Titel: Ich bestimme selbst mein Schicksaal
Sprache: Deutsch
Summary: (Fortsetzung zu "Das Schicksaal einer Frau") Maeve bemerkt das sie in ihrer und Sindbads gemeinsamer Nacht schwanger geworden ist. Sie und Sindbad werden gemeinsam ein Kind haben. Doch wie soll das bei Maeves Vergangenheit gehen. Werden die Mächte des Grauens dieses Kind nicht töten wollen, wo würde dieses Kind in Sicherheit sein? Und was macht Sindbad, da er nicht zu Maeve zurück kann, da die Mächte die hinter Maeve her sind ihn töten würden? Werden Maeve und Sindbad doch noch ein gemeinsames, glückliches Leben führen können, mit ihrem Kind?
Category: Drama/Love
Rating: ohne Altersbeschränkung
Status: Fertig
Es sind einige Wochen vergangen seit dem Sindbad bei Maeve war. Seit dem fühlte Maeve sich irgendwie schlecht. Aber nicht weil sie Sindbad gehen ließ. Sie hatte Schmerzen. Ab und zu hatte sie kurz einen kleinen stechenden Schmerz in ihrem Bauch, manchmal brach sie sogar. Aber das mysteriöse waren ihre Essanfälle. Immer wieder mal überkam sie einen Heißhunger. Maeve wusste zwar nicht was sie hatte. Aber sie kämpfte. Sie wollte so bald wie möglichst bei Sindbad sein und das konnte sie nur wenn sie die Mächte des Grauens besiegt hat, schließlich war sie die Auserwählte Griechenlands. Ob sie wollte oder nicht. Doch bei einem Kampf brach sie vor Schmerzen zusammen und wäre Aphrodite nicht gewesen hätte ein Krieger der Mächte des Grauens sie getötet. Doch Aphrodite holte sie dort raus. Sie brachte Maeve in eine ihrer Tempel. Im Tempel ging es Maeve wieder besser. „Danke Aphrodite!“ Aphrodite sah Maeve an. „Was ist mit dir los, Süße?“ Maeve verstand nicht. „Was soll mit mir los sein?“ Aphrodite nahm einen Kelch in die Hand, der auf einem Tisch stand. „Brichst in einem Kampf einfach zusammen. Das ist nicht deine Art, Schätzchen! Dir geht’s nicht gut. Was ist es?“ Maeve schüttelte ihren Kopf. „Es ist nichts, nichts ernstes. Okay ich hab ab und zu mal nen kleinen Scherz in meinem Bauch und ich brache auch mal. Aber das liegt wahrscheinlich nur an meinen Fressanfällen!“, meinte Maeve. Aphrodite stellte den Kelch wieder hin. „Du brichst, schmerzen im Bauch , Fressanfälle? Ha wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen du bist schwanger. Aber wie soll das denn gehen, du hast doch immer nur deine Kämpfte im Kopf!“ Maeve schluckte. „Ich schwanger? Ha ha Aphrodite dafür müsste ich erst ... oh man!“ Maeve setze sich auf eine Stufe, der kleinen Treppe die zum Alters führte. „Was heißt hier oh man? Du hast doch nicht? Und wenn doch, mit wem, wann und he wieso weiß ich als Liebesgöttin das nicht?“ Aphrodite setze sich neben Maeve. Sie spürte das es Maeve nicht sehr gut ging. „He, komm schon. So schlecht ist die Nachricht auch wieder nicht! Wer ist den der Vater?“ Maeve stand auf. „Sindbad!“ Aphrodite war überrascht. „Sindbad? Wann war der den hier?“ Maeve ging von Aphrodite weg. „Tut mir leid, war blöd von mir. Aber sieh es doch mal so. Du liebst Sindbad und er liebt dich. So ein Kind ist doch...