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Als erstes musste sich "Tube" Kolander aus
dem Turnier verabschieden. Kurz darauf folgten der Ranglisten
zweite Julian Jensen (59.) und der Zweite der letzten Open Andy
Wendorff (56.)! Auch der sonst so beständige Lennart Amrhein
musste schon mit dem 44. Platz das Turnier verlassen.
Der letzte, der ohne Platzierungspunkte
Heim fuhr, war Holger Wolff.
An Tisch 5 gab es ein erstes
Aufeinandertreffen von Rafael Schulz und Marc Fischer, die dort
beide zu Chipleadern avencierten. An diesem Tisch gab es auch
die beste Hand des Abends, welche Lukas Radau hielt, der mit AK
auf dem Board 3 weitere Könige traf!
Eine weitere schöne Hand traf Uwe
Käkenmeister, der mit einem Pre-Flop "All-In" mit den Pocket
5ern auf KK traf, aber den Vierling floppte. Das Witzige daran
war das auch die Kings im Flop zum "Full House" wurden. Leider
war dann für Uwe schon bald Schluss...
Für reichlich Action sorgten die "G-Twins"
(Marcel und Björn Gerwien), die ihre Stacks stetig aufbauten,
bei Mitte des Turniers waren sie mit Rafael Schulz und Marc
Fischer zusammen Chipleader.
Kurz darauf flogen einige des "Favouritentisches"
wie Tim Edler(26.), Alex Stengel(30.) und der Organisator Marc
Fehrmann(28.). Zum ersten mal flog Fehrmann nicht mit AQ raus.
Diesmal setzte er alles auf A10 und traf AJ von Patrick
Campbell. "Nach sehr langer Durststrecke hatte ich irgendwann
die Schnauze voll. Ich hatte seit 3 Stunden nur Müll und
vielleicht 2 Gute Hände"
Der erste Hansen musste sich (schon) auf
Platz 21 aus dem Turnier verabschieden. Reinhards
Kommentar: "Ich fühle mich als hätte ich garnicht mitgespielt!"
Auf Platz 16 folgte dann seine Tochter Silja, die Gewinnerin der
vierten Open.
Zum zweiten mal in Folge spielte sich Marcel
Gronau in die Top 20 des Turniers. Diesmal wurde er 17. Auch
Eugene Miller zeigte nach den enttäuschenden Leistungen in den
vorigen Turnieren mal wieder eine Solide. Er wurde mit AJ in ein
"All-In" mit dem Chipleader Marcel Gerwien KJ und Julian
Hoffmann KQ verwickelt. Eigentlich prozentual weit vorne floppte
Hoffmann den Drilling Damen und das Turnier war für Ihn beendet.
Die Letzten Spieler, die sich vorm Final-Table verabschieden
durfen waren:
- Christian Kraft(14)
- Malte Hansen(13)
- Marcel Gerwien (12)
- Phillip Neugebauer (11)
- Miro Totenhaupt (10)
- Julian Hoffmann (9)
Der teilweise stark aufspielende Christian
Kraft war einer der Unglücklichen die sich kurz vorm Final-Table
verabschieden mussten. Mit KK und "All-In" traf er auf die
Rockets von David Heßler. Schade Chris. Das nennt man dann wohl
schlechtes Timing. An 13 musste dann Malte Hansen die Segel
streichen. Nach zahlreichen "All-Ins" und mehreren gewonnen war
dann an 13 das Rennen zu Ende.
Auch Marcel Gerwien setzte sein Glück in die
falsche Hand. Er ging mit allem auf seinen Draw in den Pot und
traf das gemachte Set QQ (Flop: Q,9,3) von Julian Hoffmann. Der
Draw J10 traf nicht und Gerwien musste an Platz 12 gehen. Es
folgten Phillip Neugebauer und Mirco Totenhaupt auf 11 und 10.
Unglücklich musste dann auch Hoffmann an 9. Position raus. Mit
AQ traf er auf AA von Björn Gerwien. Das war dann die Rache des
Bruders Julian...
Am Final Table saßen diesmal:
- Rafael Schulz (ca. 30.000)
- Björn Gerwien (ca. 28.000)
- Marc Fischer (12.000)
- Phillip Wolf (ca. 14.000)
- David Heßler (ca. 10.000)
- Kevin Möller (ca. 20.000)
- Christian Gardo (ca. 12.000)
- Lukas Radau (ca. 4.000)
Gleich die ersten drei Hände ging der
small-stack Lukas Radau "All-In" und gewann sogar jedes Mal!
Doch dies geschah nicht nur, weil er traf, sondern auch, weil er
einen Bluff genau richtig setzte! Der nächste Bluff zog
allerdings nicht, als er nach dem Flop (J,6,J) auf einen
Drilling von Marc Fischer traf. Lukas hielt nur des
Dreierpärchen und ging "All-In". Ein leichter Call für Marc!
David Hessler flog dann auf Platz 7 raus.
Der letzte Möllner Björn Gerwien flog dann als 6., als er mit QQ
auf A9 von Marc Fischer traf und Marc zwei Pärchen schon im Flop
traf!
Wenig später bekam Marc Fischer zweimal
hintereinander die "Cowboys" und fand jeweils Kunden in Form von
Kevin Möller (5.) und Christian Gardo (4.)! Marc Fischer wurde
Chipleader und daher viel es ihm nicht schwer das "All-In" von
Philipp Wolf zu calln, der gleich am Anfang des Final-Tables
einen riesigen Pott gewann und teilweise Chipleader war! Trotz
einer getroffenen Dame auf dem River reichte es für "Ille"
nicht, denn Marc traf einen Flush!
Das Heads-Up stand somit fest! Die
beiden Protagonisten Marc Fischer (80.000) und Rafael Schulz
(50.000) schoben sich lange nur einige Chips hin und her, bis
Rafael Schulz das erste Mal "All-In" ging und mit KQ eine Q traf
und damit verdoppeln konnte.
Wenig später ging Schulz dann mit KJ
wieder "All-In". Fischer callte die Angelegenheit mit A5. Rafael
machte die Trips auf dem Flop perfekt und für Marc kam keine
Hilfe mehr. Damit war Rafael Schulz Gewinner der RZ Poker Open
Vol. 5 und kann sich damit direkt für das Masters im Dezember
qualifizieren.
Die Turnierleitung sagt: "Herzlichen Glückwunsch"
In der Rangliste hat sich einiges
getan. Schaut rein und schaut euch die Statistiken vom Turnier
und Gesamt an.
Am 18.08.2007 geht es weiter mit den RZ-Poker
Open Vol. 6, Anmeldungen wie immer bei Marc Fischer und Marc Fehrmann
>>hier<<
Es gibt mal wieder Frühbucher-Punkte.
Bis zum 05.08 kann man die Punkte bekommen.
Zu den Ergebnissen
>>hier!<<
Ein Bericht von Marc Fischer
und Marc Fehrmann |