Titel: Das Schicksaal einer Frau

Sprache: Deutsch

Summary: Maeve ist die Auserwählte Griechenlands. Sie musste als Kind mit erleben wie man ihre Eltern, Freunde und alle anderen Menschen die ihr etwas bedeutet hatten, außer ihr Bruder, umbrachte. Sie musste ein Leben ohne Freunde oder ohne Liebe führen, da diese Menschen dann auch wieder umgebracht würden, nur um sie zu quälen. Sie floh vor ihrer Bestimmung und konnte nun auch ein Leben mit Freunden leben. Außerdem erfuhr sie was Liebe war. Doch dann holte sie ihre Bestimmung ein und die Frage bleibt darf sie überhaupt lieben?

Category: Drama/Romanze

Rating: 12 Jahre

Status: Fertig

Note vom Autor: Ja, ich habe hier Maeves Vergangenheit, wie ich sie in meiner 3 Staffel habe. Doch die Story zwischen Maeve und Sindbad ist hier etwas dramatischer. Hierzu hat mich die Liebesgeschichte zwischen Buffy und Angel inspiriert. Ich hoffe es gewählt euch.

Dies ist die Geschichte einer Frau die auf einem ganz normalen Bauernhof aufwuchs. Doch eines Tages hat sich ihr Leben schlagartig geändert. Ihre ganze Familie und Freunde wurden vor ihren Augen getötet, um sie zu quälen. Der einzige der ihr blieb war  ihr Bruder. Dann erfuhr das sie die Auserwählte Griechenlands ist und gegen die Mächte des Grauens kämpfen müsste, um Griechenland vor dem Untergang zu bewahren. Damit veränderte sich alles. Sie wurde von Göttern in die Kunst des Kämpfens eingewissen und sie bemerkte das sie magische Kräfte besaß. Auf ihr lag die ganze Hoffnung Griechenlands, trotz das sie erst fünfzehn Jahre alt war. Ein fünfzehn Jähriges Mädchen, das keine Freunde geschweige einen Freund haben durfte, da diese von den Mächten die sie bekämpfen musste getötet würden, nur damit sie litt. Sie war überglücklich, das sie zumindest ihren Bruder noch hatte. Doch als sie zwanzig war kam ein großer Kaufmann, ein Meister der schwarzen Magie in ihr Dorf mit einer seiner zwei Töchtern. Der kleine Bruder des Mädchen verliebte sich sofort in die wunderschöne Tochter. Doch diese verwandelte ihn in einen Falken. Nun hatte sie niemanden mehr. Sie lebte ein Leben voller Qualen, Schrecken, Blut, Grauen, Verzweiflung, keinen Freunde oder Liebe. Dies hielt sie kaum aus. Sie floh vor ihrer Bestimmung. Den wenn sie wirklich die Auserwählte sein sollte, dann würde sich irgendwann einmal ihre Bestimmung erfüllen, egal wo sie ist. Dachte sie zumindest. Das einzige was sie wollte war die Hexe vernichten, die ihr Bruder in einen Falken verwandelt hat, damit sie zumindest ihren kleinen Bruder wieder hatte. Den würde die Hexe sterben würde der Fluch zu Ende gehen und ihr Bruder wäre wieder ein Mensch. Doch dazu musste sie mehr über ihre magischen Kräften lernen. Diesmal war das Glück auf ihrer Seite und ein weiser Meister der weißen Magie nahm sich ihrer an. Doch dieses Glück hielt nicht sehr lange an, den dieser Meister wurde von den Mächten der Finsternis in eine andere Demission verbahnt. Nun hatte sie niemanden mehr der ihr zeigte wie sie mit ihrer Magie umgehen sollte, keiner der ihr helfen würde die Macht zu erlangen die sie brauchte um diese Hexe zu vernichten. Sie blieb bei Freunden des Meisters auf einem Schiff. Dort lernte sie was Freundschaft war und durch ihren Kapitän erfuhr sie was Liebe war. Doch war es eine Liebe die sein durfte? Was würde geschehen wenn die Mächte die sie eigentlich bekämpfen sollte über ihn erfahren? Sie würden ihn doch wie ihre Familie umbringen um sie zu quälen. Außerdem was würde er sagen, wenn er erfährt wer sie wirklich war, die Auserwählte Griechenlands und nicht der einfache kleine Zauberlehrling, der gut aussah, gut kämpfen konnte, nicht auf den Mund gefallen war und ihren eigenen Kopf hatte. Sie war eine Kriegerin, ausgebildet vom Kriegsgott persönlich, eine Kriegerin die nur aufs töten fixiert war, um den Tod ihrer Familie zu rechen, eine Kriegerin die nichts von Freundschaft oder Liebe erfahren durfte, eine Kriegerin die schon tausende Heere angeführt hat. Doch manchmal tief in ihrem inneren wünschte sie sich einfach nur der kleine Zauberlehrling von Meister Dim-Dim zu sein, mit dem Namen, Maeve.