“ Maeve unterbrach Aphrodite. „Was ist so ein Kind? Aphrodite, ich kann es Sindbad nicht sagen! Er würde hier her kommen und dann wäre er in Gefahr. Genau des wegen ist er fort gegangen. Wir können erst ein gemeinsames Leben führen wenn die Mächte des Grauens vernichtet sind und dieses Kind, was für ein Leben muss es führen. Wo soll es Leben? Wenn die Mächte des Grauens erfahren das ich schwanger bin werden sie dieses Kind umbringen, es wächst ohne Vater auf und was bin ich für eine Mutter? Ich werde doch nur kämpfen und keine Zeit für dieses Kind haben. Ich konnte doch noch nicht mal auf meinem Bruder aufpassen!“ Aphrodite ging zu Maeve und legte ihr eine Hand auf die Schulter. „Das mit Dermott war nicht deine Schuld und mit dem Kind, du kannst es im Haus der Elfen aufwachsen lassen, oder bei mir. Weder dort noch bei mir, wäre es in Gefahr!“ „Nein, um diesen Baby ein gutes Leben zu geben müssen die Mächte des Grauens vernichtet werden!.... Wie lautet meine Bestimmung genau?“ „Maeve..“ „Sag es!“ “Diese Frau wird den Untergang dieses Landes vereiteln. Sie wird den Feind vernichten, wenn die Zeit reif ist!“ Maeve schluckte nochmals. „wenn die Zeit gekommen ist? Wann?“ Aphrodite schüttelte den Kopf. „Das weiß keiner!“ Maeve ging nun gerade zu auf die Tür des Tempels. „Maeve was hast du vor!“ „Ich lasse mir mein Schicksaal nicht mehr von diesen Mächten Bestimmen ich nehme mein Schicksaal selbst in die Hand!“ Aphrodite schüttelte ihren Kopf. Sie wusste was Maeve auch immer vor hatte. Es würde nicht helfen. Sie müsste noch Jahre hier bleiben und kämpfen.
Maeve ging durch die Wälder. Sie musste über vieles nachdenken. Könnte sie so einfach auf die Insel fahren und den kleinen
Mann töten. Somit wäre der ganze Horror vorbei. Aber wen es so ist, wieso hatte sie es nicht schon vorher so gemacht? Wieso hatte sie sich solange mit ihrem Schicksaal gequält? Sie fand keine Antwort auf ihre Fragen. Plötzlich stand sie an einem Tempel, einer von Athenes vielen Tempeln. Sie ging hinein. Athene war bisher immer die jenige die Maeve immer geholfen hatte, wenn sie Hilfe brauchte. Sie war auch die einzige Göttin, die Maeve damals gehen ließ. Während alle anderen ihr immer wieder sagten: „Du muss deine Bestimmung erfüllen.“, war Athene die sagte: „Hör nicht auf die Anderen! Mach einfach das was du willst, das aber auch nur das ist das richtige!“ Maeve hoffte auch diesmal auf Athenes Rat. Im Tempel standen tausende von Staturen, der Schutzgöttin Athens. Maeve setze sich auch hier auf eine kleine Treppe. Es dauerte nicht lange, da tauchte auch Athen auf. Sie setze sich neben Maeve und meinte nur leise: „Aphrodite hat mir schon gesagt was los ist!“ Maeve sah Athene nicht an, sie blickte stur in den Raum hinein und ihr Blick war einfach nur leer, keine Funken der Freude, keine Träne, sie blickte einfach nur irgendwo hin. „War doch klar das sie ihren Mund nicht halten konnte!“ Athene nahm Maeve in den Arm „He, sie hat es doch nur gut gemeint. Außerdem hat sie mir auch gesagt ich soll dich von Dummheiten bewahren!