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Der VfB Stuttgart qualifizierte sich wegen des 4. Platzes in der Bundesliga für den UEFA-Cup Wettbewerb. Der Modus des UEFA-Cups wird ab dieser Saison verändert. Es werden 80 Vereine am 16.09.2004 starten und durch 1 K.O.-Runde mit Hin- und Rückspiel werden daraus 40 Vereine, die sich auf 8 Fünfergruppen aufteilen. Jede Mannschaft hat 2 Heim- und 2 Auswärtsspiele. Es gibt also kein Hin- und Rückspiel, sondern das Heimrecht wird durch den Koeffizienten 5-Jahreswertung ermittelt. Die besseren Mannschaften haben also hier Vorteile. Die besten 3 einer Gruppe kommen weiter in die K.O.-Runden. Hier kommen 8 Mannschaften aus der Champions League hinzu. Die Gruppenersten spielen gegen Gruppendritte. Die Gruppenzweiten spielen gegen die Champions-League Absteiger. Diese 32 Vereine spielen bis zum Finale am 18.05.2005 in K.O.-Runden den Sieger des Wettbewerbs aus. Im optimalen Fall sind es also 15 Spiele. 1. Runde Hinspiel: Ujpest Budapest - VfB Stuttgart 1:3 0:1
Cacau (25.) Der VfB konnte in Budapest von Beginn an das Spiel kontrollieren. Die Schwaben hatten auch Chancen durch Kuranyi. Allerdings machte das fällige 1:0 Cacau. 5 Minuten nach der Führung, Hleb auf Kuranyi und schließlich traf auch er. In der 2. Halbzeit wurden die Ungarn etwas besser, leider nicht im Zweikampf. Kuranyi wurde mit einer Blutgrätsche von hinten von den Beinen geholt. Er konnte nicht weiterspielen und fällt nun 6-8 Wochen aus. Für dieses Foul gab es nicht einmal einen Freistoß für Stuttgart. Der VfB war daraufhin kurzzeitig etwas von der Rolle und fing sich durch Nagy, der eigentlich gar nicht mehr auf dem Platz stehen dürfte, er war es, der Kuranyi foulte, den 1:2 Anschlusstreffer. Budapest war in der Schlussphase noch 2 Mal gefährlich, doch Cacau konnte in der 90. Minute einen Abwehrfehler nutzen und die gute Ausgangsposition für den VfB wieder herstellen. 1. Runde Hinspiel: VfB Stuttgart - Ujpest Budapest 4:0 Stuttgart wie immer in der
Anfangsphase konzentriert und sofort spielbestimmend. Nach knapp einer Viertel
Stunde wurde Hinkel nach einer guten Einzelleistung mit dem 1:0 belohnt. Der VfB
hatte in der Folge gute Chancen, doch sie ließen es recht locker angehen. In
Halbzeit 2 dann starke 5 Minuten, die das Spiel entschieden haben. Heldt auf
Cacau, 2:0. Eine Minute später wurde Hleb gefoult und Heldt traf per Elfmeter,
weitere 3 Minuten später dann Lahm auf Cacau und der machte sein insgesamt 4
Europapokaltor. 1:0
Hinkel (14.) Die Gruppenphase
1. Spieltag: SK Beveren - VfB Stuttgart 1:5 0:1 Cacau
(9.) Das erste Spiel der Gruppenphase fand für den VfB auswärts statt. Die Schwaben waren von der ersten Minute an konzentriert und kamen in der Anfangsphase auch gleich zum ersten Tor durch Cacau. Ein Freistoß 5 Minuten vor der Halbzeit von Heldt konnte Beveren nur an den Pfosten lenken, Kuranyi bedankte sich mit dem Abstaubertor zum 2:0 Halbzeitstand. Auch in der 2. Hälfte war Stuttgart die spielbestimmende Mannschaft, Hleb zieht ab, der Keeper konnte nicht festhalten und Cacau staubte ab. Das Spiel schon längst entschieden, doch Lahm wollte mehr, schoß aus der Ferne und traf zum 4:0. Kurz vor Schluss kam N´Dri zum Ehrentreffer, doch Szabics stellt in der Nachspielzeit den alten Torabstand wieder her. Damit ist der VfB wie in der Liga auch in der UEFA-Cup-Gruppe Tabellenführer. 2. Spieltag: VfB Stuttgart - Benfica Lissabon 1:0 Cacau
