Nach wiederholten Auf- und Abstiegen erreichten wir die Serpentinen desBeartooth-Passes, der eine Höhe von 3300m aufwies. Hier trafen wir zurFreude von Michael und Christoph auf Unmengen von Schnee, der sich stellenweisebis zu 5 Metern auftürmte und zu einer zünftigen Schneeballschlachtim Hochsommer geradezu herausforderte. In schöner Einhelligkeit mitdem Schnee fanden wir ganze Matten kleiner gelber Blumen, die dann doch dieWinterreste Lügen strafen wollten. In schöner Einhelligkeit mitdem Schnee fanden wir ganze Matten kleiner gelber Blumen, die dann doch dieWinterreste Lügen strafen wollten.Beim Überqueren des Passes erstaunteuns der rasche Wechsel hügeliger Gebirgswiesen und schrofferFelsstürze, die in unergründliche Tiefen reichten. Die Dramatikder Bilder wurde durch einen Schneesturm am Horizont noch unterstrichen.AmAbend erreichten wir unser Etappenziel Billings, Montana nach 240 Meilen,die es in sich gehabt hatten.
Von Billings an fuhren wir wieder im Tal des Yellowstone River, der sichhier als stattlicher Fluß durch die Prärie windet und ein entsprechendweites Tal ausgewaschen hat. In Glendive überquerten wir den Flußund stoppten zum Achatsammeln an seinem Ufer. Viele Achate haben wir zwarnicht gefunden, dafür einen recht schönen Spielplatz. AmSpätnachmittag besuchten wir noch den Makoshika State Park unweit vonGlendive. Dort konnte man auf einem Naturlehrpfad die Entstehungsgeschichteder Badlands und viele ihrer Eigenarten kennenlernen. Eine hier sichtbarzu Tage tretende Schicht Braunkohle ist schon zu Zeiten der Indianer zuHeizzwecken genutzt worden, da Holz in dieser Gegend rar war und ist. Besondersbeeindruckend war eine natürliche Brücke, die Wasser und Wind imLaufe der Zeit erzeugt haben. Unser heutiges Etapenziel war Wibaux, unweitder Staatsgrenze von Montana zu North Dakota, das wir nach insgesamt 291Meilen erreichten.