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Kurz nach diesem Hutstein verließen wir den Highway und folgten einer Landstraße in Richtung Monument.
Nach wenigen Meilen schon standen wir vor einem Straßenschild, dass den Übergang auf eine enge Schotterstraße mit 10% Steigung und Haarnadelkurven verhieß.
Der Anlass zu dieser einschneidenden Änderung der Fahrbahnqualität war die Überwindung einer ca. 150m hohen Felsstufe in der Landschaft, die sich vor allem von ganz oben in ihrer wilden Schönheit präsentierte. Auch hier waren wieder die vielen Rottöne der Felsen ein wahrer Augenschmaus. Nach dieser Barriere stand unserem Besuch der Natural Bridges nichts mehr im Wege.
In Anbetracht der fortgeschrittenen Stunde beschränkten wir unseren Besuch hier auf das Besichtigen der drei Steinbrücken von den mit dem Auto erreichbaren Aussichtspunkten. Auffällig die im Unterschied zur bisher erlebten Landschaft hellgelbliche Färbung des Sandsteins, aus dem der kleine Fluss die Steinbrücken herausgewaschen hat. Der Eindruck dieser Steinbrücken ist vom Boden der Canyons gewiss noch gewaltiger, irgendwann setzt jedoch auch so etwas wie eine Sättigung beim Anschauen dieser Naturschauspiele ein, so dass uns Natural Bridges nicht lange auf unserem Weg nach Moab aufhalten konnte. Auf der Straße 191 setzten wir unseren Weg fort, um in dem kleinen Städtchen Monticello, dass nicht in geringster Weise italienisch aussah, eine Rast einzulegen. In der örtlichen Pizzeria (also doch Bella Italia?) konnten wir unseren Abendbrothunger stillen. Die Wartezeit bis zur Fertigstellung der Pizzen überbrückten Chicken Wings mit Coke und “Independence Day” von der Glotze im Lokal. Nach Einbruch der Dämmerung setzten wir unseren Weg in Richtung Moab fort. Den KOA-Zeltplatz, auf dem wir eine Hütte reserviert hatten, erreichten wir in tiefster Nacht und fielen nach der Anmeldung sofort auf unsere Pritschen.
  
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