Musterlösung einrichten

Wenn Sie ihren Server vom Händler bekommen, ist noch einiges an Nacharbeit nötig, um auf dem neuesten Stand zu sein. Ich habe hier meine Serverinstallation meines Testsystems dokumentiert (November 2003). Ich habe die Aktualisierungen aufgenommen, die ich für die Wichtigsten/Praktischsten halte.

Wichtigstes Sprungbrett ist hierzu http://www.supportnetz.de/dt/wml-start.html und die dort angeführten Links.

Weitere Räume zur Erstellung von MSI Paketen erstellen

Wahrscheinlich habe Sie bei der Erstellung der Musterlösungsdisketten nur die Räume erstellt, die Sie auch in Ihrer Schule vorfinden. Wenn Sie dann irgendwann mit der Erstellung von MSI Paketen arbeiten, kommen Sie mit dieser Konstellation schnell an Ihre Granzen. Sie sollten sich unterhalb von Workstations zwei weitere OUs einrichten. Eine OU, dient zur Erstellung von MSI Paketen, einer zum Testen der Pakete. Damit können Sie dann einen Rechner aus der OU Ihres Computerraumes herausnehmen und damit herumexperimentieren, ohne dass sich die Änderungen auf die anderen Rechner auswirkt.

Vorgehen: Zum Einrichten neuer Räume (Organisationseinheiten) benötigen Sie ein Tool, das Tamer Berber geschrieben hat, Sie findes es unter:
http://www.laengenfeldschule.de/computer/musterloesung/tools/Freigabe_Server-Konfiguration/Freigabe_Server-Konfiguration.zip
 oder auch unter der Adresse http://www.supportnetz.de/dt/wml-tools.html unter dem Namen  "Server-Konfiguration erweitern"
Namensvorschlag für die Räume: MSIE für den Raum in dem MSI Pakete erstellt werden und MSIT für den Raum, in dem Sie die Pakete testen.
Tool installieren - Raum im Active Directory erstellen (Rechtsklick im rechten Feld - Neu - Organisationseinheit) - wenn alle Räume angelegt sind den ConfigWizard
starten - Server-Konfiguration erweitern. Das dauert dann ein wenig, in dieser Zeit sollten Sie Ihren Server in Ruhe lassen, schließlich bekommen Sie eine Erfolgsmeldung (Lesen Sie aber bitte die Installationsanleitung, die dem Tool beiliegt.)

Hinweise zur Erstellung der MSI Pakete finden Sie hier.

Weitere Partition einrichten, Partitionen benennen

Es ist wohl sinnvoll (auch für die Sicherungen), zusätzliche Partitionen einzurichten. Zumindest eine Partition G für zu installierende Programme (wie Word, Excel..), eventuell auch eine weitere H für Downloads o.ä. ist sinnvoll. Entweder Sie haben das schon vor der Installation gemacht, oder verwenden z.B. Partition Expert von Acronis, war auf einer ct 2003 drauf.

Zudem ist es in manchen Situationen, den Partitionen Namen zu geben, daher:

C: Betriebssystem, hier liegt das Betriebssystem, zudem lege ich hier kleine Tools ab

D: MSI und Images

E: BSA

F: Benutzerdaten

G: Programme; hier kommen bei mir Programme, Downloads hin, all die Sachen, die ich nicht unbedingt mitsichern muss. Folgende Programme sollten auf dem Server installiert sein: Word, Excel, ein Packprogramm, Acrobat Reader, Wininstall LE 2003

Server ans Internet über vorgeschalteten DSL Router:

Um Programme, Servicepacks u.ä. runterladen zu können, ist der Anschluss ans Internet nötig. Hierzu geht man gemäß des Basiskurses vor - es sei denn, man geht nach dem Isa über einen DSL Router ins Internet, den weg finden Sie hier:

Zweite NIC konfigurieren, bei Anschluss über DSL Router: IP 192.168.0.2, Subnet: 255.255.255.0, Gateway 192.168.0.1, DNS 192.168.0.1 (der Router hat die IP 192.168.0.1)

Einstellungen IE: Internetoptionen - Verbindungen - LAN Einstellungen - Proxyserver verwenden, Adresse 10.1.1.1 Port 8080, Haken bei Proxyserver für lokale Adressen umgehen setzen

ISA Regeln einrichten

siehe Anleitung Basiskurs, sonst kein Internetzugang möglich

Wininstall 2003 installieren- Anleitung Resch

findet man unter "Neues": http://home.arcor.de/mresch/ml/WininstallLE2003.pdf

Wininstall 2003 ist der Nachfolger der Version, die in der ML verwendet wird. Da mit Wininstall 2003 die Erstellung von Paketen gelingt, die mit der alten Version scheiterte, solltet Sie unbedingt die 2003er Version installieren.

