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| Nun, dies war vor�ber, dieser Becher war ausgetrunken und wurde mir nicht mehr gef�llt. War es schade darum? Es war nicht schade darum. Es war um nichts schade, was vor�ber war. Schade war es um das Jetzt und Heute, um all diese ungez�hlten Stunden und Tage, Die ich verlor, die ich nur erlitt, die weder Geschenke noch Ersch�tterungen brauchten (aus "Der Steppenwolf" von Hermann Hesse) |
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| Diese Seite wird wohl eine ziemliche Text-Flooding-Seite sein. So zu sagen. Diverse Seiten von meinen alten Pages w�rfle ich hier wohl mehr oder weniger zusammen. Diese Seite nennt sich "man denkt". Und ich stelle immer wieder auf ein Neues fest, wie sch�n es ist, denken zu k�nnen. Nat�rlich glaube ich wie wohl fast jeder Mensch, ich w�rde viel zu viel nachdenken. Aber: Denken; Nachdenken - da gibt es wohl einen gewaltigen Unterschied. Nachdenken kann einfach verdammt anstrengend werden, wenn es so an die vier Stunden anh�lt. F�r mich ist Nachdenken eher in Bezug auf Fragen, Selbstfindung, Probleme, Freundschaften, Liebe etc.; Denken besteht f�r mich eher darin, meinetwegen Texte zu verstehen, w�hrend man sie liest. Das Nachdenken dabei dann wiederum das sich in den Texten wieder finden, sich in Bezug setzen u.�. F�r viele ist Musik wohl das wichtigste �berhaupt; f�r mich ist das eben schreiben, denken, f�hlen. F�hlen ist ebenfalls gro�artig, oder? Klar, ich k�nnte mich so oft schlagen, diverse Gef�hle zu empfinden, weil sie mich zeitweise in ein Loch ziehe und verdammt ungl�cklich machen. Und schlie�lich will kein Mensch ungl�cklich sein. Aber solche Tage sind hilfreich. Oft. Mir zumindest verdeutlichen sie immer wieder, wie gro�artig die Menschen in meinem Leben sind, die mich unterst�tzen und mich nie alleine lassen w�rden. Ich halte sehr viel von Ehrlichkeit. Leere Worte sind so gut wie das letzte, damit k�nnte man mich jagen. Und es f�llt mir schwer, Menschen, die mich irgendwann mal durch L�gen verletzten, wieder zu verzeihen. Sicherlich spielt da auch ein bisschen Angst eine Rolle, nicht wieder verletzt zu werden. Nach einer gewissen Zeit fragt man sich, wieso man eigentlich immer wieder so naiv ist, sagt sich vorher immer "Hm, wahrscheinlich wird alles eh wieder so enden", aber nein, es ist f�r den Moment doch alles viel zu sch�n, dass man es nicht erleben m�chte. An ein Danach denkt man da nicht. Ob's nun falsch ist� Keines Wegs. Ich denke, man h�tte noch weniger von allem, wenn man st�ndig lustlos dasitzen w�rde. Selbst wenn durch irgendwelche Aktionen das daraufhin folgende Befinden noch ein Stockwerk tiefer sitzt, hatte man wenigstens f�r einige Stunden, Tage, Wochen, Monate Momente, die man unbeschreiblich sch�n fand und auch nie aus seinem Kopf streichen m�chte. Unbeschreiblich sch�ne Momente und unbeschreibliche Gef�hle. Es ist toll, wenn man Gef�hle nicht in Worte fassen kann. Auch wenn ich mich manchmal hilflos f�hle, wenn ich einem Menschen mitteilen will, wie endlos viel er mir bedeutet, und das nicht kann, weil mir schlichtweg die Worte fehlen. Einerseits m�chte man sich diesem Menschen mitteilen, andererseits m�chte man seine Gef�hle innerlich genie�en. Nat�rlich nicht nur bei Menschen. Mir geht es auch oft in der Natur so. Ich liebe Wind, ich liebe die Natur, ich liebe es, am Wasser zu sein, zu lesen, Musik zu h�ren, zu singen (mit und ohne Freunde), zu schreiben und es einfach zu genie�en. Mein typisches Beispiel ist jedoch immer noch das am-Fenster-sitzen. Wundersch�n. In Warnem�nde im Oktober 2003 st�rmte es nachts immer gewaltig und Viki und ich hatten jeweils ein Zimmer unter dem Dach mit diesen Schr�gen Aufklapp-Fenstern. Ich hockte also auf dem, das Fenster war auf, ich legte mir ein Kissen dahin, wo ich mich aufst�tzen wollte und ich sah raus. Da war Wind, so viel Wind, raschelnde Bl�tter, schnell vor�berziehende Wolken, ab und an Sterne in den Wolkenl�chern. Oder der Mond. Es war so wundersch�n. Auch da h�tte ich am liebsten alle meine Gedanken sofort nach der Produktion aufgeschrieben, aber es ging einfach nicht. Es waren viel zu viele, und viel zu unbeschreibliche. Gerade wegen des Windes. Ich h�tte die ganze Zeit einfach einatmen k�nnen, um auch ya nichts von dieser frischen Luft zu verpassen. Irgendwie lehrt einen das, zuzuh�ren, auf kleine Dinge zu achten und sich an Sachen wie Bl�tterrascheln zu erfreuen. Die Tageszeit ist auch fast egal. Jede hat einfach ihr eigenes Flair. Morgens ist es oft nebelig und� Elfen-like. Abendrot ist auch wundersch�n, warme N�chte mit sternenklarem Himmel und lediglich mondbeleuchteter Heide auch. So viele positive, unbeschreibliche Gef�hle es gibt, gibt es das gleiche nat�rlich auch auf negativer Seite. Es ist momentbedingt schrecklich, sich eingestehen zu m�ssen, dass man innerlich so traurig ist, dass man meint, einfach zu sterben. Mental. Seelisch. Man sucht Trost, aber es kann einem keiner helfen, weil man einfach eh alles besser wei�, oder eben nicht sagen kann, was einen bedr�ckt. Wie w�rde eine Sitzung mit mir bei einem Psychologen aussehen? Ich w�rde sicher da liegen, ihn anschauen und sagen: "Wissen Sie, irgendwie wei� ich, dass Sie, wenn ich rede, sich denken, dass das wieder lustige, kindische, typische Teenieprobleme sind. Und eigentlich wei� ich das auch. Sie m�ssen wissen, ich bin sehr altklug. Wahrscheinlich schreiben Sie nun schon flei�ig auf, was an mir alles nicht stimmt. Das ist das lustige an euch Psychologen, man sagt ein Wort und ZACK, habt ihr unsere Psyche