo Tape und ner Demo CD ist jetzt auch der Longplayer raus, da man ja nen Deal bei Miskatonic Foundation bekam, und hier in good old Germany wird die Scheibe �ber Iron Glory Vertrieben, soviel mal dazu! Ach so, es soll ja Leute geben die den Namen MIRROR OF DECEPTION noch nie geh�rt haben, euch sei gesagt das es sich hier um eine s�ddeutsche DOOM METAL Truppe handelt! Man kann die Mucke auf "Mirrorsoil" allerdings mit keiner anderen Band vergleichen, es ist einfach sehr eigenst�ndiger DOOM METAL! An sich kommen die Songs echt gut, gerade das etwas Doom Metal typischere "Veil of lead" begeistert mich nach 100 Mal anh�ren immer noch, aber bei einigen Songs nervt oft dieser 2 stimmige Gesang! Naja, aber die ganze Zeit wird ja nicht 2 stimmig gesungen, also kann man sich die Scheibe, bis auf den schweren Ausrutscher "Weiss", problemlos von vorne bis hinten durchh�ren, aber das ist es dann auch schon! Bis auf das bereits erw�hnte "Veil of lead" hat�s einfach keine echten KILLER...OK. "Be kept in suspense" killt eigentlich auch, aber der Rest sind einfach "nur" gute Songs!! DOOM METAL Maniacs sollten eigentlich schon zuschlagen, allen Anderen rate ich aber auf jeden Fall erstmal reinh�ren!!! Dies k�nnt ihr z.B. unter www.mirrorofdeception.com !! (Steel Commander) -- 7 von 10 Punkten Metal Heart (M�rz 2001): Die wahrscheinlich dienst�lteste, "reine" Doom Metal-Formation unseres Landes, ver�ffentlicht nun, nach zehn Jahren Underground-Arbeit, endlich ihr Debut, das, wie erhofft, keinen an heutige Trends angepassten Sound, sondern extrem schleppende, triste Melodien mit Gitarren in Black Sabbath-Schwere bietet, und das ist gut so. Gleich Asylum verliert sich in tiefsten Emotionen, wie �berhaupt das gesamte Album der S�ddeutschen, die mit Weiss auch ein Titel mit emotionalem, deutschen Text zum Besten geben. Wer auf richtig schweren Doom steht und weder Virtuosit�t noch klangliche Raffinessen erwartet, der wird hier mehr als gut bedient, da die Songs interessant arrangiert sind und sch�ne, melancholische Melodien bereithalten. Einziger Wermutstropfen k�nnte der Gesang sein, der manchmal einfach falsch und d�nn klingt, aber hier ist eben das "k�nnte" entscheidend, denn Doom hat seine eigenen Gesetze und wirkt bei Fans trotzdem sicher hundertprozentig, und das auch �ber einen frostigen Winter hinaus. (Andras) -- 7,5 von 10 Metal Inside (Mai 2001): Mit Mirror Of Deception gibt es wieder etwas Wasser, f�r die Durst leidende Gemeinde der Doom Metal Fans, denn so besonders viele prickelnde Ver�ffentlichungen auf dem Sektor gibt es ja leider nicht. Da kommt die s�ddeutsche Formation mit ihrem ersten Longplayer �Mirrosoil� (nach der Mini-CD Veil Of Lead� 1997) genau richtig. Die bereits seit 1990 existierende Band zelebriert melodiebetonten aber trotzdem immer kraftvollen Doom Metal der sich an den obligatorischen Vorbildern wie Candlemass oder Saint Vitus orientiert, ohne jedoch an diese heranreichen zu k�nnen. Trotzdem kann �Mirrorsoil� �berzeugen, da man ein gutes Gesp�r f�r gute Songs an den Tag legt, ohne da� diese langweilig, zu melancholisch oder zu klischeebeladen wirken. Die Songs entwickeln alle ein gute Dynamik und sind alle recht heavy geworden, ohne da� die, ohne jede Frage vorhandene, Melancholie zu kurz kommt. Lediglich die Stimme ist nicht ganz so mein Ding, da sie mir zu gleicht�nig ist, da sollte man vielleicht hin und wieder etwas mehr variieren. Einen Song herauszuheben gestaltet sich als recht schwierig, da alle Songs (bis auf �Weiss�, welches ein wenig hinterherhinkt) auf dem selben Level sind. Von allen Fans von kraftvollen, wie gleichsam melancholischem Doom Metal sollte Mirror Of Deception unbedingt mal angeteste werden und alle anderen machen damit auch keinen Fehler. Gute Scheibe. (Hoschi) Metal Merchant Mailorderkatalog Fr�hjahr 2001: Neues Futter f�r unsere Doomfreaks bietet dieser schw�bische F�nfer, der bereits seit vielen Jahren sein Unwesen im deutschen Doom Metal Underground treibt. Aufgrund einer nahezu unm�glichen Pechstr�hne liegen zwischen dem Beginn der Aufnahmen und der Ver�ffentlichung der Scheibe jetzt unglaubliche 3,5 Jahre (!!). Da dei Songs auf "Mirrorsoil", wie