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1.
Spieltag: MSV Duisburg - VfB Stuttgart
Für den VfB Stuttgart
fing die Saison beim Aufsteiger Duisburg an und sie fing gut an. Es waren keine
5 Minuten gespielt, da konnte Cacau zum ersten Mal jubeln. Doch Duisburg war
ganz und gar nicht geschockt, sie spielten ihr Spiel und hatten auch die ein
oder andere Chance. Nach Abwehrproblemen beim VfB markierte Ahanfouf den
Ausgleich. Nach der Pause spielte Duisburg weiter gut. Erst nach gut einer
Stunde zeigten die Schwaben mehr. Leider wurden sie in ihrem Tatendrang
gebremst, denn Cacau leistete sich ein Foul und flog unnötigerweise mit der
Roten Karte vom Platz. Allerdings tat es dem Sturmlauf keinen Abbruch. Stuttgart
war aufgewacht und die Chancen häuften sich. Streller, Meißner und Gomez
hatten nun Möglichkeiten, doch Koch war der beste Duisburger in diesen Minuten.
Es blieb beim 1:1 und der Erkenntnis, dass Stuttgart noch viel Arbeit vor sich
hat.
2.
Spieltag: VfB Stuttgart - 1. FC Köln
Stuttgart mußte nach dem 1:1
in Duisburg vor heimischem Publikum etwas zeigen. Erstens war die Konkurrenz
erfolgreich und zweitens erwarteten die Fans von der Trap-Elf ein bißchen mehr
als beim MSV. Doch Köln spielte erstmal frech auf und hatte die erste Chance.
Nach knapp 10 Minuten nutzten die Geißböcke den Platz, den die
Hintermannschaft des VfB ihnen ließ und Feulner verwandelte zum 0:1. Stuttgart
wachte nicht auf, Köln spielte besser und hatte weitere Konterchancen. Nach 35
Minuten gab es Elfmeter, die Chance zum Ausgleich und zur eventuellen Wende des
Spiels, aber Meißner schoss zu schwach. Nach der Pause ging es Schlag auf
Schlag. Podolski auf Streit 0:2, Fehler von Babbel und Gentner 0:3 ebenfalls
Streit. Der VfB war geschlagen. Doch sie versuchten sich in der Offensive und es
klappte, Streller konnte verkürzen. 10 Minuten später kam neue Hoffnung auf,
denn Tiffert brachte den VfB mit seinem Tor wieder ran. Die Mühe war aber
umsonst, auch als Sinkala vom Platz mußte, die Roten hatten zwar noch Chancen,
aber der Ausgleich gelang nicht mehr. Stuttgart ist erstmal im hinteren
Mittelfeld.
3.
Spieltag: Werder Bremen - VfB Stuttgart
Die Schwaben mit nur
einem Punkt in die Liga gestartet, wollten in Bremen schlimmeres verhindern. Die
Anfangsphase war für beide Teams nicht so gut, das Spiel auf mäßigem Niveau
Kurz vor der Halbzeit stand Babbel etwas ungünstig und Klasnic war zur Stelle
1:0 für die Heimmannschaft. Doch Tomasson konnte 5 Minuten nach dem
Wiederanpfiff den Ausgleich erzielen. Danach wurde das Spiel besser und die
Chancen häuften sich auf beiden Seiten. Soldo köpfte an die Latte, Gomez hatte
die Führung auf dem Fuss, genau wie auf der Gegenseite Klose. Es blieb beim am
Ende gerechten Remis.
4. Spieltag: VfB Stuttgart
- Arminia Bielefeld
Die ersten 3 Punkten mussten her, doch die Schwaben begannen abwartend und
sortiert. Bielefeld hatte zu Beginn auch nichts bieten. Halbzeit 1 war
dementsprechend mau an Chancen und das Spiel dadurch nicht gerade hochklassig.
In der 2. Halbzeit kam der Neuzugang Ljuboja und das Spiel wurde etwas besser.
Als Meißner auf Tomasson flankte, konnte er sein 2. Saisontor köpfen und den
VfB damit seinem Tagesziel ein gutes Stück näher bringen. Ljuboja hatte wenige
Minuten das 2:0 auf dem Fuss, doch auch Bielefeld wurde nun stärker. Der VfB
gab sich mit dem 1:0 offenbar zufrieden, doch dieser Schuss ging nach hinten
los. Pinto, der Ex-Stuttgarter konnte ausgleichen. Das Ergebnis blieb bis zum
Schlusspfiff so. Für den VfB viel zu wenig, wenn man das Ziel hat, auch im
nächsten Jahr international zu spielen.
