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Prompt verschwand am n�chsten Morgen gegen acht Uhr das schlechte Wetter und schon um neun Uhr schien die W�stensonne wieder gnadenlos. An diesem Tag waren wir uns nicht sicher, wie weit wir kommen w�rden. Mehrere Zeltpl�tze auf der verbleibenden Strecke bis Spanish Bottom boten sich laut Karte an und der restliche Weg bis dorthin schien nicht mehr weit. Im Laufe des Tages r�ckten die Canyonw�nde immer weiter zusammen und t�rmten sich immer h�her �ber uns auf. Weite Strecken legten wir wegen des mittlerweile immer st�rker gewordenen Gegenwindes in Katamaranformation zur�ck. An einer Stelle bewegte sich unser Bootsverbund dann trotz starker Str�mung und eifrigen Paddelns auf Grund des Gegenwindes bergaufw�rts, wie wir an Hand des Beobachtung des Ufers feststellen konnten. Wir legten an dieser Stelle an, um ein Abflauen des Windes abzuwarten.
Dies dauerte eine ganze Weile, die wir zur Erkundung zahlreicher Seitencanyons der Gegend nutzten. Dabei entdeckten wir Humming Birds, die einen wirklich starken Brummton beim Fliegen und Schweben auf der Stelle erzeugten. Wegen der eingetretenen Zeitverz�gerung fuhren wir dann an diesem Tage doch nur bis Jasper Canyon. In der Nacht regnete es ein wenig. Am darauf folgenden Morgen mache ich mich in aller Fr�he auf einen Streifzug durch die Umgebung unseres Lagers, welcher durch die Entdeckung eines richtig urt�mlichen Cliffhauses gekr�nt wird. Zwar ist in diesem Haus wirklich nur Platz f�r eine Person und etwas Gep�ck, aber der Gedanke, dass an dieser unwirtlichen Stelle fr�her einmal Menschen gehaust haben, ist schon abenteuerlich. Die Buben schauen sich diese Behausung nach dem Aufstehen auch noch an und sind besonders �ber die Tatsache verwundert, dass das Geb�ude so unversehrt aussieht. Hartn�ckig h�lt sich die Vermutung, dass das wohl ein paar Tourguides als Attraktion hingebaut haben k�nnten. Nach vollbrachtem Fr�hst�ck brachen wir auf, um unsere letzte Etappe nach Spanish Bottom hinter uns zu bringen. Wieder klarte der Himmel nach dem Losfahren relativ schnell auf. Im Laufe des Tages jedoch nahm die Bew�lkung wieder zu und ein unangenehmer Wind begann zu wehen, nat�rlich meist wieder stromaufw�rts. Ein wassergef�lltes Seitental wurde erkundet, bis die zusammenlaufenden Canyonw�nde ein weiteres Vordringen verhinderten. Auf dem R�ckweg aus diesem Tal hielten wir an einem Zeltplatz an, auf dessen Lagerfl�che ein richtig kultiger Kuhsch�del herumlag. Ein benachbarter Wasserarm war bereits soweit ausgetrocknet, dass man mit dem verbliebenen Modder 1A-Schlammbomben werfen konnte.
Nach dieser Rast dauerte es nicht mehr lange, bis wir den Zusammenfluss mit dem Colorado River erreichten. Hier steht ein Warnschild, das vor den gef�hrlichen Stromschnellen des Catarct Canyon warnt. Etwa 2 Meilen unterhalb befand sich unser letzter Zeltplatz dieser Tour, Spanish Bottom. Von weitem schon gr��ten uns die runden Zinnen des �Doll House�, welches Spanish Bottom umgibt.
  
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