“ Nun sah Maeve Athene an, die schon immer so was wie eine Ersatzmutter für sie war „Dummheiten? Was kann ich den noch falsch machen?“ Athene stand auf. „Unüberlegt auf eine gewisse Insel fahren, nur weil man glaubt, dass man seine Bestimmung einfach verkürzen kann“ Maeve stand auch auf. „Ich kann ihn noch nicht umbringen? Aber wenn ihr nicht wisst, wann diese Zeit gekommen ist, wie wollt ihr wissen das die Zeit jetzt nicht schon längst gekommen ist?“ „Wenn diese Zeit kommt, dann werden uns die Parzen bescheit geben und dies haben sie nicht. Du kannst du darfst ihn erst töten wenn die Parzen ihr OK dafür geben!“ „Aber das kann doch nicht sein? Desto eher diese Typen vernichtet sind desto besser ist es!“ „ja, aber du bist noch nicht bereit! Jetzt würdest du so einen Kampf nicht überleben!“ Maeve setze sich wieder hin, sah dabei Athene an und sagte in ihrer Verzweiflung: „Vielleicht wäre das, das beste!“ Athene kniete neben Maeve „He, sag das nicht. Ich weiß du wirst es jetzt schwer haben. Aber ich will das du weiß was auch immer passiert ich bin auf deiner Seite, immer wenn du Rat oder Hilfe brauchst bin ich für dich da!... Und ich hoffe du hörst jetzt auch auf mich wenn ich sage du muss Sindbad sagen das er Vater wird!“ Maeve sah Athene erschüttend an. „Athene er wird hierher kommen und dann...“ Athene beteuerte noch einmal: „Maeve, du muss ihn dann eben klar machen das er nicht kommen kann. Klar wird es schwer ihm dies zu Befehlen. Aber Sindbad ist ein sehr kluger Mann, er weiß das dies zu Gefährlich für ihn wäre. Aber denkst du nicht das er ein Recht darauf hat zu erfahren das er Vater wird?“ Maeve sah zu Boden „Ja hat er! Aber ich hab so eine Angst was geschieht..“ Athene stand nochmals auf, ging zu ihrem Altar und nahm sich ein Messer in ihre Hand mit dem sie nun anfing herum zu spielen. „Sindbad wird nicht kommen wenn er weiß das du und euer Kind in Sicherheit seit. Sag ihm das du in deiner Schwangerschaft und wenn das Kind geboren ist im Haus der Elfen sein wirst. Außerdem wird deine Armee noch von meinen Amazonen Unterstützung bekommen. Meine Amazonenkönigin kann dir dann auch mal etwas Arbeit abnehmen, wenn du dich nicht gut fühlst oder du dich ums Kind kümmern muss. Die kleinen Kämpft können sie führen, deine Armee und meine Amazonen sind auf die Mächte des Grauens Vorbereitet.“ Maeve stand nun auch auf und kam zu Athene zum Altar. Inzwischen ging es ihr schon etwas besser. Sie wusste ja, Athene wird ihr schon helfen, auf sie war immer verlass. „Und wie soll ich es Sindbad sagen. Ich kann nicht zu ihn!“ Athene lächelte. „Gehst du ins Haus der Elfen! Um den Rest werde ich mich kümmern!“ Kaum hatte Athene dies gesagt war sie auch schon verschwunden. Dies war die einzige Sache die Maeve an Athene hasste. Immer wenn sie nicht mehr gebraucht wurde löste sie sich einfach auf. „Ich hasse es wenn sie dies tut.“ Maeve machte sich nun auf zum haus der Elfen. Sie wusste das sie dort auf Sindbad warten müsste oder er wartet schon längst auf sie.