ergr�ndet. Coole Sache eigentlich. Was w�re eigentlich, wenn ihr selber mal irgendwelche psychischen Probleme habt? Wenn ihr denen auf den Grund geht, k�nnt ihr die dann auch alleine bek�mpfen? Ich meinte bis jetzt auch immer, dass ich meine Probleme kenne und einsehe und wusste auch, dass das, was ich oft tat, nicht richtig war. Und ich w�sste auch, was ich anderen Menschen in solchen Situationen f�r Tipps geben w�rde. Aber bei einem selber das dann erst anzufangen... Neeein, langweilig. Man selber ist dann erst mal wieder der Meinung, blo� nicht auf dem einfachsten Wege da wieder rauskommen zu wollen. Oh, und vor anderen sagt man st�ndig 'Oooh, ich will da endlich wieder rauskommen, es geht mir so schlecht'. Sie wissen, was ich meine, worauf ich hinaus will? Klar wissen Sie, Sie sind Psychologe. Dumme Frage. Entschuldigen Sie. Also weiter? Ah, ich sehe, ich Blatt ist fast voll. Am Ende der Sitzung werden Sie mich angrinsen und mir sagen, wie wenig ich im Endeffekt wei�. Hm, nehme ich Ihnen eigentlich den Spa� an dieser Sitzung? Unfair finde ich, dass Sie gar nichts sagen. Aber wahrscheinlich ist es viel spannender, einem kleinen M�del wie dem meinen zuzuh�ren und oberkluger Weise aufzuschreiben, was Sie meinen, durch diese paar leeren Worte ergr�nden zu k�nnen. Ich jedoch finde, dass man durch das, was ich gerade von mir gebe, nicht wirklich was feststellen kann. Ich bin aber auch nur Hobbypsychologin und nicht, so wie Sie, ausgebildet. Aber wenn man der Psyche eines Menschen auf den Grund gehen m�chte, sollte man da nicht Fragen stellen und �ber Gef�hlswelten und wei� Gott nicht alles reden und nicht �ber so etwas? Ich habe nur Angst, dass Sie sich umsonst Arbeit machen mit ihrem Protokoll dort auf ihren Knien und beim n�chsten Mal dann beginnen, alles von vorne anzufangen, weil Sie merken, dass das heutige Gespr�ch nur eine... Fassade war? Ach verdammt, da verga� ich schon wieder, dass Sie Psychologe sind und genau wissen, dass ich das alles nur sage, um abzulenken und mir eine Maske aufzusetzen. Kennen Sie das Lied 'Wind of change'? Das h�rte ich, bevor ich herkam. Ich finde es faszinierend, wenn ich Lieder h�re und mir jene Gedanken durch den Kopf gehen, die ich schon mal hatte, als ich das Lied h�rte. Oder ich mich an die sch�nen/beschissenen Situationen erinnere. Momentan h�re ich verh�ltnism��ig wenig Musik. Wissen Sie, ich hatte da so ein dramatisches Erlebnis. So was interessiert Sie doch normaler Weise. Nicht? Wie dem auch sei, ich bin psychisch nicht in der Lage, viele Lieder zu h�ren, weil sie mich an Augenblicke erinnern, die ich vergessen m�chte. Na ya, vergessen ist so gesehen ein falsch gew�hltes Wort. Ich m�chte nicht st�ndig Tr�nen in den Augen haben, wenn ich an sie denke. Und Sehnsucht nach diesen Augenblicken haben und mich fragen, wieso es nur Augenblicke, Dinge f�r den Moment waren und nicht zu wiederholen sind, langfristig, immer wieder. Ich finde es unbeschreiblich, jene Augenblicke erlebt zu haben. Nur... Damit abfinden, dass es damit getan ist, m�chte ich mich auch nicht. Haben Sie ein Wasser f�r mich? Mein Hals wird langsam rau und schmerzt etwas. Danke. Hey, sind das zwei Ihrer Kollegen? Wobei ich sagen muss, dass Sie mir da einen vertrauteren Eindruck machen, Sie haben wenigstens nicht diese schreckliche wei�e Kleidung an. Ich mag wei�e Kleidung nicht sooo sonderlich gerne, jedenfalls nicht, wenn gleich ALLES an einem wei� ist, die Hose, das Hemd... Wie, keine Kollegen in dem Sinne?" ... wisst ihr, was ich meine? Man... Ist sich klar �ber so viele Dinge und dann ist da ein Mensch, der meint, sich �ber all diese Dinge noch viel mehr im Klaren zu sein. Ich bezweifle, dass solche Behandlungen bei mir viel bringen w�rden. Meine Gedanken einer neutralen, fremden Person preiszugeben, da h�tte ich nicht so ein Problem mit, muss ich sagen. Lediglich dieses ewige Geschreibe, es w�rde mich verr�ckt machen� Egal, was ich sagen w�rde, er w�rde darin einen tieferen Sinn erkennen. Einen tieferen Sinn suchen die Menschen doch so wie so im Allgemeinen in allem, oder? Sei's der Sinn des Lebens, sei's die Frage nach dem Sinn, wieso man nachdenkt. Der Sinn des Lebens aus meiner Sicht ist nicht in einfache Worte zu packen. Zumal ich fast der Meinung bin, dass man das so wenig tun sollte, wie seine Zukunft bis in's Detail zu planen. Dennoch� Der Sinn meines Lebens sind die Menschen, die ich liebe. Und meine Ziele zu erreichen, mir wichtige Menschen gl�cklich zu machen und ihnen das zu geben, was sie verdienen. Ich erw�hnte bereits, dass sich meiner Zukunft bez�glich irgendwie einiges �nderte. Wahrscheinlich ist es normal, mit seinem aktuellen Lebenspartner so die kommenden Jahre zu planen, mehr oder weniger. Nur muss man dieses "Konzept" nat�rlich auch wieder umstellen, geht das alles zu Ende. Und ich tat das nun mehr oder weniger. An meinem Ziel Irland �nderte sich nat�rlich nicht im Geringsten etwas. Und auch bei meiner Wachsenden Schulunlust und der Angst vor den zwei Pr�fwochen in Australien habe ich trotzdem noch vor, meinen Abschluss zu machen. Das mit dem Studium bleibt wohl auch noch erhalten. Nur das mit dem Heiraten und dem Kinder bekommen� Da bin ich mir nicht mehr so sicher. Ich zweifle nicht daran, irgendwann Ihn zu finden, mit dem ich evt. den Rest meines Lebens verbringen werde. Hm, doch wenn man so negativ eingestellt an solche Dinge wie Liebe heran geht, wie ich das tue, sind die Chancen wohl doch eher gering. Neuem offen gegen�ber zu sein wird auch dadurch erschwert, dass ich gerade einfach mehr als realisierte, dass