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Diesmal hielt uns die M�digkeit nicht so lange in den Schlafs�cken. Bereits um neun Uhr morgens regte sich Leben im Lager, der Kaffeetopf summte und frisch gebackene Pfannkuchen dufteten verlockend. Den blauen Himmel verunzierte keine Wolke und die Sonne w�rmte angenehm den R�cken. W�hrend des Fr�hst�ckes sahen wir einen Basketball vorbeitreiben. Durch energischen Einsatz wurde er gerettet, wonach sich erwies, dass er leider die Luft nicht mehr hielt.
Heute hatten wir die Etappe von Bonita Bend bis Deadhorse Canyon eingeplant. Die ersten Meilen herrschte kr�ftiger R�ckenwind, wodurch wir stellenweise schnelle Fahrt machen konnten. Leider wurde nach der n�chsten Flussschleife aus dem R�ckenwind Gegenwind. Wir koppelten die Boote, wie uns der Entleiher geraten hatte, um den stellenweise recht hohen Wellen begegenen zu k�nnen. Mehr als einmal kam Wasser �ber, vom Kentern waren wir gl�cklicherweise nicht bedroht. Die am Ufer sich auft�rmenden Felsen erzeugten eigenartige Heult�ne im Wind, die am ehesten noch an vorbeirasende Schnellz�ge erinnerten.
Gegen drei Uhr nachmittags sahen wir das Kayak unserer Shuttlegef�hrtin wieder, welche an dieser Stelle den Fluss verlassen hatte, um eine W�stenwanderung zu unternehmen. Sp�ter wollte sie sich mit einer Gruppe treffen, die vier Tage nach uns den Fluss herunterpaddelten. Ungef�hr 1.5 Meilen stromab von hier mussten dann wir nach unseren n�chtlichen Zeltplatz fahnden. Zun�chst vermuteten wir ihn am stromaufw�rts gelegenen Ufer eines einm�ndenden Trockentals. Dort war zwar gen�gend Stellplatz, allerdings mit einer Hangneigung von etwa 20 Grad. Das stromabw�rts gelegene Ufer sah nicht viel besser aus. Dennoch entschlossen wir uns, dort nachzusehen, obwohl ein stromaufw�rts Paddeln an dieser Stelle wegen der starken Str�mung unm�glich gewesen w�re. Zum Gl�ck fanden wir die richtige Stelle am anderen Ufer und konnten bald auf ein z�nftiges Lager schauen. Dies war insofern beruhigend, als dass der Wind gegen Abend noch st�rker wurde, der Himmel sich eintr�bte und schlie�lich sogar etwas Regen fiel. Nach dem Abendbrot machten wir noch einmal die Plane sturmfest, bevor wir in die S�cke schl�pften. In Anbetracht der Wetterlage erschien das Sitzen am Lagerfeuer heute abend nicht so verlockend.
  
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