Titel: Kleiner Junge in Gefahr
Sprache: Deutsch
Summary: (letzter Teil von "Schicksaal einer Frau" und "Ich bestimme selbst mein Schicksaal") Jahre sind Vergangen der Sohn von Sindbad und Maeve ist nun 8 Jahre alt. Maeve steht nun dem letzen Kampf zwischen ihr und den Mächten des Grauens an. Diesen Kampf gewinnt sie. Sie und ihr Sohn könne nun zu Sindbad. Doch kaum auf dem Schiff wird der Junge gekidnappt. Maeve und Sindbad müssen ihren Sohn retten. Doch dies wird schwieriger als gedacht. Den sie müssen nicht nur gegen Mumien kämpfen, sondern Sindbad, Bryn und Tetsue erfahren was ihr Schicksal ist.
Category: Abenteuer/ Drama
Rating: 12 Jahre
Status: noch nicht fertig
Note: Dieser erste Teil dieser Story ist nur etwas wie ne Vorgeschichte. Dieser Teil handelt darüber wie Maeve und Xylon zur Mannschaft kommen. Aber der eigentliche Teil folgt erst noch. Und dieser wird auch etwas spannender sein.
Jahre vergingen durchs Land. Auf dem Land der Elfen stand nun ein prächtiges Dorf. Ein Dorf mit Amazonen und Kriegern. Amazonen lebten mit Männern zusammen, Athenes Amazonen. Genau in diesem Dorf schlich ein kleiner Junge mit etwas länglichen, braunen Haaren herum. Er sah zu wie die Amazonen sich auf einen Kampf vorbereiteten. Es dauerte nicht lange, dann sprang er auf die Amazonen zu und versuchte mit seinem kleinen Holzschwert mit zu kämpfen. Doch eine Amazone klemmte sich den kleinen Wirbelwind unter ihren Arm und setze ihn auf eine kleine Mauer, die den Übungsplatz eingrenzte. „Hat deine Mutter dir nicht gesagt du sollst uns, wenn wir am üben sind in ruhe lassen?“, fragte die Amazone. Aber nicht verärgert, sondern sanft und lieb so das der kleine nicht erschrak. Außerdem fand sie es ja auch immer wieder witzig, wenn er mit seinem kleine Holzschwert versuchte gegen sie und die anderen Amazonen zu kämpfen. Eines Tages wird aus diesem kleinen Temperamentbündel ein sehr starker und mutiger Krieger, dies war sich die Amazone bewusst. „Ja aber..“, versuchte sich der kleine zu retten. Doch eine Stimme unterbrach ihn: „Aber was, Xylon?“ Der kleine kniff seine Augen zusammen und ärgerte sich über sich selbst, schon wieder hatte er sich von seiner Mutter erwischen lassen. Er sprang vor die Füße seiner Mutter. Sie war eine wunderschöne Kriegerin, ihr Anblick gleichte einer Amazone: Eine lange schwarze Hose, bestückt mit Kriegszeichen betonte ihre langen Beine, ein kurzes schwarzes Oberteil, bei dem man dachte es sei ein Panzer betonte ihre gute Figur um ihren Gürtel hingen ein Schwert, ein Chacram, wie es Xena besaß und eine Peische. Ihre langen, glatten roten Haare reichten ihr bis zur Hüfte. Doch trotzdem war sie keine Amazone. Sie war die Auserwählte Griechenlands. Sie war Maeve. „Ich wollte doch nur ein wenig meine Kampftechnik verbessern! Was spricht den da gegen?“, meinte der kleine zu seiner Mutter mit einem breitem grinsen das Maeve nur zu sehr von seinem Vater kannte. Trotzdem lächelte Maeve und sagte: „Mal überlegen.... du störst die anderen bei ihrem Training und außerdem bist du erst acht Jahre! Du solltest lieber mit den Jungs spielen und nicht versuchen den großen Krieger zu spielen!“ „Was? Die sind doch voll öde! Spielen verstecken oder fangen... das ist doch kindisch!“ „Du bist ein Kind!