Windows Updates (dauert!!)

darunter SP4 auf Server, IE6SP1 auf Server und jede Menge sog. Wichtige Updates. Dies betriifft aber nur den Server!! Wie Sie für die Workstations vorgehen, steht weiter unten.

BSA Tools aktualisieren und erweitern

Es gibt

Aktualisierungstool von Adrian Koch: http://www.gslahr.og.bw.schule.de/ml/tools/BSA-Updates.zip

Weitere BSA Tools bei Martin Resch (Tools zum Löschen von Schülern, Klassen etc, gut am Schuljahresende zu gebrauchen), finden Sich unter "Neues"
http://home.arcor.de/mresch/ml/Bsatools.zip und
http://home.arcor.de/mresch/ml/ldat.zip

Neue Benutzer.vbs (Adrian Koch)

http://www.gslahr.og.bw.schule.de/ml/tools/Benutzervbs-v0.9.zip

Von der Installation des Projektmanagers rate ich ab, den habe ich bisher nicht zum Laufen gebracht.

Des Weiteren installieren Sie noch den DNS Clean: DNS-Clean-1.0.zip

Ich habe auf C einen Ordner Tools erstellt, mit den Unterordnern ML_Tools (da sind z.B. DNS Clean, Server_Freigabe usw. drin), einen BSA_Tools (da finden sich die Löschtools und der alte NT Usermanager, der noch hilfreiche Dienste tut - einfach mal in der Liste fragen, dann kann man den bekommen) und ein Unterordner mit Kontroll_Tools, da befindet sich z.B. der Druckerlog

SP4 in RIS integrieren (dauert etwas)

Arbeiten Sie am besten von Anfang an mit dem aktuellen Service Pack 4. Dieser Schritt bewirkt, dass Rechner, die über RIS installiert werden automatisch das SP4 installieren.

Tool von Adrian Koch: http://www.gslahr.og.bw.schule.de/ml/tools/spack4-v0.91b.exe

Programme auf dem Server installieren

Einige wenige Programme sollten auf dem Server installiert sein, so z.b. Word, Excel, evtl. Powerpoint (wenn man eine Anleitung umsetzt, die in PP erstellt ist), ein Packprogramm, Acrobat Reader und natürlich ein Virenschutz. Bei uns ist VirusScan Enterprise 7.1 im Einsatz. Detaillierte Dokumentation hier. Ich habe den Virenscanner auch auf G installiert. Ebenso lege ich die Freigabe "Virus" auf G, aus der die Clients die neuen DATs bekommen. Um dies zu bewerkstelligen öffnet man die VirusScan Konsole und fügt unter "Tasks" einen neuen Spiegelungstask hinzu.

Weitere nützliche Programme für den Server:Acronis True Image Server zur Sicherung des Servers, Acronis Partition Expert zum Ändern der Partitionsgrößen (Heft CD c't 20/2003), Total Commander (kopiert ganz konfortabel NTFS Berechtigungen, auch sonst ein prima Datei Manager)

Sicherheitspatch installieren

Installieren Sie den Sicherheitspatch Sicherheits-Patch für den RIS-Pfad - Version 2 von Tamer Berbers Seite. Hier der Link:
http://www.laengenfeldschule.de/computer/musterloesung/tools/Patch_fuer_RIS-Pfad_2.zip

Kontrolltools

Es gibt Tools, mit deren Hilfe man die Aktivitäten der Schüler überwachen kann:

Drucker überwachen siehe Resch - Neues - Tool um Druckerprotokolle auszuwerten

Internetzugriffe überwachen: siehe http://www.partale.de/material/Dv/gfiwebmonitor.html

Server sichern

Jetzt sollten Sie eine vernünftige Grundinstallation ihres Servers haben, die Sie sichern sollten. Außer Bandlaufwerken gibt es hierzu viele Möglichkeiten, die teilweise auch recht kostengünstig zu haben sind.

Ich verwende True Image Server und sichere auf eine IDE Platte, die sich auf einem Wechselrahmen befindet. Ich muss demnach den Server einmal Herunterfahren, Wechselplatte rein und neu starten. Alternativ kann True Image auch auf USB Festplatten sichern, was jedoch bei USB1 recht lange dauert. True Image Server kann auch im laufenden Betrieb sichern. Am sinnvollsten lässt man dies wohl abends laufen.

Wenn man keine RAID Systeme im Einsatz hat, kann man z.B. auch mit Drive Image 5 vom Notfallmedium aus sichern.

 

optional SUS (Software Update Service) installieren

Anleitung siehe SUS Server

Installieren Sie den SUS in einem Verzeichnis, auf dem Sie reichlich Platz haben, bei mir liegt er auf G

optional

delprof, Script zu Anmeldung und Abmeldung (logs), Reg-Änderung für RisInstallation/Domänenname (Berger)

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