5. Spieltag:
FSV Mainz 05 - VfB Stuttgart
Mainz und
Stuttgart standen in der Liga mit dem Rücken zur Wand. Stuttgart drei Remis und
eine Niederlage, die Mainzer haben noch gar keinen Punkt auf dem Konto. Die
Mainzer begannen flotter und hatten auch die ein oder andere Möglichkeit.
Stuttgart immer noch sehr verhalten, Spielzüge sind gar nicht vorhanden. In
Halbzeit 2 das gleich Bild, Ljuboja und Hitzelsperger hatten Chancen, aber
zwingend war das alles nicht. Eine Viertelstunde vor Schluss dann Freistoß und
Tomasson konnte die Flanke verwerten. Bereits eine Minute später allerdings
auch Freistoß und Noveski gelang das gleiche. 2 Minuten vor Schluss erlöste
Gomez mit seinem ersten Bundesligator den VfB. Er setzte sich durch und erzielte
ein ansehnliches Tor. Der VfB gewann am Ende mit dem Quäntchen Glück sein
erstes Spiel in der Liga.
6. Spieltag: VfB Stuttgart
- Hamburger SV
Der VfB wollte nach dem Auswärtssieg in Mainz jetzt auch im heimischen
Daimler-Stadion punkten. Die Anfangsphase war auch ok, doch auch der HSV spielte
mit. Nach gut einer halben Stunde schockte van der Vaart mit einem satten Schuss
die Schwaben. Es stand 1:0 für die Gäste. Nach der Pause kam der VfB aber mit
frischem Wind aus der Kabine. Sie wollten zeigen, dass sie es können und
Grönkjaer flankte auf Gomez, der den Ausgleich markieren konnte. In der Folge
war der VfB Stuttgart die etwas bessere Mannschaft. Die Zuschauer sahen einen
besseren VfB als zuvor. Auch Chancen für Tomasson und Meira waren vorhanden.
Doch das glückliche Ende war den Gästen vorbehalten. Jarolim schoss aus
unmöglichem Winkel und der Ball fand mit Hilfe des VfB ins Tor. Stuttgart fehlt
immer noch der nötige Biss und in diesem Spiel auch ein bisschen das Glück.
7. Spieltag: VfB Stuttgart
- 1. FC Kaiserslautern
Trainer Trapattoni und seine Mannschaft waren nach 7 Spielen mit nur einem
Sieg schon ein wenig verdammt gewinnen zu müssen. Die Startphase war gut,
Stuttgart machte Druck. Nachdem Hildebrand einen weitern Abstoß machte, Ljuboja
mit dem Kopf verlängte, lupfte Tomasson den Ball über den Lauterer Keeper
Macho hinweg ins Tor. Es stand 1:0 nach 10 Minuten. Doch das Spiel verflachte,
beide Teams waren zu passiv. In Halbzeit 2 das gleich Bild. Lautern hatte ein
paar Möglichkeiten, auch der VfB durch Ljuboja, doch alles in allem wenig
glanzlos. Stuttgart gewinnt und hält den freien Fall auf.
8. Spieltag: Borussia
Dortmund - VfB Stuttgart
Der VfB
hatte es trotz Sonntagsspiel schwer die Kräfte zusammenzuhalten, denn am vom
Donnerstag steckte den Spielern das ermüdende Wasserspiel in Domzale in den
Knochen. Sie spielen auch erst mal ruhig und unauffällig. Aber auch Dortmund
hatte nicht viel zu bieten. Die Borussia hatte einen Tick mehr vom Spiel, der
VfB die etwas besseren Chancen. In der 2. Halbzeit hatte auch Dortmund ein paar
gefährliche Szenen, doch alles in allem ein Spiel, das wohl keinen großen
Platz in den Geschichtsbüchern finden wird. Am Ende passierte dann doch
noch was. Tomasson rempelte den BVB-Keeper leicht von hinten, der fiel wie ein
nasser Sack zu Boden und Tomasson sah Rot. Eine Dummheit, aber mit ein bißchen
Auge hätte es der Schiedsrichter auch sehen können.
9. Spieltag: VfB Stuttgart
- Borussia M´gladbach
Stuttgart
wollte die Fohlen auf "Trap" bringen, doch es kam mal wieder anders
als geplant. Nach einer Viertelstunde stand es 0:1 und die Schwaben waren
geschockt. Zwar erholten sie sich und hatten die ein oder andere Chance, aber
gelingen wollte nichts. Nach der Pause wieder Riesenchance, aber für Neuville
im Gladbacher Trikot. Die Hintermannschaft schwach, vorne fehlte Tomasson, das
Mittelfeld nicht vorhanden. Die Schlussphase gehörte trotzdem den Schwaben,
aber sie versuchten es mit langen Bällen und hatten am Ende Glück, dass
Strasser sich die Kugel selbst ins Netz legte. Letztlich also ein glücklicher
Punkt, der zu Hause gegen Gladbach aber zu wenig ist.