“ Der Kleine sah seiner Mutter in die Augen, dieser Blick den sie gerade ausstrahlte kannte er nur so gut. Diese großen dunkeln Augen die immer größer wurden dies bedeutete er sollte endlich das machen was sie sagte. Und dies tat er auch Widerwillen. Dabei verdrehte er seine Seeblauen Augen, die er genau so wie seine Haare von seinem Vater vererbt bekam. Sein Vater war der große und legendäre Kapitän Sindbad. Maeve lächelte und sah ihren Sohn hinterher. Der kleine erinnerte sie immer wieder an Sindbad. „Führerin wann sollen wir aufbrechen?“, fragte die Amazone. „Macht die Pferde fertig! Wir brechen sofort auf, die Zeit ist gekommen!“, Maeve sah nochmals zu Xylon, „Wir werden heute gewinnen und dann können Xylon und ich endlich dort hingehen wo wir hingehören! Zu seinem Vater. Er braucht seinen Vater.... Ich brauche ihn!“ Die Amazone legte ihre Hand auf Maeves Schulter. „Ich werde den kleinen Wirbelwind vermissen!“ Die zwei grinsten und gingen zu den anderen. Etwa eine halbe Stunde später ging Maeve mit Pagen, ihrem Pferd, an der Hand zu Xylon. „Xylon, geh ins Haus, solange wir weg sind!“, befahl sie ihrem Kleinen. Doch dieser protestierte wieder mal: „Was? Schon wieder? Aber Mami eben hast du noch gesagt ich soll mit den Anderen spielen!“ „Aber jetzt sage ich du sollst ins Haus! Aphrodite wird auf dich aufpassen.“ „Wieso kann ich nicht hier draußen bleiben?“, Xylon versuchte wie so oft seine Mutter zu überreden das er nicht ins Haus muss. Obwohl Maeve ihn immer wieder ins Haus schickte, wenn sie mit ihrer Armee und den Amazonen los zog. Immer wieder versuchte es Xylon. Obwohl er wusste das seine Mutter stur bleibt. Maeve ließ die Zügel von Pagen los und kniete vor Xylon. „He, dies ist auch das letzte mal! Versprochen. Wenn ich nachher wieder komme werden wir zwei unsere Abreise vorbereiten!“ Xylon war überrascht. „Wir gehen fort von hier?“ Maeve nickte. „Wohin?“ Maeve lächelte und nahm Xylon ein Strohhalm aus seinem Haar, was er beim Versteckspielen in die Haare bekam, dann sagte sie: „Zu deinem Vater!“ Xylons Augen wurden immer größer. „Zu meinem Vater?“ „Ja! Also gehst du jetzt ins Haus?“ „Bin schon weg!“ Diesmal konnte Xylon es kaum erwarten ins Haus zu kommen. Wenn seine Mutter wieder kommt, dann fahren sie zu seinem Vater. Xylon freute sich so sehr, seinen Vater endlich zu sehen. Noch nie hatte er seinen Vater gesehen. Er wusste von seiner Mutter nur das er ein großer Kapitän war genau so wie ein großer Krieger. Außerdem half er immer den Leuten die in Not waren. Er hatte auch schon seine Mutter gerettet als diese von so einem Verrückten in Marmor verwandelt wurden war. Sein Vater musste ein sehr guter Mensch sein. Als Xylon die Tür schwelle erreichte sah er noch mal zu den Toren des Dorfes. Seine Mutter, ihre Armee und die Amazonen ritten davon. Es waren um die 100 Männer und Frauen. Kaum hatte er die Tür zu gemacht hörte er schon Aphrodites Stimme: „Da bist du ja mein kleiner, Süßer!“ Xylon verdrehte seine Augen und dachte: „Na das kann ja noch heiter werden!“
Maeve, ihre Armee und Athenes Amazonen standen nun ihren Gegegnern gegenüber. Maeve vorne ab, mit der Amazone Laris. „Kämpft so gut ihr könnt, es wird der letzte Kampf sein!“, brüllte Maeve bevor sie mit Pagan nach vorne brach.