 

Es war ein sehr heißer Tag, die Sonne brannte auf der Haut und Maeve kam gerade aufs Deck der Nomad. Sie kniff  ihre Augen zu, da es fast unerträglich hell war, vor allem wenn man gerade aus der dunklen Kajüte kam. Doch als sich ihre Augen wieder an das Licht gewöhnt hatten, sah sie Sindbad, ihren Gutaussehenden Kapitän. Im letzen Monat hatte sich einiges verändert, seit dem die Totenkopfschädelhölle vernichtet war: Sindbad änderte sein Outfit und seine Haare wurden immer länger. Irgendwie liebte sie dieses Outfit. Sindbad sah irgendwie männlicher aus und im diesem Outfit sah man auch seine Muskeln. Diesmal verstärkte er seine starken Arme nicht in einem schlapper Hemd. Auch in ihrer und Sindbads Beziehung hatte sich einiges verändert. Seit der Totenkopfschädelhölle waren sie noch öfters zusammen, Abends saßen die zwei noch lange zusammen und redeten nur, das Band zwischen den zweien wurde immer enger und beide spürten das es bald noch viel mehr werden würde. Doch anders wie Sindbad hatte Maeve angst davor. Irgendwann würde ihre Vergangenheit sie einholen und was würde dann mit Sindbad passieren? Gerade als sie darüber nach dachte und Sindbad dabei ansah ging Sindbad ein Schritt zur Seite und Maeve sah mit wem er gerade redete. Maeve erschrak. Dieses Gesicht, war ihr nur zu sehr bekannt. Doch sie freute sich nicht über dieses Gesicht, im Gegenteil sie hoffte dieses Gesicht mit diesen tiefen dunklen Augen, diesen schwarzen lockigen Haaren und diesem Bart nie wieder zu sehen. Dann verließ er die Nomad und Maeve ging zu Sindbad „Wer war dieser Mann?“, fragte sie Sindbad. Sindbad sah Maeve mit seinen blauen Augen an. Doch diesmal sah Maeve ihn nicht genau in seine Augen. Sonst hätte sie sich fast in seinen blauen Augen verloren. Doch diesmal hatte sie nur Gedanken auf das eine Gesicht das sie gerade sah. Sindbad antwortete: „Das war Mufasa! Er wird bis wir in Barus sind ein Mitglied der Mannschaft sein!“ Maeves Augen wurden immer größer. Sindbad spürte das sich in Maeve was verändert hatte. „Maeve, was hast du?“ Maeve wirbelte erschrocken ihren Kopf hoch und sagte nur: „Ich muss noch mal auf den Markt… bin gleich wieder da.“ Maeve ging von der Nomad. Doch sie nahm nicht den Weg zum Markt. Nein sie verfolgte den Mann, der gerade auf der Nomad war. Sie holte ihn ein und als sie einen Schritt von ihm entfernt war packte sie seine Schulter und schmiss ihn an eine Wand. „Was suchst du hier!“, brüllte sie den Mann an. Der Mann wich sich um seinen Mund obwohl er merkwürdiger weise nicht blutete. „Und ich dachte du wollest deine volle Kraft nicht mehr einsetzen.“, meinte er mit einem breiten grinsen. Doch Maeve war genervt: „Schwing keine reden und sag was los ist.... sonst erinnere ich mich wieder daran was du mir beigebracht hast........... Ares!“  „Ach auf einmal interessierst du dich für deine Bestimmung. Ich dachte du willst lieber auf dem Meer rumsegeln und mit diesem Kapitän rummachen.“ Maeve verdrehte ihre Augen. „Sag mal wie ging noch mal dieser eine Griff den du mir beigebracht hast... weißt du der wo man erst die Arme von jemanden bricht, dann einige Rippen und wenn man dann noch Lust hat auch die Knie von jemanden. Bleibt nur noch die frage... ob du mir dann noch sagen kannst wieso du einfach wieder hier in mein Leben triefst?“ „He, keine Panik... ich werde deinem süßen schon nicht sagen wer du bist!“ „Erstens ist er nicht mein Süßer, zweitens sag mir was los ist und drittens muss ich dich noch mal daran erinnern was passiert wenn ich wütend bin?“ Maeve wurde langsam ungeduldig und wütend. Ares jedoch blieb locker und gelassen. „Ach eigentlich wollte ich dir ja nur sagen, das die Mächte des Grauens dich bald finden werden, was dann passiert weißt du ja..... aber mit dieser Begrüßung weiß ich nicht ob ich es dir sagen soll“ er grinste mal wieder. Oh nein.. war das wirklich war. Maeves ganzen Ängste und Befürchtungen wurden wahr. Ihre Vergangenheit holte sie ein und wenn sie nicht was dagegen unternehmen würde, würden alle auf dem Schiff sterben müssen. Alle müssten nur ihretwegen sterben, nur damit sie litt und die Mächte des Grauens ihr vergnügen hatten. Das konnte und durfte sie nicht zulassen. Sie würde sich nie verzeihen würden ihre Freunde etwas geschehen oder Sindbad. „Da du mir schon gesagt hast kannst du mir doch auch netter weiße sagen was ihr vor habt damit ich wieder zu schell wie möglichst nach Griechenland komme.“  Maeve wusste sie müsste fort. Doch wie sollte sie fort. Sie konnte die Mannschaft, Sindbad doch nicht so einfach verlassen. Doch dafür hatten die Griechischengötter vorgesorgt. Sie kannten Maeve und so wussten sie auch, das Maeve die Mannschaft nicht einfach so verlassen würde. Sie konnte nicht gehen und Aufwidersehen sagen. Irgendetwas müsste geschehen. Ares erklärte Maeve was sie vor hatten. Poseidon würde einen Sturm schicken in dem Maeve über Bord gehen würde durch diesen Sturm würde sie in den Hades zu Hades gelangen. Dort werden auch ihre Waffen und ihre alte Kampfkleidung auf sie warten. „Dann bist du wieder da wo du hin gehörst... in Griechenland....zu Hause!“, meinte Ares. Maeve wähnte sich von Ares ab. Nun wollte sie gehen. Doch bevor sie ging sagte sie noch: „Nenne Griechenland nie wieder meine zuhause... wie könnte ich wo zuhause sein, wo mir nur Leid zugefügt worden ist und ich unglücklich war. Wenn ich etwas mein Zuhause nennen kann.... dann ist es die Nomad. Dort habe ich Freunde, Glück, Geborgenheit und...“ Maeve schwieg und ging. Doch Ares wusste was sie sagen wollte. Sie wollte Sindbad sagen. Zurück auf der Nomad, kam Sindbad wieder zu Maeve. Er berührte sanft ihre Wangen und fragte: „Geht’s wieder!“ Diesmal sah Maeve Sindbad wieder in seine Augen. Sie hätte weinen können. Wann würde sie diese blauen Augen wieder sehen, seine starken Arme um ihren Körper spüren oder seinen Atem spüren? Doch sie senkte ihren Kopf und meinte: „Es könnte besser sein.“ Sindbad sah Maeve an. Er spürte noch immer das es Maeve noch immer schlecht ging. Doch er wusste auch das sie nicht darüber reden wollte. Maeve sah zum Himmel hinauf, zu Dermott, ihrem Bruder. Ihn würde sie hier lassen. Sindbad würde schon auf ihn aufpassen. Maeve sah Sindbad noch einmal an und dann ging sie in ihre Kajüte. Erst als ein gewaltiger Sturm aufkam kam sie heraus. Es war der Sturm in dem sie über Bord gehen sollte. Doch mit eins hatten sie nicht gerechnet. Als Maeve über Bord ging sprang Sindbad ihr hinterher um sie zu retten, er wollte sie nicht verlieren. Doch Poseidon rette ihn. Er lies Sindbad von seinen Wellen auf eine Insel tragen. Dort lernte er eine neue Gefährtin kenne. Diese Frau nahm Maeves Platz in der Mannschaft ein und zu nähst auch in Sindbads Herzen. Doch nicht für lange, denn er würde schon bald merken wie sehr er noch an Maeve hängt und wie sehr er Maeve liebte.   