bei allen guten Doom Bands absolut "zeitlos" sind, solltet ihr euch an dieser Tatsache aber eh nicht st�ren, zumal die acht enthaltenen Songs auf ganzer Linie �berzeugen k�nnen. MIRROR OF DECEPTION sind langsam (nat�rlich!), heavy, nachdenklich, depressiv und groovy zugleich, ziehen ihr eigenes Ding durch und verstehen es, den geneigten H�rer problemlos in ihren Bann zu ziehen. Ihre st�rksten Momente habendie Jungs sicherlich dann, wenn S�nger Markus gemeinsam mit Gitarrist Siffi zweistimmig loslegt und beim deutschen Titel (h�rt es euch an, bevor ihr vorschnell urteilt) "Weiss". Mit dieser Scheibe, die jetzt �brigens �ber The Miskatonic Foundation (das Label von SOLSTICE Mastermind Rich Walker) ver�ffentlicht wurde, unterstreichen die Mannen um Jochen "Doom" Fopp unmi�verst�ndlich, ihre Stellung im Doom Underground, dessen bin ich mir hundertprozentig sicher. Doom Metal Up Your Ass! (Tom) Metal Observer: Nach bereits mehreren Demos liegt nun endlich das erste, vollst�ndige Album der schw�bischen Doomster MIRROR OF DECEPTION vor. Doom ist keine Musik f�r jedermann, denn sie ist ehrlich, v�llig untrendy, minimalistisch aber sehr leidenschaftlich und vielleicht auch ein bisschen kauzig. Die Mucke auf dieser CD ist auch wieder eher f�r eine kleinere, aber feine Anzahl von eingefleischten Freaks interessant. Diese Gemeinde der Doomj�nger wird dieses Album allerdings auch abg�ttisch lieben. Eigentlich klingen MIRROR OF DECEPTION gar nicht so verschroben. Der Gesang z.B. ist keineswegs Metal-typisch. Wer also etwas gegen Eunuchen- geschreie hat, d�rfte hier richtig liegen. Der tiefe, weinerliche Gesang besitzt einen leichten Alternative-Touch und klingt absolut eigenst�ndig. Die Songs, allesamt sehr emotional, sind ultraheavy und gr��tenteils z�h wie Lava, so wie sich das f�r ordentlichen Doom auch geh�rt. Sehr durchdacht und immer wieder mit �berraschenden Wendungen, fr�sen sich die Songs durch Dein Geh�r. Sie bleiben (f�r mich) stets nachvollziehbar und ich w�rde den Jungs einen erfolgreichen Absatz von "Mirrorsoil" w�nschen. In die Charts werden sie wohl nicht kommen, aber zumindest werden sie zurecht einige hervorragende Kritiken ernten. Man mu� solche Bands schon als "Exoten" bezeichnen, denn ich glaube schon, dass es einfacher w�re trendigere Musik zu fabrizieren. MIRROR OF DECEPTION werden f�r den Begriff "Erfolg" sicherlich eine eigene Definition haben, als Britney Spears & Co. Sind wohl Idealisten, aber ziehen ihr Ding konsequent durch! So mu� das sein, denn solange es diese gibt, wird "unser" Metal immer frisch und interessant klingen! (Ralf Henn) -- 8,5 von 10 Punkten Mortal Sin: Winter�.K�lte �berall�.Dunkelheit�.und der Verfasser dieser Zeilen ist todtraurig, weil ihn das M�dchen seines Lebens verlassen hat�.und dann kommt diese CD�.kein Power Metal, der auf deine Trauer einschl�gt, kein True Metal, dessen Fr�hlichkeit und s��e Melodien sich �ber dich lustig zu machen scheinen, kein Death-/Black-Metal, dessen Aggression du jetzt nicht ertragen k�nntest, sondern schwerer, m�chtiger und melodi�ser, mit wundersch�nen Riffs durchzogener Doom im Stile der l�ngst verblichenen und nie ersetzten Candlemass, der sich um deine Trauer legt wie ein dunkler, w�rmender Mantel.....dazu eine beinahe schon beschw�rende Stimme, die den Zauber Sacred Blades mitbringt (okay, und auf Dauer ein wenig nervig ist, weil den Jungs in den letzten 2,3 Songs ein wenig die Luft ausgeht)....eine glasklare und druckvolle Produktion, der man ebenso wenig wie den Songs anh�rt, da� sie schon zwischen Dezember �97 und Februar �99 eingespielt wurden....und das Gef�hl, jemand versteht dich und deine schweren Gedanken in dieser dunklen Zeit....vielen Dank daf�r..... (Frank) Moshpit: Der z�hflie�ende Strom des Doom Metal schien ausgetrocknet. Aber besonders in den letzten Jahren hat sich wieder ein Rinnsal aus Bands gebildet, die dieser quasi �ltesten Spielart des Heavy Metal neues Leben einhauchen. Neben Alben von Memory Garden, Solstice und Jack Frost k�nnen nun auch die s�ddeutschen Mirror Of Deception eine Full-Length-CD namens �Mirrorsoil� vorweisen. Was Black Sabbath Anfang der Siebziger ins Rollen