José Feliciano

Feliz Navidad (Video*)

|: Feliz Navidad, feliz Navidad
Feliz Navidad, prospero año y felicidad :| (fine)

|: I wanna wish you a merry christmas (3x)
from the bottom of my heart :|

da capo al fine (bis)


*aus dem US-Präsidentschafts-Vorwahlkampf 2015/16. Der Kandidat Donald Trump hatte versprochen, das - seit 2002 im Bundesstaat New York als "politisch unkorrekt" verbotene - Weihnachtsfest und insbesondere den Satz "Merry Christmas" wieder zu erlauben, dafür den "Cinco de Mayo" - den mexikanischen Nationalfeiertag - in den USA als Feiertag zu verbieten und endlich den Bau des südlichen Grenzwalls zu vollenden, den man anno 2006 aufgrund eines noch immer geltenden Bundesgesetzes zwar begonnen, dann aber wegen Geldmangels auf Eis gelegt hatte, wodurch Millionen Immigranten illegal ins Land geströmt waren. Dafür war er von den hispano-amerikanischen Kandidaten Rafael "Ted" Cruz und Marco Rubio übel angefeindet und als "Lügner" mit "zu kleinen Händen" verunglimpft worden.
Die Retourkutsche blieb nicht aus: Trump heftete ihnen die Beinamen "Lyin' Ted" [Lügen-Ted] und "Lil' Marco" [Klein-Marco] an, die bald das ganze Land aufgriff. [Cruz dankt seinen Anhängern - Karikatur von Dave Granlund] Zu ihren Veranstaltungen kamen kaum noch Leute - und wenn, dann nur, um sie auszulachen oder auszubuhen (oder, wenn es Obdachlose waren - von denen die USA ja inzwischen viele Millionen hatten -, um sich mal in einem gut geheizten Saal gründlich auszuschlafen :-) Bald konnten sie Delegierte nicht mehr durch Wählerstimmen gewinnen, sondern nur noch durch Kauf/Bestechung der Ungebundenen. Aber das ging immer mehr ins Geld, und als das alle war, gaben die beiden Hanswürste - ursprünglich als Favoriten der "Republicans" ins Rennen gegangen - Monate im voraus völlig entnervt auf - nachdem sie sich kurz zuvor noch ausgiebig beharkt hatten ob der weltbewegenden Frage, wer von ihnen besser Spanisch spricht. (Cruz spricht ordentliches Schul-Spanisch, ungefähr wie ich, etwas langsamer zwar, aber durchaus fließend, d.h. ohne zu stocken; ihm geht jedoch dieser schöne, schnodderige kubanische Akzent ab, den Rubio so perfekt beherrscht.)