„Aphrodite, was weißt du über meinen Vater?“, fragte Xylon, während er in den Sachen seiner Mutter rumstöberte. Aphrodite sah zu Xylon. „Was soll ich über ihn Wissen? Er ist dein Vater, deine Mutter liebt diesen Mann, erliebt sie, er ist ein...“ „Ach komm schon Aphrodite, ich bin zwar erst acht aber nicht blöd... du weißt viel mehr!“ Aphrodite lächelte und spielte an ihren langen, lockigen blonden Haaren. „Na gut.“, Aphrodite setze sich neben Xylon, „Weißt du als deine Mutter noch bei deinem Vater war habe ich die zwei oft beobachtetet! Anfangs konnten die zwei nur streiten. Aber die zwei kamen sich immer näher! Dein Vater? Er ist ein, wie soll ich ihn Beschreiben? Er ist einfach ein wundervoller Mensch der an das Gute glaubt, ein guter Kapitän ist, fabelhaft mit einem Schwert umgehen kann, außerdem ist er ein sehr kluger Mann, der noch dazu ziemlich gut aussieht und als deine Mutter über Bord ging war dies der schlimmste Augenblick seines Lebens! Er versucht zwar noch sie zu retten und sprang ihr hinterher. Aber wie du ja weiß ging das ja nicht.“ „Und er weiß wirklich nicht wer Mami ist oder was sie alles durchmachen musste?“, fragte der nun etwas verwirrte Xylon. „Aber nein, inzwischen weiß er über alles bescheit. Ok damals als sie über Bord ging, da wusste er es nicht. Aber dann etwas vor acht Jahren.“, sie strich Xylon über den Kopf, „kam er zufällig hier nach Griechenland. Deine Mutter wollte zwar das er so schnellst wie Möglich von hier fort geht, da er ja hier in Gefahr war. Aber dein Vater wollte endlich alles wissen was geschehen ist in dem Leben deiner Mutter und sie erzählte ihm alles.“ „Er war gar nicht sauer, das Mami es ihm nie sagte?“, frage Xylon verunsichert. „Aber nein, im Gegenteil. Er war froh das sie es endlich gesagt hatte. Außerdem zählte für deinen Vater nur das er bei deiner Mutter war, schließlich hatte er sie ja lange nicht mehr gesehen.“ Aphrodite erzählte Xylon alles was er wissen wollte.
Zur Zeit war Maeve in einer Hölle, eine Hölle die sie zuletzt als ein fünfzehnjähriges Mädchen betrat. Es war die Hölle in dem sie das erste mal dem kleinen Mann begegnete. „Lange nicht mehr gesehen!“, kam plötzlich eine Stimme aus dem Dunkeln. „Das war auch gut so!“, meinte nun Maeve. Plötzlich griff Maeve was von hinten an. Doch Maeve wich aus und merkte nun das einer der gegnerischen Soldaten sie angriff. Doch sie packte ihr Schwert und stach dieses in den Leib ihres Gegners, als dieser erneut versuchte Maeve anzugreifen. „Ich hätte mir doch denken können das du unfair kämpfst.“ Der kleine Mann kam nun mehr ins Licht und das erste was Maeve sah war wieder sein grinsen, das Maeve nie vergessen hatte. „Ach das? Ich wollte nur mal sehen ob du auch stark genug für mich bist.“ „Na das wirst du jetzt sehen.!“, erwiderte Maeve. Sie rannte auf den kleinen Mann zu und versuchte ihn mit ihrem Schwert zu treffen. Doch er wich ihr aus. „Du glaubst doch nicht, das mich das umbringt?“ „Ich werde doch jetzt erst warm.“ Doch nun zeugte der kleine Mann einen großen Feuerball und schleuderte ihn auf Maeve. Maeve flog gegen eine Wand und hatte mühe sich wieder aufzurappeln. Doch der Mann kam zu Maeve und zeugte nun einen weiteren Feuerball. „Und du wolltest mich besiegen?“ Maeve lag noch immer auf dem Boden, es sah so aus als ob der kleine Mann Maeve jede Minuten töten würde.
