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Nach systemischem Verständnis ist der Mensch immer zugleich als biologisches und als soziales Wesen zu betrachten. Der systemische Ansatz rückt deshalb die dynamische Wechselwirkung zwischen den biologischen und psychischen Eigenschaften einerseits und den sozialen Bedingungen des Lebens und Arbeitens andererseits ins Zentrum der Betrachtung, um das Individuum angemessen verstehen zu können.
Systemische Supervision wird somit verstanden als eine Methode, die zur Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit eingesetzt wird. Sie bezieht sich dabei auf die Wechselwirkung der psychischen, sozialen und institutionellen Faktoren.
In der Supervision werden berufliche Ereignisse, Probleme, Konflikte sowie persönliche Erfahrungen aus der Arbeit zum Gegenstand gemacht. Aus dem Verständnis der systemischen Supervision werden somit die Bereiche Organisationsentwicklung, Entwicklung von Feld- und Fachkompetenz und die Entwicklung der Person abgedeckt.
Die SupervisorInnen sollen die TrainerInnen und MultiplikatorInnen darin fördern, eigene Kräfte und Ressourcen durch Austausch untereinander zu aktivieren, um die für sie passenden Lösungen zu finden. Dabei wird in der Supervision stets selbstreflektierend an ihrer Sicht der Wirklichkeit gearbeitet und die TeilnehmerInnen werden bei der experimentellen Konstruktion alternativer Wirklichkeiten unterstützt.
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