
![[Nicolas Luckner]](nicolasluckner.jpg)

![[Segelschulschiff Niobe]](niobenr.jpg)




![[australische Karikatur: Wilhelm II - Hitler - Luckner]](lucknerkari38.jpg)





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*Die "Niobe" erlitt ein trauriges Schicksal: Im Sommer 1932 kenterte sie in einem Sturm vor Fehmarn, weil der unfähige Kommandant - Kapitän-Leutnant Rufus - mit anhaltend schönem Wetter rechnete und daher alle Luken und Bullaugen hatte weit öffnen lassen. Als plötzlich eine Regenbö aufkam, konnten sie nicht rechtzeitig geschlossen werden; zwei Drittel der Besatzung ertranken - er leider nicht. Gleichwohl sprach ihn das Kriegsgericht frei, da der Sturm angeblich für ihn "unvorsehbar" war.
Zum Vergleich: Als sechs Jahre später die "Admiral Karpfanger" - ein Viermaster, den die HAPAG als firmeninternes Segelschulschiff gekauft hatte - vor Kap Hoorn unterging, nahm davon außerhalb Hamburgs kaum jemand Notiz, obwohl dabei die gesamte Mannschaft ums Leben kam.
**Böse Zungen behaupten später, Lucker habe den Orden nur erhalten, weil seine Managerin Dorothea Schneider-Lindemann mit Elly Heuss-Knapp, der Frau des korrupten Bundespräsidenten Theodor Heuss befreundet gewesen sei. Belege dafür sind Dikigoros nicht bekannt. À propos Orden: Es trifft auch nicht zu, daß Luckner - wie einige seiner Gegner behaupten - "in hochstaplerischer Weise" den preußischen Orden Pour le mérite getragen habe, der ihm nie verliehen wurde. Er trug vielmehr - völlig legitimer Weise - das Ehrenkreuz des Johanniter-Ordens (das ersterem freilich stark ähnelt :-)
***Es ist klar, daß Luckner seine Bücher nicht alleine nieder schreiben konnte, da er als in Sachsen geborener und in Sachen-Anhalt aufgewachsener Mitteldeutscher die pladdütsche Mundart nicht beherrschte, in der die Dialoge - wohl nach dem Vorbild der Bücher
Gorch Focks
- verfaßt sind. Aber andere Autoren bedienen sich ebenfalls der Hilfe von
****Der Verfasser - ein gewisser Alexander Sperk - zeichnet sich durch schier unglaubliche fachliche Inkompetenz aus. Er erfindet Fantasie-Dienstgrade wie "Kapitänleutnant zur See" und gibt fast alle Daten von Luckners militärischer Laufbahn falsch wieder. Seine Hauptquelle sind die - ebenfalls weitgehend unbelegten - Behauptungen Frankensteins. Ferner behauptet Sperk, Einsicht in die Akten des Ehrengerichtsverfahrens von 1940 gehabt zu haben, obwohl diese längst vernichtet sind. Gleichwohl erweitert er diese Ergüsse später - zusammen mit einem gewissen Daniel Bohse - zu einem
*****Luckner hatte den schwer wiegenden Fauxpas begangen, sich mit minderjährigen Mädchen einzulassen. Hätte er statt dessen minderjährige Jungen verführt, würde er heute mit einiger Sicherheit als "Pionier des Schwulentums in Deutschland" gefeiert, und in der ganzen BRDDR wären Straßen nach ihm benannt worden. Unabhängig davon ist es auch Dikigoros rätselhaft, daß von den Hilfskreuzer-Kommandanten des Ersten Weltkriegs ausgerechnet Luckner eine derartige Vergötterung und Verteufelung erfahren hat, und daß der Streit um ihn bis in die Gegenwart andauert. Einige seiner Kollegen waren viel erfolgreicher, z.B. Karl August Nerger, der mit seinem "Wolf" viel weiter auf den Weltmeeren herum kam, viel mehr feindliche Schiffe versenkte und viel mehr Beute machte - und heil nach Hause brachte, denn er baute nie Schiffbruch und geriet nie in Gefangenschaft - und dafür mit dem echten "Pour le Mérite" ausgezeichnet wurde. Er beging nur den einen Fehler, sich von den Nazis 1939 zum "Admiral h.c." ernennen zu lassen, was für die sowjetischen "Befreier" Grund genug war, ihn nach dem Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager Sachsenhausen zu Tode zu foltern - wodurch er erst in der DDR und dann auch in der BRDDR zur Unperson wurde.
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