Zur Zeit war die Nomad auf hoher See. Sindbad stand am Deck, neben Doubar der das Ruder in seiner Hand hielt. „Was meinst du da zu Sindbad?...... Sindbad?“ Doubar fragte seinen kleinen Bruder was. Doch dieser merkte nichts. Er sah nur aufs Meer hinaus und dachte über was nach. Seine Gedanken waren bei Maeve und seinem Sohn. Was würden sie gerade machen? Wie sieht sein Sohn eigentlich aus? Es waren die Fragen die ihm durch den Kopf gingen seit dem er Maeve das letzte mal sah. Er vermisste beide. Es sind schon so viele Jahre vergangen. Schon Jahre hatte er Maeve, seine Maeve nicht mehr gesehen. Er wäre am liebsten nach Griechenland gefahren. Doch er wusste. Wenn er dies machen würde, würde er seinen Tod finden. Sterben? Früher hätte Sindbad sein leben für einen Menschen gegeben um ihn zu retten. Doch jetzt wollte er es nicht. Das würde heißen er könnte Maeve nicht mehr in seine Arme schließen können, seinen Sohn sehen er könnte nicht mehr bei ihnen sein. Ja jetzt ist er auch nicht bei ihnen. Aber er wusste eines Tages wird Maeve ihre Bestimmung erfüllt haben und dann können sie wieder zusammen sein, dann könnte Doubar auch endlich erfahren das er Onkel wurde. „Sindbad?“, Doubar versuchte erneut Sindbad etwas zu fragen. Nun reagierte Sindbad. „Was? Was hast du gesagt, Doubar?“ „Morgen kommen wir in Basra an, wirst du dann unsere Kunden sofort aufsuchen?“ „Natürlich!“ Sindbad ging nun ohne ein Wort zu sagen unters Deck. Doubar sah seinem Bruder nach. Er wusste irgendwas hatte sich verändert, nur was?
Inzwischen waren die Amazonen, die überlebt haben wieder im Dorf. Doch es war keine Spur von Maeve zu sehen. Aphrodite kam aus dem Haus gerannt. „Wo ist Maeve?“, fragte sie die Amazonenkönigin. „Ich weiß nicht, sie ritt zur Höhle und kam nicht wieder raus!“ „Was, ihr seit ohne Maeve wieder hierher gekommen?“ „Wir konnten nichts mehr machen!“ „Ach ja und was soll ich jetzt Xylon sagen, wo seine Mutter ist?“ Xylon stand nun auch im Hof und bevor Aphrodite wieder etwas sagen konnte schrie Xylon: „Mummy!“ Er rannte zum Tor und tatsächlich. Maeve war am Leben und kam gerade mit Pagan an der Hand ins Dorf. Xylon lief gerade zu in die Arme seiner Mutter. Sie hielt Xylon fest in ihre Arme, überglücklich das sie nun ihre Bestimmung vollendet hat. Eine Amazone nahm Maeve Pagan ab und sie ging mit Xylon und Aphrodite ins Haus. „Ich hab schon alles gepackt Mummy... wir können sofort los!“ Maeve lächelte und kniete sich zu ihrem Sohn. „Xylon, es ist schon Abend und ich bin auch noch vom Kampf erschöpft. Wir werden Morgen fahren.“ „Aber du sagtest doch, wenn du wiederkommst gehen wir zu meinem Vater!“ „Aber Xylon das werden wir doch! Nur nicht sofort. Geh jetzt schlafen und wenn du Morgen aufwachst wird schon alles zu unser Abreise vorbereitet sein, versprochen!“ Xylon ärgerte sich zwar ein wenig aber er machte das was seine Mutter sagte. Schon bald würde Athene Maeve und Xylon mit ihren Kräften nach Basra bringen, den dort sollte Sindbad sein.
