Der Wal bewegt sich fort in einem Meer von T�nen;
Garnelen knacken, Plankton zischt,
Fische quaken, w�rgen, trommeln ihre Schwimmblase
Und werden durch Echopeilung geortet; durch eine
Sanfte akustische Massage, die die Haut ber�hrt.

Die kleinen Zahnwale bedienen sich
Eines Hochfrequenzsonars:
Fein eingestellte und genau gezielte Laute,
Kr�ftige Salven, tausend Clicks in der Sekunde,
Zur�ckgeworfen als Echos, mit denen sie gar noch ein Haar
Von einem halben Millimeter St�rke aufsp�ren k�nnen;
Tastend durchdringende Sonden, mit deren Hilfe sie
Den Mageninhalt eines anderen Wals bestimmen,
Den Kreislauf ihres Bluts verfolgen
Und ein sich n�herndes Gehirn genau absch�tzen k�nnen.
Aus Hohlr�umen in der Stirnregion ihrer melonenf�rmigen
Sch�del senden sie T�ne wie zwei Sonden aus, als spr�che sie in Stereo
Und k�nnen diese Sonden gleichzeitig in verschiedene Richtungen schicken:
Nach vorn, nach hintne, nach oben, nach unten�
Sie k�nnen Frequenzen ver�ndern und die
Schallwellen verl�ngern und verk�rzen,
Bis die akustische Zentrale die gew�nschte Information empf�ngt.

Spricht man ihn zum Beispiel auf englisch an,
Steigt der Delphin, der kleinste der Cetaceen,
An die Wasseroberfl�che,
Ver�ndert man die Stimmfrequenz, um sie
Takt und Ma� menschlicher Sprache anzupassen,
Bringt seine Stimme auf die H�he
Menschlicher Laute in der Luft � ein f�r Delphine fremdes Element - ,
Verstellt die elastischen Lippen seines Blaslochs
Und produziert � nachdem er h�flich abgewartet hat,
Bis Ruhe eintritt � eine Vibrato-Imitation menschlicher Sprache:
W�rter, Wortverbindungen, ganze S�tze�

Auf kybernetische Versuche, Delphinesisch nachzuahmen,
Reagieren Delphine nur mit schmerzlich entt�uschtem Schnauben,
Danach tauchen sie ab und suchen Zuflucht in gro�en Tiefen,
Wo die metallisch knatternden Laute weniger h�rbar sind.
Gr��ere Wale sprechen in niedrigeren Frequenzen
In gr��erer Tiefem, wo sie wie Generatoren brummeln;
Ein bebendes, transozeanisches Pulsieren.
Womit sie �ber Hunderte von Meilen
Mit ihrer Herde Kontakt halten.
So erstellen sie punktgenaue Echobilder ihrer Position
Und entdecken gewaltige Tintenfische mit zw�lf Meter langen
Fangarmen; Kraken in ewig finsteren Grotten hausend.

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