In Gräfnath Am Bahnhof in Köln
Fotografien
aufgenommen während des Forumstreffens
in
Solingen-Gräfrath
bei
Polaris
Schloss Burg an der Wupper
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werden
Schloss
Burg an der Wupper wurde um 1133 als Neue Burg (zur Unterscheidung von der Alten
Burg, den früheren Wohnsitz) von Adolf II. Graf von Berg errichtet und zwischen
1218 und 1225 von Engelbert II. Graf von Berg (um 1185 - 1225, seit 1216
Erzbischof von Köln) zur großen Hofburg ausgebaut, Nach dem Aussterben der
Grafen von Berg 1225 kommt die Grafschaft Berg in den Besitz der Limburger. Nach
der Schlacht von Worringen (die als eine der letzten Ritterschlachten auf
deutschen Gebiet gilt) 1288 wird Siegfried von Westerburg, Erzbischof von Köln
13 Monate auf Burg gefangen gehalten. 1348 geht die Grafschaft Berg in den
Besitz der Grafen von Jülich über. 1380 wird Burg als Residenz aufgegeben und
die Grafen von Jülich-Berg verlegen diese nach Düsseldorf. Burg wird daraufhin
Jagdschloss und Festort. 1886 wird Jülich-Berg zum Herzogtum erhoben. 1496 ist
Burg Schauplatz der Verlobung zwischen der fünfjährigen Maria von Jülich-Berg
mit den sechsjährigen Johann von Kleve-Mark. Die Heirat findet 1510 in Düsseldorf
statt und führt zur Vereinigung der Länder Jülich-Berg-Kleve-Mark. Nach 1614
kommt Burg als Folge von Erbschaftsstreitigkeiten in den Besitz der Grafen von
Pfalz-Neuburg. Im Dreißigjährigen Krieg wird Burg mit seinen Befestigungen
schließlich zerstört. Nachdem Burg 1849 durch den Abriss des Daches endgültig
zur Ruine wird erfolgt, nach 1887 der Wiederaufbau. 1894 wurde auf der Burg ein
Heimatmuseum (heute das Bergsche Landesmuseum) eingerichtet.
Am 24. Mai 2008 unternahmen wir einen Ausflug
nach Schloss Burg an der Wupper, der einstigen Residenz der Grafen von Berg.
Hinauf zur Burganlage brachte uns ein Sessellift

Am Eingang in die Schloss- bzw.
Burganlage befindet sich der Engelbertturm.
Dieser ist benannt nach Bischof Engelbert von Köln, der als Engelbert II. auch
Graf von Berg war. Er war wohl das berühmteste Mitglied der Familie von
Berg.
In der Nähe findet sich auch seine Reiterstatue.
Die Burganlage hat mehrere Höfe. Zum Museum
führt der dieser Eingang.
.
Nachdem wir uns die Burganlage angesehen hatten, wir das Bergsche Landesmuseum,
das 1894 (damals noch als Heimatmuseum) auf Burg eingerichtet wurde
besichtigt und fast alle aus den Gruppe haben selbst den Bergfried nicht
ausgelassen. hinaufgestiegen. Im Museum hätte eine Menge
fotografiert werden können, ich habe mich allerdings nur auf ein paar
Saalausschnitte beschränkt.
Der Wände im Ahnensaal
zeigen den Stammbaum der Grafen und Herzöge von Berg. Die einzelnen Familienlinien
enden im preußischen Königshaus.
Vom Ahnensaal kommt man links in die frühere Kemenate
,
die heute für Theater-
und Konzertveranstaltungen
genutzt wird. Rechts vom Ahnensaal befindet sich der Rittersaal, dessen Wände
mit Historiengemälden aus der Zeit des Wiederaufbaus um 1900 bedeckt sind. Sie
zeigen Szenen aus der Geschichte des Schlosses Burg: die Erbauung der Burg durch
Adolf I. Graf von Berg, den Kreuzzug, auf dem Adolf III. Graf von Berg ums Leben
gekommen ist, die Ermordung von Adolfs Bruder Engelbert von 1225 und die
Schlacht von Worringen von 1288. Als bedeutendstes Gemälde gilt die
Kinderverlobung zwischen Maria von Jülich-Berg (5 Jahre) und Johann von
Kleve-Mark (6 Jahre), die 1496 auf Schloss Burg nachgewiesen ist und die
Vereinigung der Länder Jülich, Berg, Kleve und Mark (Herzogtum Kleve) zur
Folge hatte. Das letzte Bild zeigt eine Szene aus den Napoleonischen
Kriegen
.
Es wäre nicht sehr bekannt, aber der Maler hat sich die Arbeit etwas
erleichtert, wie das Pferd, das nur drei Beine hat, zeigt.
Nach der Besichtigung von Schloss Burg ging es mit dem Sessellift wieder zurück
zu den Autos und wir kehrten nach Gräfrath zurück, wo wir am nächsten Tag
noch das Deutsche
Klingenmuseum besichtigt haben. Danach ging es nach Köln,
wo wir uns getrennt haben.
Seite zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2008
