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Der nächste Tag brachte den lange geplanten Ausflug zum
Austragungsort zweier Olympischer Winterspiele in den Jahren 1932 und 1980,
Lake Placid. Die Sprungschanzen des Olympischen Komplexes brutzelten leise
in der Augustsonne vor sich hin. Trotz der Hitze war einiges los auf den
Schanzen. Die Freestyler übten Salto und Schrauben mit anschließender
Wasserlandung im Pool. Way to go, bei diesem Wetter.
Auch die große Schanze wurde zum Training genutzt. Auf wassergetränkten Bürstenmatten trainierten die Skispringer ebenso eifrig wie im Winter. Dazu mußten sie einen gepolsterten Spezialanzug tragen, der offensichtlich sehr lästig in der Hitze war. Ein sehr wichtiger Coach filmte alle Sprünge mit einer Videokamera. Die linke Schanze war für das Publikum zugänglich, was wir natürlich ausnutzten. Der Ausblick war wirklich atemberaubend. Nur der Gedanke an Runterfahren mit Ski an den Füßen erschien ein wenig weit hergeholt, um es vorsichtig auszudrücken.
Nachdem wir den Ausblick auf die Lake Placid umgebenden Wälder und Berge,
unter ihnen am auffälligsten White Face Mountain, ausgiebig genossen
hatten, probierten wir fix noch das olympische Siegertreppchen aus.
Idyllische Straßen durch dunkle Wälder führten uns zur Interstate
87 und damit zurück Richtung Süden. Mehrmals konnten wir unser
CB-Radio nutzbringend anwenden, sei es, der Radarfalle ziviler Cops zu entgehen
oder einem Stau kurz vor der Grenze zu New Jersey auszuweichen. Um 20.30
Uhr erreichten wir nach 348 Meilen Piscataway, NJ, wo wir im Motel 6 unser
Nachtlager aufschlugen.
To be continued! (next year)
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