10. Spieltag: Bayer
Leverkusen - VfB Stuttgart
Für beide Teams stand viel auf dem Spiel. Stuttgart wollte dem Sieg in
Rennes einen weitern folgen lassen, Skibbe brauchte die Punkte ebenso. Es ging
gut los für Stuttgart, Ljuboja hatte die erste gute Chance. Aber Leverkusen war
ebenfalls gefährlich. Nach einer halben Stunde stand es 1:0 für die Schwaben,
Ljuboja hatte getroffen, doch der Treffer zählte nicht. Abseits. Die
Kamerabilder sagten was anderes. Kurz vor der Halbzeit, hatte Streller einen
Pfostenkracher. Nach der Pause, wurde Bayer stärker und so viel das Tor, doch
dieses Mal war es Abseits, dieses Tor zählte aber. Kurz darauf, wieder Ljuboja,
sein Schuss krachte wieder an den Pfosten. Voronnin hatte noch gute Szenen, bis
Streller im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfer verwandelte Ljuboja.
Der hatte aber die letzte Chance für die Schwaben. 10 Minuten vor Schluss legte
er sich den Ball einen Tick zu weit vor. Das Spiel war ausgeglichen, aber der
VfB hatte viel Pech bei den Rießenchancen und viel Pech bei den
Schiedsrichterentscheidungen.
11. Spieltag: VfB Stuttgart
- Hertha BSC Berlin
Schwere Zeiten warten auf den VfB, nachdem Pokal-Aus in Rostock. Trapattoni wird
mehr denn je in Frage gestellt. In den ersten Minuten kam schon wieder Unheil
über das Team. Cairo schoß und Heinen, der Ersatzmann für den kranken
Hildebrand sah schluecht aus. 0:1. Der VfB tat sich schwer ins Spiel zu kommen.
Berlin ließ die hilflosen Schwaben kommen. Nachdem der VfB die 1. Halbzeit
verschlafen hatte sollte die 2. dafür umso besser werden. Ljuboja gelang der
Ausgleich und der VfB machte nun das Spiel, Cacau brachte den VfB mit einem
klasse Tor in Führung, doch nur eine Minute später war die Euphorie wieder
gedämpft, der Ausgleich der Herthaner folgte postwendend. Das Spiel war in
dieser Phase hochklassig, Marcelinho nutzte die schlechte Abwehrleistung der
Stuttgarter zur erneuten Führung Berlins, ehe Gomez wieder ausgleichen konnte.
Am Ende ein gerechtes Remis, das 4. für den VfB in Folge. Sie haben zwar erst 2
Mal verloren, aber auch erst 2 Siege auf dem Konto. Pünktchen für Pünktchen
ist für die Ansprüche des VfB zu wenig.
12. Spieltag: 1. FC
Nürnberg - VfB Stuttgart
Stuttgart war in Nürnberg zum Siegen verdammt, sonst würde es für Trapattoni
sehr eng werden. Mit dem Tore schießen in der ersten Halbzeit war es in den
letzten Ligaspielen nicht weit her, doch dieses Mal konnte Tiffert die schlechte
Nürnberger Leistung in der 10. Minute nutzen. Stuttgart spielte in der Folge
abwartend. Der Club brachte nicht viel zu Stande. Kurz um, es blieb beim 1:0.
Der VfB kann sich ein bisschen freirudern und für den FCN wird es wohl schwer
aus dem Keller zu kommen.
13. Spieltag: VfB Stuttgart
- Hannover 96
Für den VfB sollte nun auch der Knoten im heimischen Daimler-Stadion platzen,
doch die Gäste waren zunächst das bessere Team, ehe Magnin flankte und
Tomasson zur 1:0-Führung traf. Der VfB konnte die Führung aber nicht
verwerten, sie spielten zu zögerlich. Kurz vor der Pause hatte Tomasson nochmal
eine gute Chance. Nach der Pause traf Hitzelsperger die Latte, der VfB war in
dieser Phase drauf und dran, aber sie wurden gebremst. Hashemian gelang der
Ausgleich nach knapp einer Stunde. Die Schwaben waren immer noch etwas zu
zaghaft, der letzte Wille fehlte. 10 Minuten nach dem Ausgleich wieder Magnin
auf Tomasson und erneut die Führung durch den Dänen. Allerdings dauerte es nur
eine Minute bis Yankov wieder ausglich. 15 Minuten vor dem Ende hatte Babbel
noch eine gute Kopfballgelegenheit. In der Schlussminute wurde es dann turbulent.