Zur Zeit war Sindbad und seine Mannschaft an Land. Sindbad ahnte natürlich nichts von den Geschehnissen in Griechenland. „He Sindbad, wie wäre es mit einem kleinen Abstecher in die Taverne?“, fragte Doubar. Sindbad dachte sich schon das sein großer Bruder schon bald danach fragen würde. Er kannte ihn ja. „Doubar, wir sind hier um Vorräte zu kaufen! Nicht um uns in einer Taverne nieder zu lassen!“ „Ja, ich weiß. Aber mit einem vollen Magen kann man viel besser einkaufen!“ Bryn sah zu Doubar hoch. „Ach ja?“ Doubar nickte „Ja, denn mit einem vollen Magen lässt sich besser denken und so mit kann man sich besser an die Sachen erinnern die man besorgen muss.“ „Also dies beruht auf keine Wissenschaftlichen Erkenntnissen!“, fügte nun Firouz, der beste Arzt den Bagdad vorzuweißen hat, hinzu. Doubar sah Firouz verärgert an und man hätte meinen können das er brummte wie ein Bär. Er hasste es wenn Firouz wieder mal mit seinem Wissenschaftlichen Gerede anfing. Ronkar, der stumme Mohr, schüttelte nur wieder mal seinen Kopf. Manchmal konnten Firouz und Doubar wirklich wie Kinder streiten. Auch Sindbad schüttelte seinen Kopf. Er wollte etwas sagen doch dann rahmte ihn eine alte Frau. „Oh, entschuldige sie bitte!“, entschuldigte sich die alte Frau. Sindbad hob einen Apfel auf der, der alten Frau aus ihrem Korb fiel. „Nein, es tut mir leid. Ich hätte besser aufpassen sollen!“ „Sindbad was ist nun?“, fragte Doubar. Die alte Frau hob den Kopf. „Ihr seit Sindbad? Der große Kapitän, Sindbad?“ Sindbad nickte „Ja das bin ich, in der Tat!“ „Genau, euch suche ich?“ Sindbad war überrascht: „Ihr sucht mich?“ Die Frau nickte: „Ja,.... mein Dorf hat ziemlich große Probleme... wir brauchen ein Held wie ihr es seit!“ „Was für Probleme sind es den?“, fragte Bryn. „Ziemlich große Probleme... da gibt es den diesen kleinen Mann... der tyrannisiert unser Dorf... wir brauchen jemanden der uns mit ihm hilft!“ „Meine Mannschaft steht euch zu Verfügung!“ „Nein!“, schrie die alte Frau, so laut was man von einer Frau diesem alters nicht erwartet hätte. Sindbad begriff nicht: „Aber ich dachte ihr braucht Hilfe?“ Die Frau nickte „Ja sicherlich. Wir brauchen Hilfe! Aber nur von euch!“ „Was?“, Sindbad lachte unverständlich. „Ja, dieses Probleme.... eure Freunde wären nur unnötig in Gefahr. Ja sicherlich ihr auch... Aber ihr.. nur eine Person steht unter dem Schutz der Elfen. Ja, Elfen wir haben Elfen und unsere teuersten und liebsten Menschen sind im Haus der Elfen, weil sie Angst vor diesem Mann haben. Aber wir können uns doch nicht immer nur Verstecken, vor einem kleinen Mann mit einem blöden grinsen!“ Sindbad sah die Frau an. Elfen? Kleiner Mann, mit grinsen? Haus der Elfen? Sollte etwa? „Elfen? Also liebe Frau, entschuldigen sie bitte. Aber Elfen sind reinster Aberglaube!“, meinte nun Firouz. „Nein, sind sie nicht! Doubar du kannst in die Taverne. Aber ihr anderen erledigt die Einkäufe!“ Sindbad schmiss eine Sack mit Geld zu Bryn. „Wie sehen uns!“ Und schon ging Sindbad mit der alten Frau fort. Als die zwei außerreichweite waren fragte Sindbad: „Wer seit ihr?“ Nun änderte sich plötzlich die Gestallt der Frau. Sindbad traute seinen Augen nicht. Die alte Frau war Athene, die jetzt sagte: „Maeve, schickt mich!“
