Höhepunktdes 1. August sollte ein Besuch des Theodore Roosevelt Nationalparks werden,der das Farmland des ehemaligen US-Präsidenten in den Little MissouriBadlands von North Dakota umfaßt. Aus diesem Grunde verließenwir Wibaux schon gegen 9.30 Uhr und wandten uns Richtung Osten. Nach einerStunde Fahrt erreichten wir Medora, North Dakota, das Tor zum Park. Auchhier zeigte sich die Natur von einer schönen, wenn auch ungastlichenSeite. Rinderzucht in dieser Gegend war wohl das einzige, was funktionierte,und offensichtlich eine Knochenarbeit. Wir genossen lieber die schönenSeiten auf den Rücken dreier Pferde der "Peacefull Valley Ranch". Umdie Badlands erstreckten sich die gelbgrünen Wellen der Prärie,soweit das Auge reichte.

Je weiter man in North Dakota nach Osten fuhr, um so grüner wurden dieWeiden. Am Nachmittag erreichten wir Mandan am Missouri. Das ehemalige FortAbraham Lincoln ist wieder aufgebaut worden und überblickt eine weiteSchleife des Missouri River. Unweit des Forts besichtigten wir die ebenfallsrekonstruierte Indianersiedlung  "On-a-slant" der Mandan-Indianer. DieseSiedlung umfaßt heute drei Erdhütten, wie sie hier in der Zeitder Forschungsreisenden Lewis und Clarke zu Hunderten gestanden haben. Nachunserem Abstecher überquerten wir den Missouri und srebten weiter unseremheutigen Etappenziel Fargo, Minnesota zu, das wir spätabends nach 430Meilen Fahrt erreichten.

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