Cindy & Bert

Kinder, Kinder, was war das ein Winter!

O ho ho ho...

Onkel Fridolin sprach zu seinen Neffen
in Sankt Augustin* damals beim Familientreffen:
Kinder, hört mal zu, in der guten alten Zeit,
als noch Winter Winter war, da hat's wie wild geschneit.**

Dicke weiße Flocken fielen da herab
auf die großen Glocken
Unser hoher Kirchturm war fast nicht mehr zu seh'n
Und der Wetterhahn, der konnte nicht mehr kräh'n.

(Kehrreim:)
Kinder, Kinder, was war das ein Winter!
Kinder, Kinder, Kinder war das kalt!
Uns're Ohren waren blau gefroren
Auch die Bären zitterten im Wald
Kinder, Kinder, was war das ein Winter!
Kinder, Kinder, jeden Tag das Eis
Eis zum Rutschen und auch Eis zum Lutschen
Eiszeit, Eiszeit, alles war ganz weiß.

Instrumental

Glühwein, Punsch und Rum hat man heiß getrunken
und ist abends gleich mit dem Pelz ins Bett gesunken
Morgens gab es dann nach so vielem heißen Grog
Pures Eis bei (...?) Tante Olga on the rocks.

Opas große Nummer mittags auf dem Teich
machte uns viel Kummer
Und aus uns'rer Schule kam ein Freudenschrei:
Lehrer festgefroren - heute kältefrei!