Maeve hingegen lebte das Leben was sie so sehr hasste. Sie kämpfte wieder gegen die Mächte des Grauens. Sie tötete Krieger der Mächte des Grauens ohne Skrupel oder Gnade, sie führte Heere gegen die Mächte an und sie litt darunter. Die ganze Zeit immer nur kämpfen, immer nur töten. Während dies all geschah hatte sie niemanden. Hercules und Xena sahen zwar mal vorbei, dies waren auch die einzigen Menschen die Maeve in Griechenland hatte. Aber wenn sie mal da waren dann war es nur ein oder zwei Tage. Danach musste Maeve wieder alleine Kämpfen, ohne Freunde und ohne Sindbad, nur die Männer ihres Heeres waren bei ihr. Doch das waren keine Freunde. Die Monate kamen Maeve immer wie Jahrhunderte vor. Immer wieder dachte sie an die Zeiten wo sie noch bei Sindbad war. Am liebsten hätte sei die Zeit zurückgedreht. Nur um Sindbads Gegenwart zu spüren oder wieder in seine Augen sehen zu können. Immer wieder dachte sie darüber nach was Sindbad sagen würde, wenn er erfährt wer sie wirklich war. Maeve fühlte sich hier in Griechenland wie eine Gefangene, eine Gefangene ihrer Bestimmung. Doch zurück zu Sindbad konnte sie nicht, dies wäre zu Gefährlich für die ganze Mannschaft. Auch wenn sie sich nach Sindbad sehnte, durfte sie nicht zu ihm. Jeden Abend stand sie auf einem Hügel von dem aufs Meer hinaus sehen konnte. Sie wusste nicht was sie dort wollte. Wahrscheinlich wollte sie nur sehen ob Sindbad und die anderen auftauchen würden. Doch was sollten sie in Griechenland. Zwei ganze Jahre war Maeve schon in Griechenland. Zwei ganze Jahre litt sie schon durch ihre Einsamkeit.

Maeve und ihr Heer waren wieder mal mit den Kriegern der Mächte des Grauens am kämpfen. Das Schlachtfeld zeigte ein Bild des Grauens: Tote Krieger übersäht mit Blut sowie tote Pferde, blut befleckte, einzelne Kleidungsstücke und kaputte Sperre waren dort zu sehen. Krieger die noch kämpften, kämpfen entweder mit ihrer allerletzten Kraft oder wie Maeve mit blutüberströmter Kleidung. Es war ein Kampf wie jeder Kampf, wenn man auf die Mächte des Grauens traf. Ihre Kraft, ihre Skrupellosigkeit, ihre Grausamkeit all das war noch Furcheregender wie bei den Mächten der Finsternis.