gebracht haben, findet so in der dritten und vierten Generation seine Fortsetzung. Es ist sch�n zu erleben, wie Musik auch ohne Keyboards und Growlings tiefgreifender und melancholischer nicht sein k�nnte. Mirror Of Deception stehen in dieser urspr�nglichen und reinen Tradition von Doom-Kultcombos wie Revelation, Count Raven, Saint Vitus, Candlemass und Pentagram. Der traurige, glockenklare Gesang befiehlt den alles zermalmenden, schleichenden Gitarrenriffs die abwechslungsreiche Marschroute. Mirror Of Deception umgehen geschickt das gr��te Problem des Doom Metals: die Gefahr der Eint�nigkeit! Allerdings k�nnte besonders der Gesang noch ein Quentchen ekstatischer sein. Somit spiegelt die Band namensgerecht nur den aktuellen Standard der Szene wider und kann noch nicht zu Highlights wie Solitude Aeturnus oder den alten Candlemass aufschlie�en. Alteingesessene Doom-Maniacs werden aber auch in dieser Form in �Mirrorsoil� ihren Geheimtipp finden. Einzelne Songbeschreibungen spare ich mir, da ich keinen Track aus dem Gesamtwerk hervorheben m�chte, damit diese Kritik eh nur in die L�nge ziehe und durch die Buchstabenflut letztendlich m�gliche Neufans abschrecke. (Jens Koch) -- 7,5 von 10 Neue W�rttembergische Zeitung (30. November 2001): Auf diese Platte haben sicher viele Fans der Gruppe aus dem Raum G�ppingen gewartet, schlie�lich z�hlen Mirror of Deception seit mehr als zehn Jahren zu den best�ndigsten Rockgruppen der Region. Jetzt konnte die beim englischen Label Iron Glory unter Vertrag stehende Band endlich ihr erstes Album ver�ffentlichen. "Doom Metal" ist das Schlagwort hier, und das hei�t schleepende Metal-Kl�nge, rollende, d�stere Gitarrenriffs und melancholischer Gesang. Au�erdem pr�gen Duette von Markus Baumhauer und Michael Siffermann die CD, die - in deisem Genre ungew�hnlich - einen deutschsprachigen Titel ("Wei�") enth�lt. Von Einfl�ssen wie Black Sabbath hat man sich im Laufe der Zeit gel�st und es geschafft, einen eigenen Stil zu kreieren. Nuclear Blast Mailorder Katalog Fr�hjahr 2001: Eine Doom Metal Perle der Spitzenklasse, welche keine Vergleiche, weder national noch international zu scheuen braucht. Jeder qualit�tsbewusste Slo-Mo-Freak sollte sich diese musikalische Meisterleistung in das heimische Regal stellen und beim t�glichen H�ren vor den Boxen knien! KILLER! Obliveon (Februar 2002): Was ist das denn? Doom aus Deutschland? Ja, geht das denn? Die klare Antwort von Mirror Of Deception aus der N�he von Stuttgart gibt das Deb�t "Mirrorsoil". Tonnenschwere Gitarren und klare Ges�nge bilden das musikalische Grundger�st, wobei die Deutschen den Begriff "Doom" sehr eigenst�ndig interpretieren. Man klammert sich keinesfalls nur an das durch dieses Genre vorgegebene Tempolimit, sondern baut auch schon mal etwas schnellere Teile ein. "Asylum" oder "Veil Of Lead" werden beispielsweise durch diese Ma�nahme ungeheuer aufgewertet. Dazu passend, bewegen sich die Texte manchmal au�erhalb der Ausweglosigkeit ("Wei�"). Das hohe Melodiepotential l�sst "Mirrorsoil" zu einem gef�hlvollen Erlebnis werden. Wer sich eine h�rtere Version von Bands wie Saturnus mit unverzerrten Vocals vorstellen kann, wird hier voll auf seine Kosten kommen. 8/10 - US Oblivion Vol. 10: Endlich! Nach zahllosen Underground-Ver�ffentlichungen kommt mit �Mirrorsoil� das erste offizielle Album von Mirror of Deception auf den Markt. Die CD erscheint auf dem � The Miskatonic Foundation�-Label des englischen Doom-Gurus Rich Walker (Gitarrist von Solstice) und hierzulande sorgen Iron Glory daf�r, da� das Album des s�ddeutschen Quintetts in den Shops greifbar ist. Doch kommen wir von diesen profanen Dingen zum eigentlich Wichtigen, n�mlich der Musik auf �Mirrorsoil�, welche man eigentlich nur als �u�erst erhabenen Doom Metal bezeichnen kann. Ein besonderes Kennzeichen der Band sind die wundersch�nen Gitarren- harmonien, die Songs wie �Asylum� oder das mit deutschen Lyrics versehene �Weiss� zu Kunstwerken machen, die emotional tief zu ber�hren wissen. Jeder der acht Tracks, von denen �Asylum� und �Be Kept In Suspense� schon auf der sehr empfehlenswerten Vorg�nger-EP �Veil Of Lead� verewigt wurden, strahlt eine ungeheuer