PFERD
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Hier siehst du ein paar Brandzeichen verschiedener Rassen:
1. Trakener
2. Hosteiner
3. Holsteiner
4. Haflinger
5.
6. Lipizzaner
7. Oldenburger
8. Sachsen-Anhalt
9. Noriker
INFORMATIONEN ZUM THEMA

PFERD

Pferde, sind weltweit verbreitete Familie großer Unpaarhufer mit sechs rezenten Arten in Savannen und Steppen; hochbeinige, schnellaufende, grasfressende Säugetiere. Pferde treten nur mit der als Huf ausgebildeten, stark verlängerten Mittelzehe auf; die anderen Zehen sind zurückgebildet. Sie haben ein typisches Pflanzenfressergebiß mit hochkronigen Backenzähnen und (auf der Kaufläche) harten Schmelzfalten. Die Eckzähne der Pferde sind verkümmert, sie fehlen bei Stuten meist völlig. Pferde leben in kleinen Gruppen bis zu sehr umfangreichen Herden. Die heute nich lebenden Pferde haben nur eine einzige wildlebende Art (Prschewalskipferd), aus der das Hauspferd gezüchtet wurde. Im weiteren Sinne gehören zu den Pferden Zebras, Esel und Halbesel.
Die Pferde haben dich vor rund 60 Mio. Jahren aus einer etwa fuchsgroßen Stammform(Eohippus) in Amerika entwickelt. Vor rund 2,5 Mio. Jahren gelangte ein Seitenzweig nach Asien, wohingegen in Amerika alle Pferde nach der Eiszeit ausstarben. Die Domestikarion des vorhernur gehagten Wildpferds setzte in N- und W- Europa gegen Ende des 3. Jahrtausents vor Christus ein.

Was für Pferde gibt es?
-Kutschpferde, Ackergaul, Arbeitspferd
-Reitpferd, Rennpferd, Traber, Trabrennpferd, Dressurpferd, Springpferd, Zugpferd, Wagenpferd, Damenpferd, Paßgänger, Zelter
-Vollblüter, Warmblüter, Halblüter, Halbblut, Halfblood, Kaltblüter
-Lipizzaner, Hannoveraner, Holsteiner, Haflinger, Orlowtraber
-Panjepferd, Fjordpferd, Pony, Islandpony, Shetlandpony, Batak, Pokopony
-Wildpferd, Mustang, Kalmücke
(siehe unter Rassen, unterer Teil)

Farben:
Schimmel: weiß; sie werden mit schwarzem Fell geboren, das erst im Laufe mehrerer Jahre zum Weiß wechselt

Rappe: schwarz bis tiefschwarz, Mähne und Schweif sind auch schwarz

Braune: hellbraun, braun, dunkelbraun oder schwarzbraune, Mähne und Schweif sind schwarz

Füchse: hellbraun, rotbraun oder dunkelrotbraun, Mähne und Schweif sind hell- oder rotbraun

Isabellen: gelblich bis gelbgrau, Mähne und Schweif sind hell bis weißlich

Falben: gelblich bis gelbgrau, Mähne und Schweif schwarz; mit Aalstrich

Schecken: unregelmäßig geflecktes Fell, schwarz-braun, schwarz-weiß, braun-weiß, rot-weiß

Abzeichen:
Die Abzeichen am Kopf:
1.Laterne mit Glasauge
2.Breite Blesse
3.Durchgehende Blesse
4.Unregelmäßige Blesse
5.Schmale Blesse
6.Unterbrochene Blesse
7.Keilstern
8.Schnippe
9.Stern
10.Flämmchen
11.Blume
12.Flocke

Die Abzeichen an den Beinen:
1.weiße Krone
2.weißer Ballen
3.halbweiße Fessel
4.weiße Fessel
5.halbweißer Fuß
6.weißer Fuß
7.hochweißer Fuß

Gebräuchliche Gebisse: (zugelassen auch nach der LPO)