Dieses Bild sah auch Sindbad. Er und seine Freunde waren nach Griechenland gekommen um Ware dort hinzubringen. Doch Doubar, Firouz, Ronkar und Bryn waren nicht bei ihm. Sie waren auf der Nomad. Sindbad wollte sich einfach nur mal die Gegend alleine ansehen und so nahm er sich ein Pferd und ritt aus. Dies behauptete der Kapitän der Nomad zumindest gegenüber seinen Freunden. In Wahrheit hatte er ein Gefühl, das ihm sagte er sollte einfach nur ins Landeinnere, irgendetwas führte ihn zu diesem Schlachtfeld. Er war geschockt über dieses Bild, des Grauens. So ein Schlachtfeld hatte er in seinem ganzen Leben noch nie gesehen. Zunähst sah er auch eine Kriegerin, die anscheinend die Führerin einer der Zwei Gegner sein musste. Die langen roten Haare der Frau erinnerten Sindbad erst an Maeve bis er bemerkte das diese Frau ihn nicht nur an sie erinnerte, nein diese Frau war Maeve und sie kämpfte so wie es Sindbad bei ihr noch nie sah. Sie kämpfte besser, furchloser und ohne Skrupel. Sindbad verstand nicht. Sagte Dim-Dim damals nicht sie wäre bei ihm, ihn Sicherheit? Sollte Dim-Dim etwas auch hier sein? Wenn ja, sollte er dies wirklich Sicherheit nennen? Doch Sindbad überlegte nicht lange. Er stieg vom Pferd und lief zu Maeve. Schließlich war sie gerade mit zwei Kriegern am kämpften und einer schlich sie gerade von hinten an, den trat Maeve zwar in seine Bauch und von sich weg, aber dies konnte ja nicht so weiter gehen, sagte Sindbad zu sich selbst. Er nahm sein Schwert und währte den zweiten Angriff diesen Soldaten ab. Dabei meinte er: „Den übernehme ich dann mal!“ Maeve trauten ihren Augen nicht. Was machte Sindbad hier in Griechenland? Wusste er alles? Aber wo her? Doch lange Zeit zum überlegen hatte Maeve nicht. Schließlich hatte sie noch zwei andere Krieger abzuwehren. Einer von denen wollte Maeve gerade sein Schwert in ihren Bauch stechen doch Maeve wich ihm aus und trat ihn mit voller Wucht hinter seine Kniescheibe so das er zu Boden ging. Währenddessen währte sie den anderen mit ihrem Schwert ab. Nun hatte auch Sindbad seinen Krieger erledigt und kümmerte sich um den der eben zu Boden ging aber langsam wieder aufstand. Sindbad merkte das diese Krieger keine gewöhnlichen Krieger waren. Sie waren viel stärker als andere Krieger mit denen Sindbad bis jetzt kämpfte. Doch was hatte Maeve mit diesen Kriegern zu tun? Er erledigte seinen Krieger und wenige Minuten später hatte Maeve auch ihren Krieger überwältigt. Sindbad packte sanft Maeves Arm und Maeve drehte sich zu ihm um. Lange Zeit sahen sich die zwei nur in die Augen. Maeve wusste nicht was sie machen sollte oder fühlen sollte. Ihr Herz machte Freundest Sprünge ihn wieder zu sehen doch ihr Verstand sagte: „Er muss so bald wie möglichst wieder fort!“ Sindbad fragte sich währenddessen immer noch was hier gerade passierte. Noch immer sagte niemand von den zweien etwas. Die Ruhe wurde erst von einen von Maeves Krieger gestört: „Es kommen wieder einige Soldaten von den Mächten!“ Maeve zögerte keine Minute und meinte: „Zu den Pferden, noch so einen Kampf halten die meisten nicht mehr aus!“ Sie sah Sindbad an. „Komm mit!“ Sindbad nahm sein Pferd und Maeve sprang auf ihren schwarzen Hengst Pagan. Sie wartete bis ihre restlichen Krieger auf ihren Pferden war dann sagte sie zu einem Krieger: „Reitet ins Dorf zurück! Die Verwundeten sollen sich ihre Verletzungen behandeln lassen und ihr anderen kümmert euch um die Sicherheit des Dorfes.“ Der Krieger stutze: „Und was ist mit ihnen, Führerin?“ Maeve sah zu Sindbad, der mit seinem braunen Pferd angeritten kam. „Ich bring ihn zu dem Haus, was am ende des Waldes steht. Dies ist der einzige Ort in dem die Macht der Mächte nicht funktioniert, dort ist er sichere als im Dorf!“ „Verstehe!“ Die Krieger ritten fort und Sindbad ereichte nun Maeve „Wo reiten die den hin?“ Maeve schielten zu Sindbad, während sie Pagan in eine andere Richtung wähnte. „Ins Dorf. Aber wir reiten erst einmal wo anders hin, komm mit!“ Sindbad verstand noch immer nicht. Aber er ritt mit Maeve mit. Maeve wollte nur eins Sindbad hier heraus zu bringen und in Sicherheit war er im Moment nur in einem Haus. Dieses Haus lag am Ende des Waldes und da es mit einem Bann von Elfen belegt war, konnten hier keine bösen Mächte wirken. Die zwei ritten im vollen Galopp bis sie am Haus ankamen. Maeve stieg von Pagan und so stieg Sindbad auch von seinem Pferd. „Sattle das Pferd besser ab... ich weiß nicht wie lange wir hier bleiben müssen!“ Wie gesagt so getan. Danach gingen die zwei ins Haus. Jetzt wollte Sindbad wissen was los war. „Kannst du mir bitte sagen was hier los ist? Was sollten diese Krieger? Und wo ist Dim-Dim?“ Maeve schloss ein Fenster. Nun war sie mit Sindbad alleine, in einem Haus, einem Haus in dem die Macht der Mächte des Grauens keine Wirkung zeigten. Sie drehte sich um. Sie sah Sindbad an. Er sah so gut aus und seine blauen Augen zogen sie wieder in seinen Bann. „Wo Dim-Dim ist wüsste ich auch gerne!