ergreifende Melancholie aus, die fesselt und beseelt. Sehnsucht, Trauer, aber auch Hoffnung, verpackt in doomigen Sounds, die selten sch�ner klangen als auf �Mirrorsoil�. Ganz gro�! (Christoph L�cker) -- 9 von 10 Punkten Possessed (Juli 2001): DOOOOOOOOOM, ist nicht nur ein geiles Ballergame f�r die Konsole, sondern auch ein richtig geile Musikart f�r ruhige, nachdenkliche Stunden. Die in der N�he von Stuttgart in 1990 gegr�ndete Band ist wohl eine der dienst�ltesten in diesem Gewerbe, die mir bis dato v�llig unbekannt war, was aber nichts bedeutet, da ich diese Musik kaum h�re. Gestern war aber so ein Tag.Die Band hat es in sich. Meistens werden mir diese Doom Sachen sehr langweilig und erm�digend, aber die St�cke sind echt gut aufgebaut, da Melancholie doch gro� geschrieben wird, ohne die typischen Doom - Element zu vernachl�ssigen, d.h. Zeitlupenmetal.Kommt echt gut. Wer auf Doom steht, macht hier nichts falsch. Die Produktion ist auch okay. Sind im Vertrieb vom Iron Glory Records. (Mr. Deichkot) -- 4 von 5 Powermetal.de (Oktober 2001): Doom-Metal ist wohl die einzige Stilrichtung im Metal, die niemals zu einem Trend ausarten wird und das obwohl die Ur-V�ter des Heavy Metal � BLACK SABBATH � genau dies spielten. BLACK SABBATH werden sicher auch ein Einfluss der Band aus dem Schwabenland sein, denn auf "Mirrorsoil" wird mit gro�er Leidenschaft dem Doom-Metal gefr�nt. Dabei sind MIRROR OF DECEPTION allerdings eher an Acts wie SOLITUDE AETURNUS, CANDLEMASS oder MEMORY GARDEN angelehnt und geben so auch schon mal ein wenig Gas in ihren Kompositionen und sind nicht nur tr�ge und langsam, was auf Dauer arg eint�nig klingen w�rde. Der Sound der Band wird genretypisch von gewaltigen Riffs und einer majest�tischen Stimme getragen, die aufgrund der H�he wohl die Geister scheiden d�rfte; mir gef�llt es. Der Band gelingt es sogar mit "Weiss" ein deutsches St�ck zu komponieren, welches nicht peinlich klingt, sondern sogar der st�rkste St�ck des Albums ist. Sollten sie �fter machen. Wer auf Doom und/oder die oben genannten Bands steht, sollte hier unbedingt mal ein Ohr riskieren und der Bandpage mal ein Besuch abstatten (http://www.mirrorofdeception.com). Wie hart die Band arbeitet, zeigt im �brigen auch ihre Tour zusammen mit END OF GREEN, die sie durch Miniclubs und Jugendzentren Deutschlands f�hrt, und wo sie f�r freien (z.B. im Recklinghausener "Mysteria" am 29.10.2001) bzw. kleinen Eintritt spielen. Be there and be doomed! Anspieltipps: Weiss, Dreams Of Misery, Cease (Peter) Rock Hard M�rz 2001: Was lange w�hrt, wird endlich gut. Nachdem das letzte Lebenszeichen der schw�bischen Doom-Metaller - die �97 ver�ffentlichte Mini-CD "Veil Of Lead" - schon ein ganzes Weilchen zur�ckliegt, steht nun der erste vollst�ndigen Longplayer der S�ddeutschen in den L�den. Und der ist, um das Fazit schon mal vorwegzunehmen, ein echter Hammer geworden. Die Kombination aus erhabenem und doch irgendwie relaxt wirkendem Riffing, der unauff�lligen aber effektiven Arbeit der Rhythmusabteilung und dem herausragenden, unglaublich emotionalen Gesang ergibt in ihrer Gesamtheit nichts anderes als Doom Metal in Vollendung. Wobei MIRROR OF DECEPTION zwar definitiv fest in der Tradition des Genres verankert sind, sich dabei aber erfolgreich um Originalit�t und eine eigene Identit�t bem�hen. Das �u�ert sich unter anderem auch in einer Vielzahl verspielter Details, die einem erst beim zweiten oder dritten H�rdurchgang bewusst auffallen. Dabei herausgekommen ist das beste St�ck Doom Metal, das je von einer deutschen Band verbrochen wurde. Anspieltipps: Der m�chtig vorw�rts powernde und phasenweise leicht an �Don`t Fear The Reaper� von Blue �yster Cult erinnernde Opener �Asylum� sowie das schwerelos dahintreibende �Float� - quasi die schw�bische Antwort auf Black Sabbaths �Planet Caravan�. (Andreas Stappert) -- 8,5 von 10 Sacred Metal (April 2001): Wie kann man die tiefsinnige Gef�hlswelt, welche Mirror of Deception auf dieser CD erschaffen haben, in schn�de Worte fassen? Wo kann ich mit meiner Beschreibung ansetzen und wo muss ich meinen verbalen Ausschweifungen Einhalt gebieten? Fragen...! Es ist wieder DOOM - Time! Tonnenschwere Akkordfolgen und melancholiedurchtr�nkte Klangreihen werden von mit purer spiritueller Leidenschaft maltr�tierten Saiten entfesselt. Auf ihrem Weg durch die Unendlichkeit des Raumes und der Zeit verbinden sie sich mit Grooves und Beats, die von schleppend bis halbwegs treibend reichen. Zum Teil mehrstimmige Artikulationen aus von Trauer und Sehnsucht gebeutelten M�nnerkehlen reiten auf den hypnotischen instrumentalen Fundamenten. Mirror of Deception sind nicht irgendeine Band. Ob es nun Solstice, While Heaven Wept, Solitude Aeturnus, Pentagram, Warning oder Jack Frost sind - alle haben sie eines gemein, einen kleinsten gemeinsamen Nenner. Sie sind Doom und sie haben die Eigenst�ndigkeit gepachtet! Mirror of Deception, seit 1990 nun schon in den emotionalen und spirituellen Gefilden des Doom wildernd, haben genau die Tiefe und Ausdruckskraft, welche oben genannten Bands ebenfalls zueigen ist. Ihre Songs von beh�biger Monumentalit�t wirken bet�rend und die Seele erhebend auf den H�rer ein! In den 45 Minuten, welche das Album anzuh�ren dauert, begibt man sich auf eine Reise in die Tiefen seiner selbst! Der Doom �ffnet einem die T�ren! Langeweile kommt niemals auf, sofern man die Kraft besitzt, sich in die erschaffenen Klangwelten fallen zu lassen, in denen Hektik und zerst�rerischer Ha�, wie die reale Welt sie ausstrahlt, absolute Fremdworte sind. Der Sound dieser CD (warum nicht auf Vinyl? W�r das nicht ein Fall f�r Metal Supremacy?) ist transparent, tief und r�umlich. Er l�dt dazu ein in bl�henden Notenlandschaften einen Spaziergang zu wagen! Ich habe mitbekommen, wie dieser CD Attribute der Marke "grungy" zugeteilt wurden. V�lliger Quatsch! Totaler Mist wurde da erz�hlt! Wenn dies kein Doom, noch dazu Doommetal der allerintensivsten Art ist, will ich nie wieder meine Stimme f�r die Musik erheben! Wie eingangs schon erw�hnt, die Stimme des Shouters, zum Teil mehrstimmig eingesetzt, ist sehr emotionsbeladen. Trauer, Melancholie, Sehnsucht, Schmerz und Resignation ausstrahlend und doch mit der Kraft der Hoffnung furios in Szene gesetzt, ist dieser Gesang die Krone der Eigenst�ndigkeit Mirror of Deceptions! Die Riffs und Leads sind unverkennbar Doom und die wenigen rockigeren Passagen verlassen den atmosph�rischen Wirkungskreis jener Stilrichtung nicht wirklich! Aber, was auch immer diese Musik f�r einen Namen tr�gt, sie ist majest�tisch! (Sascha Maurer) Schweres Metall (April 2002): NEU MIRROR OF DECEPTION gibt�s seit 1990 und sind damit wohl die dienst�lteste Doom Metal Band Deutschlands. Und ich muss gestehen dass mich seit den g�ttlichen TROUBLE wohl kein Album dieser Kategorie mehr so fasziniert hat wie �Mirrorsoil�! Die Songs schleppen sich voller Melancholie, d�sterem Gitarrenspiel und vortrefflichen Vocals durch die knapp 45 Minuten Spielzeit. Insbesondere das auf deutsch vorgetragene, emotionale, sehr abwechslungsreiche, fast schon poetisch anmutende und anklagende �Weiss� finde ich absolut klasse, und kann mich daran gar nicht mehr satt h�ren - Spitze! Jeder der denkt Doom Metal sei tot oder habe schon lange seinen Zenit �berschritten, sollte unbedingt in diese Scheibe reinh�ren. Fans dieses Genres werden �Mirrorsoil� eh schon im heimischen Plattenschrank stehen haben. Mit Bands wie M.o.D. ist der Doom Metal noch lange nicht am Ende! (Pit Schneider) 8 von 10 Punkten Stahlkopp (M�rz 2002): So, jetzt sitz ich hier, hab die Leute mittlerweile Live gesehen und wei� immer noch nicht so recht, was ich schreiben soll. Mirror of deception sind eine der dienst�ltesten deutschen Doom-Bands, man merkt auch deutlich, da� die Jungs im laufe der Jahre Zeit hatten, ihren recht eigenen Sound zu kreiren, klingt echt ziemlich eigenst�ndig. Die Musik ist gr��tenteils langsam, droht aber zu keinem Zeitpunkt in Langeweile zu enden, besonders auff�llig ist der zweistimmig vorgetragene Gesang, der eine immense Tiefe entstehen l�sst. Ja Schei�e, ab jetzt fehlen mir die Worte, echt schwer zu beschreiben das Teil, oder ich bin einfach nur zu bl�d. Dies ist echt eine CD, die man sich anh�ren sollte, da sie aufgrund ihrer Eigenst�ndigkeit f�r eine Doom-Band beinahe eine breitere Masse