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demo und cd kritiken
rock hard no. 127 - 12/1997 ("veil of lead" mcd)
wenn von doom metal die rede ist, kommt in der regel die sprache auf bands aus england, schweden oder den usa. da� es auch hierzulande eine �u�erst aktive szene gibt, ist leider den wenigsten bekannt. doch bands wie naevus, dawn of winter und vor allem mirror of deception brauchen sich nicht hinter der internationalen konkurrenz zu verstecken. den beweis liefert euch letztgenannte combo mit ihrer deb�t-mini-cd, bei der die musik einer hundertprozentigen akkustischen umsetzung des titels entspricht. die songs sind n�mlich wirklich heavy wie blei. doch damit nicht genug, denn mirror of deception sind zu weit mehr in der lage, als nur schwer zu klingen. zus�tzlich verbreiten die ongs ein melancholisches feeling, wie man es nur von wenigen bands, wie beispielsweise solstice kennt. das technische niveau stimmt ebenfalls, was dazu f�hrt, da� das quintett aus dem schwabenland zu recht immer wieder mit revelation verglichen wird. f�gt man diese beiden komponenten zusammen, wird schnell klar, da� diese scheibe ein mu� f�r alle doomj�nger ist. doom or be doomed! (markus m�ller - 8,5 von 10 punkten)


heavy, oder was!? no. 34 - 4/1997 ("veil of lead" mcd)

auch die nicht mehr g�nzlich unbekannten mirror of deception kommen endlich aus dem kreuz und haben ihre erste mini-cd in bestechender soundqualit�t eingespielt. eingeleitet von einem gesprochenen, atmosph�rischen intro, setzt "be kept in suspense" ein. doom metal hei�t das zauberwort und dieser stil ist f�r das quintett ma�geschneidert, da sie es verstehen, auf eindrucksvolle weise, intensit�t und traurige stimmungen zu verspr�hen. die songs an sich sind abwechslungsreich arrangiert und trotz des offensichtlichen einflusses von bands wie siant vitus, pentagram oder black sabbath alles andere als altbacken und �berholt. sie k�nne's eben und leben in ihrer musik voll auf, was zu jeder sekunde dieses hervorragenden teils zu sp�ren ist. nat�rlich gibt ews schwachpunkte, wie etwa der ein bissel d�nne gesang, aber das soll die leistung der gruppe keinesfalls schm�lern.  (detlef dengler - 9 von 12 punkten)

www.metal.de  9/1997 ("veil of lead" mcd)             

freak no. 7 - 5/1996 ("cease" promotape)
in der letzten ausgabe verzapfe ich noch etwas �ber den l�ngst �berf�lligen debut-longplayer des stuttgarter f�nfers, nun scheinen die weichen gestellt. das neueste, unbetitlete demo von m.o.d. hat wesentliches dazu geleistet, da� sich das wuppertaler label active records f�r die band interessiert. wen wundert's, sind doch die jungs mit diesem tape endg�ltig �ber den schatten ihrer vorbilder gesprungen und haben vier songs v�llig individuellen charakters produziert. inspiriertes songwritingmit gef�hlvollen riffsund wunderbaen zweistimmigen gitarren liegt dem zugrunde, was mit einer t�chtigen portion heaviness und einem amtlichen sound gepfeffert, zu einem wirklich beachtenswerten st�ck doom wird.  (robert hackl)

heavy, oder was!? no. 25 - 5/1996 ("veil of lead" demotape)

...episch, melancholisch, melodisch...
seit l�ngerem sind mirror of deception bereits fest im doom underground verwurzelt. gute kontakte, zahlreiche gigs und nat�rlich die gute musik haben den jungs einige sympathien verschafft, die sich durch dieses neue material noch vertiefen werden. die langsamen, d�stern riffs zeigen bereits beim ersten durchlauf wirkung und erzeugen beim h�rer den eindruck, da� dieses quintett wei�, was es will. die epischen melodieb�gen und der weinerliche gesang verleihen der atmosph�re einen melancholischen touch. positiv zu bewerten ist die tatsache, da� mirror of deception zwar konsequent langsam und tr�ge zu werke gehen, jedoch durch wenig, gezielte breaks jeglichen anflug von langeweile sofort im keim zu ersticken. ich k�nnte mir gut vorstellen, da� der gelegentliche einsatz von keyboards gut ins gesamtkonzept passen w�rde, um den tracks zus�tzlich noch einen bombastischen charakter zu verleihen. nat�rlich sollten sich vor allem doomfreaks angesprochen f�hlen. doch auch freunde von ehrlichem, melancholischem metal d�rften mit den vier tracks keine schwierigkeiten haben.  (detlef dengler - 10 von 12 punkten )    

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roubadix no. ?/1994 ("mirror of deception" demotape)
der name mirror of deception kursiert in s�ddeutschen gefilden schon seit l�ngerem unscheinbar umeinander. Endlich wurde von nuclear blas promotor karsten das problem gel�st, als mir durch seine worte das erste tape der g�ppinger doomsters in den briefkasten flatterte. etwas entt�uscht bin ich trotzdem, da an allen ecken doch noch etwas fehlt. in erster linie ist der sound und der mix �u�erst mi�lungen, da der gesang viel zu weit im vordergrund steht und kaum mehr energie r�berkommt. ich kann mir mirror of deception aber als gute liveband vorstellen, denn die ideen auf dem tape sind wirklich gut. wenn die jungs weiterhein an sich arbeiten und sich entsprechend weiterentwickeln, sollte man sich den namen jetzt schon merken. carry on...  
(markus wosgien)
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