(31.) Der VfB mußte sich für eine ganz schlechte Woche wieder mit den Fans versöhnen. Doch zu Beginn des 2. Gruppenspiels war die Nervosität dem VfB noch anzusehen. Lissabon profitierte ab und an von Fehler der Mannschaft, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Nach einer halben Stunde brachte Cacau den VfB aus der Misere, als er auf fast 20 Metern abzog und den erleichternden 1:0 Führungstreffer schoss. Nach der Pause kam der VfB ein wenig besser ins Spiel und Lahm konnte in der 52. Minute flanken. Die Flanke verwertet Meißner. Als Kuranyi 20 Minuten später das 3:0 köpfte, steckte Benfica auf. Der VfB schoss zu den richten Zeitpunkten die Tore und gewann so verdient das Spiel. 3. Spieltag: SC Heerenveen - VfB Stuttgart 1:0 1:0 Yildirim (65.) Der VfB konnte mit einem Sieg in Heerenveen das Erreichen der nächsten Runde perfekt machen. Die erste Halbzeit war aber von beiden Team recht müde geführt. Der Nebel tat sein übriges zum Spiel. Nach der Pause allerdings verschwand mit dem Nebel auch ein wenig die Verkrampfung im Spiel. Der VfB tat mehr und kam zu Chancen vor allem durch Kuranyi. Doch als Zivkovic den Ball nicht richtig aus der Abwehr bekam und Yildirim vor die Füsse köpfte, zog der ab und es stand 1:0. Der Treffer fiel ein wenig aus dem Nichts, denn der VfB war machte das Spiel. Auch nach dem Treffer hatten die Schwaben noch Chancen, doch der allerletzte Biss fehlte. Der VfB bleibt Tabellenführer, aber am 4. Spieltag kann nicht eingegriffen werden, da der VfB spielfrei hat. 5. Spieltag: VfB Stuttgart - Dinamo Zagreb 2:1 1:0
Tiffert (15.) Für den VfB Stuttgart ging es im letzten Gruppenspiel um den Gruppensieg. Allerdings konnte man mit einer Niederlage auch noch aus dem Wettbewerb ausscheiden. Der VfB musst also das Spiel machen und das taten sie in der 1. Halbzeit auch. Tiffert gelang nach einer Viertelstunde das 1:0. Nach der Pause wurde der VfB etwas nachlässiger, Zagreb wurde dynamischer. Nach einem Freistoß gelang den Kroaten der Ausgleich. Stuttgart wäre damit nur Gruppenzweiter. Doch die Schwaben zeigten Moral und legten nach, Meira schoss den VfB zum Gruppensieg. Stuttgart trifft damit auf einen Gruppendritten der anderen UEFA-Cup-Gruppen. 3. Runde Hinspiel: FC Parma - VfB Stuttgart 0:0 Der VfB Stuttgart wollte sich für die schwachen Bundesliga-Partien revanchieren. Die erste Halbzeit gehörte auch den Schwaben, doch ein Tor wollte nicht gelingen. In der 2. Halbzeit glichen sich die Mannschaften einander an. Parma und Stuttgart trennten sich am Ende torlos. Das Rückspiel im Daimler-Stadion entscheidet nun ein Weiterkommen. 3. Runde Rückspiel: VfB Stuttgart - FC Parma 0:2
0:1 Marchionni (98.) Die Vorzeichen für das Rückspiel waren klar, für den VfB zählte nur ein Sieg. In der ersten Halbzeit spielten die Schwaben gut nach vorne, doch sie kamen nur immer bis zum Strafraum. In Halbzeit 2 schaltete Parma einen Gang höher und die Chancen für die Gäste waren da, doch Hildebrand, der beste Stuttgarter auf dem Platz rettete das ein oder andere Mal in höchster Not. Nachdem Parma kurz vor Schluss nur noch mit 10 Mann auf dem Platz stand, konnte der VfB locker aufspielen, dachte man. Aber die Stuttgarter kamen nicht zum Abschluss. In der Verlängerung passierte dann das, was Parma eigentlich schon in der regulären Spielzeit gelingen hätte können, das entscheidende Tor. Stuttgart ergab sich und ließ einen 2. Treffer zu. Der VfB ist damit aus dem Wettbewerb ausgeschieden und reiht sich zu den anderen deutschen Mannschaften ein.
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