ich noch liebe. Nein, nicht verliebt bin, liebe ist schon richtig. Oh, wie gerne w�rde ich manchmal meine Gef�hle abstellen. Ich hasse es, wenn Dinge einfach aussichtslos sind. Und dann kommen da wieder diese kranken Gedanken auf, die einem den letzten Nerv rauben, die letzte Lust an allem. Alles. Einfach alles. Ich habe nie geglaubt, ohne das Gef�hl von Liebe leben zu k�nnen. Nur w�nschte ich doch oft, dass es nicht so schmerzhaft w�re. St�ndig wird gesagt, wie wundersch�n Liebe ist. Ich kann es einfach nicht mehr sehen, einfach �berall so viele verliebte Menschen, gl�ckliche Paare. Seit einiger Zeit g�nne ich es einfach jedem, der gl�cklich vergeben ist. Einerseits finde ich es extrem s��, junge, frische P�rchen zu sehen. Nur gibt's da dann eben wieder diese Gedanken� Oh, und dass diese Gedanken gar nicht gut sind, beweise ich mir immer wieder selber. Ich kann nicht behaupten, dass ich an ihnen kaputt gehe, zumindest noch nicht. Ist es so falsch, Dinge verdr�ngen zu wollen, damit man nicht st�ndig in einem Loch lebt? Ist es so falsch, auch einfach mal oberfl�chlich was zu rei�en, oberfl�chlich an Dinge ranzugehen? Wenigstens hat man dann f�r kurze Zeit seine Gedanken von all dem Schei� befreit. Und auch von diesem Selbsthass. Es ist grausam, morgens zu erwachen und sich nicht sehen zu k�nnen, weil man sich f�r alles sch�mt. sich eklig, h�sslich, widerw�rtig und wei� Gott nicht alles f�hlt. Klar, man sollte nicht bereuen, was man mal in der Vergangenheit tat. Man hatte schlie�lich seine Gr�nde und hielt es zu dieser Zeit f�r das beste. Nur was, wenn einen die Vergangenheit einholt? Man beginnt zu realisieren, dass man sich �ber einen langen Zeitraum selber was vormachte, sich selber belog? Andere? Nach au�en hin muss so wie so immer alles tipp, topp sein, wie immer eben. Und innerlich beginnt dann ein Verrecken, Zerbrechen, Verderben, und keiner bekommt es mit. Wie sch�n�?? Selbst, wenn es viele nicht wert sind, dass sie an meinem Gef�hlsleben Teil haben, bringt es mir mindestens genauso wenig, irgendwelche abgefuckten Shows abzuziehen. Langsam aber sicher nimmt dieser Text ein klares Bild an. Und best�tigt den Wahrheitsgehalt meines "Ich beim Psychologen" - Textes. Ich erw�hnte, dass ich alle Dinge immer von zwei Seiten betrachte. W�rde ich beispielsweise ritzen, w�sste ich, dass man das nur macht, wenn psychisch irgendwas nicht gescheit l�uft, dass man irgendwelche Minderwertigkeitsgef�hle haben m�sste und so was. Aber ich w�rde es trotzdem machen. Das nur mal als wahnsinnig schlechter Vergleich zu dem, was sich hier so lustig widerspricht: Ich schrieb, dass es wunderbar ist, zu f�hlen. Nun jedoch, dass einen das alles kaputt macht etc. Bin ich nicht wunderbar altklug? Hm, ich w�rde sch�tzen, dass mich 70 % der Lesenden f�r ein charakterliches Wrack halten ohne sonderlich ausgepr�gte Pers�nlichkeit, deren Selbstbewusstsein aufgesetzt ist usw. W�re langweilig, zu widersprechen. Zumal mich diese Menschen nicht im Geringsten kennen. Es k�nnen wohl gerade mal 4 - 6 Menschen wirklich behaupten, mich zu kennen. Und auch nur von diesen ist mir Kritik wichtig, Einsch�tzungen. Wirke ich verwirrt? Das sind die Tabletten. �berdosierung ist nicht gut. Aber mir wurde erz�hlt, dass Hochbegabte Menschen oft Antidepressiva nehmen, kiffen, jedoch total was k�nnen. Vielleicht ist das ya das Geheimnis. Bei mir w�rde dann nur die Frage aufkommen, was ich sonderlich gut kann. Kompliziert sein. Das kann ich. Und mir wurde schon des �fteren Egoismus vorgeworfen. Ach, das aber sicher nicht bei den Menschen, die mir wirklich was bedeuten. W�re doch dumm. Aber vielleicht w�rde das perfekt in das Bild jener passen, die so von mir denken - dass ich mir ein Bild von ihnen mache, so wie es am besten in meine Welt passt. Oder eben nicht passt, um die zu "verdammen". Bin ich die einzige, die diesen Text gerade �beraus l�cherlich findet? Findet ihr, man kann Selbsthass und Selbstzweifel gleichsetzen? Aus Selbstzweifel k�nnte h�chstens Selbsthass entstehen. Oder eben anders rum. Vielleicht sollte ich mich nicht mal nur hassen, sondern beginnen, an mir zu zweifeln. Ach, hass kann man das nicht nennen. Ich hasse mich nicht. Ich finde mich eigentlich immer noch in Ordnung, intelligent genug f�r viele Dinge, ausreichend h�bsch und charakterlich w�re ich wohl kaum so, wenn ich es nicht wollte. So gesehen kann man das nicht Hass nennen. Nicht auf die Weise, wie es viele evt. interpretieren w�rden. Hm, auch das ist schwer in Worte zu fassen. Genauso finde ich, dass man Selbstvertrauen haben kann, jedoch kein Selbstwertgef�hl. Es ist noch gar nicht so lange her, da sagte ich mir immer Seether m��ig "Everything's gonna be fine". Und es wurde fine. Viel besser als fine. Viel besser als ye ertr�umt, erw�nscht, nie gewagt so weit zu denken. Nur kam dann die Dunkelheit zur�ck. Doch dieses Mal ohne Mond, Sterne, ohne jegliche Lichtquellen. Doch da gab es Menschen, sie kamen ohne lange nachzudenken, brachten Kerzen, Lampen, viel Liebe und trugen den Gro�teil dazu bei, dass man auch schnell wieder den Sternenhimmel sehen kann. Schlie�lich kommt der Spruch von mir "Sternenhimmel... Lasst ihn die ganze Welt sehen.". Durchlebt man negative Phasen eigentlich intensiver als positive? So intensiv, dass man im Nachhinein das Gef�hl hat, dass die Negativen auf alle F�lle �berwiegen? Dieser Text kommt nicht im Geringsten dahin, wo ich eigentlich wirklich hin wollte. So gesehen wollte ich viele meiner Ansichten preisgeben �ber diverse Dinge. Das kommt sicher mit der Zeit dazu. Momentan existiert