DIE SCH�PFUNG DES UNIVERSUMS

Die bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts vorherrschende Meinung war, dass das Universum endlos sei, dass es schon immer existiert habe und auf ewig existieren werde. Nach diesem Statischen Modell hat das Universum weder einen Anfang noch ein Ende.

W�hrend diese grundlegende Anschauung der materialistischen Philosophie das Universum als eine unbewegliche, unver�nderliche Ansammlung der Materie erkl�rte, bestritt sie die Existenz eines Sch�pfers. Doch Wissenschaft und Technologie, die sich im 20. Jahrhundert entwickelten, widerlegten Konzepte wie das statische Modell des Universums, auf dass sich die Materialisten st�tzten.

Heute, zur Jahrtausendwende hat die moderne Physik durch zahlreiche Experimente, Beobachtungen und Berechnungen bewiesen, dass das Universum einen Anfang gehabt hat, dass es mit dem Urknall aus dem Nichts entstanden ist.

Au�erdem ist festgestellt worden, dass das Universum nicht unbeweglich und unver�nderlich ist, sondern dass es sich st�ndig ver�ndert und sich ausdehnt.

Im Quran wird die Entstehung des Universums folgenderma�en erkl�rt:

Der Sch�pfer der Himmel und der Erde aus dem Nichts... (Sure 6:101 - al-An'am)

Die Schِpfung des Universums wird von Astrophysikern mit einem weit akzeptierten Phنnomen erklنrt, gemeinhin als Urknall bekannt. Die Theorie wird unterst�tzt durch beobachtende und experimentelle Daten, die von Astronomen und Astrophysikern seit Jahrzehnten gesammelt werden. Laut der Urknalltheorie war das gesamte Universum anfangs eine einzige Masse (urspr�ngliche Nebula). Dann gab es den Urknall (sekundنre Trennung), der in der Erschaffung der Galaxien resultierte. Diese dann teilten sich, um Sterne, Planeten, die Sonne, den Mond etc. zu formen. Der Ursprung des Universums war einzigartig und die Wahrscheinlichkeit seiner Erscheinung durch puren Zufall gleich Null. Der Koran enthنlt folgende Verse, den Ursprung des Universums betreffend:

Sehen die Unglنubigen (denn) nicht, dass die Himmel und die Erde vereint waren

(als eine Einheit der Schِpfung), bevor Wir sie auseinander spalteten?

(Sure 21:30 - al-Anbiya)

Die treffende ـbereinstimmung des koranischen Verses und der Urknalltheorie ist un�bersehbar! Wie konnte ein Buch, das zuerst in den W�sten von Arabien vor ca. 1400 Jahren erschien, solch eine tiefe wissenschaftliche Wahrheit beinhalten? 

Diese Erkl�rung befindet sich in v�lliger Harmonie mit den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft. Vor dem Urknall existierte die Materie nicht. In einem Milieu des Nicht-Vorhandenseins, entstanden Materie, Energie und Zeit. Diese Erkenntnis, deren Richtigkeit die moderne Physik erst am Ende des vergangenen Jahrhunderts beweisen konnte, ist im Quranbereits vor 14 Jahrhunderten beschrieben worden.

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DIE EXPANSION DES UNIVERSUMS


Edwin Hubble mit seinem riesigen Teleskop


Georges Lemaitre

 

Vor 14 Jahrhunderten, als die Wissenschaft der Astronomie noch primitiv war, wurde die Expansion des Universums im Quran wie folgt beschrieben:

Den Himmel erbauten Wir mit (Unserer) Kraft und seht, wie Wir ihn (st�ndig) ausdehnen! (Sure 51:47 - adh-Dhariyat)

Das Wort "Himmel", das in diesem Vers erw�hnt wird, wird an verschiedenen Stellen des Qurans mit der Bedeutung "Weltraum" und "Universum" verwendet. Das hei�t, der Quran berichtet uns, dass das Universum sich ausdehnt. Die Erkenntnisse, die die Wissenschaft heutzutage erreicht hat, sind identisch mit dem, was uns im Quran mitgeteilt worden ist. 

Der russische Physiker Alexander Friedmann und der belgische Astrophysiker George Lemaitre haben zu Beginn des 20. Jahrhunderts berechnet, dass das Universum sich st�ndig bewegt und ausdehnt.