Meißner wurde im Strafraum gefoult, der Pfiff blieb aber aus. Fazit: Vom VfB
muss mehr kommen, am Ende allerdings hatten sie auch Pech.
14. Spieltag: Eintracht
Frankfurt - VfB Stuttgart
Stuttgart wollte die gute Stimmung aus dem UEFA-Cup-Spiel in die
Commerzbank-Arena retten, Tomasson hatte auch die erste Chance, doch dann
spielte Frankfurt. Nach knapp 20 Minuten kamen sie nach einem Freistoß und
einem Kopfball vom Ex-Stuttgarter Amanatidis zur 1:0-Führung. Beim VfB lief
nicht mehr viel zusammen. Nach der Pause kam Carevic, doch Hitzelsperger
bediente Ljuboja, der den Ausgleich markierte. Der VfB war plötzlich wieder im
Spiel. Ljuboja hatte eine weitere große Chance, sogar den Siegtreffer zu
schießen, aber es blieb durch eine Leistungssteigerung der Schwaben am Ende
beim gerechten Unentschieden.
15. Spieltag: VfB Stuttgart
- FC Bayern München
Bayern hatte in 14 Spielen 12 Siege auf dem Konto, Stuttgart gerade 3, für die
Schwaben gab es also im Prinzip nichts zu verlieren. Das Spiel begann auf beiden
Seiten verhalten. Es gab wenig Höhepunkte in der 1. Halbzeit, bis auf die Rote
Karte von Deisler, er bearbeitete Magnin so lange bis er ihm noch einen Tritt
mitgab, dies wurde zurecht als Tätlichkeit ausgelegt. Die Bayern waren also die
2. Halbzeit nur 10 Mann auf dem Feld. Für den VfB ergaben sich daraufhin
Möglichkeiten, doch richtig hochkarätige Chancen waren eher nicht darunter,
von den Bayern kam eigentlich gar nichts. Es blieb beim mageren 0:0. Für
Stuttgart sicher ein Achtungserfolg, doch für die Bilanz mal wieder zu wenig.
16. Spieltag: VfL Wolfsburg
- VfB Stuttgart
Der VfB
wollte auf den letzten beiden Spielen der Hinrunde das optimale Ergebnis
erzielen und mussten beim VfL Wolfsburg ran, eher es im letzten Spiel gegen S04
geht. Das Spiel zu Beginn eher durchschnittlich, die guten Szenen fehlten auf
beiden Seiten. Nach einer guten Stunde war der Ball dann im Tor. Meißner hatte
getroffen und das Spiel wurde offener. Wolfsburg kam, Stuttgart konterte. Das
Match wurde besser, kurz vor Schluss hätte Ljuboja alles klar machen können,
doch den Gegenzug der Wölfe musste Meira retten.
Es blieb beim 1:0-Sieg der Schwaben, nicht sehr hochklassig, aber am Ende nicht
unverdient.
17. Spieltag: VfB Stuttgart
- FC Schalke 04
Der Jahresabschluss sollte für den VfB gut enden, doch sie fingen gegen die
Schalker verhalten an. Der S04 spielte überlegen, doch ein Tor wollte den
Knappen in der 1. Halbzeit nicht gelingen. Stuttgart ohne Tomasson, dafür mit
Gomez und der erwischte die Schalker nach der Pause eiskalt. Abwehrfehler und
Gomez umkurvte Rost und schob ein. 1:0 für die Schwaben, das Spiel war auf den
Kopf gestellt. Schalke steckte nicht auf, war die bessere Mannschaft. Als
Gentner Ljuboja bediente, der daraufhin das 2:0 machte war das Spiel doch
gelaufen, denn von nun an spielte nur noch Stuttgart. Der S04 mußte noch eine
Viertelstunde mit 10 Mann auskommen, denn Bajramovic kassierte Gelb-Rot. Schalke
eine Halbzeit lang überlegen, aber der VfB machte die Tore. Das verspricht eine
ruhige Weihnachtszeit.
18. Spieltag: VfB Stuttgart
- MSV Duisburg
Der VfB wollte die guten Ergebnisse aus den letzten Spielen der Hinrunde
auch die Rückrunde retten. Und es ging auch gut los für die Schwaben. Tomasson
verpaßt in der 10. Minute eine 1000 % ige Chance. Auch in der Folge spielte der
VfB gut nach vorn, Ljuboja und Tomasson hatten weitere Chancen, doch der MSV
stand insgesamt ganz gut in der Abwehr. Kurz vor der Pause drehte sich 17 Meter
vor dem Tor Caligiuri, der Ex-VfB-Amateur, der in der Winterpause gewechselt war
und traf zum 1:0. Die erste große Chance für Duisburg. Nach der Pause kam
Gomez und der VfB setzte auf Angriff, sie waren das bessere Team, aber nicht
zwingend genug. Nach gut einer Stunde traf Gomez zum 1:1, doch der
Schiedsrichter gab das Tor nicht, Abseits. Eine Fehlentscheidung.
