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Während
des Frühstücks beobachteten wir eine ganze Schar junger Loons,
die unseren See patroullierte. Am Nachmittag wurde es so schwül, daß wir uns
hauptsächlich im Wasser aufhielten. Der Baum an der Seite unserer Badestelle
war schon selbst zum Nährboden kleiner Bäumchen geworden.
Die Schwüle fand ihren Abschluß in einem heftigen Schauer nach dem Abendbrot, den wir in unseren Schlafsäcken abwetterten. Am nächsten Morgen stellte sich heraus, das einige Sachen naß geworden waren, was unseren Entschluß, länger zu bleiben, nur bestärkte. Michi's Kuschelhase hatte zum Glück durch kräftiges Aufsaugen des Wassers größeren Schaden verhindert. So hingen wir ihn zu den anderen Sachen auf die Leine. Wahre Helden erhalten nie ihren angemessenen Lohn.
Um die Mittagszeit sahen wir ein Reh durch unseren See schwimmen, und zwar
längs, nicht etwa nur quer, was viel kürzer gewesen wäre.
Christoph machte sich mit dem Kayak auf Erkundungsfahrt, um es aus der Nähe
zu bewundern. Als er wieder zurückkehrte, vergaß er leider, sein
Kayak ordentlich festzubinden, daß sich nun allein auf Erkundungsfahrt
machte. Dank einer beherzten Rettungsaktion Michaels ging es zum Glück
nicht ganz verloren. Wir benutzten am Abend unsere Boote noch einmal, um
Wasser zu holen und an der Boulder-Campsite baden zu gehen.
Bizarre Wolkenformationen beflügelten unsere Phantasie während
der Überfahrt. |