ansprechen k�nnte. Ansonsten empfehlenswert f�r Leute, die auf langsame, gehaltvolle und traurige aber trotzdem fette Musik stehen. (Dominique) Punkte: 8 von 10 Unbroken Metal Nr. 10 (Mai 2001): Freude, sch�ner G�tterfunken... Ich dachte, die Band h�tte sich schon l�ngst aufgel�st, weil man seit einer Mini-CD 1997 nie wieder was von den Mannen um Jochen Fopp geh�rt hat. Na ja, die Songs des "neuen" Albums datieren von 1997-1999, ver�ffentlicht wurden die Aufnahmen denoch erst 2001, woran man sieht, dass die Entstehung der CD nicht ohne Komplikationen ablief. Mirror of Deception klingen nicht so minimalistisch wie zuletzt z.B. OVERSOUL, was sowohl an den variabler vorgetragenen Lead und Backing Vocals, als auch an den fetteren Gitarren liegt. Dabei vermeiden sie es jedoch, zuviel Pathos aufzutragen; die Sensibilit�t, die besonders gute Doomscheiben auszeichnet, bleibt gewahrt. Und es darf sogar experimentiert werden: in "Wei�" versuchen sich Mirror of Deception mit deutschsprachigen Vocals ohne sich im Geringsten an Gothic-Klischees anzun�hern. Wer andererseits die Doom-Klischees sucht ("alles gleich lahm", "z�h", etc.), d�rfte hier genauso wenig f�ndig werden. Hier sind K�nner am Werk, die euch nicht entt�uschen werden. (R�diger Abend) -- 8 von 10 Punkten Underground Empire #26 (M�rz 2001): Die deutsche Doom-Metal Band MIRROR OF DECEPTION existiert schon seit Mitte 1990 und hat nach diversen Demos und einer Mini-CD nun endlich ihr erstes volles Album namens "Mirrorsoil" ver�ffentlicht. Dieses wartet mit 8 recht unterschiedlichen Songs (einer davon in deutscher Sprache!) auf, welche sich �ber knapp 45 Minuten erstrecken. Wer nun denkt, er h�tte es mit einer weiteren �den "die Welt ist schlecht"-Kapelle zutun, die es fertigbringt, ein komplettes Album mit einem einzigen Riff und Dauergrunzen zu f�llen, der irrt sich. Bei MIRROR OF DECEPTION steht Abwechslung auf dem Programm, welche sich im facettenreichen, klaren Gesang, der variablen Songstruktur und den fast schon poetischen Songtexten widerspiegelt. Es ist zun�chst nicht unbedingt einfach, Zugang zu dieser Musik zu finden, aber wenn man dies erstmal geschafft hat, werden einem die wahren Qualit�ten der Formation bewu�t. Ich kann nur empfehlen, das Album am St�ck zu h�ren, denn nur so kann man es richtig auf sich wirken lassen. Hier haben wir es mit einer der wenigen Bands zutun, die sich als wahre Erben der Urv�ter niveauvollen Doom-Metals bezeichnen d�rfen. (Noch) ein Geheimtip, bald hoffentlich mehr. Respekt! (Reverend) Musik: 9,5 Klang: 8,5 Spielzeit: 44:25 Underground Symphony: Auch wenn es vielleicht die wenigsten wissen, aber es gibt in Germoney soetwas wie eine lebende und atmende "Doom-Metal"-Szene die zwar klein ist, aber daf�r in ihrer Klasse und ihrem Anspruch, den sie f�r sich selbst gesetzt hat, sehr hochgesteckt agiert. Deutschland�s Finest und Number One sind da wohl ,ohne Zweifel, die Jungs von Mirror of Deception, die nun nach einigem Z�gern mit ihrem ersten kompletten Silberling in Form von"Mirrorsoil" an den Start kommen, bzw. kommen werden. Das Ding wird wohl Januar 2001 �ber "The Miskatonic Rec" ver�ffentlicht, dem Label von Solstice-Mastermind Rich Walker. Intensiv und m�chtig, genau das sind die Worte und der Leitfaden der sich durch das komplette "Mirrorsoil"-Album zieht. Angefangen beim m�chtigen Opener "Asylum", der einem gleich bestens klarmacht, um was es hier geht, n�mlich melodiebetontem Doom-Metal der Spitzenklasse der keineswegs Vergleiche, weder national noch international, zu scheuen brauch.Zumal sich Mirror of Deception weit ab irgendeiner vergleichbaren Band befinden, denn Eigenst�ndigkeit wird hier in grossen Lettern geschrieben.V�llig geil ist auch das mit deutschem Text versehende"Weiss"(Killer!!), welches sehr nachdenklich und melancholisch stimmt. Jeder der auch nur im Ansatz was mit Doom anzufangen weiss, sollte sich diesen brillanten Silberling zulegen ,sobald er released wird. Die Produktion ist sehr kraftvoll und pumpend ausgefallen, was das H�rerlebnis hier noch zus�tzlich abrundet.F�r mich pers�nlich ist auch der kraftvolle Gesang von S�nger"Baumi" ,der �ber allem thront, ein absoluter