Maeve war inzwischen im Haus der Elfen angelangt. Doch Sindbad war noch nicht dort. Sie saß auf dem Bett und überlegte sich wie sie Sindbad die Nachricht sagen sollte. Sie freute sich ja das sie und Sindbad ein Kind bekommen sollten. Aber anderseits hatte sie auch Angst. Sie legte ihren Kopf wieder in ihre Hände. Dann tauchte plötzlich ein weißes flimmern am Fenster auf. Doch Maeve merkte davon nichts. Aus diesem weißen flimmern tauchte Sindbad plötzlich auf. Noch immer merkte Maeve nichts. Sindbad sah Maeve an. Er ging langsam zu ihr und hockte sich zu ihr hin. Er nahm ihren Kopf in seine Hand. Sie sah hoch. „Sindbad!“ Sie fiel in seine starken, warme Armen. Sindbad hielt Maeve ganz fest. Dann stand er auf und Maeve stand auch automatisch auf. „Athene sagte du muss mir etwas sagen?“ Maeve nickte und atmete tief ein. Dann sah sie tief in Sindbads Seeblauen Augen. „Sindbad,.. wir.. kannst du dich noch an unsere Nacht erinnern?“ Sindbad grinste. Er nahm Maeve in die Arme und mit einer Hand streichelte er sanft über ihre Wangen „Wie könnte ich diese Nacht vergessen?“ Nun wollte er Maeve küssen. Doch Maeve befreite sich aus Sindbads Armen, obwohl sie es eigentlich nicht wollte. „Sindbad, in dieser Nacht wurde ich schwanger, wir bekommen ein Kind!“ Das hatte Sindbad nun gar nicht gerechnet. Seine Augen wurden immer weiter und weiter. Er und Vater? „Maeve?“ Maeve drehte leicht ihren Kopf zu Sindbad. “Nein, sag nichts!” Maeve stand wieder am Fenster. Immer wenn sie hier im Haus war musste sie dort stehen. Hier hatte sie alles im Blick was draußen geschah. Sollten, was bestimmt nicht geschehen würde, doch noch Krieger von den Mächten des Grauens kommen würde sie es von dort bemerken. Sindbad kam zu ihr. Er strich mit seiner Hand sanft über ihren Rücken und dann ihren Schultern. Er umarmte sie und Maeve drehte sich zu ihm hin. „Maeve, ein Kind? Wenn du wüsstest..., seit damals, seit dem einen Tag, seit dem du wieder in mein Leben getreten bist wünsche ich mir nichts sehnlicher als mit dir wieder zusammen zu sein. Ein Kind? Ist die Krönung des ganzen!“ „Nein,“ Maeve befreite sich abermals aus seine Armen, „Sindbad, auch wenn wir ein Kind bekommen ist dies kein Grund, das wir wieder zusammen leben können. Du weißt ich wünsche mir nichts sehnlicher als dieses. Aber, die Gründe wieso du fort gingst sind noch immer sie selben! Du bist in Gefahr! Genau wie das Kind was ich noch immer nicht zu Beschützen weiß! Ja sicherlich das Kind wird hier im Haus bleiben, hier ist es in Sicherheit. Aber was ist das für ein Leben?“ Sindbad ging mit schnellen schritten zu Maeve und nahm sie noch in die Arme um sie zu beruhigen. „He, Maeve. Unser Kind wird glücklich sein... solange es dich hat!“ Er strich ihr die Tränen aus den Augen. „Und was ist mit dir?“, brachte sie verzweifelt über ihren Lippen. Sindbad strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Solange ich euch in Sicherheit weiß werde ich auf euch warten! Ich weiß dies kann noch Jahre dauern. Aber... du hast Recht. Ich wäre hier nur in Gefahr.. früher wäre es mir zwar egal gewesen ob ich sterbe oder nicht..... aber dies würde bedeuten dich nicht mehr zu sehen oder unser Kind in die Arme zu nehmen. Ich werde auf euch warten und möge es Jahre dauern. Ihr seit es wehrt zu warten.“ Maeve brachte nun ein kleines lächeln auf ihre Lippen, die Lippen die Sindbad nun küsste. „Und wenn wir dann zusammen sind werden wir eine Familie sein!“ Familie? Jawohl Familie! Maeve könnte so ein Leben führen, wenn die Mächte des Grauens vernichtet sind, können Sindbad und sie mit ihrem Kind eine Familie sein. Sie küsste ihn.
