| Vom Meer... | ||||||||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||
| Das Meer - unendliche Weiten | ||||||||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||
| Sehnsucht nach dem Meer | ||||||||||||||||||||||
| Sturmzeit | ||||||||||||||||||||||
| Wellen des Lebens | ||||||||||||||||||||||
| Spiegel der Seele | ||||||||||||||||||||||
| Flie�ende Erneuerung | ||||||||||||||||||||||
| Heathcote Williams: Kontinent der Wale | ||||||||||||||||||||||
| G.Heiner Windelband: Die Ges�nge des Steuermanns | ||||||||||||||||||||||
| Aufgew�hlt, unruhig und zerrissen.. Wage den Zusammensto� mit einem Riff Und aus den Tr�mmern baue Dir ein neues Boot. Sehnsucht Heimkehren will ich zum Meer, hineintauchen in den blauen Wasserspiegel, ins Meer! Heimkehren will ich zum Meer! Die Schiffe streben zum Horizont, hell und weit, ihre straffen Segel sind nicht gebl�ht vom Leid. Ich w�re gl�cklich, k�nnt ich einmal auf einem solchen Schiff Wache tun. Da uns der Tod eines Tages gewiss ist, nun so m�cht ich wie ein in der Flut versickerndes Licht verl�schen im Meer. Heimkehren will ich zum Meer! Heimkehren zum Meer! (Nazim Hikmet) Dir gleiche ich mein Menschenleben an, k�hle Meeresflut, die Du Kiesel und Licht treibst, vergessend bei jeder neuen Welle, jene die schon die Schwingung der Luft zum Klingen brachte. Weckst Du micht, So lausch ich Dir Und jede Pause ist Himmel, in dem ich vergehe. (Salvatore Quasimodo �Lust an der Natur�) Entdecke das Gl�ck in Dir selbst, nicht in den Dingen. Und wenn Du es sp�rst, dann la� es los. Gib Dich ihm hin, aber unternimm nichts. Gl�cklichsein ist wie Schwimmen. Man kann sich im Wasser bewegen, wenn man sich ihm anpa�t. Unweigerlich jedoch wird man ertrinken, sobald man sich sperrt oder besitzergreifend zupacken will. Wer glaubt, man m�sse sein Gl�ck festhalten, irrt. Gl�ck ist etwas Flie�endes; festhalten bewirkt nur, da� es aufh�rt. So gesehen, ist Gl�cklichsein keine Sache von Minuten oder Stunden, sondern etwas f�rs Leben. Es ist Deine eigene Bewegung, deren Zauber Du sp�rst. Die Welt riecht nach Meer! Ich kann das Rauschen h�ren, wie in einer mondfinstren Nacht, wenn nur die Gischt die Augen streichelt im d�stren Licht der Laternen. Die Welt riecht nach Meer! Ich kann sie baden h�ren, die Menschen eines sonnigen Strandes, wenn nur die Freude z�hlt an der K�hle der Feuchtigkeit. Die Welt riecht nach Meer! Ich kann das Salz schmecken auf meiner Zunge in der Frische des Abends, wenn Paare die Romantik suchen und N�he finden zwischen den Klippen. Die Welt schmeckt nach Meer! Ich kann dich sehen in den Wellen meiner Gedanken die dich umschlie�en, streicheln wollen und Leben geben, wie einst das Meer dem Menschen. Jeder tr�gt ein bi�chen Meer in sich � die Stime des Meeres, der Ku� der Welle. Es macht das Atmen leichter. Ich sehe einen Albatros � Sturmsegler der s�dlichen Weiten, der gleicherma�en dem Meer, der Erde und dem Himmel angh�rt. (Hans-J�rgen Heise) Freiheit Die Freiheit und das Meer, der Zusammenhang scheint banal. ist doch nur allzu ersichtlich, da� das Meer keine Grenzen kennt, auch keine vorgegebenen Wege. Vertiefen wir den Gedanken an diese scheinbare Synonymik, entdecken wir erst, wie vielschichtig, ja widerspr�chlich sie ist. Wie viele Menschen k�nnen, wie der einsame alte See-Nomade, wirklich aus eigener Erfahrung ein unbeschwertes Lied davon singen? Vielleicht diejenigen noch, f�r die das Meer der Weg in die Freiheit war. F�r fast alle anderen ist die Freiheit der Meere nichts als die Sehnsucht, die die Zw�nge des irdischen Lebens - selbst des kaiserlichen Daseins von Sissi - um so deutlicher hervortreten lassen, je n�her wir an ihr dran sind. Nichts bringt dies so sehr auf den Punkt wie das Genre der Inselwitze. Doch gerade deshalb k�nnen wir so gut dar�ber lachen. Das Meer ist noch viel mehr als Meer. Wieviel Liter sind denn drin? Wenn man sich vorstellt, dass Wassser bis in die entlegendsten K�sten der Erde reicht, wird einem ganz schwindelig. Jeden Tag hat das Meer eine anderer Farbe und die Wellen eine andere Form. Das Meer hat so viele Leben geschluckt und ist doch gleichzeitig ein eigener Lebensraum (Jan@Kiel) Wasser ist Leben Schon die alten Griechen glaubten an die vier Elemente Wasser, Erde, Luft und Feuer. Daraus kam und verging alles Bestehende, nur die Elemente bleiben unverg�nglich und ewig. Dem Wasser schrieben sie Kraft und Magie zu, es bringe den Menschen Heil wie Verderbnis. Hinter einem Meer von Tr�nen liegt immer das Ufer des Lachens (Sabine) Wellen, die an Sandstr�nden auflaufen, Wellen die tosend gegen Felsen prallen, die lautlichen Eindr�cke des Meeres beruhigen oder �ngstigen. In jedem Fall weisen sie auf etwas jenseits deiner selbst (Petra) Oh Meer, berauschend ist Dein Rauschen, fordert mich auf zu knien, an deinem Ufer und den Sand auf meinen F�sse zu sp�ren, die Sonne auf meinem Gesicht und Salz auf den Lippen (ola) Wellen Hohe, flache, lange, kurze - Wellen formen das Meer, immer und �berall. Nicht nur das aus der Perspektive von uns Menschen, die wir die Ozeane in der Regel aus luftiger Sph�re betrachten. Meereswellen sind n�mlich keine oberfl�chlichen Erscheinungen. Sie k�nnen Ozeane �berqueren, weil sie fast keine Energie verlieren. Wenn man mitten auf dem Meer ist, und es nichts zu sehen gibt, als Wellen und eine Unmenge Himmel und amn dann auch noch alleine ist, am besten mit einem Boot, das man selbst gebaut hat, dann ist man so alleine, wie man sein kann. Bevor man so etwas macht, sollte man mit sich selbst ins Reine gekommen sein. (krkl) |
||||||||||||||||||||||