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Der nächste Morgen überraschte uns mit völlig
ungewohntem, jedoch nicht unerwartetem Wetter. Es regnete, erst leicht, nach
dem Frühstück dann zeitweise wolkenbruchartig. Die Jungs hatten
vorsorglich den Wetterbericht gehört und entsprechende Vorbereitungen
getroffen. So konnte unser Zelt unter dem Schutz des Überdaches dem
Ansturm der Wassermassen trotzen, während wir gemütlich in unsere
Schlafsäcke gekuschelt "Tom Sawyers Abenteuer" zu Ende lasen. 15 Uhr
zeigte sich die Sonne letztlich triumphierend, was uns die Möglichkeit
gab, Mittag zu essen und einige Sachen zu trocknen. Das Kanu war bis zu einer
Höhe von knapp zehn Zentimetern mit Wasser gefüllt. Nach dem Entleeren
setzte Christoph zur Erkundung der Loonfamilie aus, die unsere Umgebung
bevökerte. Nicht nur die Loons teilten den Zeltplatz mit uns, auch andere
Tierarten machten sich mit uns (oder umgekehrt) bekannt. Frösche und
Kröten waren seit jeher beliebtes Jagdobjekt beider Buben und Chipmunks
haben schon immer versucht, unsere Abfälle zu stehlen. Loons sind elegante
Schwimmer, Taucher und Flieger. Was uns verblüffte, war, wie lange sie
nach dem Wasserstart zum Erreichen der Baumhöhe brauchten. Unter zwei
Platzrunden ging es nicht ab. Das Abendbrot beschlossen wir feierlich mit
einem Backcountry-Käsekuchen aus den Kompottschüselchen.
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