Schloss Burg an der Wupper Am Bahnhof in Köln
Fotografien
aufgenommen während des Forumstreffens
in
Solingen-Gräfrath
bei
Polaris
In Gräfrath
Achtung - die Fotos können mit Klick auf das Bild vergrößert
werden.
Der zentrale Ort unseres Treffens Gräfrath ist heute ein Stadtteil bzw. Stadtbezirk von Solingen, der zweitgrößten Stadt in Berg. Im Norden von Solingen gelegen, ist Gräfrath erstmals 1135 als "villa Greverode" nachgewiesen. 1402 wurde Gräfrath durch Wilhelm I. Herzog von Jülich-Berg zur Freiheit erhoben. 1865 erhielt der Ort das Stadtrecht. 1929 wurde Gräfrath mit der Stadtgemeinde und dem Stadtkreis Solingen sowie den Städten Wald, Höhscheid und Ohligs zur Großstadt Solingen zusammengeschlossen.
Am 23. Mai 2008 unternahmen wir einen Spaziergang in das Zentrum von Gräfrath.
Auf dem Weg
zum Hauptplatz
konnten wir für das Bergische Land typische Hausgiebel
bewundern. Beim Blick auf den Hauptplatz ("In der Freiheit")
fällt sofort sich die evanglische Kirche
auf,
dahinter ist kaum erkennbar der Turm der katholischen Pfarrkirche St. Maria
Himmelfahrt zu sehen. Dort gibt es den Trinkwasserbrunnen´
,
den einzigen Brunnen, wo früher das Trinkwasser geholt werden konnte und ein einstöckiges Kaffeehaus, dessen Einrichtung für das Bergische Land
typisch ist. Ich durfte Innenaufnahmen von der Räumlichkeit im ersten
Stock machen: einen Blick auf die Tafel
und einen Teil des Wandgemäldes
.
Hinter dem Kaffeehaus führt eine Stiege zur katholische
Pfarrkirche
St. Maria Himmelfahrt in die Höhe. Es handelt sich dabei um die ehemalige Kloster- und Wahlfahrtskirche
des Gräfrather Augustiner Chorfrauen-Stiftes. Die Kirche und das Kloster wurden
um 1185 durch die Äbtissin Elisabeth von Vilich erbaut, nachdem sich hier ein
Marienwunder ereignet hatte. Um 1309 gelangte ein (angebliches) Knochenfragment
der Hl. Katharina von Alexandrien durch den Bruder einer Stiftsfrau, der in das
Heilige Land gezogen war, dorthin. Die Kirche war als Wallfahrtskirche
bedeutend, bis das Kloster 1809 aufgehoben wurde. Heute ist in den ehemaligen
Klosterräumlichkeiten, die um 1991 umgebaut wurden, das deutsche Klingenmuseum
untergebracht.
Am nächsten Tag, dem 24. Mai 2008, besuchten wir Schloss
Burg an der Wupper.
Am 25. Mai 2008 besichtigten wir das wohl bekannteste Gebäude von Gräfrath,
das deutsche Klingenmuseum im ehemaligen Augustiner Chorfrauen-Stift. Wir hatten
eine sehenswerte Führung durch die umfangreichen Sammlungen, darunter vor allem
Bestecke, Waffen und Schneidwaren, aber auch Monstranzen und andere interessante
Dinge. Wie auf Schloss Burg konnte ich leider nicht alles
fotografieren und beschränkte mich wieder auf einige besonders interessante
Ausstellungsstücke.
Pfaue gelten als Symbol für Schönheit und Ewigkeit. Dieser Pfau
wurde aus Scheren von der Firma Heckells für die Pariser Weltausstellung im 19.
Jahrhundert geschaffen.
Dieser Tafelaufsatz
wurde 1876 als "Huldigung an den Kreis Solingen" geschaffen.
Das
Chirurgisches
Besteck
stammt aus dem Paris des 19. Jahrhundert.
Eine Sammlung verschiedener Lichtputzscheren
aus der Zeit von 1780 bis 1820. Diese Scheren wurden in einer Zeit, als es noch kein elektrisches Licht
gab. zur Reinigung der
Kerzen verwendet.
Auf dem Rückweg vom Klingenmuseum zum Haus unserer lieben
Gastgeberin hatten wir nochmals Gelegenheit einen Blick auf die Pfarrkirche St.
Maria Himmelfahrt
zu werfen, in der gerade die Messe zelebriert wurde. Unterhalb der Kirche findet sich diese hübsche
Gartenanlage
wieder "In der Freiheit".
Nach der Besichtigung des Deutschen Klingenmuseums begann die Rückreise. Sie
führte zunächst nach Köln, wo sich unsere Wege am Bahnhof wieder trennten.
Seite zuletzt aktualisiert am 25. Juni 2008