Auch die Schlussoffensive brachte nichts mehr ein. Schlechte Chancenauswertung
und der Schiri brachten dem VfB zum Auftakt die 3. Saisonniederlage.
19. Spieltag: 1. FC Köln -
VfB Stuttgart
Stuttgart war nach der Heimpleite gegen den MSV unter Zugzwang, doch in
Halbzeit 1 sah das nicht so aus. Streller, der zum FC ausgeliehen war, hatte die
erste gute Chance auf Kölner-Seite, Ljuboja kurz vor dem Halbzeitpfiff, auf
VfB-Seite. Nach der Pause wurde das Spiel etwas lebendiger, Stuttgart machte
mehr und Köln hatte vor allem aus der Distanz gute Möglichkeiten. Gomez kam
für Ljuboja und hatte die 2 besten Chancen die Spiels. Er war zweimal ganz frei
vor Wessels, dem Kölner Keeper, doch Wessels hatte einen guten Tag erwischt.
Der VfB scheitert wie letztes Wochenende an der Chancenverwertung, es blieb beim
0:0
20. Spieltag: VfB Stuttgart
- Werder Bremen
Der VfB ist
die einzige Mannschaft, die 2006 noch kein Tor erzielt hat. Das soll sich
ändern, doch ohne Tomasson, sondern Gomez stürmte von Beginn an. Doch das
Spiel in Halbzeit 1 war schwach, Bremen enttäuschte, Stuttgart lief sehr oft
ins Abseits. Auch in Halbzeit 2 wurde das Spiel nicht besser. Nach gut einer
Stunde hatte Werder mal wieder ne Chance, sie wurde in der Folge zwar etwas
besser, aber das Spiel blieb unteres Niveau. In der Schlussphase musste Reinke
ersetzt werden und Wiese kam zu seinem Werder-Debüt. Am Ende traf Soldo doch
noch, aber das Tor zählte nicht, er hatte sich aufgestützt. Stuttgart weiter
schwach und torlos im WM-Jahr.
21. Spieltag: Arminia
Bielefeld - VfB Stuttgart
Die Meldung
der Woche war natürlich der Trainerwechsel. Veh übernimmt für Trapattoni und
er will offensiver spielen, zumindest steht ein 5er Mittelfeld auf dem Platz,
aber Gomez ist einzige echte Spitze, Tomasson hängend. Doch die Umstellungen
haben in der Anfangsphase nichts gebracht. Das Spiel zu Beginn recht schlecht.
Nach einer halben Stunde konnte Bielefeld eine der weniger Chancen zum 1:0
nutzen. Doch der VfB kam zurück, Magnin schoss sein erstes Tor und auch das
erste im Jahr 2006 zum Ausgleich, 6 Minuten später. Nach der Halbzeit ist es
wieder Boakye, der den VfB wieder in Bedrängnis brachte. 2:1. Der VfB war etwas
von der Rolle, kaum Chancen und die Hintermannschaft war so schlecht wie nie.
Durch die Einwechslungen von Grökjaer und Ljuboja ging kurzfristig ein bißchen
mehr, aber insgesamt ein schwaches Spiel des VfB. Kein gelungener Einstand für
Veh.
22. Spieltag: VfB Stuttgart
- 1. FSV Mainz 05
Jetzt wird
es richtig eng für den VfB. Das Motto hieß hopp oder top. Mit einer Niederlage
wäre man 10. mit einem Sieg 6. Ist drängt sich alles dicht an dicht in der
Tabelle. Aber der VfB erwischte einen guten Anfang. Hinkel flankte und Ljuboja
war zur Stelle. 1:0. Gentner hatte kurze Zeit später das 2:0 auf dem Fuß aber
er scheierte. Dafür gelang da Silva mit einem sehenswerten Tor der Auslgeich.
Die Chancenverwertung beim VfB ist immer noch nicht optimal. Mainz wurde
stärker, doch nach der Pause konnte der VfB wieder an die ersten Minuten
anknüpfen und Tiffert erlöste die Fans 20 Minuten vor Schluss mit seinem 3.