Wenig später saßen beide eng umschlungen auf dem Bett und redeten. „Sicherlich wird es schwer sein zu wissen ihr seit hier und ich kann nicht zu euch. Aber ich werde immer wissen das ihr bald bei mir sein werdet und dieser Gedanke wird mich dann immer wieder aufmuntern. Ich hoffe nur das es schnell genug geht, damit ich unserem Sohn noch beibringen kann wie er mit einem Schwert umgeht!“ Maeve drehte sich zu Sindbad „Sohn?“ „Ja klar, denkst du ich will eine Tochter die genau so dickköpfig, vorlaut und streitsüchtig wie ihre Mutter ist?“, scherzte Sindbad. „Streitsüchtig? Vorlaut? Dickköpfig?“ Sindbad nickte. „Na warte!“ Maeve fiel über Sindbad her und die zwei rangelten wie zwei kleine Kinder. Maeve fühlte sich jetzt, wo Sindbad bei ihr war und er ihr wieder Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft machte sicher und geborgen. Doch plötzlich schrie Maeve vor Schmerzen. Sindbad legte sie sanft auf das weiche Bett und hielt ihren Kopf in seine Armen und seine Hände lagen auf ihrem Bauch. „Was ist?“ „Schon gut, sind nur die üblichen Magenschmerzen!“ „Sicher?“, vergewisserte sich Sindbad. „Ja.“ Sindbad küsste Maeves Stirn. „Ich glaube es ist besser wenn du etwas schläfst!“ „Und ich glaube du hast Recht.“ Sindbad strich ihr durchs Haar. „Dann schlaf, ich bleibe hier, bis du aufwachst!“ Maeve schloss ihre Augen und fiel sofort in Tiefschlaf, dies brauchte sie nach der ganzen Aufregung. Sindbad blieb neben ihr sitzen. Das einzige was er machte war Maeve mit einer Decke zudecken. Sie sollte es warm haben. Dann tauchte plötzlich Athene auf. Sindbad sah zu Maeve. „Sie wird wirklich in Sicherheit sein?“ „Ja, meine Amazonen, die Götter und vor allem ich, wir werden sie nicht aus dem Augen lassen.. oder euren Sohn!“ Sindbad sah zu Athene. „Ich war bei den Parzen, sie sagten mir das Maeve ein Jungen gebären wird.“ Sindbad sah Maeve an. Sie schlief tief und fest, wie ein Engel, ein wunderschöner Engel. „Ihr müsst jetzt gehen!“ Sindbad sah erschrocken zu Athene. „Ich kann Maeve doch jetzt nicht alleine lassen!“ „Sindbad, sie weiß wenn sie aufwacht werdet ihr nicht mehr da sein. Ihr müsst gehen. Eure Freunde warten!“ „He, bei der Geschichte die, die glauben kann ich noch einen Tag hier bleiben!“, erinnerte Sindbad Athene. Doch Athene schüttelte ihren Kopf. „Nein, den sie brauchen eure Hilfe, besser gesagt euer Bruder hat Probleme.“ „Welche?“ „Na ja, er hat so eine Frau angemacht und wenig später standen drei, große und muskulöse Männer hinter ihm die ihm erklären wollten das er seine Finger von dieser Frau lassen sollte.“ Sindbad verdrehte seine Augen. „Verstehe, Also bringt mich wieder zu meiner Mannschaft!“ Sindbad küsste Maeve ein letztes mal auf ihre Lippen.
Maeve wachte auf. Sindbad war nicht mehr zu sehen. Doch das war ihr schon klar. Irgendwie wusste sie es. Sie merkte das sie in einer Decke eingewickelt war. Sie wusste Sindbad deckte sie mit dieser Decke zu. Nun hörte sie etwas draußen sie stieg aus dem Bett, doch die Decke umwickelte sie um ihren wunderschönen, Gutgebautem Körper. Sie ging wieder zum Fenster. Als sie aus dem Fenster sah traute sie ihren Augen nicht. Amazonen und ihre Krieger waren auf dem Land der Elfen. Sie fingen an Häuser zu bauen, zumindest sah es danach aus, denn sie schleppten tonnenweiße von Steinen und Hölzer umher. Nun wusste Maeve das sie die ganze Zeit falsch lag. Sie hatte nicht nur Athene hier in Griechenland. Sie hatte viel Freunde. Ihre Krieger sahen zu ihr auf, die Amazonen respektierten sie, den irgendwie war sie ja auch eine Amazone. Außerdem waren nicht nur Athene oder Aphrodite hinter hier, sondern auch Ares, Zeus, Poseidon, Hercules, Hades, Hepeitohs und all die Anderen Göttern. Sie alle waren immer für sie da. Alle wollten immer nur ihr bestes. Nun wusste sie egal was geschieht, das Kind wäre in Sicherheit.
Wird es wirklich noch ein Happy End geben?