Sprungschanzen Lake PlacidDer nächste Tag brachte den lange geplanten Ausflug zum Austragungsort zweier Olympischer Winterspiele in den Jahren 1932 und 1980, Lake Placid. Die Sprungschanzen des Olympischen Komplexes brutzelten leise in der Augustsonne vor sich hin. Trotz der Hitze war einiges los auf den Schanzen. Die Freestyler übten Salto und Schrauben mit anschließender Wasserlandung im Pool. Way to go, bei diesem Wetter.

Auch die große Schanze wurde zum Training genutzt. Auf wassergetränkten Bürstenmatten trainierten die Skispringer ebenso eifrig wie im Winter. Dazu mußten sie einen gepolsterten Spezialanzug tragen, der offensichtlich sehr lästig in der Hitze war. Ein sehr wichtiger Coach filmte alle Sprünge mit einer Videokamera. Die linke Schanze war für das Publikum zugänglich, was wir natürlich ausnutzten. Der Ausblick war wirklich atemberaubend. Nur der Gedanke an Runterfahren mit Ski an den Füßen erschien ein wenig weit hergeholt, um es vorsichtig auszudrücken.

Nachdem wir den Ausblick auf die Lake Placid umgebenden Wälder und Berge, unter ihnen am auffälligsten White Face Mountain, ausgiebig genossen hatten, probierten wir fix noch das olympische Siegertreppchen aus.

Lake PlacidUm 1.30 Uhr verabschiedeten wir uns mit einem letzten Blick auf die olympischen Schanzen von Lake Placid.

Idyllische Straßen durch dunkle Wälder führten uns zur Interstate 87 und damit zurück Richtung Süden. Mehrmals konnten wir unser CB-Radio nutzbringend anwenden, sei es, der Radarfalle ziviler Cops zu entgehen oder einem Stau kurz vor der Grenze zu New Jersey auszuweichen. Um 20.30 Uhr erreichten wir nach 348 Meilen Piscataway, NJ, wo wir im Motel 6 unser Nachtlager aufschlugen.

Philadelphia, PADer nächste Morgen sah uns zeitig aufbrechen. Bereits um 9.30 Uhr waren wir wieder unterwegs auf dem New Jersey Turnpike. Diesmal fuhren wir auf der Interstate 95 durch Philadelphia, PA, deren Skyline uns aus der Ferne grüßte. Von 12 bis 14 Uhr pausierten wir in einer Bowling Lane in Wilmington, DE.

Um 18 Uhr erreichten wir ohne Zwischenfälle, diesmal sogar ohne Speeding Ticket, unseren Startpunkt in Rockville. Das Ticket zu vermeiden, war durch die wach- und mitteilsamen Trucker nicht schwierig gewesen. Insgesamt hatten wir ja auch nur eine imVergleich zu 1995 geringe Wegstrecke zurückgelegt, nicht mehr als 2000 Meilen über alles. Erstaunlich und erinnernswert bleibt, welche Vielfalt der Natur wir im dichtbesiedelten Nordosten Amerikas vorgefunden haben.

To be continued! (next year)

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