Saisontor. Stuttgart konnte das erste Spiel im Jahr 2006 gewinnen und ist wieder
ganz dicht am Ziel UEFA-Cup-Platz dran
23. Spieltag: Hamburger SV
- VfB Stuttgart
Es kam zum Duell der Mannschaften, die am Donnerstag noch schwere
UEFA-Cup-Spiele bestreiten mussten. War der Akku leer, wurde es ein Spiel der
wenigen Höhepunkte ? Der VfB wie schon auf der Insel, seht konzentriert mit
vielen defensiven Spielern und nur einer Spitze Ljuboja. Stuttgart hatte das
Spiel gut im Griff, der HSV wartete ab. Der VfB hatte bis kurz vor Schluss keine
Chance, doch Grönkjaer flankte auf Meißner und der machte das 1:0. Stuttgart
besser, aber mit dem ersten Torschuss die Führung. Auch nach der Pause kamen
die Hamburger nicht so recht ins Spiel. Nach gut einer Stunde hatte Tiffert die
Entscheidung auf dem Kopf, doch er traf nur die Latte. Kurz vor Schluss wurde es
hektisch, van Buyten sah Gelb-Rot in der 88. Minute. In der Schlussminute kam
dann Wächter, der HSV-Keeper bei einem Freistoß mit nach vorn. Van der Vaart
schlug den Freistoß rein, die VfB-Abwehr konnte klären und Van der Vaart nahm
den Ball auf und schob ihn zurück zum Keeper, doch Wächter war im gegnerischen
Strafraum, Gomez überlief Van der Vaart und schob den Ball ins leere Tor.
Stuttgart damit auf dem angestrebten 5. Tabellenplatz.
24. Spieltag: 1. FC
Kaiserslautern - VfB Stuttgart
Beide Mannschaften kamen gut ins Spiel, doch gerade als der VfB das Spiel
übernahm, nutzte Altintop einen Fehler von Delpierre und schob zum 1:0 ein. Der
VfB in der Folge willig das Ergebnis wieder zu egalisieren, doch die Chancen
wurden nicht genutzt. Auch in der 2. Halbzeit hatte der VfB seine Chancen, doch
die Lauterer waren immer wieder gefährlich mit Konter unterwegs. Stuttgart
drückte bis zum Schluss, aber der FCK war in der 2. Halbzeit gefährlicher.
Doch am Ende hatte der VfB das Glück auf seiner Seite. Gomez gelang der
Ausgleich in der Nachspielzeit.
25. Spieltag: VfB Stuttgart
- Borussia Dortmund
Der VfB nahm den Schwung aus den letzten Spielen mit in dieses Spiel und
zeigte von Beginn an, wer dieses Spiel gewinnen wollte. Tomasson hatte in der
Anfangsphase die rießen Chance, doch er scheiterte. Auch Soldo und Babbel
hatten die Führung auf dem Fuss.
Nach gutem Auftakt verflachte die Partie aber ein wenig. Auch Dortmund hätte
durch Odonkor das 1:0 machen können. Nach der Pause kam Gomez, der ein paar
Minuten auf dem Platz auch eine große Chance versiebte. Tomasson und Wörns
hatten auf beiden Seiten nochmals die Chance, aber es blieb beim 0:0. Das Spiel
hätte auch 3:3 ausgehen können, aber entweder waren die Sturmreihen unfähig
oder die Torhüter zu gut.
26. Spieltag: Bor.
Mönchengladbach - VfB Stuttgart
Ljuboja
musste passen, dafür Tomasson die einzige Spitze und Gentner kam in die
Startelf. Der VfB in der ersten Halbzeit aber wenig aktiv. Grönkjaer lief des
öfteren auf der linken Seite durch und flankte, doch nichts verwertbares.
Gladbach etwas engagierter, aber die Riesenchance war auch nicht dabei. Nach der
Pause gleiches Bild. Gladbach etwas aktiver, der VfB tat zu wenig.
In der 68. Minute dann doch ein Tor für die Gladbacher, Hildebrand kam heraus
und rutschte weg. Fukal hatte leichtes Spiel. Cacau kam 2 Minuten später für
den wieder einmal enttäuschenden Tomasson und er traf 5 Minuten nach seiner
Einwechslung auch gleich zum Ausgleich. Kurz vor Schluss gab es noch jeweils
eine große Chance auf beiden Seiten, aber insgesamt war das Spiel eher schwach.
