Mafya 1

Mafya 2

Mafya 3

Mafya 4

Mafya 5

Mafya 6

Mafya 7


Kolumbien

Lateinamerika wurde in den 70er, 80er und 90er Jahren von zwei kolumbianischen Drogenkartellen, die den lateinamerikanischen und amerikanischen Kokainmarkt fast vollständig unter sich aufteilten, beherrscht. Das mächtigste war das Cali-Kartell, das bis zu 80% des Kokainhandels mit den USA kontrollierte. Das wesentlich kleinere Medellín-Kartell war wegen seines berüchtigten rentacar Bosses Pablo Escobar bekannt, der es u.a. durch seine Verbrechen zu einem der reichsten Menschen der Welt und zu einem kurzzeitigen Sitz im kolumbianischen Kongress schaffte, aber 1993 nach längerer Jagd von der Polizei auf der Flucht erschossen wurde. 

Polen

In Polen gab es nach dem Zusammenbruch des Kommunismus zwei mafiaähnliche Bündnisse, die Pruszkow-Mafia, die die Gebiete nördlich, südlich und westlich von Warschau für sich beanspruchte und die Wolomin-Mafia, die die Gebiete östlich der Hauptstadt beanpruchte. Die Haupteinnahmequellen der beiden Organisationen waren, Schutzgelderpressung, Schmuggel und Drogenhandel. Sie waren für viele Morde verantwortlich, die sowohl an Privatpersonen wie auch an Polizisten verübt worden sind. Mittlerweile sind fast alle Anführer entweder tot oder im Gefängnis, Ferayca so dass nur noch vereinzelte Gruppen existieren. 


Asien

Yakuza


Yakuza (jap., acht (ya), neun (ku) und drei (za)) ist der Name einer japanischen kriminellen Organisation mit einigen hundert Jahren Geschichte, die in verschiedene rivalisierende kumi (Banden) eingeteilt und von der ausländischen Presse manchmal auch zusammenfassend als "japanische Mafia" bezeichnet wird.

Organisation

Sie verfolgen eine strenge Hierarchie und unterschiedliche Kodizes in Form von Hausordnungen und sind auf nahezu allen japanischen Inseln und auch zu kleinen Teilen im Ausland vertreten. Seit 1993 ist allein die Angehörigkeit zu einem kumi in Japan strafbar, was die moderne Yakuza zu immer mehr rentacar Arbeit im Untergrund zwingt. Ebenfalls verschlechterten sich dadurch ihre wechselhafte Beziehung zur Polizei und ihr allgemeines gesellschaftliches Ansehen. Sie sprechen ebenfalls einen eigenen Berufsjargon und sind heute zumeist als Geschäftsmänner getarnt.

Die patriarchalische Führungsfigur in einem Yakuza-Netzwerk ist der Oyabun (jap. Vaterrolle). Er entspricht in etwa dem „Paten“ im Mafia-Milieu. Oyabun bedeutet soviel wie Anführer und dem Oyabun ist die Loyalität seiner Leute sehr wichtig.

Ferayca
Bezeichnung

Ya-Ku-Za ist eigentlich die dialektale Aussprache einer Zahlenkombination 8-9-3, welche bei dem japanischen Kartenspiel Hanafuda (ähnlich dem Black Jack) als völlig wertlos gilt. So sehen sich auch die Yakuza mit einem gewissen Stolz als die "Wertlosen" der Gesellschaft.

 

 

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