dann eben dieses St�ck Text. Um jegliche Fragen aus der Welt zu r�umen: Mein Psychologe ist leider im Dauerurlaub. "Wo in dieser Stadt, wo in diesem Land lebt der Mensch, dessen Tod mir einen Verlust bedeuten w�rde? Und wo der Mensch, dem mein Tod etwas bedeuten k�nnte?" Na ja, und das Buch so wie so immer wieder auf's Neue. Vorhin gingen mir so kluge Dinge durch den Kopf, die ich leider wieder verga�. Ich lag abwesend im Bett, realit�tsfern, und las mal wieder dieses Buch. Dort stehen einfach viel zu viele Wahrheiten drin. Aber irgendwie wird das Leben... Nicht leichter... Aber man nimmt nicht alles so scharf auf, wie wenn man nicht w�sste, bald eh nicht mehr zu exisiteren. Ich finde, es hat etwas... Nicht unbedingt Positives... Wenn ich weiss, dass ich mit 25 tot sein werde oder sonst wann, kann es mir egal sein, ob ich einen sonderlich guten Abschluss schaffe, man denkt �fter �ber den Gebrauch von diversen Dingen nach und so was. Wie sch�n, dass sich immer alles so toll in Worte fassen l�sst. Wobei ich ja ein Riesenfan von unbeschreibbaren Gef�hlen bin... Aber eher in anderer Hinsicht. Wenn ich andere an meinen Schein-klugen Gedanken teilhaben lassen m�chte, das aber nicht geht, nervt das... Ebenfalls unbeschreibbar ist immer noch diese Traurigkeit und... Gewissheit in mir. Gewissheit... Gewissheit ist doch so gesehen etwas tolles. Oh ja, oft w�nsche ich mir Gewissheit, all zu oft w�nsche ich sie mir. Vielleicht ist in der Hinsicht Gewissheit auch ein v�llig falsch gew�hltes Wort. Sie sagten, es sei nichts los, dass alles nur eine Phase sei. Und am Ende sehen sie nur noch das Zerst�rte, das elendige �berbleibsel, irgendwelche scherbengleichen Reste. Ob sie es �berhaupt sehen... Wahrscheinlich schauen sie weg, um die Schuld von sich zu weisen. Oh, sie wollten doch nur das Beste, immer nur das Beste. Und stolz, ja, stolz wollten sie sein. Nun sind also wieder die anderen schuld? Es ist immer leichter, es den anderen anzuheften. Nur ist dieser Zwiespalt doch etwas Gemeines... Alle sagen "Suche die Schuld nicht bei dir!", jedoch willst du auch nicht andere f�r alles verantwortlich machen, sonst f�hlst du dich feige und nicht einsichtig oder was auch immer. Bin ich eigentlich die einzige, die sich so schnell aus der Bahn werfen l�sst und so schnell in ein Loch f�llt? Es scheint mir, als w�re immer ich die Leidtragende bei solchen Dingen, der andere lebt unbek�mmert weiter, hat Spa� mit der n�chsten und wei� Gott nicht alles... Werde ich vielen Menschen damit nicht gerecht? Das mag wohl so sein. So, so vielen Menschen werde ich damit nicht gerecht. Menschen, denen es genauso, �hnlich, schlechter geht. Nat�rlich, ich halte mich gerade f�r den leidensten Menschen �berhaupt. Oh, aber darf man nicht auch mal egoistisch sein? Nat�rlich darf man. Und so lange man die Menschen nicht verletzt, wegen denen man noch hier ist, passt das... Ich m�chte, wenn ich das hier schrieb, einfach in's Bett fallen... Ich kann mich jetzt gar nicht auf irgendwelche schulischen Dinge konzentrieren. Ich wei� weder etwas �ber Jazz, noch �ber Musicals, noch kann ich die Dur und Moll Tonleitern, und Rhythmen aufschreiben kann ich auch nicht. V�lliges Black-Out. Aber nicht nur, was Musik angeht. Alles. Da ist nichts. Nichts. Au�er nichts w�re da noch dieses �Ich schaff und kann das bis morgen nicht�, somit wird nicht mal der Versuch gestartet... Oh Gott, wie kann man dieses verdammte Gef�hl beschreiben, benennen? Ein innerliches Verrecken... Nicht sterben, nicht leiden... Leiden so gesehen schon... Verrecken tifft's wohl besser, das klingt... Widerwertiger. Hm... Alles wird wieder gut sein - Irgendwann. Doch... Warum kann dieses Irgendwann nicht heute sein? Kaum. Mir fiel nicht auf, dass das nicht die Originalzeilen sind. Ich m�chte in mein Bett und tr�umen. In diese unreale Welt der Tr�ume zur�ck. Und da so lange wie m�glich bleiben. Es ist einfach viel sch�ner als diese Pseudo-Realit�t hier. Hmm, ich frage mich so oft, ob ich es einfach viel zu sehr �bertreibe und alles schlimmer darstelle als es im Endeffekt ist. Schlie�lich findet ich es selber oft nicht nachvollziehbar, was alles geschah letztes Jahr. Und... Keine Ahnung... So gesehen ist es vorbei und ich "prolle" immer noch damit rum. Dass prollen ein verdammt falsches Wort hier ist, weiss jeder. Ich kann mich schwer wieder in meine Gef�hlslage von vor einem Jahr hineinversetzen - vielleicht ganz gut so -, wei� aber, dass das keinesfalls ohne R�ckst�nde verging. Vergangen ist es - "aktiv" jedenfalls. Oh Gott, dumme Kinder wissen nun gar nicht, wovon ich rede. Ist es nicht gerechtfertig, viele der zur�ckentwickelten Eigenschaften wie Humor, Offenheit, nicht-zur�ckgezogen-sein auf diese diversen Geschehnisse zur�ckzuf�hren? Ich fragte Julia w�hrend Sport einmal, ob ich es "�bertreibe" oder wie auch immer. Sie sagte nein. Es sei nicht nachzuvollziehen, aber keinesfalls �bertrieben, weil es eine verdammt beschissene Leidenszeit war. Hm. Nur gebe ich mich damit nicht wirklich zufrieden. Ich habe oft das Gef�hl, einfach traurig sein zu wollen und frage mich, ob es mir wirklich so schlecht geht. Schrieb ich das schon mal irgendwo...?! Bestimmt. Na ja. Einmal w�re da diese Frage, aber auch jene, ob ich mich vielleicht viel zu sehr verstelle. Schlie�lich bekommen ca... 90% der Klasse oder sonstige Menschen nicht mit, wenn es mir nicht sonderlich gut geht, weil ich es nicht zeige. Die meisten sind es nicht wert, an meinem Gef�hlsleben teil zu haben. Sprich, zwei v�llig kontr�re Dinge. Einseseits die Frage nach einer Art �bertreibung, dann jene der "Untertreibung/�berspielung". Wenn ich jetzt noch ausdr�cken k�nnte, was ich meine, w�re mir geholfen. Beginne ich wieder von Dingen der nahen Vergangenheit zu reden, meine ich bei vielen Menschen dieses Gef�hl auszul�sen, dass ich nun wieder damit ankomme und eh wieder nur Mitleid m�chte. Entsteht dieser Eindruck? Ich finde immer noch, dass ich das ziemlich konsequent trennen kann und auch darauf achte, nicht all zu wehleidig zu klingen. Schlie�lich muss dieser �Ich bin so stark�-Eindruck bestehen bleiben. =) Oh, doch, das m�chte ich mir anrechnen... Aber dass es alles nicht spurlos an mir vor�ber ging, verstehen viele einfach nicht; ich jedenfalls finde es verst�ndlich (logisch) und... bewundernswert, dass es 'nur' eine scheinbar l�nger andauernde Phase des schlecht-drauf-seins ist. L�nger andauernd ist irgendwie sehr nett ausgedr�ckt. Oh sicher "Solche Momente sind genau wie sch�ne auch nicht f�r immer". Klar gab es Zeiten, die nahezu perfekt waren und mich genau diese Dinge vergessen lie�en, Menschen, die den Kreis schlossen und auf die man viel zu viel setzte. R�ckschlag vorbestimmt. Um auf diese Frage zur�ckzukommen, ob ich innerlich eigentlich gl�cklich bin... Ich denke, dass es die zweite Frage doch besser treffen w�rde, Untertreibung etc. Gerade in dunklen Phasen des Alleinseins (Bett beispielsweise) wird mir besonders klar, wie tief Traurigkeit, Schmerz und Erinnerungen wirklich stecken und wie unvergesslich einfach so viele unsch�ne Ereignisse sind. Der Mensch ist widerspr�chlich und ein krankes Opfer seiner Selbst... Ich. Ich. Ich. Die ganze Welt dreht sich alleine um mich... Entschuldigt. Ich nahm die Aussage mit dem sich hinterfragen scheinbar viel zu ernst. Ich lasse mich wohl wirklich zu schnell von gewissen Dingen aus der Bahn werfen. Und ich sage mir auch immer wieder, wie naiv es doch sei, alles. F�r den Spruch aus Angel Sanctuary (irgendwas wie "So oft sie auch verletzt werden, Menschen werden ihre Fehler immer wieder wiederholen") bin ich wohl komplettes Paradebeispiel. Ich bin froh, dass ich scheinbar das pseudo-Schlimmste �berstand. Nur wer sagt mir, dass dieses in-Gedanken-schwelgen nicht viel schlimmer ist als dieses anf�ngliche Loch, dieses st�ndige Weinen und weiss Gott nicht alles? Wer sagt mir, dass es nicht viel schlimmer ist, den Sinn f�r die �Realit�t� zu verlieren und nur noch in Erinnerungen zu leben? De facto habe ich nichts gegen die Gedankenwelt. Ich halte im �brigen wenig bis gar nichts von den Begriffen Realit�t, Traum und Gedankenwelt. Keiner weiss und keiner kann uns vorschreiben, welche die "wahre Welt" ist und in welcher wie zu leben haben. Ich habe mal wieder verst�rkt dieses Trance-, Des-Realit�ts-Gef�hl, welches das Leben fast leichter macht. Etwas lichter. W�rde es der Mensch nicht aushalten, w�rde er in allen drei Welten gleichzeitig, gleichwertig und �real� leben? W�rde der Mensch dadurch nur noch viel depressiver werden? Reicht einigen Menschen nicht alleine schon dieses passive Leben in Tr�umen und Gedanken, um traurig zu werden? Und wieso soll das ganze nur auf pessimistischer Ebene ausgetragen werden? Ist es den freudigen Momenten und Gedanken nicht unfair gegen�ber zu behaupten, die schlechten �berwiegen, weil z.B. nach dem Erwachen alles Gute wieder verflogen ist? Oder man auf Grund von sch�nen damaligen Ereignissen traurig ist? Es gibt wohl immer diese zwei Arten von Menschen: Jene, die sich der Gl�cksmomente erfreuen, diese als �berwiegend ansehen, da sie ihnen aus diversen L�chern halfen, und jene kontr�rdenkenden, die zwar froh �ber sch�ne Momente sind, jedoch Dank ihres Realismus (Pessimismus?) wissen, das man exakt wegen dieser Erlebnisse sp�ter eventuell traurig sein k�nnte. Ist das immer so? Ich kann da nur auch eigener Erfahrung berichten und sagen, dass es �berwiegt. Selbst wenn man bei einem Gedanken an fr�her l�cheln muss, folgt meist Tr�bsinn. Sollten wir unsere Lebensphilosophie/Einstellung etwas umkrempeln? Vielleicht br�chte uns das in neue Welten, w�rde unseren Horizont erweitern und wir erreichen das Ziel des Gl�cklichseins. Gl�ck, das wieder nur zeitweilig ist? Ist alles perfekt, denke ich das nicht. Nur hei�t Gl�ck doch nicht gleich Perfektion - sollte es zumindest nicht. Denn jeder normale Mensch wei�, dass Perfektion� Nun gut� Nur, man erwartet da wohl eh zu viel vom perfekten Leben� Sp�ter will man doch dann so wie so wieder mehr und mehr, so ist der Mensch nun mal. Die Perfektion ist perfekt unerreichbar. Es gibt so viele Fragen, die ich an die Welt habe. Welche, die man nie beantworten kann, lediglich mit Prognosen und Zweifeln. Aber vielleicht ist es auch gut, wenn diese Fragen einfach nur aufgeschrieben werden, auch wenn es wohl in der Natur des Menschen liegt, unzufrieden zu werden, bleiben einige Fragen einfach unergr�ndet. Oder besser die Antworten. Verdammter Text-Flash, oder? F�r viele ist Musik wohl eines der wichtigsten Dinge so wie so. Da m�chte ich mich nicht ausschlie�en. Was mir aber noch wichtiger ist, ist das Schreiben, Denken, F�hlen, Lesen. Wenn ich nachts am Fenster sitze und den Wind sp�re und h�re, was er mich lehrt, denke und dabei schreibe, ist das einfach viel gro�artiger, als Musik zu h�ren. Ich liebe es einfach, zu schreiben; Gedichte, Geschichten, Tagebuch, Briefe, einfach seine Gedanken, Gef�hle aufschreiben, andere Menschen damit gl�cklich machen. Eine der wenigen Dinge, �ber die ich mich innerlich wirklich freue, wenn mir jemand sagt, dass er meine Gedichte o.