“ „Aber ich dachte du wärst bei ihm, das hatte er doch gesagt als wir dachten du seihst Tod.“ „Das war nicht Meister Dim-Dim. Das war Hades!“ „Was, aber wie.. wieso?“ Maeve wähnte sich von Sindbad ab. Sie sah aus dem Fenster, was sie eben erst geschlossen hatte, sie holte tief Luft und dann fing sie an: „Was weißt du über die Auserwählte Griechenlands?“ Sindbad sah verwundert aus, wieso fragte Maeve in das. Aber er antwortete: „Sie muss gegen irgendwelche Bösen Mächte kämpfen um Griechenland vor dem Untergang zu bewahren, aber wieso fragst du?“ Auf seine Antwort reagierte Maeve nicht. Sie hatte diese Frage zwar sehr gut verstandne aber sie fragte: „Ist das alles was du von ihr weißt?“ „Ja!“ „Na gut dann werde ich dir einiges sagen: Als sie fünfzehn war wollte ihr Vater sie mit irgend so einem Dorftrottel verheiraten. Aber sie wollte diese Hochzeit nicht, sie liebte diesen Kerl einfach nicht. Er war wirklich so bescheuert wie er aussah. Sie entschied sich fort zu laufen. Nachts packte sie dann ihre Sachen, sattelte ihr Pferd und ritt davon. Doch einige Zeit später wurde sie von Kriegern angegriffen. Diese Krieger brachten sie auf eine Insel, ha als sie die Insel betrat dachte sie so was schönes hätte sie noch nie gesehen: Ein weißer Sandstrand, türkisblaues Wasser und Vögel die einen wundervollen Gesang hatte. Doch all das schöne verdeckte nur all das Böse.“, Sindbad sah Maeve verwirrt an. Was sollte das? Wieso erzählte sie ihm diese Geschichte? „Maeve, ich versteh nicht was soll das ganze? Was soll diese Geschichte? Was hat das alles mit dir zu tun?“ Maeve drehte ihren Kopf zu Sindbad. „Sindbad lass mich doch einfach weiter erzählen. Du wirst es schon merken!“, sie drehte ihren Kopf wieder zum Fenster hin und erzählte weiter, „Diese Krieger brachten sie erst in ein Haus und ketteten sie dort an. Aber nicht für lange. Einige Zeit später kam wieder jemand und brachte sie in eine Höhle. Dort sah sie auf einmal ihre ganze Familie, ihre Freunde, Tanten, Onkeln ... einfach alle die ihr etwas bedeuteten... ok ihren unfreiwilligen Verlobter war auch dort.. und machte sich fast in die Hose! Sie verstand nicht was das ganze sollte. Auf einmal kam ein kleiner blonder Mann, deren Namen sie bis heute nicht kennt, in die Höhle. Dieses breite grinsen was er drauf hat sie bis heute nicht vergessen. Ein grinsen wie ein kleiner Junge der gerade ein Spiel gewonnen hatte. Er kam zu ihr. Er strich ihr übers Haar und sagte, während er dieses grinsen auf seinem Mund hatte „Du bist also die Auserwählte!“ Sie begriff nicht was er meinte. Er merkte es und fing an zu lachen. Dann... auf einmal,“ Maeve standen nun einige Tränen in den Augen. Sindbad kam etwas näher. Doch einen Meter vor Maeve stoppte er. Er wollte das Maeve weiter erzählt. Das tat sie auch, „auf einmal gab er ein Handzeichen und ein Krieger packte auf einmal sein Schwert und schlug ihrer kleinen Schwester den Kopf ab.... nun wurden immer mehr getötet und sie musste es mit ansehen. Sie musste mit ansehen wie ihre Eltern, Geschwister einfach alle ermordet wurden.“ Sindbad kam nun näher zu Maeve. Er berührte ihre Schulter und Maeve drehte sich zu ihm. Sie hatte Tränen in den Augen. Sindbad verstand nun. „Du bist es du bist die Auserwählte!“, dabei wischte er ihr ihre Tränen aus den Augen. Maeve nickte. Sindbad nahm sie in seine Arme um sie zu trösten. Er wusste nicht was er sonst machen sollte. Noch nie hatte er Maeve so verzweifelt gesehen. Nun löste Maeve sich aus Sindbads Armen und sah in seine blauen Augen. „Sie bringen dich auch noch um, wenn du hier bleibst. Sie bringen jeden um der was bedeutet... und wenn es nur etwas ist!“ Sindbad jedoch schüttelte seinen Kopf. „Nein Maeve. Ich lasse dich in diesem Zustand nicht allein.“ Maeve verdrehte ihre Augen. „Sindbad, was denkst du wieso ich über Bord flog. Nicht weil Rumina es so wollte! Nein, weil es die einzige Methode war von Bord zu gehen ohne eine kleine Erklärung. Die Mächte des Grauens hätten mich gefunden und euch getötet. Wenn du oder irgendeiner der anderen jetzt hierher kommen sollte oder ich zurück zur Nomad komme sollte würde es euer Tod bedeuten! Solange ich nicht meine Bestimmung erfühlt habe solange die Mächte des Grauens existieren muss ich hier bleiben und kämpfen. Und ihr... du muss von hier fort und auch nicht zurück kommen. Sonst töten sie dich... euch alle. Ich will nicht auch noch an euer Tod schuld sein... ich will nicht an deinem Tod Schuld sein.“ Sindbad kam wieder zu Maeve und umfasste ihre Talje. Dabei sagte er: „Nein Maeve was immer auch geschehen wird... du wärst die letzte die an meinem Tod schuld wäre!“ Er küsste sie. Er konnte seine Gefühle nun nicht mehr zurück halten. Seit dem Satanas Sindbad vortäuschte er hätte Maeve gefangen genommen, seit dem wusste er wie viel ihm Maeve noch bedeutete, seit dem wusste er das Maeve die einzige Frau ist die er jemals lieben könnte. Maeve löste sich aus Sindbads Armen. „Nein, Sindbad! Es geht nicht!