27. Spieltag: VfB Stuttgart
- Bayer Leverkusen
Hildebrand
stand im Fanblock und nicht im VfB-Tor, er musste passen, für ihn natürlich
Heinen im Tor. Die Partie begann schwach, doch Leverkusen steigerte sich im
Spielverlauf und schoss nicht unverdient durch Freier das 1:0 nach einer guten
halben Stunde. Der VfB hatte auch seine Chance, aber Tomasson und Ljuboja
konnten sie nicht verwerten. Der VfB kam besser aus der Kabine, Cacau und Gomez
kamen für Hinkel und Tomasson und brachten Schwung in die Partie. Doch nach gut
einer Stunde ließen die Schwaben wieder etwas nach, auch Leverkusen kam wieder
zum atmen. In der 68. Minute kam Bierofka zu seinem ersten Spiel für die
VfB-Profis, der einzige Lichtblick beim VfB. Sie brachten nichts mehr zustande.
Leverkusen schaffte das 2:0 und sicherte den Sieg. Stuttgart schon 4 Spiele in
Folge ohne Sieg.
28. Spieltag: Hertha BSC
Berlin - VfB Stuttgart
Beim VfB
fehlte erneut Hildebrand. Tomasson war ebenfalls nicht mit von der Partie. Gomez
stürmte von Beginn an und Carevic war in der Startelf. Der VfB begann schwach,
Berlin auch nicht viel besser, die erste Halbzeit war von beiden Seiten also
sehr schwach. Berlin war einen Tick frischer. Doch die 2. Halbzeit begann gleich
mit einem Tor. Marceliho, von dem noch nicht viel zu sehen war, tanzte Babbel
aus, zog ab und es stand 1:0 für die Hertha. 10 Minuten später hatten Soldo
und Ljuboja die Chancen zum Ausgleich, doch Fiedler, der Hertha-Keeper war zur
Stelle, wobei der Ball von Ljuboja eventuell sogar hinter der Linie hätte sein
können, doch der Schiedsrichter gab das Tor nicht. Stuttgart spielte nach einer
Stunde besser. Doch Babbel foulte Bastürk, den fälligen Elfmeter verwandelte
Marceliho. Gilberto hatte noch das 3:0 auf dem Fuss, aber er verzog. Nächste
Woche kommt der Club, der 2 Punkte hinter den Schwaben ist, fragt sich nach dem
nächsten Spiel wie lange noch.
29. Spieltag: VfB Stuttgart
- 1. FC Nürnberg
Die
Torwartfrage war sowohl in der Nationalmannschaft, als auch beim VfB geklärt.
Lehmann und Hildebrand hießen die Gewinner, wobei Hildebrand beim VfB die
unumstrittene Nummer 1 ist. Er hatte seine Verletzung auskuriert. Beide
Mannschaften tasteten sich zu Beginn etwas ab. Nürnberg recht defensiv, der VfB
versuchte das Spiel zu machen. Als nach knapp einer Stunde ein Cluberer vom
Platz flog gab es Platz, Stuttgart das etwas bessere Team, ohne zu glänzen. 10
Minuten vor Schluss wurde es dann turbolent, Kießling traf für die Nürnberger
zur Führung, doch der Schiedsrichter gab das Tor nicht wegen Abseits. Es war
eine hauchdünne Entscheidung, aber wohl eher gleiche Höhe. Die Verwirrung der
Proteste nutzte Tomasson im Gegenzug aus und machte sein erstes Tor in der
Rückrunde. Es stand plötzlich 1:0 für Stuttgart. So blieb es auch.
Glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg.
30. Spieltag: Hannover 96 -
VfB Stuttgart
Der VfB steht vor einer schweren Woche. Was tun die Verantwortlichen in der
Trainerfrage. Dazu könnte dieses Spiel auch noch ein Faktor werden. Der VfB
wurde jedenfalls eiskalt erwischt, nach 2 Minuten stand es schon 1:0 für die
96er. In der Folge zog sich Hannover etwas zurück und der VfB spielte. Hannover
konterte und kam erst wieder nach einer guten halben Stunde aktiver ins Spiel
und schon klingelte es wieder. Stajner war der Torschütze nach einem
Ballverlust im Mittelfeld des VfB. Doch Hannover dezimierte sich vor der Pause
noch selbst. Lala bekam Gelb-Rot. Stuttgart kam hellwach aus der Kabine, nachdem
sie am Ende der 1. Halbzeit geschwommen sind und schon kam Ljuboja aus 25 Meter
zum Torerfolg. Doch wie zuletzt fehlt den Schwaben der entscheidende Druck, der
letzte Wille zum Sieg und so war es wieder Hannover in Person von Mertesacker,
die den alten Abstand wieder herstellen. Der VfB versuchte weiter Druck zu
machen und so kam Hitzelsperger zu seinem ersten Tor für den VfB, auch wieder
ein Weitschuss und der passte. 5 Minuten später machte Tomasson noch sein Tor.
Der Ausgleich. Stuttgart hatte die 10 Hannoveraner wohl am Ende doch müde
gespielt.