Die Nomad lag im Hafen von Basra. Sindbad war schon früh von Bord gegangen um seine neue Passagiere in empfang zu nehmen. Doubar kümmerte sich über anderes. Er scheuchte die Matrosen übers Deck damit es auch, wenn die Passagiere kamen, glänzen würde. „Murei, nennst du das sauber? Schrubb das noch mal und Mohammed, wich das hier weg und.....“ Doubar drehte sich um und sah Maeve, „Maeve?“ „Hallo Doubar!“ Doubar ging zu Maeve und umarmte sie. „Es ist schon so lange her!“, meinte er. Maeve nickte und meinte „Zu lange!“ Erst jetzt bemerkte er Xylon. „He kleiner Mann, wer bist du denn?“ Maeve wollte Doubar gerade etwas sagen, da hörte sie eine Stimme die sagte: „Na erkennst du nicht seine Ähnlichkeit mit mir, großer Bruder.“ Sindbad war zurück. Doubar wusste nicht was er sagen sollte. Er stand nur da sah Xylon an, dann Sindbad und dann wieder Maeve. Sindbad kniete sich inzwischen zu Xylon. „Bist du mein Vater“, fragte Xylon vorsichtig und Sindbad nickte. Nun fiel Xylon Sindbad um den Hals. „Aber wie.... was..... wann.... wie kann da sein.... wann.“ Doubar kam kaum einen zusammenhängenden Satz aus seinem Mund. So überrascht war er. Sindbad stand auf hielt Xylon dabei aber in seinen Arm. Er sah Maeve an und sie nickte. „Ich glaube wir müssen dir und den anderen was erklären.“ Doch bevor sie unters Deck gingen. Dort hin, wo die anderen waren. Nahm Sindbad Xylon von seinem Arm und fragte ihn: „Willst du dich hier auf dem Schiff mal umsehen?“ Xylon nickte ganz aufgeregt. Sindbad grinste und rief Mohammed zu sich. „Zeig meinem Sohn mal das Deck.“ Er kniete noch mals neben ihn und meinte: „Deine Mutter und ich haben noch einiges zu klären. Aber danach bin ich nur für dich da, einverstanden?“ „Sicher!“ Unter Deck erklärten Sindbad und Maeve den anderen alles. Maeves Vergangenheit und wieso Sindbad es wusste. „Ich weiß ich hätte es euch sagen sollen, aber....“ fing Maeve an. Doch Doubar unterbrach sie: „Aber du hast nichts gesagt, weil du uns beschützen wolltest. Du musstest es tun!“ Sindbad nahm legte seine Hand auf Maeves, er war einfach nur froh seine Maeve wieder bei sich zu haben. „Aber jetzt wissen es ja alle, du hast deine Bestimmung vollendet und die Mannschaft ist wieder komplett, und wir haben sogar ein Mitglied dazu gewonnen... und dieser wartet sicher schon auf mich. Sindbad stand auf und ging auf Deck. Doubars Worte hörte er nicht mehr. „Und was ist mit unseren Passagieren? Wann kommen die?“ Maeve stand auf und legte ihre hand auf Doubars Schulter „Lass ihn er und Xylon haben jetzt viel aufzuholen!“ „Du hast recht... sag mal wie hast du deine Bestimmung und den kleinen eigentlich unter einen Hut bekommen? Ein Kind zu erziehen und dann auch noch Heere anzuführen, das muss doch verdammt schwierig gewesen sein!“ Maeve lächelte. „War es auch. Aber ich hatte ja Aphrodite und Athene die haben mir immer wieder bei dem kleinen geholfen!“ Nun unterbrach Bryn die zwei sie wollte jetzt mehr über Dermott wissen. Maeve meinte er sei ihr Bruder. Sollte das heißen Dermott sei ein Mensch? „Maeve?“ „Ja Bryn?“ “Was genau ist den jetzt mit Dermott passiert?“ Maeve erklärte Bryn noch mal alles genau. Doch als sie merkte das Bryn in ihren Gedanken versunken war meinte Maeve: „Bryn, hast du was?