�. gut findet, sie versteht. Das verlange ich von keinem, sie auch noch zu verstehen... Phantasie haben ist einfach nur gro�artig, sich Dinge vorstellen k�nnen und das dann sogar noch in Worten festhalten. Zu dem lehrenden Wind... Wer "Siddhartha" las (...und noch einmal liebe ich dich daf�r, Ben), wei�, was ich damit meine. Hey, lernt, dem Wind... oder auch dem Wasser, je nach dem, was ihr lieber m�gt...zuzuh�ren... Er kann euch lehren, was euch kein Lehrmeister beibringen kann. *dropf* In "Siddhartha" ist das viel sch�ner beschrieben... F�hlen... Ich finde es beeindruckend, f�hlen zu k�nnen, egal was. Ob nun Freude oder Leid oder sonstiges, es ist einfach toll, Emotionen zu haben... Ich find's toll (Ich als K�nstlerin darf das sprachliche Mittel der Wiederholung verweden), diese Emotionen oft mal nicht beschreiben zu k�nnen. Wenn ich (ja, nun kommt wieder das toller Fenster Beispiel) nachts am Fenster sitze oder abends bei Sonnenuntergang oder wann auch immer drau�en bin, es v�llig still ist und ich nur den Wind h�re, da z.B. f�hle ich etwas Unbeschreibliches. Ich w�rde am liebsten die ganze Zeit lang diese frische Luft einatmen und wah... Wie gesagt, das z.B. ist unbeschreiblich. Genauso wie das Gef�hl, wenn ich schreibe. Mitten drin und wenn ich fertig bin und stolz auf mein Werk schaue, ich kann nicht beschreiben, was ich in diesen Momenten f�hle. Selbstverst�ndlich gibt es nicht nur diese Momente wie Winde, schreiben, "Cemetery" h�ren - auch Momente mit besonderen Menschen sind toll... Ich w�sste nicht, was ich machen w�rde, wenn ich alles als v�llig normal hinnehmen w�rde, ohne Freude, ohne Hass. W�re doch v�llig arm, wenn man Dinge wie die Natur einfach als selbstverst�ndlich hinnehmen w�rde... Geht einfach mal in einen Wald bei Sonnenuntergang und setzt euch dort hin, genie�t diesen Waldgeruch und das Vogelgesinge und den Wind, wie er durch eure Haare streicht und ihr wisst vielleicht, was ich meine... Denken ist wohl eine der wunderbarsten Sachen �berhaupt. Was w�rde ich nur machen, ohne mit t�glich �ber den kleinsten Kram den Kopf zu zerbrechen? Ist es nicht erstaunlich, wor�ber man sich alles Gedanken macht und worin man �berall Probleme sieht? Ich beeindrucke mich immer wieder auf's Neue, wenn ich mich t�glich dabei erwische, wie ich nachdenke, �ber was auch immer. Nun gut, dabei ist denken und nachdenken nicht so gleichzusetzen. F�r mich ist das Denken an sich eher der Vorgang, z.B. Texte zu verstehen und das Nachdenken, diese Texte f�r sich zu analysieren und zu deuten und sich selber darin wiederzufinden oder halt auch nicht. Nachdenken kann man �ber viel... �ber den Sinn des Lebens, �ber Freundschaften, Menschen, die Liebe, Essen... Wenn ich abends schlafen will und nachdenke, bekomm' ich immer Kopfschmerzen, wenn das stundelang geht. Aber �berlegt euch doch mal, was f�r ein Wunder es ist, dass wir denken k�nnen, dass wir 1+1 rechnen k�nnen und all das. Darum ist Schule doch eigentlich was tolles, kostenlos Bildung genie�en und sich weiterbilden kann total was. Oh man, bin ich eigentlich die einzige, die nicht alt werden will? Gerade momentan bin ich oft am �berlegen, wie alles wird, wenn ich �lter bin. Angst vor der Zukunft will ich das nicht nennen, auf keinen Fall. Am Montag in der Stra�enbahn fest, dass ich nicht alt werden will. Ich finde Jugendbeziehung so toll... Das ist was ganz anderes als so eine eingesessene Ehe. Klingt jetzt vielleicht doof... Aber die Jugendzeit ist so wundersch�n... Eigentlich bin ich nicht ungl�cklich... Oder sagen wir so, ich bin gl�cklich, wenn ich ungl�cklich bin, weil ich das meistens im Zusammenhang mit ganz wunderbaren Menschen bin. Und da widerum kann ich von Gl�ck reden (was ich davon ja nicht tat lol), dass ich diese habe. Ich rede jetzt so viel, dass ich in irgendeinem Loch stecke und das alles. Oder dass es mir schlecht geht. Tut es ja auch, weil's unfair ist. lol. Was? Alles. lol. Was das alles mit dem Erwachsensein zu tun hat... Es ist alles mehr oder weniger unbeschwert. Und selber in depressiven Phasen hat alles seine Leichtigkeiten, seine Sonnenseiten und Sch�nheit, halt dieses besondere Etwas, was man scheinbar nur im Jugendalter hat. Jugendfreundschaften und Beziehungen sind meiner Meinung nach ganz anders und viel... H�bscher als die mit dem Alter... Das klingt jetzt so verurteilend irgendwie... Ich wei� einfach nicht, wie ich das ausdr�cken soll. Es wird nie wieder so sch�n wie jetzt, man leidet nie wieder auf so eine doch sch�ne Art und Weise, die ihr eigenes Flair hat. Als junger Mensch hat man doch noch die Hoffnung und vor allem auch die zeit, viele Sachen wieder neu aufzubauen, zu richten, wieder gut drauf zu sein. Und selbst in den Phasen der tiefsten Depression steckt irgendwo in einem Power, die, wie ich mir einbilde, nur der Mensch im Jugendalter hat... Und all das genannte will ich nicht verlieren... Sicher, ich will nicht unsterblich sein, auf keinen Fall. Aber alt werden auch auf keinen Fall. Angst vor der Zukunft ist das nicht, nein. Viele �ltere Menschen sagen ja, dass sie gerne wieder jung w�ren... Ich merke das jetzt schon mit gerade mal 18, dass ich nicht alt werden will. Bestimmt kann man auch mit dem Alter all das noch besitzen, was ich nun meine, nur Jugendliche haben. Aber eben nicht auf die gleiche Art... Und nie wieder so sch�n, so frisch, so einmalig, einzigartig. Hmmm, versteht ihr, was ich meine... Es klingt alles so ewig bl�d, wenn man es in Worte fassen will... Es scheint alles so unbesiegbar momentan. Aber das waren doch andere Dinge auch. Und nun sind sie �berstanden. Ich warte eigentlich