Kehrreim

O ho ho ho...***


*Was - kennt das jemand nicht? Es ist nur zwei Bahnstationen von meiner langjährigen Wahlheimat entfernt, wenngleich man den Bahnhof im Fahrplan der Deutschen Bundesbahn vergeblich suchte und in dem der Bahn AG vergeblich sucht - und zwar völlig zurecht. Warum? Darf ich mal wieder etwas weiter ausholen? Mein Vater war kein gebürtiger Hamburger; letzteres wurde er erst, als sein Heimatort annektiert, pardon "eingemeindet" wurde durch das sogenannte "Hamburg-Gesetz", d.h. die vielen kleinen Gemeinden um Hamburg herum wurden zerschlagen und "gleichgeschaltet". Die Nationalsozialisten wußten schon, daß, je kleiner die Gemeinde, desto größer in der Praxis die kommunale Selbstverwaltung, d.h. das Mitspracherecht der Untertanen ist - und das gefiel ihnen nicht. Ich selber bin zwar gebürtiger Hamburger - darüber schreibe ich hier etwas mehr -, aber aufgewachsen bin ich größtenteils im Rheinland. Als "Kölner" habe ich mich freilich nie gefühlt, auch wenn ich das 1975 durch das sogenannte "Köln-Gesetz" de iure geworden bin, also die vielen kleinen Gemeinden um Köln herum zerschlagen und äh... wie übersetzt man "gleichgeschaltet" denn ins Demokratesische? Wie dem auch sei, in der 2. Hälfte der 1960er Jahre hatten erst in Nordrhein-Westfalen, dann in der ganzen BRD, Sozis, pardon Internationalsozialisten die Macht ergriffen, denen die groß propagierte "Bürgerbeteiligung" ebenso ein Dorn im Auge war wie einst den Nazis - vielleicht sogar noch mehr. Deshalb verfielen sie dem "Eingemeindungs"-Wahn mit der Begründung, dadurch würde die Verwaltung "vereinfacht" und Kosten eingespart. (Tatsächlich vervielfachte sich dadurch der Verwaltungsaufwand, und die Zahl der Sesselpupser - Beamte ebenso wie Angestellte im öffentlichen Dienst - explodierte förmlich, ebenso ihre Gehälter.) Aber nicht nur bereits bestehende Städte annektierten fleißig, vielmehr wurden manche völlig neu gegründet! Das absurdeste Beispiel dieser Art ist wohl "Sankt Augustin" - zunächst "Großgemeinde" genannt, später zur "Stadt" befördert. Zwischen der provisorischen Bundeshauptstadt Bonn und der Stadt Siegburg gab es bis 1969 ein halbes Dutzend kleinerer Orte mit jeweils ein paar tausend Einwohnern, eine knapp 5 km² große Müllhalde und ein Kloster, das nach dem dummen heiligen August benannt war.
[Das Kloster Sankt Augustin in der Hangelarer Heide] [Der Flughafen Hangelar, einst bei Bonn, heute bei Sankt Augustin]
Flächen- und bevölkerungsmäßig am größten waren Hangelar (das sogar einen kleinen Flugplatz hatte und hat) und Menden (das immerhin eine Bahnstation hatte und hat). Die Neugründer trennten gut die Hälfte der Müllhalde ab, buddelten ein riesiges Loch - die "Tiefgarage" -, errichteten darüber einen häßlichen Klotz - das "Verwaltungszentrum" - und nannten das Ganze "Sankt Augustin Ort".
[tot, toter, Sankt Augustin - Verwaltungszentrum mit Marktplatte]
Nein, nicht ganz das Ganze; zu diesem "Stadtbezirk" gehört auch noch eine ca. 50x50 m große "Marktplatte" - weshalb die neu-eingerichtete S-Bahn-Haltestelle auch "Sankt Augustin Markt" heißt - ein Supermarkt und ein Chinarestaurant, voilà. [Auch der Rest der Müllhalde wurde irgendwann mit Betonklötzen überbaut und zum "Stadtbezirk St.-Augustin-Mülldorf" ernannt - dazu erfand man eigens das Märchen, daß es dort nie eine Müllhalde gegeben habe; vielmehr sei eine alte, inzwischen abgetragene Mühle Namensgeber gewesen - deren ehemaligen Standort freilich noch niemand zu bezeichnen gewagt hat. (Es wäre allzuleicht widerlegbar gewesen, denn so kurz ist das Gedächtnis der Menschen ja auch nicht ;-) Inzwischen ist das ein "sozialer Brennpunkt", wie man so beschönigend schön sagt.]
[Sankt Augustin, Stadtbezirk Mülldorf] [Die Bahnstation Menden, an der täglich bis zu 2 Züge halten] [Sank Augustins Partnerstädte]
Sodann fragte man forsch bei der Bundesbahn an, wann denn nun endlich die Umbenennung des Bahnhofs Menden in "Hauptbahnhof Sankt Augustin" erfolgen würde? Die Antwort aus Frankfurt kam postwendend: Sobald die "Stadt Sankt Augustin" die für die Umbenennung anfallenden Kosten in Höhe von (...) überwiesen habe. Es war ein aus heutiger Sicht lächerlicher Betrag, irgendwo im 5-stelligen DM-Bereich, jedenfalls nur Peanuts im Vergleich zu dem, was es gekostet hätte, aus der Haltestelle Menden einen echten Bahnhof zu machen; aber die Stadtväter legten sich quer. Die Untertanen atmeten erleichtert auf. Viele meinten: Siehe da! Es ist doch gut, wenn man tüchtige Juden zu Obertanen hat – die verstehen was von Finanzdingen und achten darauf, daß unsere Steuergelder nicht verschwendet werden! Leider war diese Sparsamkeit nicht ganz uneigennützig. Nachdem die Obertanen sich erstmal die eigenen Gehälter kräftig erhöht hatten, suchten und fanden sie weitere Möglichkeiten, sich und ihren Familienangehörigen etwas Gutes zu tun. Was ist da auf kommunaler Ebene besonders beliebt? Richtig: sogenannte "Städtepartnerschaften", mit denen Bonzen schöne Reisen rund um die Welt machen können - während die steuerzahlenden Untertanen praktisch nie etwas von diesen merkwürdigen "Partnerschaften" haben (außer Kosten, versteht sich). Aber da sucht man in Sankt Augustin scheinbar vergeblich. Auf Wikiblödia z.B. findet man nur den dürren Satz: "Sankt Augustin unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten: Grantham (seit 1980), Mewasseret Zion (seit 2001), Szentes (seit 2005)" Nun, das kann ja nicht viel kosten, denn die Geburtsstadt der damaligen britischen Premierministerin Maggy Thatcher wird schon lange nicht mehr besucht; dto die obligatorische Partnerstadt in Israel, wo es den Sesselpupsern inzwischen viel zu gefährlich geworden ist; und wie das Kaff in Ungarn auf die Liste gelangt ist, weiß wahrscheinlich schon niemand mehr, geschweige denn, wie es sich richtig ausspricht... Aber es gibt ja viele Städte auf der Welt, die "St. Augustin[e]" o.ä. heißen, und dreimal dürft Ihr raten, wohin besagte Bonzen nebst Anhang (es muß ja nicht unbedingt die Familie sein, es gibt auch alleinstehende Frauen - und Tunten -, die gerne mal auf Steuerzahlerkosten miturlauben ;-) regelmäßig reisen... aber davon dürfen Außenstehende natürlich offiziell nichts wissen! (Deshalb ist es ja auch bloß ein Ratespiel, und ich will weiter nichts geschrieben, gesagt, gesungen oder verpfiffen haben ;-)


