Sehnsucht nach dem Meer
Mir ist,
als komme ich heim
Mit gro�en Augen stehe ich am Ufer

Stehe einfach nur da
Atme
Beobachte
Reglos

Kann den Blick nicht abwenden
Von der unendlichen Wasserfl�che

Und w�hrenddessen
Nimmt mir der Wind meine Gedanken
Endlose Stunden k�nnte ich so stehen
Ohne zu begreifen
Immer nur schauen
Wie verzaubert
Es gibt keine Antworten mehr
Auf die vielen Fragen
Vor lauter Aufs-Meer-Schauen

Staunen
Verwunderung

Einssein mit dem Meer
Ist mein einziger Gedanke

Dieses Element - be�ngstigend
Und beruhigend zugleich.
Weise und sanft
M�chtig und unberechenbar

Es ist Magie.

Tausende von Empfindungen
Wie Federn im Wind
Berauschende Meeresluft
F�llt die Lungen
Salzige Gischt auf der Haut
Am Horizont das sanfte Licht
Der untergehenden Sonne,
Die sich tapfer durch die Wolken k�mpft.
Dem Rhythmus der Wellen lauschen
Smaragdgr�nes Wasser
Soweit das Auge reicht
Die kr�ftigen Wellenbrecher,
Wie sie sch�umend an Land schlagen,
Und meine Kn�chel umsp�len.

Sie scheinen mich locken zu wollen.
Zur�ck in das Element,
In dem alles Leben begann.
Es zieht mich magisch an.
Die Versuchung,
Dem Ruf zu folgen ist gro�.
Ich sehne mich nach
Der fl�ssigen Umarmung
Des Ozeans.

Doch es gibt kein Zur�ck.
Und bei diesem Gedanken
Rinnt mir eine Tr�ne
�ber die Wange.
K�hl und salzig.
Wie das Meer
Das alles Leben schenkt.


(Meerfrau)
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