“ Maeve drehte sich wieder zum Fenster hin. Am liebsten hätte sie Sindbad noch mal geküsste. Aber sie hatte Angst. Sie hatte Angst davor was geschehen wird wenn die Mächte des Grauens von Sindbad erfahren, ihren Gefühlen für Sindbad. Angst davor das Sindbad sterben müsste, Angst davor, das sie irgendwann, wenn sie die Mächte des Grauens besiegt hatte ohne Sindbad dastände. Sindbad ging nun an Maeve vorbei und stellte sich ihr in den Blickfeld, so das sie ihn genau ansehen musste. „Maeve... ich weiß ich kann nicht wissen wie es dir geht! Das was geschehen ist war schlimm. Aber es war nicht deine Schuld. Für das ganze bist du nicht verantwortlich! Und es ist mir egal ob ich sterben muss... wenn du nicht bei mir bist sterbe ich sowie so irgendwann!“ Maeve sah Sindbad lange an. Dann sagte sie: „Und ich sterbe, wenn du stirbst. Sindbad du weißt das ich mehr als alles andere wieder bei dir sein will, das alles einfach hinter mir lassen..... . Aber es geht nicht. Überleg doch mal! Es geht nicht!“ Nun drehte sich Sindbad zum Fenster und stütze sich am Fensterbrett ab. Maeve legte ihre Hände auf Sindbads Schulter und versuchte ihm noch einmal zu erklären: „Sindbad, bitte glaube mir! Dieses Mächte sind stärker als die Mächte der Finsternis! Sie bringen jeden um  der mir nur etwas bedeutet! Und du darfst noch nicht sterben. Erstens nicht, weil du für etwas bestimmt bist, dank diesem Armband!“, sie packte Sindbads Arm mit seinem Armband, „Zweitens, weil unsere Freunde dich brauchen und drittens was soll ich machen wenn ich diese blöde Bestimmung erfühlt habe? Was soll ich ohne dich machen?“ Sindbad berührte sanft Maeves Wangen und mit seinem Daumen führte er leicht über ihre Lippen. Er wusste das Maeve recht hatte. Aber er wünschte es nicht zu wissen. So lange hatte er sie schon vermisst. Über ein ganzes Jahr. Er wollte sie wieder bei sich haben, ihr lächeln sehen, das Feuer in ihren Augen wenn sie sich wieder aufregte sehen, ihre Magie erleben, einfach zu wissen sie ist bei ihm. „Maeve... ja du hast recht. Aber.... aber... es kann doch nicht sein das so eine Bestimmung, dein ganzes Leben beeinflusst?“ „Doch!“ Maeve wollte Sindbad nun den Rest erzählen wie sie Rumina kennen lernte und wer Dermott war, ihr Bruder. „Sindbad....“ Doch Sindbad unterbrach Maeve. „Nein, Maeve. Ich will jetzt nur eins wissen was sollen wir machen?“ „Ab warten bis die Mächte vernichtet sind!“ „Und wie lange wird das noch dauern?“ Maeve sah Sindbad an. Sie wollte diese Worte nicht über ihre Lippen bringen. Aber sie musste es. Sie musste der Wahrheit ins Auge sehen. „Es kann schon Morgen sein.... aber auch erst in einem Jahr, in zwei oder sogar in 10 Jahren!“ Sindbad schloss seine Augen. Maeve kam näher zu ihm, sie strich sanft über seinen Hals. Sindbad drückte Maeve nun nahe an sich. Es konnte doch nicht sein, das Maeve solange von ihm fort bleiben müsste. Was sollte er den ohne sie machen, jetzt wo er wusste wie viel sie ihm noch bedeutete? Er wollte einfach nicht von ihr fort. Er hielt sie im Arm, mit der kleinen Hoffnung, das dieser Augenblick niemals endete. Doch das tat er. Maeve löste sich zwar nicht ganz aus seinen Armen. Sie strich langsam, mit ihren Fingern, durch Sindbads drei Tage Bart und sagte: „Ich wünschte ich wüsste wann es soweit ist!“ Nun stellte Sindbad Maeve nochmals eine Frage: „Du sagtest doch hier in diesem Haus hat die Macht dieser Mächte keine Wirkung. Heißt das sie fühlen hier auch nicht deine Gefühle oder merken was wir hier tun?“ „Ja“, Maeve wusste zwar nicht wieso er dies fragte, aber sie antwortete. Aber sie sollte schon bald merken was Sindbad damit meinte. Sindbad küsste sanft ihre Lippen und dann ihren Hals. „Sindbad?“ Sindbad legte einen Finger auf ihre Lippen und meinte: „Nein, Maeve. Hier können wir das tun was unser Herz uns sagt, nicht der Verstand. Tu einfach das was dein Herz sagt!“ Maeve sah Sindbad in seine Augen. Sie wusste sie wollte jetzt einfach nur bei Sindbad sein, seine nähe spüren. Wissen das er bei ihr ist, wissen das sie geliebt wird. Sie küsste ihn. Dieser Kuss war leidenschaftlicher als der erste Kuss, von den zweien damals als Sindbad Vorgon vernichtete. Während sie sich küssten nährten die zwei sich immer mehr dem Bett das in einer Ecke stand. Die zwei fielen aufs Bett und Sindbad erwähnte: „Weißt du eigentlich wie sehr ich dich vermisst habe?“ Maeve lächelte und küsste ihn auf seine Lippen. „Die gleiche Frage könnte ich dir stellen!“ Die zwei gaben sich ihren Gefühlen einfach hin. In diesem Augenblick dachte Maeve nicht an ihre Bestimmung, nicht an die vergangenen Jahre, nicht an Rumina, nicht an das grinsen des kleinen Mannes. Es zählte nur Sindbad und für Sindbad zählte nur Maeve. Sindbad küsste Maeve immer wieder: Mal ihren Mund, ihren Hals... die zwei  gaben sich einfach nur ihre Liebe hin. Währenddessen brach die Nacht ein. Die Mächte des Grauens merkten nicht wo oder bei wem die Auserwählte war, oder was sie gerade tat.  