1929 wurde diese Tatsache auch durch Beobachtungen nachgewiesen. Der amerikanische Astronom Edwin Hubble machte am Mount Wilson Observatorium in Kalifornien eine der gr��ten Entdeckungen der Astrophysik. Als Hubble mit einem riesigen Teleskop den Himmel untersuchte, stellte er fest, dass jeder Stern in Abh�ngigkeit von seiner Entfernung und der Geschwindigkeit, mit der er sich durchs All bewegt, Licht ausstrahlt, das im roten Bereich des Farbspektrums angesiedelt ist. Diese Entdeckung rief in der wissenschaftlichen Welt gro�e Aufregung hervor. 


 

 

Das Universum dehnt sich seit dem Urknall mit gro�er Geschwindigkeit aus. Wissenschaftler vergleichen das sich ausdehnende Universum mit der Oberfl�che eines Luftballons.

 Hubble hat etwas sp�ter noch etwas Wichtiges entdeckt: Die Sterne und die Galaxien entfernen sich nicht nur von uns, sondern auch voneinander weg. Wenn aber alles im Universum sich voneinander weg bewegt, bedeutet dies, dass das das gesamte Universum sich st�ndig ausdehnt. In den folgenden Jahren wurde dies durch weitere Beobachtungen verifiziert.

Man kann sich das Universum als einen Luftballon vorstellen, auf den man mit einem Filzschreiber zahlreiche schwarze Punkte gemalt hat. W�hrend das Universum sich ausdehnt, entfernen sich alle Objekte in ihm voneinander, wie die Punkte auf der Ballonoberfl�che, wenn der Ballon aufgeblasen wird. 

Der Quran erkl�rte diese Zusammenh�nge bereits vor Jahrhunderten, als all dies noch vollkommen unbekannt war. Doch der Quran ist das Wort  Allahs, des Sch�pfers und Herrschers des Universums.

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DAS ENDE DES UNIVERSUMS UND DER "BIG CRUNCH"

Wie wir im vorangegangenen Kapitel erw�hnt haben, hat das Universum mit dem Urknall begonnen, und seit diesem Zeitpunkt dehnt es sich aus. Die Ausdehnung wird jedoch wegen der Gravitationskr�fte eines fernen Tages zum Stillstand kommen und die Bewegung wird sich umkehren, was zur Folge haben wird, dass das Universum in sich selbst zusammenst�rzt. Das sich zusammenziehende Universum wird schlie�lich unter der Konzentration der Gravitationskr�fte mit einer sehr hohen Temperatur in einem winzigen Punkt enden, in dem die gesamte Masse des Universums konzentriert ist. Dieses Endstadium des Universums wird "Big Crunch" genannt. Dies bedeutet selbstverst�ndlich, dass alles Leben aufh�ren wird, zu existieren. 

Der Quran weist darauf folgenderma�en hin:

An jenem Tage werden Wir den Himmel zusammenrollen wie eine Schriftrolle. Wie Wir die erste Sch�pfung hervorbrachten, werden Wir sie wieder hervorbringen. Dies ist f�r Uns ein bindendes Versprechen; Wir werden es gewiss erf�llen. (Sure 21:104 - al-Anbiya)

Entsprechend der "Big Crunch" Theorie wird das Universum zuerst langsam, dann jedoch immer schneller einbrechen. Als Folge dieser Geschehnisse wird das Universum ein Punkt sein, der unendliche Dichte und unendliche Temperatur aufweist und der unendlich klein ist. Die Theorie, stimmt mit der Beschreibung in den Quranversen �berein. (Allah wei� am besten.)

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DIE SCH�PFUNG AUS HEISSEM GAS

Heutzutage k�nnen Wissenschaftler die Entstehung der Sterne aus einer hei�en Gaswolke genau beobachten. Die Entstehung aus hei�em Gas gilt auch f�r die Sch�pfung des Universums. Im Quran wurde die Sch�pfung des Universums beschrieben mit Versen, die diese wissenschaftlichen Entdeckungen best�tigen:

Er verankerte auf ihr hochragende Berge. Und Er segnete sie und verteilte ihre Nahrung gerecht f�r alle, die danach verlangten, in vier Tagen. Dann wandte Er sich dem Himmel zu, welcher noch Rauch war, und sprach zu ihm und zur Erde: "Kommt (ins Dasein) willig oder widerwillig." Sie antworteten: "Wir kommen willig" (Sure 41:10-11 - Fussilat)

Der Begriff "Rauch", der im obigen Vers benutzt wird, hei�t auf Arabisch "duhanun"; dieses Wort beschreibt das in Frage stehende kosmische, hei�e Gasgemisch. Wie ersichtlich ist, wurde im Quran das passendste Wort verwendet, das den Zustand des Universums in dieser Stufe erkl�rt. Wissenschaftler haben jedoch erst im 20. Jahrhundert entdeckt, dass das Universum aus einem hei�en Gasgemisch entstanden ist. 

