Verlassene Uranmine am Green River Die heutige Etappe sah etwa 15 Meilen bis Fort Bottom vor. Schon kurz nach unserer Abfahrt entdeckten wir ein verd�chtiges Loch im linken Canyonabhang. Bei einer eingehenden Inspektion dieser Stelle entdeckte wir einen alten aufgelassenen Bergwerksstollen. Leider war kein Gold mehr drin. Auch vom Bergmann war nur noch die Unterkunft in Form einer primitiven H�tte zu finden.

Green River Canyon So setzten wir unseren Weg bald fort. Angelversuche w�hrend der Fahrt waren leider nicht von Erfolg gekr�nt, was sich als schlechtes Omen f�r die gesamte Fahrt herausstellen sollte. An keiner einzigen Stelle konnten wir, wie erhofft, unsere Vorr�te durch Frischfisch erg�nzen. Die einzigen Vertreter der Fauna, die wir im Augenblick bemerkten, waren die aus Maryland altbekannten Kanada-G�nse. Nach einigen Stunden dann, die Sonne neigte sich bereits bedenklich dem Horizont zu, gelangten wir endlich zum ersten Zeltplatz, den wir uns f�r die heutige Nacht ausgesucht hatten. Leider war schon die Lehrerin hier angekommen und hatte ihr Zelt aufgeschlagen. Sie willigte aber netterweise schnell ein, uns eine Ecke des Camps zu �berlassen, in der wir schleunigst unser Zelt aufbauten und Abendbrot zubereiteten. Michael fand beim St�bern das wohl gr��te Tumbleweed, das ich je gesehen habe. Es hatte mindestens einen Meter Durchmesser.

Abendstimmung im Camp Mit dem Einbruch der Dunkelheit luden wir unsere Zeltplatzgef�hrtin dann ein, sich an unser Feuer zu setzen. Aufgrund der Enge ihres Kajaks hatte sie keine Firepan mitgenommen und konnte also auch kein Lagerfeuer entfachen. Auf die Frage hin, wonach wohl in dem Stollen, den wir gesehen hatten, gegraben worden sein k�nnte, antwortete sie mit Bestimmtheit �Uran�. Hierbei wurde uns dann doch etwas mulmig und wir beschlossen in Zukunft die Stollen dieser Gegend zu meiden. Das fr�he Aufstehen sowie die Anstrengungen des Tages trieben dann auch die hartgesottensten Green-River-Piraten schnell in die Schlafs�cke.

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