1. Wassertrense, einfach und doppelt gebrochen
2. Olivenkopftrense, einfach und doppelt gebrochen
3. Renntrense, dünn einfach gebrochen
4. Knebeltrense, einfach gebrochen
5. Einfache Trensenstange, nicht gebrochen
6. Doppeltrense, dünn und seitlich gebrochen
7.Gummistange, ungebrochen
8. Schonende Gummischeiben für die Trense
9. Penhalm-Kandare, dick und ungebrochen,gibt es auch gebrochen
10. Spring-Kandare, dünn, ungebrochen und mit Zungenfreiheit
11.Dressur-Kandare, dünn, ungebrochen und mit Zungenfreiheit: Dazu wird eine Unterlegtrense benötigt.
12. Kandaren-Kinnkette

Sportarten:Dressur, Springen, Gelände, Voltigieren, Reitjagden (Fuchsjagd, Schleppjagd) Polo, Hohe Schule, Rennsport (Galopprennen, Trabrennen)

Die Fehlerberechnung:
( vom Springen und Gelände )

Richtverfahren A (Punkte) B (Zeit)
Umwerfen eines Hindernisses : 4 Punkte 10 sek.
Ein Fuß des Pferdes oder mehr
berührt das Wasser oder die Be-
grenzung des Grabens:
4 Punkte
10 sek.
Erster Ungehorsam: 3 Punkte Zeitbewertung
Zweiter Ungehorsam: 6 Punkte Zeitbewertung
Dritter Ungehorsam: Ausschluß Ausschluß
Sturz von Pferd, Reiter,
oder von beiden:
8 Punkte
Zeitbewertung
Überschreiten der Mindest-
zeit, für jede begonnene Sek.:
1/4 Punkt
2 sek.

Giftpflanzen:
1. Eibe, Nadelholz mit gelben oder roten erbsen-großen Samen
2
. Sadebaum, Nadelholz mit dunklem Schuppen-nadelbesatz ung bläulichen Beerenzäpfchen, strenger Geruch
3.
Akazie, Laubbaum mit traubenartig hängenden, auffallend riechenden Blüten
4
. Tollkirsche, Staude mit purpurfarbigen Blüten und glänzend schwarz-violetten Beeren.
5
. Herbstzeitlose, Liliengewächs auf Grasland, die llilafarbene langröhrige Blüte erscheint im Herbst, Kraut und Fuckskapsel im Frühjahr.
6.
Schierling, Doldenstaude mit mehreren Unterarten auf Öd- und Kulturland, Bergwiesen, ruhigen Gewässern, Blüten weiß oder rot, Höhe bis zu 2,50m.
7.
Fingerhut, Höhe 50cm und 2m; alle Arten sind giftig.
8.
Bilsenkraut, 30-50cm hoch auf Schuttplätzen, an Wegen und Mauern, an alten Komposthaufen besonders oft das sehr giftige Schwarze Bilsenkraut
9.
Frühlings-Adonisröschen, 15-20cm großes Hahnenfußgewächs mit gelben Blüten, wächst in Wäldern und auf Rasen.
10.
Schöllkraut, Mohngewächs mit orange-gelben Milchsaft,30-100cm groß, auf Schuttplätzen, an Mauern, Weg- und Waldrändern.






Merke:
Ein Pferd wird beim wenden immer beim führen in einer Wendung von sich weg gedreht!!

LPO =
Leistungs Prüfungs Ordnung

APO =
Ausbildungs Prüfungs Ordnung



Ausrüstung des Reiters:
1. Reitkamppe mit
Dreipunktbefestigung
2. Reithandschuhe
3. Reitstiefel
4. eventuell Sporen
5. eventuell Gerte
- Springerte bis zu 75 cm
- Dressurgerte bis zu 1,20 cm



Trakener

Ausbildungsskala:

1. Takt
2. Losgelassenheit
3. Anlehnung
4. Schwung
5. Geraderichtung
6. Versammlung


Borth, klein aber fein

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Marion Steinitz
MSX
Update: 08.07.2002
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