Es ist ein Wunder, dass der Quran eine solche Information bez�glich der Sch�pfung des Universums mitteilt.

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DIE VOLLKOMMENHEIT IM UNIVERSUM

Der sieben Himmel erschaffen hat, einen �ber dem anderen. Du erblickst in der Sch�pfung des Erbarmers kein Missverh�ltnis. So schau dich von neuem um, ob du M�ngel siehst! Dann lass den Blick ein weiteres Mal schweifen - jedes Mal wird dein Blick stumpf und matt zu dir zur�ckkehren. (Sure 67:3, 4 - al-Mulk)

Milliarden von Sternen und Galaxien bewegen sich in hervorragender Harmonie auf den Umlaufbahnen, die f�r sie bestimmt worden sind. Die Sterne, Planeten und Satelliten rotieren sowohl um ihre eigene Achse als auch mit den Sternsystemen, zu denen sie geh�ren. Manchmal begegnen sich Galaxien, die aus 200-300 Milliarden von Sternen bestehen und flie�en ineinander. W�hrend dieses Vorgangs treten keine Zusammenst�sse auf, die die gro�artige Ordnung im Universum st�ren w�rden.

Es ist unvorstellbar, die Geschwindigkeiten im Universum mit den gewohnten Ma�en der Erde zu vergleichen. Die Sterne und die Planeten, die die Masse von Milliarden, Billionen von Tonnen haben, und die riesigen Galaxien und Galaxiegruppen, deren Zahlenwerte nur von Mathematikern verstanden werden k�nnen, bewegen sich mit enormer Geschwindigkeit durch den Weltraum.

Die Erde dreht sich mit 1670 km pro Stunde um ihre eigene Achse. Wenn wir uns daran erinnern, dass das schnellste Geschoss eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 1800 km pro Stunde hat, k�nnen wir begreifen, wie gro� die Rotationsgeschwindigkeit der Erde trotz ihrer riesigen Gr��e ist.

Die Geschwindigkeit der Erde auf ihrer Bahn um die Sonne betr�gt ungef�hr das 60fache der Geschwindigkeit des Geschosses: 108.000 km pro Stunde. (Wenn es m�glich w�re, ein Fahrzeug herzustellen, das so schnell fahren k�nnte, w�rde es in 22 Minuten die Erde einmal umrunden k�nnen.)

Diese Zahlen gelten nur f�r die Erde. Das Sonnensystem ist noch erstaunlicher. Die Geschwindigkeit dieses Systems ist unglaublich. Wenn die Systeme im Universum gr��er werden, erh�hen sich auch die Geschwindigkeiten. Die Rotationsgeschwindigkeit des Sonnensystems um das Galaxiezentrum betr�gt 720.000 km pro Stunde; die Geschwindigkeit des Milchstra�ensystems im Weltraum, welche ungef�hr 200 Milliarden von Sternen enth�lt, betr�gt 950.000 km pro Stunde.

Diese schwindelerregenden Geschwindigkeiten zeigen uns, dass unser Leben auf der Erde auf einer sehr schwachen Grundlage steht. Normalerweise ist es durchaus m�glich, dass in einem solchen komplexen und schnellen System schwere Unf�lle auftreten. Aber wie in dem Vers erw�hnt wird, gibt es in diesem System keinen Fehler. Denn das Universum ist wie alles andere nicht "selbst�ndig" entstanden und es bewegt sich entsprechend des Gleichgewichts, das von Allah bestimmt worden ist.

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DIE UNTERSCHIEDE IN DEN STRUKTUREN DER SONNE, DES MONDES UND DER STERNE

Und in sie den Mond als Licht und die Sonne als Leuchte gesetzt hat? (Sure 71:16 - Nuh)

Im obigen Vers wurde f�r den Mond das Wort "Licht" (auf Arabisch "nur") und f�r die Sonne das Wort "Leuchte" (auf Arabisch "sirac") verwendet. Das Wort, das f�r den Mond verwendet wird, dr�ckt eine das Licht reflektierende, leuchtende, unbewegliche Masse aus. Das Wort, das f�r die Sonne benutzt wird, bedeutet eine Entstehung im Himmel, die st�ndig brennt und eine Quelle der Temperatur und des Lichtes ist.

