Jaido ist eine Kunst des Herausziehens eines Schwertes aus einem Saja und f�r das Fechten damit. Wenn wir die Schriftzeichen aus dem Japanischen �bersetzten, ergibt sich folgendes: "iru" hei�t - sich befinden, "ai"- die Harmonie und "do"- der Weg. Und alles zusammen bedeutet: Der Weg, wo man sich in der Harmonie befindet. Aber in Wirklichkeit stammt der Begriff von Jaido aus der Phrase: "Zune- ni itte kyu- ni avasu", was folgenderweise �bersetzt werden k�nnte: egal wo man sich befindet, muss man immer bereit sein, momentan reagieren zu k�nnen. Genau (direkt) aus dieser Phrase sind zwei erste Schriftzeichen genommen.
Es besteht der Schwerpunkt darin, dass man �bt, wie man aus jeweiliger Position einen vorhaltenden Abwehrsangriff zu schaffen, der alle Vorteile, die aus einem unerwarteten Angriff folgen, zur Verf�gung stellt.
Abgesehen von der Einfachheit, fordert Jaido nicht nur eine gute K�rperert�chtigung sondern auch h�chste Stufe von psychologischer Konzentration. W�hrend des Unterrichts �bt man Kampftechniken mit geistiger Entwicklung zu vereinigen, um zum Schluss einen harmonischen selbstbewussten Menschen zu erziehen. Au�erdem k�nnen die Jaido�bungen f�r jeden n�tzlich sein, weil sie eine Art von k�rperlicher und geistiger Gesundheit mitbringen.
Jaido ist fast ohne wesentliche Ver�nderungen bis zu heutigen Tagen erhalten. Das ist damit verbunden, dass es im Jahre 1872 den Samurain verboten wurde, das Schwert bei sich zu tragen, sowie die Schusswaffen zu entwickeln. Folglich war es absolut erforderlich die urspr�nglichen Kampftraditionen makellos aufzubewahren.
Alle Bewegungen sind in so genannte Kata(s) zusammengefasst. Die Zahl der Techniken ist sehr umfassend, mehr als 100. Dabei werden sehr unterschiedliche Situationen betrachtet, die sowohl w�hrend des Schwertkampfes entstehen k�nnten, als auch w�hrend des unerwarteten Angriffs vorkommen w�rden.
Jeder wei�, die Hauptgefahr ist � �berrascht zu werden, was aus dem unerwarteten Angriff folgt. Wenn man Jaido in seinem Arsenal hat, hei�t es, dass man bereit ist, seine Kenntnisse und Erfahrung nutzen zu k�nnen, abgesehen davon, ob es sich um Alltag oder um einen Kampf handelt.
|