Nachtrag. Diese Seite war noch keine Woche online, da bekam ich schon eine Mail mit dem Betreff "Das absurdeste Beispiel?" Nein, nicht aus "Sankt Augustin" (dort dürfte es kaum jemanden geben, der meine Auffassung nicht teilt ;-), sondern aus Wetzlar. Ich antwortete zunächst kurz, daß ich ja oben ausdrücklich "ist" geschrieben habe und damit auf ein Projekt Bezug nehme, das schon ca. ein halbes Jahrhundert Bestand hat und sich daher schlecht vergleichen läßt mit einem Spuk, der nach nur zweieinhalb Jahren wieder beendet war. [Ich darf doch das Wort "Spuk" noch gebrauchen, oder? In den USA ist es ja mittlerweile verboten, weil es dort auch die Nebenbedeutung "Niggerwirtschaft" hatte und sich die Gespenster durch die Verwechslungsfähigkeit mit Negern diskriminiert fühlten oder die Neger durch die Verwechsungsfähigkeit mit Gespenstern oder was weiß ich - wenn es um die Zerstörung der Sprache geht, ist den politisch-korrekten Gutmenschen ja jede Begründung recht.] Da bekam ich aber etwas zu hören lesen, von wegen ich griffe ein paar jüdische Kommunalpolitiker an, die nichts weiter getan hätten, als sich - völlig legal - ein paar Dienstreisen zu genehmigen, was die "Stadt Sankt Augustin" nicht gleich an den Rand des Ruins geführt hätte; aber die Machenschaften des "korrupten Sozi-Schweins" Ali O., das Millionen in die eigene Tasche gesteckt, die Hessische Landesbank in den nur vom Steuerzahler abzuwendenden Bankrott getrieben und 2.253 von 2.674 Gemeinden im Lande vernichtet habe, wollte ich "unter den Teppich kehren"?! Außerdem sei das Lied doch nicht 1969 - wie die "Stadt Sankt Augustin" -, sondern 1977 - wie die "Stadt Lahn" - entstanden; und mit den Bahnhöfen Gießen und Wetzlar habe es seinerzeit viel mehr Ärger gegeben als mit der "Milchkanne" Menden... Also schön, um mich nicht diesen o.ä. Verdächtigungen auszusetzen, auch dazu ein paar Worte: Der Internazi Albert Osswald war während seiner Zeit als Ministerpräsident des Landes Hessen zugleich Vorsitzender des "Verwaltungsrats" der Hessischen Landesbank. Unsere "demokratischen" Parteibonzenpolitiker betrachten es bekanntlich als rechtmäßiges Privileg, sich ihr Einkommen durch solche Ämterhäufung - auch in "Aufsichtsräten" von Wirtschaftsunternehmen - aufzubessern. Daß sie dabei nur als üppig besoldete Frühstücksdirektoren fungieren, d.h. weder etwas verwalten noch beaufsichtigen noch irgendeinen Rat erteilen - geschweige denn einen brauchbaren -, ist allgemein bekannt; sie haben in der Regel kein einziges Wort der Akten gelesen, über die in den Sitzungen diskutiert wird, die sie nur besuchen, um ausgiebig zu fressen, zu rauchen, zu saufen und/oder zu schlafen. Dennoch meinen manche Leute, daß solche Leute die "politische Verantwortung" dafür tragen müssen, wenn in jenen Unternehmen etwas schief geht. Und in der HeLaBa ging Einiges schief; der Bankrott konnte allerdings noch abgewendet werden - auf Kosten der Steuerzahler, das ist richtig, aber ob und ggf. wieviel sich A.O. davon wirklich in die eigene Tasche gesteckt hat, wurde nie bewiesen. Es ist auch richtig, daß er - ebenso wie viele andere Politiker - vom Eingemeindungswahn befallen war. Als gebürtiger Gießener und ehemaliger [Ober-]Bürgermeister seiner Heimatstadt war es schon immer sein Traum gewesen, die Nachbarstadt Wetzlar zu annektieren; also leierte er das Projekt "Stadt Lahn" an. Noch bevor es verwirklicht wurde, mußte er wegen des HeLaBa-Skandals zurücktreten; aber seine Genossen zogen das trotzdem knallhart durch - was zeigt, daß A.O. auch daran nicht die Alleinschuld trug. Aber damals gab es noch so etwas wie Demokratie. Bereits bei den Kommunalwahlen im März 1977, weniger als 3 Monate nach der "Gründung" von "Lahn", verloren die Internazis ihre absolute Mehrheit an die CDU, die ihren Stimmenanteil verzweieinhalbfachte mit dem Versprechen, diesen Unfug rückgängig zu machen. Und damals wurden Wahlversprechen noch gehalten! Freilich dauerte es bis August 1979 (also sage und schreibe zweieinhalb Jahre!) bis der Bürgerwille tatsächlich umgesetzt wurde, nicht ohne auch dabei wieder übers Ziel hinauszuschießen: Wetzlar wurde nicht nur wieder unabhängig, sondern behielt auch die kleineren eingemeindeten Vororte; Gießen dagegen verlor alle Eingemeindungen und wurde zur Kreisstadt degradiert. Natürlich kostete auch dieses Hin und Her wieder 'zig Millionen Steuergelder; aber ich glaube, wenn man mal mit spitzem Griffel nachrechnet, was das Experiment "Stadt Sankt Augustin" mittlerweile gekostet hat, kommt man noch auf erheblich mehr. Ach so, noch etwas: A.O. wurde nicht etwa vor Gericht gestellt - weder vor ein Zivil- noch vor ein Strafgericht -, um ihn irgendwie für seine Taten zur Rechenschaft zu ziehen, sondern... ihm wurde von Tünnes (hoch auf dem gelben Wagen) persönlich das Bundesverdienstkreuz verliehen, und zwar nicht irgendeines, sondern gleich die höchste Stufe, die er bis dahin nur sich selber verliehen hatte (wie alle Bundespräsidenten vor und nach ihm auch ;-), nämlich das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband, weil seine Verdienste eben besonders groß waren!
[Statt Richter und Henker: Sozi und Spezi - Ali O. mit Tünnes] [Die Stufen des BVK]