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DIE UMLAUFBAHNEN UND DAS ROTIERENDE UNIVERSUM

Einer der wichtigsten Gr�nde des gro�en Gleichgewichts im Universum ist, dass die Himmelsk�rper bestimmten Umlaufbahnen folgen. Die Sterne, die Planeten und die Satelliten rotieren sowohl um ihre eigene Achse, als auch mit den Systemen, denen sie angeh�ren; das Universum arbeitet in einer subtilen Regelm��igkeit wie die Zahnr�der einer Maschine.

 

W�hrend die Erde sich um die Sonne dreht, folgt sie solch einer Umlaufbahn, dass sie alle 18 Meilen nur um 2,8 mm von einem direkten Kurs abweicht. Diese Abweichung der Umlaufbahn, der die Erde folgt, ist peinlich genau, weil bereits eine Abweichung von nur 3 Millimetern von der Umlaufbahn gro�e Katastrophen verursachen w�rde. Wenn die Abweichung 2,5 Millimeter anstelle von 2,8 Millimetern w�re, dann w�rde die Umlaufbahn sehr gro� sein und wir alle w�rden erfrieren. Wenn die Abweichung 3,1 mm w�re, dann w�rden wir sterben, indem wir verbrennen.  

 


Wie alle anderen Kometen im Universum bewegt sich auch der Halleysche Komet, oben zu sehen, ebenfalls auf einer vorherbestimmten Bahn. Er bewegt sich auf dieser Bahn in vollkommener Harmonie mit den anderen Himmelsk�rpern.

Alle Himmelsk�rper haben ihre eigenen Bahnen, die mit sehr genauen Berechnungen festgestellt worden sind. Allah, der das gesamte Universum schuf, ist Derjenige, Der diese vollkommene Ordnung hergestellt hat und sie beibeh�lt.

Eine andere Eigenschaft der Himmelsk�rper ist, dass sie sich au�er auf ihren Bahnen auch um sich selbst drehen. Im Quran weist der Vers "Bei dem (Sternen-) Himmel und seiner Wiederkehr" (Sure 86:11 - at-Tariq) genau auf diese Tatsache hin. Mit Gewissheit besa� die Menschheit in der Zeit, zu der der Quran hinabgesandt wurde, keine Teleskope, mit denen der Weltraum um Millionen Kilometer - wie heutzutage - beobachtet werden konnte und sie hatte auch keine hoch entwickelten Beobachtungstechnologien und kein Wissen �ber moderne Physik und Astronomie. Folglich war es zu dieser Zeit nicht m�glich, wissenschaftlich festzustellen, dass der Weltraum voll von Pfaden und Bahnen ist; wie es im Vers "Beim Himmel mit seinen Sternpfaden!" (Sure 51:7 - adh-Dhariyat) gesagt wird. Im Quran wurde dies jedoch ganz offen erkl�rt, denn er ist Allahs Wort.

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DIE BEWEGUNGSRICHTUNG DER SONNE

Beim Ansprechen der Sonne und des Mondes wird im Quran hervorgehoben, dass alles sich auf einer definitiven Bahn bewegt:

Und Er ist es, der die Nacht erschuf und den Tag, die Sonne und den Mond; jedes schwebt auf seiner (sph�rischen) Bahn. (Sure 21:33 - al-Anbiya)

Das Wort "schweben" im obigen Vers wird im Arabischen als "sabaha" ausgedr�ckt und erkl�rt die Bewegung der Sonne im Universum. Dieses Wort hat die Bedeutung, dass die Sonne nicht unkontrolliert ist, w�hrend sie sich im Universum bewegt, dass sie sich um ihre eigene Achse dreht und gleichzeitig ihrer Bahn folgt. Auch in einem anderen Vers wird erw�hnt, dass die Sonne nicht statisch ist und dass sie auf einer definitiven Bahn l�uft:

Und die Sonne l�uft zielstrebig auf ihrer Bahn. Das ist die Anordnung des M�chtigen, des Wissenden. (Sure 36:38 - Ya Sin)

Diese Tatsachen, die im Quran stehen, sind erst durch astronomische Beobachtungen in unserem Zeitalter entdeckt worden. Entsprechend den Berechnungen der Experten folgt die Sonne mit der enormen Geschwindigkeit von 720.000 Kilometern pro Stunde der Richtung des Sternes Vega auf einer Bahn, die "Solar Apex" genannt wird. Dies bedeutet, dass die Sonne ungef�hr 17.280.000 Kilometer pro Tag zur�cklegt. Zusammen mit der Sonne legen innerhalb ihres Gravitationssystems auch alle anderen Planeten und ihre Monde die gleiche Strecke zur�ck.

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