nur auf den Tag, an dem ich energielos zusammenbreche, k�rperlich nicht in der Lage, auch nur irgendetwas zu tun. "Im Hinterkopf hatte ich immer, dass ich evt. XXX irgendwann mal wieder sehe und ihn beeindrucken wollte, wie gut ich doch aussehe. Irgendwie so was... Er ist nicht schuld, das w�re falsch zu sagen. Und vor allem nicht wahr. Er war eventuell der Ausl�ser, aber ich bin doch die einzige, die nie h�tte anfangen m�ssen. Manchmal erwische ich mich dabei wie ich doch versuche, ihm die Schuld zuzuschieben. Gerade dann, wenn ich ihn v�llig sinnloser Weise so vermisse... Oder wenn ich gerade dabei bin, [. . .], denke ich mir: �Na, schau mal, was du angerichtet hast. Ist es nicht das, was du wolltest, als du sagtest, [. . .], und als du sagtest, wie wertlos ich doch sei? Erreichtest du nun also dein Ziel, das Leben eines wertlosen St�ck Scheiss zu zerst�ren"... Aber das sind doch alles nur verdammte Ausreden, unfaire Ausreden. Wenn man beginnt, sich zu fragen, ob alles noch unter Kontrolle ist... Ist es dann nicht schon zu sp�t? Ist es dann nicht schon nicht mehr unter Kontrolle? [. . .] Es ist so kraftaufreibend und energieraubend, einfach durchhalten zu wollen - seien's nur ein paar Tage. Es ist eine Besserung. Zwar unter Qualen und nur eine kleine... Aber es ist eine... Feeling such deep regret. Wieso machen Menschen so etwas? Wieso zerst�ren sie die Leben der Menschen, die ihnen angeblich so viel bedeuten, so wichtig sind? Die Leidenschaft des Lebens verliert sich; alles verliert sich. Die Gedanken und einem einzigen Kn�ul aus Undurchschaubarem, die leeren Blicke in weiten Landschaften oder h�sslichen, grauen Gro�st�dten. "Man wird doch wohl mal tr�umen d�rfen." Wird man. Doch wann kann man endlich aufh�ren zu tr�umen, weil sie sich erf�llten? Kann man wirklich zu dumm sein, seine Tr�ume zu erf�llen? Gibt es so etwas wie Schicksal wirklich, welches das alles nett verhindert? Sind die Tr�ume zu hoch angesetzt? Nun... vielleicht sollten doch einige Tr�ume unerf�llt bleiben... Aber... wieso so viele... Wieso... alle? Ich m�chte den Sinn des Lebens nicht verlieren. Ich habe Angst vor dem Tag, an dem ich sage, ich sehe keinen Sinn mehr darin, hier zu sein. Ich habe eine solche Angst und schaffe es dennoch nicht mich von diesem Weg runter zu leiten. Ist dieser Schmerz, diese Angst, diese Ungewissheit auf irgendeine Art erg�tzlich? Wie sch�n es ist, f�hlen zu k�nnen. Um wieviel sch�ner es w�re, wenn dieses F�hlen nicht gr��tenteils auf Schmerzliches basieren w�rde. "Hinterfrage dich, was willst du von dir, was erwartest du von dir". Wuha, Heulkrampf. Ich f�hle mich ja immer so intelligent, wenn ich so etwas verfasse... Ich m�chte das alles nicht durchleben. Ich wei�, wie es ist. Ich m�chte das nicht. Ich m�chte nicht t�glich erwachen und dieses... Selbsthassgef�hl haben, mir selber Vorw�rfe machen. Ich werde wieder so vielen Menschen Unrecht tun, mir selber Unrecht tun, blind durch die Gegend rennen und die Augen vor kleinen Dingen verschlie�en. Ich war so lange ungl�cklich. Dann... Ist man... Wieder einmal gl�cklich... Nach langem. Und das h�lt nur f�r so kurze Zeit an. Ich sagte mir immer "Es kann nur noch besser werden". Ob ich da jetzt noch dran glaube... Na ja, es wurde besser. Nur schlagartig auch wieder schlechter... Viel schlechter. So... Everything's gonna be fine...? Das m�chte ich sehen... Weckt mich, wenn es so weit ist... Bis dahin... Vegitiere ich in meinem... Warmen, kleinen Zimmer... Ich will hier doch nur raus. Raus aus diesem Zimmer, dieser Stadt, diesem Land. Ich schaue raus und muss daran denken, ich sehe in mein Zimmer und es �berkommt mich noch viel mehr. Wie ich die n�chsten Tage �berstehe, weiss ich noch nicht. Ich kann mich nicht mal ablenken, weil ich krank geschrieben bin und nicht raus darf. Aber drau�en... W�rde es auch nicht besser werden. Ich teilte mich nun so vielen Menschen mit. Ich bin wohl gerade nicht die richtige Person, um Gespr�che zu f�hren, geschweige denn mit der man Spa� haben k�nnte. Wahrscheinlich bin ich momentan der �berfl�ssigste Mensch der Welt. Ihr m�sst wissen, dass mein Selbstwertgef�hl gemeinsam mit meinem Selbstbewusstsein durchbrannte und tja. Das Ziel, gl�cklich zu werden, ist scheinbar doch zu hoch gesetzt. Oder ich einfach zu d�mlich, die richtigen Chancen zu nutzen. Ich h�rte mal, dass, wenn man sich w�hrend des Weinens zu wenig die Nase putzt, das alles in die Ohrg�nge gelangt und man taub werden k�nnte, wenn es hart auf hart kommt. Bin ich nun also Taubheits-anf�llig. Aha. Jedenfalls w�rde mich das daran hindern, a) diverse Lieder zu h�ren und b) mir leere Worte zu geben, die so schnell bedeutungslos werden. Ob sich meine Antibiotikadinger mit meinen Antidepressivern eigentlich vertragen?! . . . und genau durch so etwas macht er mich kaputt... Ohne es zu merken, einfach so... Ich kann ewig viele Lieder nicht mehr h�ren. Warum schalte ich also nicht weg... Hei�t es nicht bei "Quadrat im Kreis": "Doch der Schmerz ist zuckers�� und irgendwie auch so vertraut - ich hab' mich dran gew�hnt?" Vertraut, okay, einverstanden. Daran gew�hnt... Im Laufe des Tages m�chte ich so gerne raus gehen und irgendetwas tun. Darf nicht. Schade. Andererseits w�ren da dann wieder diese ganzen Bilder, die ich, wie es momentan aussieht, nie, nie, nie vertrieben bekomme. Aber ich muss nicht stark sein (danke Julia)... Nicht immer... Als ich heute Mittag bisschen surfte, landete ich auf einer Seite mit dem Spruch "Ich will nicht sterben... Ich will tot sein". Ich finde diesen Spruch so, so sch�n. Irgendwie