**An diese eisigen Winter der 1950er und frühen 1960er Jahre erinnere auch ich mich noch gut, d.h. ich habe sie nicht in guter, sondern vielmehr in schlechter Erinnerung und verstehe nicht, was man an Schnee und Eis schön finden kann. Winterzeit - schlimme Zeit. Nicht, daß mir Kälte etwas ausmachen würde, sonst hätte ich als Baby wohl nicht überlebt, denn ich bin in einem bitterkalten Spätherbst der 1950er Jahre geboren; aber mein Bedarf ist dennoch für ein Leben lang gedeckt, und der meiner Elterngeneration - die Winter der 1940er Jahre sollen noch schlimmer gewesen sein; viele Menschen sind damals erfroren - wohl auch.
***Ich erinnere mich nicht mehr genau, wann - wohl ausgehend von den USA, und von dort auch in die BRD u.a. Vasallenstaaten überschwappend - die idiotische Angewohnheit eingerissen ist, den Weihnachtsmann "Ho ho ho!" statt "Merry Christmas!" [Frohe Weihnachten] rufen zu lassen. Wahrscheinlich hatte es mit dem zunehmenden Druck jüdischer und/oder moslemischer Lobbyisten zu tun, die zwar für sich und ihren Glauben ständig "Toleranz" einfordern - einschließlich des "Rechts" auf Bigamie, Tierquälerei und und und -, aber nicht bereit sind, Anders- pardon Ungläubige (denn das sind wir ja in koscheren bzw. halalen Augen und Hirnen) nach ihrer Façon selig werden zu lassen, sondern sie andauernd mit "politisch-korrekten" Ver- und Geboten überziehen, z.B. dem, christliche Feste nicht mehr zu feiern, schon garnicht öffentlich, weil Nichtchristen an dieser "Diskriminierung" Anstoß nehmen könnten. Wer es weiß möge mir bitte mailen. Damit meine ich natürlich Staaten, in denen sich jene Druckmacher eigentlich nur als Schmarotzer Gäste, Flüchtlinge, Asylanten o.ä. aufhalten. Was in ihren eigenen Herkunftsländern geschieht - und zwar von je her -, wenn z.B. ein Nicht-Moslem in Saudi-Arabien derartige Forderungen in Bezug auf das Begehen islamischer Feste zu stellen wagte, weiß ich selber: Er würde nach geltendem Sharia-Recht zum Tode verurteilt und durch öffentliche Steinigung hingerichtet, ebenso, wenn er sich von der Religionspolizei dabei erwischen ließe, auch nur privat in seinen eigenen 4 Wänden das christliche Weihnachtsfest zu feiern. [Internationales Völkerrecht sieht für solche Fälle übrigens Reziprozität und Retaliation vor - aber wer hält sich bei uns schon noch an internationales Völkerrecht?] Die Inhaber des o.g. "Klosters Sankt Augustin" bezeichnen sich zwar hochtrabend als "Steyler Mission", würden sich aber niemals als Missionare auf die arabische Halbinsel wagen, um dort das Christentum zu predigen, wie es ihnen die Bibel doch eigentlich gebietet; denn sie verspüren wenig Lust, zu Martyrern zu werden. Statt dessen kaprizieren sie sich auf Länder mit friedlichen Religionen - vor allem in nichtmoslemischen Gegenden Südasiens -, um deren Gläubige zum Abfall an das Christentum zu bringen, das besser daran täte, sich ungekehrt von ihnen missionieren zu lassen. (Aber wir machen keine Proselyten ;-)

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