Ein erneutes Gewitter zwang uns auch hier zum Ausreißen und steigerte sich im Verlauf einer Viertelstunde zu einem wahren Wolkenbruch, der Bäume entwurzelte und einen von ihnen 20 Meter vor uns auf die Straße warf. An dieser Stelle entschlossen wir uns, das Auto im freien Gelände anzuhalten, um das Ende des Unwetters abzuwarten. Schon bald danach konnten wir weiterfahren, um dem Black Sand Basin einen Besuch abstatten.
Im Hintergrund sieht man noch die letzten schwarzen Wolken
abziehen, während uns schon wieder die Sonne lachte. Trotz der
drohenden Wolken präsentierten sich die heißen Quellen in ihrem
schönsten Lichtblau.
Im Yellowstone Nationalpark konnte man
tatsächlich viele Arten wilder Tiere ohne trennende Gitter aus
nächster Nähe bestaunen. Oftmals hielten sie sich direkt neben
der Straße auf und ließen sich nicht vom Verkehr stören.
Andere Tiere bemerkte man, auch wenn sie nicht von der Straße
sichtbar waren, an dem Verkehrsstau, den Beobachter durch
unachtsames Abstellen ihrer Fahrzeuge hervorriefen. Nach einer
Weile erlangten wir eine gewisse Übung darin, anhand der
Fahrzeuganhäufung auf die Art des zu besichtigenden Tieres zu
schließen. Die hier im Wasser stehenden, unschuldigen Hirschkühe
waren Ursache eines etwa einen Kilometer langen Staues, indem
unter anderem drei große Reisebusse steckenblieben.