Die Nacht fand ihr Ende. Die Sonne blickte über den Olymp, auf den Gräsern lag noch der Tau, die Rehe kamen aus ihren Verstecken um nach frischem Gras zu suchen und die Vögel fingen an ihren morgendlichen Gesang von sich zu geben.

Sindbad wachte nun auch auf. Er sah neben sich. In seinen Armen lag Maeve. Er strich ihr durchs Haar. Dieses Gefühl aufzuwachen und neben sich lag die Person die man mehr alles andre liebte war so wunderbar. Dieses Gefühl wollte er nicht mehr missen. Doch er wusste ein Morgen wie dieser wird er für sehr lange Zeit nicht erleben können, den die Frau die er liebte konnte und durfte nicht bei ihm sein. Maeve sah so wunderschön aus, sie schlief wie ein Engel. Genau dieser Engel machte gerade seine Augen auf und das erste was sie sah als sie die Augen aufmachte waren die blauen Augen von Sindbad. „Hmm, Morgen!“, brachte sie halb verschlafen über ihre Lippen und kuschelte sich noch mehr in die starken Armen von Sindbad. Sindbad lächelte und sagte nun: „Der schönste Morgen den es jemals geben wird!“ Maeve sah Sindbad an und Sindbad beugte sich zu ihr runter und küsste sie auf ihre Lippen. „Ich wünschte dieser Morgen würde niemals Enden!“, meinte Maeve. „Ebenfalls!“ Maeve sah Sindbad an, ihre Hand fuhr über seinem Muskel bepacktem Brustkorb. „Wie soll es nun weiter gehen, Sindbad?“  Diese Frage wollte Sindbad eigentlich nicht beantworten. Er wollte nicht mal dran denken. Wie es weiter gehen sollte. Er wollte einfach nur Maeve so lange wie es ging in seinen Armen halten und wissen das sie bei ihm war. „Ich möchte zwar nicht dran denken. Aber du hattest recht. So lange du nicht diese Mächte vernichtet hast können wir nicht zusammen bleiben. Das einzige was ich einfach nicht akzeptieren kann ist dich hier alleine zu lassen!“ Maeve senkte ihren Kopf. Sie küsste ihn auf seine Lippen. „Das muss du aber irgendwie akzeptieren!“ „Du wolltest mir Gestern doch noch was sagen was war das?“, fragte Sindbad nun. Maeve nahm Sindbads Hand und fing an mit seinen Fingern zu spielen. „Hast du dich eigentlich noch nicht gefragt wie Rumina in die ganze Sache passt oder Dermott?“ „Eigentlich schon!“ Maeve setze sich nun hin, eingewickelt in der weichen, braunen Decke. „Damals in der Höhle, in der dieser Kerl aufgetaucht ist. Nun... es waren nicht alle von meiner Familie dort. Mein kleiner Bruder hatten diese Kerle nicht gefangen. Er hatte Hercules gesucht und gefunden. Hercules hatte mich dann auch aus der Höhle befreit. Ich war so froh das meinem Bruder nichts geschehen war. Während Hercules, Ares, Athene und all die anderen mir das kämpfen beibrachten war mein Bruder immer dabei. Einige Jahre später kam dann Turok mit Rumina nach Griechenland und drei mal darfst du raten was passiert ist.... Mein Bruder verliebte sich in Rumina. Doch Rumina wollte nichts von ihm. Sie spielte einfach mit seinen Gefühlen. Nur weil Turok über mich in zu den Mächten des Grauens wollte!“ „Was?“ Sindbad verstand nicht. Er wusste zwar das Turok skrupellos und arrogant war. Aber das er Maeve, seine Maeve, dafür benutzen wollte in diese Mächte zu gelangen. Er war so froh das er Turok schon getötet hatte. Ansonsten hätte er jetzt nicht mehr lange zu Leben. Maeve erzählte weiter. „Ja, du kennst doch Turok. Irgendwann kam es zu einem sehr, sehr großen Kampf, zwischen den Mächten des Grauens, Turok und mir. Bei diesem Kampf...“, Maeve standen wieder Tränen in den Augen. Aber Sindbad verstand. Er beugte sich zu Maeve und sagte mit sanfter Stimme: „Es war Dermott! Dermott ist dein Bruder, dein kleiner Bruder!“ Maeve nickte „Ich hätte besser auf ihn aufpassen müssen! Ich hätte ihn nicht mit in diesen Kampf verwickeln dürfen.“ Maeve nahm die Decke und stand auf, von der Decke umwickelt. Sie suchte ihre Sachen zusammen. „Maeve, du muss dir doch nicht für alles was in deiner nähe passiert die Schuld geben!“  Maeve hatte inzwischen ein langes, weißes Hemd an und die Decke auf den Boden geschmissen. „Sindbad, denkst du dies alles wäre passiert wenn ich nicht die Auserwählte wäre? Hätte ich nicht diese blöde Bestimmung dann könnte ich jetzt ein anderes Leben führen, mein Bruder wäre noch er selbst, meine Eltern, meine anderen Geschwister und all die andren wären noch am Leben. Außerdem...“ Sindbad kam zu Maeve, er hatte inzwischen seine Hose an. „Außerdem?“, fragte Sindbad. „Könnten wir zusammen bleiben!“ Maeve setze sich auf einen Stuhl. „Ich halt das einfach nicht mehr aus! Andauernd diese Kämpfte, diese Angst euch... dir könnte was passieren, diese Schuldgefühle wegen Dermott.“ Sie presste ihren Kopf in ihre Hände. Sindbad kam zu ihr. Er kniete neben Maeve und hob mit seiner Hand ihren Kopf. Er sah ihr tief in die Augen. „Maeve, ich weiß das du leidest und ich hasse es. Wenn ich es könnte würde ich dir deine Schmerzen nehmen. Aber ich kann es nicht, leider. Versuch doch daran zu denken, was ist wenn du deine Bestimmung erfühlt hast!“ Sindbad hatte wieder das grinsen auf seinen Lippen, was Maeve so sehr liebte. Diese Worte und dieses Grinsen verhalfen Maeve wieder zu lächeln. Doch sie sagte: „Komm schon! Die anderen werden sich schon fragen wo du abgeblieben bist.“ Sindbad lächelte: „Ach die werden nur glauben ich bin bei einer wunderschönen, starken, intelligente und wunderbaren Frau.“ Maeve verdrehte ihre Augen. „Du wirst dich nie ändern!“ „Wüsste nicht wieso?“ Die zwei gingen aus dem Haus. Vor dem Haus standen noch die Pferde. „Wir nehmen den Weg, der steht noch unter dem Zauber der Elfen!“, Maeve zeigte auf einen kleinen Weg. Die zwei sattelten die Pferde und ritten los. Als sich die zwei den Hafen näherten blieb Maeve stieg Maeve ab. „Maeve was ist?“ Maeve kniete und sah sich den Boden an. Nun stieg auch Sindbad vom Pferd. „Sieh dir den Boden an! Man meint jemand hätte hier eine Linie gezogen. Auf dieser Seite ist er fruchtbar, die Gräser sind saftiger und der Boden ist auch heller aber auf der anderen ist alles kahl.“ „Ja na und?“, fragte Sindbad. „Das heißt hier endet der Zauber der Elfen, ab hier muss du alleine weiter, Sindbad!“ „Du kommst nicht.... .“ „Sindbad, nein! Es war schon riskant genug als du mir Gestern beim Kampf geholfen hast. Hier endet der Zauber der Elfen, hier können die Mächte des Grauens nicht erkennen wo ich bin oder das jemand bei mir ist. Würde ich jetzt mit dir weiter gehen könnten die Mächte uns zusammen sehen und dann wären sie hinter dir her.“ Sindbad nahm Maeve in die Arme. „Dann heißt es ja jetzt Aufwidersehen sagen!“ „Ja“ Sindbad strich noch ein letztes mal mit seinen Fingern über Maeves Wangen. Dann nahm er sie und küsste sie, der letzte Kuss für eine sehr, sehr lange Zeit. Nach diesem Kuss flüsterte Sindbad Maeve noch etwas ins Ohr. Maeve lächelte. Sindbad sieg wieder aufs Pferd. Maeve ging zu Sindbad und nahm seine Hand. Sindbad blickte zu Maeve herunter. „Bis bald!“ Dann ritt er los. Maeve sah Sindbad so lange hinterher bis sie ihn nicht mehr sah. Sie stieg nun auch wieder auf ihr Pferd, Pagan. „Los mein Dicker zum Hügel!“ Maeve wollte noch zu sehen wie die Nomad den Hafen verließ. Dies konnte sie am besten auf dem Hügel.