Pluspunkt.Denn dieser wirkt weder pathetisch noch aufgesetzt ,sondern ist einfach nur als dunkel und fast schon nachdenklich, wenn nicht schon leidenschaftlich zu bezeichnen ...eine Macht f�r sich. Zu Gute kommt den Jungs anbei noch ihr sehr hohes Melodieverst�ndniss,das sich sehr sch�n in Form von grossartigen Melodieb�gen und satten Riffs darbietet. Die sehr tight klingende Rhytmussektion verabreicht dem ganzen einen perfekt funktionierenden Herzschlag ,der das ganze sehr treibt, denn Mirror of Deception bewegen sich keineswegs nur in Slowmotiongefilden, sondern erklingen sehr variabel im Gesamtsound. Angereichert durch Mid-Tempoparts und nicht gerade wenigen Breaks, was f�r eine Doom-Metal Band sicherlich nicht gerade selbstverst�ndlich ist, wursteln sich die Jungs zielsicher durch das mit einer Gesamtspielzeit von gut 45 Minuten gesegnete Werk,ohne davon auch nur eine Minute in Belanglosigkeit oder Langamtigkeit anzudriften.Alles in allem eine mehr als runde Sache.Doom or be Doomed.....in diesen Sinne..KAUFEN! (Marc Siemering) Vampster (Januar 2001): WOW! Ich bin �berrascht und v�llig von den Socken! Da verstecken sich die schw�bischen Doomer MIRROR OF DECEPTION 10 Jahre lang im tiefsten Underground und ohne jede Vorwarnung erscheinen sie nun mit einem absolutem Hammeralbum im Tageslicht der Metalwelt. Wieso das erste Full-Length-Album dieser Band erst nach 10 Jahren zustande kommt, soll an anderer Stelle er�rtert werden, Fakt ist jedoch, dass sich die Zeit des Wartens auf jeden Fall gelohnt hat. Denn "Mirrorsoil" ist nicht irgend ein Newcomer-Doomalbum. "Mirrorsoil" liefert genau das, nach dem eigentlich jeder Fan doomiger Kl�nge lechzen sollte: schweres, zumeist langsames Riffing, tiefe Emotionen und vor allem einen ureigenen Stil. �hnlich wie bei den von mir k�rzlich abgefeierten OVERSOUL orientieren sich MIRROR OF DECEPTION nicht an g�ngigen Standards, sondern verbinden perfekt traditionelle Elemente mit nicht wirklich kategorisierbaren Stilmitteln, so dass das Endergebnis eigenst�ndig und unverbraucht klingt. Und auch bei MIRROR OF DECEPTION f�llt mir keine Band ein, deren Sound man direkt mit dem ihrigen vergleichen k�nnte. Die Qualit�ten von "Mirrorsoil" sind vielf�ltig. Zum einen lebt das Album von seinen ergreifenden Melodien, in die man so wundersch�n versinken kann. Augen zu, sich von der Schwere einfangen lassen und die Welt um sich herum vergessen! YES! Zudem bauen MIRROR OF DECEPTION sehr stark auf doppelstimmige Gitarren- und Gesangsparts, die ihren H�hepunkt im leicht an LIFE OF AGONY erinnernden "Dreams of Misery" findet - �brigens der flotteste Song des Albums. Aber hey, verabschiedet euch gleich mal wieder von diesem Vergleich, denn mit alternativ angehauchten modernen Metal Sounds haben MIRROR OF DECEPTION nichts zu tun. MIRROR OF DECEPTION sind MIRROR OF DECEPTION und damit fertig. Was die einzelnen Songs betrifft, so gibt es auf "Mirrorsoil" keinen Abflacher. Alle Tracks befinden sich auf einem �hnlich hohen Level und sind mit eigenem Leben erf�llt. Nat�rlich wird jeder f�r sich seinen Favoriten finden, meiner ist jedenfalls eindeutig "Weiss". Ein absoluter Killer, der mir auch nach dem zigten Durchlauf eine G�nsehaut nach der anderen �ber den R�cken laufen l�sst. Ich glaube, ich habe bis heute noch keine solch ergreifenden deutschen Lyrics geh�rt - �brigens die einzigen auf dem Album, w�re ja auch zu Schade, wenn dies - wie bei vielen anderen Bands leider der Fall - zu einer blo�en Masche verkommen w�rde. Doch ich will mich nicht zu sehr auf diesen einen Song konzentrieren, denn wirklich jeder einzelne dieses Albums ist es eigentlich wert, seine Erw�hnung zu finden. Angefangen vom Opener "Asylum" - mit seinem Didgridoo-artigen Gesang von Gitarrist Michael Siffermann - bis hin zum leicht psychedelisch angehauchten Rausschmeisser "Float". Ja, "Mirrorsoil" ist wirklich ein Meisterwerk geworden und es gibt lediglich einen Kritikpunkt, den ich an dem Album habe, und das ist die etwas zu h�henlastige Produktion. Das soll�s dann aber auch schon gewesen sein. Metaller, die sich auf der Suche nach netten, glattgeb�gelten Melodien befinden, sollten ihre "kostbare" Zeit