31. Spieltag: VfB Stuttgart
- Eintracht Frankfurt
Nachdem Vehs
Vertrag um 1 Jahr verlängert wurde, konnte der VfB eigentlich frei aufspielen.
Sie waren in der 1. Halbzeit auch spielbestimmend, doch vor dem Tor waren sie zu
ungefährlich. Frankfurt nur durch den Ex-Schwaben Amanatidis in der Offensive
auffällig, doch meinst abwartend. In der 2. Halbzeit kam Cacau für Meißner
ins Spiel und er hatte die erste Rießenchance. Lattenschuss nach 54 Minuten.
Doch dann die Überraschung, Meier trifft für die Eintracht nach einer knappen
Stunde und eine Minute später hielt Delpierre Reinhardt im Strafraum,
Amanatidis versenkte den fälligen Elfer. Meier hatte kurz vor Schluss noch eine
Chance, aber sein Ball ging nur an die Latte. Die Saison kann der VfB wohl
endgültig abhaken, für den UEFA-Cup wird es nicht mehr reichen. Man kann
gespannt sein, auf die Vorbereitung und den Start in der neuen Saison von Veh
und seinem Team.
32. Spieltag: Bayern
München - VfB Stuttgart
Für den VfB ging es eigentlich um fast nichts mehr, für die Bayern ging es um
die Meisterschaft. Diese Ambitionen bekamen nach 6 Minuten erstmal einen
Dämpfer, Ljuboja köpfte nach einem Eckball ins Tor. Doch schon 5 Minuten
später ließen die Schwaben Lucio ziehen und Santa Cruz schießen, 1:1. In der
Folge waren die Bayern überlegen, doch der VfB versteckte sich nicht. Doch kurz
vor der Pause knallte es dann doch noch, Pizarro war der Torschütze. Das Tor
fiel etwas überraschend, aber was ist beim FCB schon überraschend. Nach der
Pause war der VfB noch in der Kabine, so schien es, als das 3:1 mit dem Anpfiff
fiel und somit die Vorentscheidung. Bayern war in der 2. Halbzeit dann
spielbestimmend, der VfB ließ sie gewähren und konnte nichts entgegen setzen.
Gegen Ende des Spiels gab es noch die ein oder andere Chance für den VfB, aber
zählbares kam nicht heraus.
33. Spieltag: VfB Stuttgart
- VfL Wolfsburg
Stuttgart konnte nur noch den Schaden begrenzen, den man diese Saison
angerichtet hatte. Für den VfL ging es gegen den Abstieg. 5 Minuten gespielt
und es stand schon 1:0 für die Wölfe. Delpierre ließ Menseguez laufen und den
Ball ins Tor schieben. Stuttgart nach dem Tor emotionalslos spielend, bekam
knapp 10 Minuten nach einem Handspiel einen Elfmeter zugesprochen, den Ljuboja
zum Ausgleich einschoss. Das Spiel wurde aber nicht wirklich besser. Der VfB
leistete sich zu viele Fehler und Wolfsburg zu passiv. Zum Ende der 1. Halbzeit
hatte jedes Team noch ne gute Chance. In der 2. Halbzeit das gleiche Spiel.
Stuttgart spielte zu umständlich, Wolfsburg zu harmlos. Doch in der 70. Minute
hielt Gentner freistehend auf´s Tor und erzielte die Führung und sein erstes
Saisontor. Allerdings auch nach der Führung schwammen die Schwaben und konnten
das Spiel nicht 100 % ig kontrollieren.
34. Spieltag: Schalke 04 -
VfB Stuttgart
Für beide Teams ging es eigentlich um nichts mehr. Schalke spielte zu
Beginn überlegen, doch die großen Chancen fehlten. Auch der VfB konnte
mithalten und konterte das ein oder andere Mal. Nach einer guten halben Stunde
war es dann Hitzelsperger, der für nach einer misslungenen Abseitsfalle der
Schalker in den Strafraum schlich und den Ball von Tomasson zur Führung
verwertete. Nach der Pause klingelte es auf der anderen Seite. Sand durfte
nochmal für die Schalker treffen. 1:1. In der Folge sah man, dass es um nichts
mehr ging, beide Mannschaft ließen das Spiel laufen, ohne großen Höhepunkte.
Plötzlich stand es trotzdem 2:1 für den VfB, der eingewechselte Cacau
stocherte den Ball über die Linie. In der 80. Minute gab es Freistoß für
Schalke, Bordon hämmerte durch die Mauer, 2:2. 2 Minuten später war es Waldoch,
der sogar die Schalker in Führung brachte. VfB beendet eine schlechte Saison
als 9.
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