Sindbad stand am Deck der Nomad und Bryn kam zu ihm. „Sindbad?“ „Ja, Bryn?“ „Du hast uns noch immer nicht gesagt wo du diese Nacht warst?“ Sindbad sah noch mal zum Land. Er sah einen Hügel. Er bemerkte das jemand auf dem Hügel stand und er wusste dieser jemand war Maeve. Nun sah Sindbad Bryn an und sagte: „Ich habe etwas gesucht und gefunden.“ Er ging zum Ruder und löste seinen großen Bruder, Doubar am Ruder ab. Währenddessen fragte sich Bryn was Sindbad meinte. Sie sah auch zum Hügel. Auch sie bemerkte das dort jemand stand. Doch anders wie Sindbad wusste sie nicht wer diese Person war. Maeve stand noch lange auf dem Hügel und innerlich hörte sie noch immer Sindbads Worte die er ihr in ihr Ohr flüsterte: „Ich habe dir eben schon gesagt ich kann  dir deinen Schmerz nicht nehmen. Aber denk dran, wenn du die Mächte besiegt hast können wir wieder zusammen Leben. Diese Mächte können dir alles nehmen. Aber nicht meine Liebe zu dir. Wir werden wieder zusammen sein. Ich weiß es!“ Doch wann wird dies sein?

 

Wird es noch ein Happyend geben? Erwart es und ließt "Ich bestimme meine Schiecksaal selbst"

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