“ Bryn sah zu Maeve. Sie wusste nicht was sie über Maeve denken sollte. Einerseits fand sie Maeves jetzt schon ziemlich sympathisch anderseits war sie die Frau, die Sindbads Herz besaß, sie besaß das herz ihres Kapitäns und nicht Bryn. Dabei liebte Bryn Sindbad über alles. Sie antwortet Maeve: „Der Name Rumina kommt mir irgendwie so bekannt vor aber ich kann mich nicht daran erinnern woher?“ Maeve sah Bryn an. Sie wusste das Bryn sich an ihre Vergangenheit nicht erinnern konnte. Sindbad sagte es ihr, als er das erste mal in Griechenland war. „Dir wird es schon einfallen! Da bin ich mir ganz sicher.“ „Ja aber ich kann mich schon so lange nicht mehr erinnern. Langsam glaub ich daran das der Tag an dem ich mich an alles erinnern werde nie kommt.“ Maeve sah Bryn immer besorgter an. Doch dann sagte sie. „Alles im Leben ist Bestimmung. Es hat schon irgendein Grund wieso du dich nicht mehr erinnern kannst. Aber es wird der Tag kommen an dem du dich wieder erinnern kannst, das weiß ich!“ Nun kam Dermott näher und setze sich neben Bryn. Maeve lächelte. Sie kannte ihren Bruder und so merkte sie ziemlich schnell das Dermott schon längst ein Auge auf Bryn geworfen hatte. „Na komm jetzt wir gehen aufs Deck. Mal sehen was Sindbad und Xylon anstellen.“ Nun hatte Bryn endlich ein lächeln auf ihren Lippen. Sie wusste nun aus ihr und Maeve werden noch ziemlich gute Freunde. Auch wenn Sindbad sich für Maeve entschieden hatte und nicht für sie.
Auf dem Deck sahen Bryn und Maeve wie Sindbad Xylon gerade zeigte wie man ein Seil richtig knotete. Beide Frauen grinsten. Firouz kam zu den zweien. „Bis jetzt hatte ich immer gedacht, Sindbad wäre für die Vaterrolle nicht geeignet, er sei dafür viel zu...zu temperamentvoll. Aber seht ihn euch doch an!“ „Er will eben jetzt soviel wie möglichst mit Xylon unternehmen. Oder was würdest du machen, wenn du wüsstest du hättest einen Sohn dürftest ihn aber nicht sehen und jetzt hast du endlich die Chance dazu?“ Xylon war gerade dabei den Knoten nach zu machen, den Sindbad ihn eben erst zeigte. Er hatte zwar seine Schwierigkeiten... aber dann klappte es doch noch. „Ist das so richtig, Papi?“ „Ja, das hast du sehr gut gemacht!“ Nun sah Sindbad Maeve. Sie sprach gerade mit Firouz und Bryn. „Geh doch deiner Mutter mal zeigen, wie gut du das gemacht hast.“ „OK..... Mami, kuck mal!” Sindbad lächelte. Er hoffte das dies alles nicht nur ein schöner Traum sein sollte, sondern wirklich passierte. Xylon war so wunderbar... er erinnerte Sindbad irgendwie an sich selbst als er so jung war. Er sah ihm so ähnlich und etwas in seiner Art war auch genau so wie Sindbads. „Kapitän, unsere Passagiere sind angekommen!“, brüllte nun einer der Matrosen. Sindbad ging um seine Passagiere auf der Nomad willkommen zu heißen. Auch Xylon rannte zu den Passagieren. Aber Sindbad nahm ihn an die Hand. „Oh, ich wusste ja nicht das sie einen Sohn haben Kapitän!“, meinte ein Mann. Doubar kam nun und meinte: „ja das hätte ich vor paar Stunden auch noch sagen können!“ Sindbad sah Doubar nur an. „Was hab ich etwas gesagt?