Der Blauwal wird �ber drei�ig Meter lang.
Er wiegt einhundertsiebzig Tonnen; das ist
Soviel wie zweitausend und siebenhundert Menschen.
Seine Zunge, �ber drei Meter dick, ist schwerer als ein Elefant.
Sieben M�gen hat er.
Und Arterien, die ein Mensch durchschwimmen k�nnte.
Ein Herz von einer halben Tonne und insgesamt acht Tonnen Blut.

Ein Blauwalbulle hat Sieben-Gallonen-Hoden.
Blauwale essen eine Million Kalorien pro Tag.
Ihr K�rper besteh aus so vielen lebenden Zellen
Wie es auf der ganzen Erde Menschen gibt.
Sie leben hundertzwanzig Jahre.
Ein dunkelblauer Zellkern im durchsichtigen Plasma des Meeres.

�Ein gewaltiges Herz, das im Organismus unseres Erdballs schl�gt:
Denn die Bartenwale beaufsichtigen die gr��te Biomasse der Erde,
Das Plankton,
Von dem fast der gesamte Saustoff der Welt stammt.

Sie verbringen ihr Leben in seiner Mitte
Und grasen ausgedehnte Str�mungen ab,
Leuchtende Wiesen von Plankton,
Zentrale Atome des Lebens.
Ernste Gesch�pfe bei ernsthaftem Tagwerk;
Schieferblaue Riesen, jeder mit seiner eigenen Zeichnung;
Geballte Kraft, die f�r den Atem der Welt verantwortlich ist.

Denn wenn die Wale nicht mehr weideten,
W�rde das Sauerstoff produzierende Plankton unkontrollierbar
Wuchern, die Temperaturen der Weltmeere leicht erh�hen,
Den eigenen Lebensraum zu sehr erhitzen,
Das klimatische Gleichgewicht des globalen Tiegels zerst�ren
Und sterben�
Sein fahles blaues Licht w�rde verblassen
Und unsere Atmosph�re mit sich nehmen
Wie ein Sterbender, der einmal noch
Und rasselnd Atem holt.
Und in den Ozeansch�sseln bliebe
Nur eine s�mige, tote Br�he�
Ein fernes Echo nur der alte Glaube
An BAHAMUT,
Den sagenhaften Wal, der einst
Den Sockel bildete der ganzen Welt.

�Und aus seinem pr�historischen Computer-Verstand,
Aus seinem Kopf, �ber acht Meter lang,
Bringt der Blauwal �
Die gr��te Kreatur, die diese Erde je gesehen �
Gelegentlich ein unheilvolles Pfeifen
Von hundertachtundachtzig Dezibel hervor�
Lauter als die Concorde.

Ohne H�nde, die Werkzeug herstellen k�nnen,
Ohne Abertonnen von nutzlosen Dingen und Ger�ten,
Die einst doch nur als Abfall enden werden,
Ist dem Wal das, was er kann, ganz innerlich:
All sein K�nnen ist wahrnehmen ist
Sozial ausgerichtet, sinnlich, verspielt,
Nicht manipulierend.
Mag sein, da� sie, die besser h�ren als sehen,
Gleichwohl den vision�ren Blick entwickelt haben�

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