hab' ich's heute mit Spr�chen. Einwurf: Findet ihr den Text zu dem neuen "Audioslave"-Song auch so ewig genial? Eigentlich habe ich gerade den Drang "I Am The Highway" zu h�ren. Aber zum Gl�ck sitzt ein... Imagin�rer Freund neben mir, der mich fragt "Sicher?" und ich dann immer antworten kann "Nein, du hast recht". Mhm. Diese Nacht war grausam. Meine Gedanken fra�en mich regelrecht auf. Ich hasse N�chte wie diese. Irgendwann rang ich mich dann durch, doch Musik zu h�ren mit meinem ultimativ modernen MP3 Player. Ihr kennt alle "Fine Again" von Seether? Und "So Far Away" von Staind? Ich hasse diese Lieder. Nein, das nicht. Aber ich �bersprang sie, aber selbst beim Anfang der Lieder h�tte ich diesen Player aus dem Fenster werfen k�nnen. Umso lauter h�re ich dann "The Warmth". Da konnte selbst ich mich nicht mehr im Bett halten und sprang durch's Zimmer. Es macht Spa�, sich zeitweise frei und ungebunden und... Erleichtert zu f�hlen. Doch dann kommt die Realit�t zur�ck und zack... Tja ja. Es gibt einem f�r den Moment richtig viel Kraft und man denkt, einfach alles zu packen und dass einen so viele Menschen einfach mal am Rektalbereich vorbei gehen sollten. Schlafreiche Nacht! Geht das jetzt immer so weiter? |
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| �ltere Gedanken: Verwirrung. Gew�nschte Freiheit. Und alles so unerreichbar. Weit, weit weg. Wird es mich jemals erreichen? Alles sagen immer nur 'ya, warte ab, das ist alles nur eine Phase', aber im Endeffekt meinen doch alle das Gegenteil. Halten einen f�r krank, gest�rt. Verschlie�en die Augen vor dem, was sie sehen. Aus Angst, selber einmal betroffen zu sein? Oder aus Angst zu erkennen, dass sie schon l�ngst betroffen sind? Aber ich werde allen das Gegenteil beweisen... Ich werde gl�cklich, ich werde es schaffen, ein Leben zu f�hren, das ich mir ertr�ume. Im Jugendalter hat man immer noch eine gewisse Hoffnung. Irgendwo in einem ist Hoffnung. Und man wei�, es warten noch so viele Abenteuer auf einen. Das Leben h�lt so viel f�r einen bereit. Aber haben wir �berhaupt die Lust und die Kraft, jenes zu erleben? Nat�rllch. Aber danach? Wenn wir meinen, alles Erreichbare erreicht zu haben und alt sind? Ich m�chte nicht alt werden. Nein, nie. Mir w�rden die Beziehungen, diese Freundschaften im Jugendalter so fehlen. Man leidet, aber wei� als junger Mensch, dass es irgendwann einen Weg raus geben wird. Man kann Freundschaften und das alles sicher aufrecht erhalten, aber nie auf diese Art und Weise wie jetzt, mit diesem jugendlichen Flair, dieser oftmaligen Unbeschwertheit. Man k�nnte so sch�n in den Tag hinein leben als Jugendlicher. Tut man es? Viele bestimmt. Verdirbt man sich die Jungend, indem man sich viele Gedanken macht? Sp�ter bereut man es sicher, oft nachmittagelang dagesessen zu haben, nichts-tuend. Aber wieso jetzt schon dar�ber nachdenken? Ich habe das Recht darauf. Es ist komisch, wenn man erst nach l�ngerem bemerkt, wie sehr man kleine Dinge verachtet hat. Das wird mir jetzt erst klar. Wie befriedigend doch eine gr�ne Wiese sein kann, ein bunter Schmetterlig. Oder einfach Frische Luft. Es ist fantastisch, wenn man gegen sechs Uhr morgens aufwacht/in's Bett geht und die V�gel singen. W�nscht man sich da nicht auch, dorthin fliegen zu k�nnen, wo man gerne sein m�chte? Ob es nun dumm ist, alles auf eine Karte zu setzen, wird sich zeigen. F�r den Moment ist es befreiend. Und danach wieder irgendwie zu leiden - dagegen wird man wohl nichts machen k�nnen. Ich bin gl�cklich, dass ich so tolle Menschen kennen darf. Diese Gewissheit, dass es Menschen gibt, die f�r mich da sind, machen die Tage viel sch�ner, als sie es ohne diese w�ren. Da w�ren meine Eltern, denen ich nicht immer nett gegen�ber trete und die sich sicherlich auch oft fragen, was aus mir geworden ist. So gesehen bin ich so wie fr�her. Bzw. lernte wieder wie fr�her zu sein. Oder lerne immer noch. Jedenfalls will ich das, was ich momentan f�hle und alles, nicht mehr so f�hlen. Ich arbeite auf ein gl�ckliches Leben hin und werde es finden... Und der erste Schritt ist getan. Eine Chance, so viele neue Dinge zu erleben. Neues zu lernen. Viele neue Menschen kennenzulernen. Das ist wohl das, was mir in letzter Zeit so fehlte: etwas neues. Recht herzlichen Dank also an meine Eltern, die das m�glich machen. Wobei ich eh keine andere Wahl h�tte. lol. Gestern war ich mir immer noch unschl�ssig, was die Zukunft angeht. Ob ich das will, was kommt. Aber davon habe ich im Endeffekt auch nichts. Ich werde mir keine Gedanken dr�ber machen. Es soll kommen und ich werde das beste daraus machen. Und gl�cklich werde ich. =) Ich f�hle mich, als w�rde ichh gerade mit meinem alten Leben abschlie�en und ein neues, sch�nes beginnen. Nicht, als w�re alles schrecklich gewesen. Aber das, was jetzt den Anschein macht zu beginnen, ist sch�ner. Und immer noch bist du so blind. Man k�nnte glatt denken, das ist alles Absicht. Ist es Absicht? Wahrscheinlich waren wir alle mal so. Aber vergiss bei allem nicht, was es hei�t, zu leben. Du meinst, ach-so-schreckliche Erfahrungen gemacht zu haben und dich an den kleinen Dingen nicht mehr erfreuen zu k�nnen? Wie oberfl�chlich, so zu denken. Erinnere dich an fr�her, wo du grinsend durch die Welt gingst und dich �ber die ersten G�nsebl�mchen im Garten freutest. Es lustig fandest, als Vater jene abm�hen wollte, weil er behauptete, sie w�ren Unkraut. "Unkraut" vergeht nicht. Aber die Freude daran? Einfach vergessen, da von diversen Dingen aus der Bahn geworfen. |
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