“ Xylon fing an lachen. Er fühlte sich jetzt schon auf der Nomad zu Hause. Sein Vater war einfach nur super, sein dicker Onkel Doubar war lustig und außerdem war die ganze Mannschaft einfach ein bunter Haufen. Rongar sagte nie etwas aber Xylon fand jetzt schon das er ziemlich nett war, Firouz war, wie Xylon fand etwas kompliziert. Als sein Vater und er eben mit Firouz geredet hat. Benutze er immer wieder Worte die Xylon nicht kannte. „Ist das euer ganzes Gepäck?“, fragte Sindbad seine neuen Passagiere und deutete auf eine kleine goldene Kiste. „Ja, Kapitän. Aber wir wollen jetzt nicht reden, wo ist unsere Kajüte?“ „Doubar zeigst du unseren Gästen bitte ihre Kajüten?“ „Ja gerne.. hier entlang!“ Nun kam Maeve zu Sindbad. Sie sah Doubar und den Passagieren hinterher. „He, was ist los?“, fragte Sindbad. „Ich weiß nicht aber diese Kiste.... strahlt irgendwie eine unglaublich Macht aus!“ Sindbad sah runter zu seiner Hand, die noch immer von Xylon fest umklammert wurde. „Maeve, es ist nur ne harmlose Kiste... zugegeben eine ziemlich prunkvolle Kiste... nichts weiter!“ „Ja wahrscheinlich hast du recht!“ Xylon sah hoch zu seinen Eltern. Nun faste er auch nach Maeves Hand. Beide sahen runter zu Xylon. Nun wusste Sindbad dies war kein Traum. Es war real. Maeve und sein Sohn waren endlich bei ihm. Im Moment war er der Glücklichste Mensch auf Erden.
Am Abend saßen alle am Tisch und aßen und tranken etwas. „Wo sind den unsere Passagiere?“, frage Firouz. „Sie wollen nicht essen!“, antwortete Sindbad. Als alle fertig waren fragte Xylon: „Papi kannst du mir noch mal zeigen wie ich das Ruder halten soll?“ Sindbad sah Maeve an und sie sagte nun: „ Du müsstest längst im Bett sein, mein kleiner!“ „Was aber ich bin noch gar nicht müde.“, er sah zu seinem Vater in der Hoffnung das er ihm helfen würde doch dieser war aufs Maeves Seite. 2Deine Mutter hat recht! Geh schlafen und Morgen zeig ich es dir dann!“ „Aber ich bin doch gar nicht müde! Wenn ich nicht schlafen kann wie soll ich dann schlafen?“ „In dem du deine Augen zu machst und schläfst.“ Maeve stand auf und reichte Xylon ihre Hand. Dieser nahm sie und ging nun mit seiner Mutter mit. Er konnte machen was er wollte. Am Ende machte er immer das was seine Mutter ihm sagte. Xylon bekam Maeves alte Kajüte. Maeve würde ja jetzt bei Sindbad schlafen. Sie deckte Xylon gerade zu. Als Sindbad in den Raum trat. „Ich bin noch gar nicht müde.“, meinte Xylon. Doch während er dies sagte fing er an zu gähnen. „Ja merkt man!“, meinte nun Sindbad. Der sich jetzt neben Maeves auf Xylons Bett setze. „Also wenn ich du wäre würde ich jetzt ganz schnell anfangen zu schlafen, damit die Nacht schnell vorbei geht und der Tag anbricht, damit ich dir ganz schnell zeige wie du das Ruder zu halten hast.“ „OK, aber du zeigst es mir Morgen dann, versprochen?“ „Kapitänsehrenwort!“ „Na gut, gute Nacht!“ Xylon legte sich nun hin und schloss seine Augen. Maeve und Sindbad gingen aus der Kajüte und schlossen die Tür vorsichtig. Als die Tür zu war packte Sindbad Maeve und küsste sie. Es war ihr erster Kuss, seit dem Maeve und Xylon auf der Nomad waren. „So lange habe ich mich nach diesem Tag gesehnt!“, meinte Sindbad. Die kleine Familie war nun endlich zusammen. Doch schon bald sollte sich ihrem Familienglück etwas in den Weg stellen.