Io non ho, tu lo sai, un soldino* per suonar' il mio juke-box
Oh oh oh, triste sar� se questa sera non potr� sognar'
Ma io penso che se tu un soldino presti a me per il juke-box,
Oh oh oh, stringerti potr�, ballando** a tu per tu cos�.
Sarai tu |: l'amor' (l'amor') :|
|: Vedrai (vedrai) :| |: Lo so (lo so) :| perch�
Io non ho |: che te (che te) :|
|: Lo sai (lo sai) :| per� - dimmi di "s�"!
$
Io no ho, e tu lo sai, un soldino per suonar' il mio juke-box
Oh oh oh, triste sar� se stasera non potr�
rivedere gli occhi blu e quell' habito che tu
metti sempre insieme a me quando vieni per sentir' il mio juke-box.
Instrumental (la la la...)
dal $egno al fine
*Der "Soldino" hat eine ganz merkw�rdige Geschichte hinter sich: Urspr�nglich war er das venezianische Gegenst�ck zum florentinischen Quattrino, d.h. er war 4 Tornesi wert oder 1/3 Soldo, war also ein "kleiner Soldo". In den Hinterk�pfen der Menschen setzte sich aber nicht die 1-Soldino-M�nze zu 4 Tornesi fest, sondern die 2,5-Soldini-M�nze zu 10 Tornesi; und so wurde im 19. Jahrhundert, w�hrend "Soldo" zum Synonym f�r 5-Centesimi-St�cke wurde (wor�ber ich hier etwas ausf�hrlicher schreibe), "Soldino" paradoxerweise zum Synonym f�r 10-Centesimi-St�cke, die bis zum 1. Weltkrieg ungef�hr die gleiche Gr��e aufwiesen und erst danach etwas vermickerten - in etwa auf die Gr��e der alten 1-Soldino-St�cke ;-)
So verbreitet wie der Ausdruck "Soldo" - der sogar zum Synonym f�r "Geld" wurde - war der Ausdruck "Soldino" allerdings nicht, jedenfalls nicht im Herkunftsland; aber italienischen Emigranten nahmen ihn mit und �bertrugen ihn auf das US-amerikanische 10-Cents-St�ck, den "Dime", der ja auch im Original dieses Liedes vorkommt, und den man nach dem 2. Weltkrieg in die "Jukebox" werfen mu�te, um ein Lied zu h�ren. (In den USA hatte es die auch schon vor dem 2. Weltkrieg gegeben - damals hie� sie noch "Musicbox" und kostete nur einen "Nickel" [5 Cents].) Nun lieferten sich die Firmen Wurlitzer, Seeburg und Rockola auch im eroberten Europa einen erbitterten Konkurrenzkampf, der sich auch in den Preisen ausdr�ckte: 10 Cents waren damals umgerechnet 40 Pf - das konnte und wollte niemand ausgeben f�r 2-3 Minuten Musik, nichtmal im Deutschland des "Wirtschaftswunders": Dort kostete es 20 Pf - "F�r zwei Groschen Musik" sang Margot Hielscher, die M�chtegern-"Miss Jukebox", beim Eurovisionswettbewerb 1958. (Den englischen Ausdruck hatte bis dahin in Deutschland kaum jemand benutzt - man sagte entweder "Musikautomat" oder flapsig "Groschengrab" ;-) Und die Italiener hatten noch weniger Geld zuviel als die Deutschen. F�r einen Soldino konnten die Anbieter aber beim besten Willen nicht kostendeckend arbeiten, auch wenn damit inzwischen nicht mehr 10 Centesimi, sondern 10 Lire gemeint waren, denn das waren nur 6 Pf oder 1,5 US-c.; au�erdem waren die Aluchips zu leicht f�r den Mechanismus hinter dem Geldschlitz. (Es gab zwar die unverw�stlichen 50-Lire-St�cke aus Stahl - eigentlich ideal f�r M�nzautomaten -, aber umgerechnet 30 Pf w�re den Italienern viel zu teuer gewesen, denn das durchschnittliche Monatseinkommen eines Arbeiters lag damals bei umgerechnet 150.- DM.)
Also wurde die italienische Regierung von den USA gezwungen angehalten, eigens f�r die Jukeboxen 20-Lire-St�cke aus Messing zu pr�gen, kleiner, aber schwerer und gerade mit dem richtigen Wert. Sie tat es kopfsch�ttelnd - wohl wissend, da� dies angesichts der kontinuierlichen Abwertung der Lira die falsche L�sung war und letztlich den Tod der Jukebox in Italien bedeutete, denn irgendwann waren auch 20 Lire pro Platte nicht mehr kostendeckend. (F�r eine Preiserh�hung blieb kein Raum, denn das h�tte ja gleich eine Verdoppelung bedeutet - das h�tten die meisten Verbraucher nicht akzeptiert.)
F�r seine eigenen Bed�rfnisse fand bzw. �bernahm der italienische Staat eine bessere L�sung (�brigens aus Frankreich, wo man schon 1937 auf die Idee gekommen war, die alten 5-FF-St�cke aus Kupfer-Nickel aus dem Verkehr zu ziehen und umzupr�gen): den "gettone telefonico" [Telefon-jeton]. Der hatte keinen Nennwert,
sondern wurde halt im Laufe der Zeit immer teurer verkauft: Anfangs - 1959 - � 30 Lire, ab 1964 � 45 Lire, ab 1972 � 50 Lire, ab 1980 � 100 Lire, ab 1984 � 200 Lire. (Und wer welche auf Vorrat kaufen wollte: bittesehr - der gew�hrte dem Staat ein zinsloses Darlehen und verlor dabei durch die Geldentwertung mehr als er einsparte ;-) Die �ffentlichen Telephonzellen mu�ten also nicht jedesmal kostspielig umger�stet werden und �berlebten so die unflexiblen Musikautomaten um fast ein Vierteljahrhundert. Erst in den 1990er Jahren wurden sie - wie in Deutschland - nach und nach abgebaut, weil bald Jeder ein eigenes Telephon besa�, und sp�ter ja auch ein "Handy".
**Da k�nnte auch "parlando" gemeint sein. Vom Sinn her ginge Beides; es ist auch offensichtlich Eines davon gemeint, aber strenggenommen singt er Keines von Beidem. Wenn seine Aussprache des Italienischen nicht so hundsmiserabel w�re, k�nnte man es leicht auseinanderhalten: "Ballare" spricht sich richtig mit einem langen - doppelten - "l", w�hrend das "r" in "parlare" deutlich gerollt wird, etwa wie im Bayrischen. Nicht-aspiriertes "b" und nicht-aspiriertes "p" sind bei Nicht-Muttersprachlern in der Regel nicht auseinanderzuhalten; was er hier singt, liegt irgendwo dazwischen, also "balando" oder "palando". Ich habe mich letztlich f�r "ballando" entschieden, weil im englischen Original "danced" steht.