Warum ich das hier so ausführlich breittrete? Weil ein gewisser Randy Rainbow zu jenem Vorwahlkampf auf die Musik von "Beauty school dropout" (aus "Grease") eine Reihe köstlicher Parodien unter dem Titel "G.O.P. dropout" verfaßt und gesungen hat - neben den bereits genannten Marco Rubio (bemerkenswert, weil dies das einzigemal ist, daß jemand auf seine jüdische Abstammung angespielt hat, wenn auch nur durch das Schimpfwort "Schmock"; wer sich ein wenig mit sephardischen Namen auskennt, weiß das zwar auch so - aber wer tut das schon noch?**) und [Elimina]Ted Cruz (und seiner "poor Heidi", der er beim letzten Auftritt auf offener Bühne zweimal den Ellbogen ins Gesicht stieß) auch über Ben Carson (in Verbindung mit Schleichwerbung für "Red Bull"), Carly Fiorina (tief unter der Gürtellinie - auch wenn am Ende das Wort "die" mit Rücksicht auf die Zensur durch "bye" ersetzt wurde), Jeb Bush (auch "J.E.B. dropout", eine Anspielung darauf, daß er stets nur unter seinem Vornamen auftrat, weil der Nachname durch seinen Bruder, seinen Vater und vor allem seine Mutter, die wiederholt als giftige alte Hexe in seinem Wahlkampf herumgespukt war, zu stark belastet war) und John Kasich (dem letztlich seine [Fr]Eßmanieren zum Verhängnis wurden - man beachte den zweideutigen Gebrauch des Wörtchens "choke" und das große Stück Pizza bei 02:21, an dem seine Kampagne förmlich erstickte ;-).****
Die meisten sind so gut gemacht, daß ich sie ohne weiteres in meine Sammlung der besten Coverversionen aller Zeiten aufnehmen könnte, wenn sie nicht durchweg gegen meine Aufnahmekriterien verstoßen würden. Nein, nicht, weil die Angriffe m.E. überwiegend unsachlich und beleidigend sind. Denn erstens liegt das in der Natur der Satire und ist somit hinzunehmen, und zweitens wurde dieser Vorwahlkampf nunmal unsachlich und beleidigend geführt. [Daran waren übrigens die hier Karikierten selber schuld: Sie griffen Trump zuerst ein bißchen unsachlich und persönlich beleidigend an, dann ein bißchen mehr, und am Ende stand auf den Leuchtreklamen von Jeb Bush (der laut R.R. 150 Millionen US-$ für seinen Vorwahlkampf ausgab) nur noch der eine Satz: "Donald Trump ist doof" - welch ein Niveau! Trump schlug massiv zurück - er konnte noch unsachlicher und beleidigender sein als die Anderen - und hatte die Lacher und vor allem die Wähler auf seiner Seite.***] Der Grund ist vielmehr, daß diese Parodien Personen bzw. Ereignisse der Tagespolitik zum Gegenstand haben, an die sich bald niemand mehr erinnern wird; und die witzigen Anspielungen, über die man heute noch lachen kann, werden vielleicht morgen schon nicht mehr verstanden.

**Auf Rückfragen: Sowohl "Rubio" als auch "García" (der Geburtsname seiner Mutter) sind ausschließlich sephardische Namen. Das gilt übrigens auch für "Maduro" (so heißt der Diktator, der Venezuela ins Elend gestürzt hat), für "Saldana"/"Saldaña" (so heißt die Vorsitzende der US-Bundesbehörde für Grenzschutz, die sehenden Auges Millionen Immigranten illegal ins Land gelassen hat und dafür sorgt, daß sie selbst dann nicht abgeschoben werden, wenn sie straffällig werden - jedes Jahr werden tausende illegal Eingereiste, die wegen Mordes, Vergewaltigung u.a. schwerer Verbrechen rechtskräftig verurteilt wurden, wieder auf freien Fuß gesetzt - innerhalb der USA, wo sie es sich in sogenannten "sanctuary cities" auf Steuerzahlerkosten gut gehen lassen können) sowie für "Martínez" und "Aguirre" - letzteres der Geburtsname der Mutter von Susana Martínez, die sich als "Mexikanerin" ausgibt, weil sie zufällig in Mexiko geboren ist, und damit die tumpe Mehrheit der Bürger von New Mexico dazu gebracht hat, sie zur Gouverneurin zu wählen. Dabei ist sie reinblütige Jüdin. (Nicht umsonst sieht sie aus wie die jüngere Schwester von Angela Sauer, geb. Kasner, gesch. Merkel. Übrigens, für alle, die es nicht wissen sollten: "Kasner" spricht sich auf Hebräisch "Kaschner" und schreibt sich auf Englisch "Kushner" - so heißt der Mann von Trumps Lieblingstochter Ivanka, der grauen blonden Eminenz hinter den Kulissen des Weißen Hauses.) Dies ist auch der Grund, weshalb sie im Vorwahlkampf Marco Rubio unterstützte und sich nach dessen Ausscheiden weigerte, den republikanischen Kandidaten Donald Trump zu unterstützen - lieber wollte sie die Jüdin Hillary Rodham-Clinton oder den Juden Bernie Sanders im Weißen Haus sehen! Da half es auch nichts, daß alle Trump-Kinder mit Juden bzw. Jüdinnen verheiratet oder verlobt sind - zwei sind sogar zum Judentum konvertiert -, daß alle seine Enkelkinder und alle leitenden Angestellten seines Unternehmens Juden sind und daß er alle wichtigen Posten seines Kabinetts mit Juden bzw. Jüdinnen besetzt hat. Juden sind Rassisten. (Sie nennen das freilich nicht "racism", sondern "genetic solidarity" ;-) Und wer rassisch nicht dazugehört, den akzeptieren sie auch dann nicht als ihresgleichen, wenn er zu ihrer Religion konvertiert - die Abessinier jüdischen Glaubens, die zu Mengistus Zeiten nach Israel geflohen sind, können ein Lied davon singen! [Für alle, die es nicht wissen sollten: Man hat sie heimlich sterilisiert, damit sie sich nicht fortpflanzen können, weil sonst die reinblütige jüdische Rasse "verniggern "könnte.] Als der jüdische Sänger Leonard Cohen ausgerechnet in der Wahlnacht 2016 starb, nahm das der widerliche Jude David Horovitz, oberster Schmierfink der Times of Israel, zum Vorwand Anlaß, einen ganz üblen Hetzartikel gegen den "Antisemiten" und "Nazi" Trump zu verfassen. (Daß L.C. längst zum Buddhismus konvertiert war, störte ihn dagegen überhaupt nicht - er erwähnte es mit keinem Wort.) Zurück zu Susana Martínez - bevor mir jemand mailt: Nein, ich glaube nicht, daß sie nur deshalb etwas gegen Trump hat, weil er strikter Abstinenzler ist und sie selber eine notorische Säuferin, wie auch ihr Mann Carlos Franco, Forstgehilfe a.D. und Hilfssheriff a.D., Freund aller Hilfsschüler und Analphabeten - für die er sogar einen Lobbyistenverband gegründet hat, eine Art Clinton foundation en miniature - und nun "First Gentleman" von New Mexico, ein besonders sympathischer Zeitgenosse, den ich denn auch noch - optisch, denn gesungen hat er m.W. nie - vorstellen will:
[eine Fresse Marke Romika: Reintreten und sich wohlfühlen!]