nicht mit "Mirrorsoil" vergeuden, wer aber auf tiefe Emotionen, interessante Arrangements, schwere Gitarren und einen eigenst�ndigen Sound abf�hrt, der darf dieses Album auf keinen Fall ignorieren. Und solltet ihr beim ersten H�rdurchlauf meine Begeisterung nicht nachvollziehen k�nnen, so wartet einfach ab. "Mirrorsoil" w�chst mit jedem H�rdurchlauf! F�r den ein oder anderen mag es vielleicht �bertrieben klingen, aber ich kann f�r mich pers�nlich jetzt schon sagen, dass ich bereits wenige Tage nach Neujahr einen ganz hei�en Anw�rter auf eine meine Top-Ten-Scheiben des Jahres 2001 gefunden habe! (Fierce) Walls of Fire (Oktober 2001): Langsam geht es bei den Herren aus Esslingen zugange und wir bekommen endlich mal wieder ein Album vorgesetzt, dass sich bedenkenlos in die Kategorie Doom Metal einreihen l�sst und nicht zu schnell hierzu ist :-) Musikalisch bekommt man ziemlich sch�ne Melodien, eine geh�rige Portion Schwermut und eine saubere Produktion vor den Latz geknallt und bereits der erste Eindruck ist doch ziemlich vielversprechend. Nach einigen H�rdurchg�ngen lassen sich Parallelen zu My Dyinge Bride in sp�teren Zeiten, oder auch Anathema oder Trouble ziehen, auch wenn der Gesang stellenweise etwas "fluffig" geraten ist und massiv an Ozzy Osbourne erinnert; eben etwas laaaaanggezogen... Insgesamt haben wir hier ein Album, dass eigentlich richtig gut geworden ist und ab der dritten Nummer stellenweise zur H�chstform aufl�uft und vor allem haben wir hier eines: eine richtig gute Doom Metal Band aus deutschen Landen, die sich nicht vor Experimenten scheut; so findet man auf "Mirrorsoil" das ein oder andere schr�ge Element und sogar einen deutschen Song... Druckvolle Musik, eing�ngige Melodien, eine ordentliche Portion H�rte und eine ordentliche Portion Talent sollten das Interesse eines jeden Doomster von Euch wecken. Auch wenn sie gegen Shape Of Despair sowas wie Speed Metal sind, sollte man dies Band beachten.... 4 von 5 Punkten (Aragorn) Wargods of Metal: Schon so einige J�hrchen krebsen Mirror Of Deception in der Doom Metal-Szene rum, haben bisher aber nur eine Mini-CD mit dem Titel 'Veil Of Lead' zustandegebracht. Selbige ist mir leider nicht bekannt, allzulang interessiere ich mich noch nicht f�r Doom Metal, daher ist mir auch der Opener des ersten Full Length-Albums 'Mirrorsoil', 'Asylum', nicht bekannt, obwohl er sich bereits auf der Mini befand. Noch ein anderer Songs von 'Veil Of Lead' wurde �bernommen, dieser nennt sich 'Be Kept In Suspense'. Sodala, musikalisch bewegt man sich, wie bereits angedeutet auf sehr doomigen Pfaden und zelebriert selbigen in acht Songs �ber ca. 45 Minuten. Davon meine Favoriten das auf deutsch vorgetragene 'Weiss', das - trotz des Titels nicht von der Mini-CD stammende - 'Veil Of Lead' und das mit einem ohrwurmm��igen-Mittelteil ausgestatteten 'Dreams Of Misery'. Die restlichen Songs sind nicht unbedingt schlecht, jedoch fehlt mir da ein wenig das gewisse Etwas, das einem im Ged�chtnis h�ngen bleiben w�rde. Eine Ausnahme ist der letzte Track, 'Float', der mit einem Wort einfach nur "seltsam" ist. Zuviel mit dem Hall-Schalter im Studio gespielt? Auch der Gesang erinnert an das, was Stefan vornehm und sehr sarkastisch als "Stimmungskanonen" titulieren w�rde, und auch wenn er irgendwo recht hat (sonderlich mitreissend ist die Sangesdarbietung nicht), so muss man sagen, da� sie zumindest zur Stimmung des Albums passt. Relativ oft arbeiten die Jungs auch mit zweistimmigen Gesang, der jedoch eher gew�hnungsbed�rftig r�berkommt. Ansonsten verwenden die Jungs die g�ngigen Doom-Trademarks, also keine Karnevalsatmosph�re, keine Hochgeschwindigkeitsgitarrenl�ufe, keine "Hurra - Wir saufen uns einen"-Texte (kultiger Spruch, gepr�gt von Ex-Angel Dust-Schlagwerker Dirk Assmuth), fette aber dennoch melodische Riffs und eben durchwegs gedrosseltes Tempo. Fazit: Doom Metal-Fans werden mit 'Mirrorsoil' sicherlich gl�cklich werden, allen anderen sei vorheriges Reinh�ren empfohlen. Den Titel "f�hrende Doom-Band Deutschlands" halte ich alles in allem f�r ein wenig �bertrieben. (Christian) -- 6,5 von 10 |
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