Erzbischof Engelbert I. von Köln, als Engelbert II. seit 1218/20 auch Graf von Berg (*um 1185/86 in Burg an der Wupper; + 7.11.1225 in Gevelsberg) wurde am 29. Februar 1216 zum Erzbischof von Köln gewählt. Nach dem Tod seines älteren Bruders Adolf III. Graf von Berg setzte er sich als dessen Nachfolger gegenüber Walram III. Graf von Limburg (dessen Sohn mit der Tochter von Adolf verheiratet war) durch. 1220 wurde Engelbert von Friedrich II. zum Reichsverweser und Vormund von dessen Sohn Heinrich ernannt, den er 1222 in Aachen zum König krönen ließ. Am 7. November 1225 wurde er auf der Rückreise von Soest nach Köln in einem Hohlweg im heutigen Gevelsberg überfallen und ermordet. Der Überfall wurde von seinem Neffen zweiten Grades, Friedrich Graf von Isenberg, geleitet, der dafür am 14. November 1226 hingerichtet wurde. Als Drahtzieher hinter dem Überfall werden allerdings auch Walram III. von Limburg und andere Grafen vermutet. Der Versuch, Engelberts Leiche nach Schloss Burg zu bringen, scheiterte, da dem Leichenzug der Zutritt verwehrt wurde. (Die Ermordung und die Verweigerung des Zutritts sind auf zwei der Wandgemälde im Rittersaal von Schloss Burg dargestellt.) Der Leichnam wurde nach Köln gebracht. Obwohl Engelbert bald nach seinem Tod eine volkstümliche Verehrung als Heiliger erfuhr, wurde er nie offiziell heilig gesprochen. 

Durch seine Ermordung fand Bischof Engelbert auch Eingang in die Literatur

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