***Und am Ende auch die Delegierten. Bis kurz vor dem Nominierungsparteitag der Republikener im Juli 2016 glaubten einige Polit-Gurus in den Medien noch, daß die Delegierten von ihrer Verpflichtung, für den von den Vorwählern bestimmten Kandidaten zu votieren, entbunden würden, damit sie allein ihrem "Gewissen" folgen konnten, in der Annahme, daß sie wohl wissen würden, was gewisse Unternehmen - wie Goldmann-Sachs, wo Frau Cruz tätig war, nachdem sie für das horizontale Gewerbe zu alt und zu häßlich geworden war - dafür springen ließen, und sich dann mehrheitlich für Ted Cruz entscheiden würden.

Aber es kam Alles ganz anders: Die Delegierten standen geschlossen hinter Trump und buhten Cruz, als er es in seiner Parteitagsrede demonstrativ unterließ, pro Trump zu sprechen, lautstark aus - seine eh schon schwer beschädigte politische Karriere war damit endgültig beendet; er mußte zu Kreuze kriechen und sich als Telefonist im Wahlkampfbüro von D.T. verdingen, um nicht Gefahr zu laufen, als illegaler Ausländer abgeschoben zu werden ;-)

****Diese - vergleichsweise harmlose - Unart sollte ihm für immer anhängen. Als ihm später vorgeworfen wurde, 'zigtausende moslemische Immigranten, vor allem aus Somalia, nach Ohio geholt zu haben, die dort zunehmend die Nichtmoslems terrorisierten, um einen islamischen Staat im Staat zu errichten, twitterte eine empörte Untertanin namens "Maggie" nach einem moslemischen Mordanschlag auf dem Gelände der Staatsuniversität in Columbus/Ohio: "Es sieht so aus, als wollte Kasich wirklich alles schlucken. So wie sich der Idiot J.K. Pfannkuchen in den Hals schiebt, schiebt er Terroristen nach Ohio!"

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