Soufriere Bay
Montag, 1. April 2002

     St. Lucia ist ein selbstaendiger Staat und Rolf hat gestern schon  nach  der Ankunft im Hafen beim Zoll eingecheckt. Heute morgen haben wir es nicht  eilig, denn wir wollen die Insel heute nicht mehr verlassen. Die Nacht  war ruhig.  Marigo Bay liegt geschuetzt und durch einen Palmenguertel  vom offenen  Meer getrennt. Nach einem guten Fruehstueck verlassen  wir, eingedeckt  mit frischem Obst und Broetchen, den Hafen und segeln  weiter an der Westseite  der Insel in suedliche Richtung. Zwischenstopp  zum schwimmen, schnorcheln  und relaxen. Zum Lunch gibt es, wie noch so oft,  "Bananenbroetchen". Die Bananen, reif geerntet vom Haendler gekauft,  schmecken unglaublich gut. Kein Vergleich mit der Exportbanane mit dem blauen  Label. Wir naehern  uns Soufriere mit dem grossen und kleinen Piton. Sieht aus wie Zuckerhut und Copa Cabana. Am fruehen Nachmittag laufen wir dann in den Hafen ein, wo wir nach mehrmaligem Ankerplatzwechsel vor einem Hotel ankern. Das Heck ist wieder mit einer Leine an der naechsten Palme festgemacht. Nach dem Dinner an Bord genehmigen wir uns im Hotel einen Drink und koennen dort auch unsere e-mails checken. Verbindung zur Heimat in modernen Zeiten. Waehrenddessen  bewacht ein Junge gegen Bezahlung unser Boot. Am spaeteren Abend hangeln  wir uns dann wieder in unserem roten Schlauchboot an der Heckleine entlang  zum Boot und kriechen in die Kojen.
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