Kapitel 3 - In der Winkelgasse
Draco Malfoy wachte mit heute wieder einmal
sehr sp�t auf. Er hatte einen seltsamen Traum von einer Schlacht und Ph�nixen
die ihm Mut machten. Ihm kam es so vor als h�tte er selbst mitgek�mpft.
Er stand auf, zog seine Hose an und �ffnete
den Vorhang.
Er blickte auf einen wundersch�nen riesigen
Garten hinaus und auf einen kleinen See. Es war ein Wunder dass er heute schon
so fr�h aufgewacht war.
Draco sp�rte noch immer riesige Wut und
zugleich tiefe Trauer. Bis vor ein paar Wochen hatte er das Gef�hl �Trauer�
nicht gekannt. Doch seit...
Ein Klopfen an der T�r schreckte ihn aus
seiner Trance. Emily, die Schwester seiner Mutter steckte ihren wundersch�nen
Kopf herein.
�Wie sch�n, du bist schon auf. Guten Morgen
erst mal, in einer viertel Stunde gibt es Fr�hst�ck!� sagte sie mit warmer
Stimme und ging hinaus.
Draco musste daran denken dass seine Eltern
ihn niemals so behandelt haben wie Emily es tut.
Er kannte seine Tante �berhaupt nicht, bis
sie ihn vor zwei Wochen zu sich nahm. Emily war eine Aurorin
und k�mpfte gegen die dunkle Seite.
Wahrscheinlich deswegen hatte er nie etwas
von ihr geh�rt.
So sehr er auch Auroren
und alle diese guten Zauberer gehasst hatte, nun war er ihnen dankbar.
Er ging aus dem Zimmer und einen hellen und
freundlichen Gang, der auf einer Seite nur aus Glas bestand sodass man in den
Garten sah, entlang zur Empfangshalle und weiter zum Speisezimmer.
Alle R�ume in Emilys Haus waren so
freundlich und sauber. Draco erinnerte sich an das Schloss von seinen Eltern
das d�ster und kalt war.
Er setzte sich an den Tisch und schon kam
seine Tante mit einem Tablett voll mit guten Sachen herein. Draco, dem schon
heftig der Magen geknurrt hatte schlang es mit einem Satz hinunter.
Seine Tante sah ihm l�chelnd dabei zu und
sagte nach einer Weile: �Es ist sch�n das du wieder Appetit hast, wie hast du
heute Nacht geschlafen?�
�Sehr Gut,�
schmatzte Draco, �ich hatte nur einen komischen Traum.�
�Von deinen Eltern?� fragte sie besorgt.
�Nein, von einer Schlacht. Ich glaube ich
habe sogar selbst gek�mpft und ich wurde verwundet!�
�Das war sicher nur irgendein Traum der
nichts zu bedeuten hatte!�
Draco schaute nachdenklich: �Ja, nur war
alles so real,� sagte er so leise dass Emily ihn nicht
mehr verstand da sie seinen Teller schon in die K�che trug.
Als sie zur�ckkam sagte sie fr�hlich: �Mach
dich fertig, wir fahren heute in die Winkelgasse,� und
mit einem Grinsen, �und bitte wasch dich vorher, du stinkst wie ein Iltis.�
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Harry war sehr nerv�s, er sollte wieder mit
Flohpulver reisen. Ron, Fred und George waren schon verschwunden. Er nahm eine
Handvoll, streut sie in den Kamin, ging hinein und rief: �Winkelgasse�
Sofort sp�rte er ein Ziehen im Bauch und er
f�hlte sich als w�rde sein Oberk�rper von den Beinen gerissen. Ihm wurde
spei�bel doch bevor er sich �bergeben konnte, h�rte das Wirbeln auf und er trat
aus dem Kamin und sah in Rons Gesicht. Er war im tropfenden Kessel gelandet.
Nach ihm kam jetzt auch Hermine, Mrs. Weasley und Ginny aus dem Kamin.
�So Kinder, sind alle heil angekommen? Na
dann wollen wir mal.� Sang Mrs. Weasley fr�hlich und sie gingen in den
Hinterhof vom tropfenden Kessel. Fred nahm seinen Zauberstab heraus und z�hlte:
�Drei nach oben, zwei zur Seite,� und klopfte dreimal
gegen die Mauer. Der Eingang zur Winkelgasse wurde frei.
Sie traten durch den Durchgang hindurch und
schl�ngelten sich durch die Zauberermasse hindurch zu Gringotts, einem schiefgebauten wei�en Geb�ude. Die Zaubererbank. Sie
stiegen die Treppe hinauf und gingen in den wundersch�nen Saal der voller
Kobolde war.
Hermine musste nur ihre Pfund, die sie von
ihren Eltern bekommen hatte, umtauschen.
Harry und die Weasley aber wurden von einem
alten und verbittert aussehenden Kobold zu ihren Verliesen gebracht. Harry
bemerkte dass diesmal in dem Verlies der Weasleys fiel mehr Geld war. Auch er
holte sich wieder einen Sack voll Galleonen, Sickel und Knuts. Alle Atmeten
wieder auf als sie drau�en vor der Bank frische Luft sch�pfen konnten.
Mit vollen Geldbeuteln gingen Ron, Hermine
und Harry erst mal los um sich neue Umh�nge zu kaufen. Alle drei waren �ber die
Ferien ein sch�nes St�ck gewachsen. Dann ging es zu Flourish
& Blotts dem Buchgesch�ft, wo jedes erdenkliche
Zauberbuch gab. Harry und Ron waren gar nicht von der Quidditch Abteilung
wegzukriegen.
Als Hermine die zwei doch von den B�chern
weggebracht hatte, beschlossen sie ein Schwert zu kaufen. Sie sahen sich in der
Winkelgasse um und suchten nach einem Laden der Schwerter verkaufte.
Harry der sich sehr gut in der Winkelgasse
auskennt da er im dritten Schuljahr einige Wochen hier lebte, konnte sich an
keinen erinnern.
Als sie die Gasse zum zweiten mal auf- und
abgegangen sind, entdeckten sie im letzten Winkel, vor dem Eingang zur Nokturngasse, einen kleinen Laden wo im Schaufenster vier
prachtvolle Schwerter auf schwarzen Samt ausgestellt waren. Diese vier
Schwerter hatten jeweils die Farbe und das Wappen von: Gryffindor, Slytherin,
Ravenclaw und Hufflepuff. Sie waren mit funkelnden Diamanten besetzt die im
Kerzenlicht nur so glitzerten. Harry erkannte das Gryffindor Schwert. Er hatte
es selbst aus dem Sprechenden Hut gezogen. Doch er bemerkte das diese Schwerter
nicht die echten Waren.
Nerv�s betraten die drei den Laden. Eine
Glocke l�utete �ber ihren K�pfen.
Aus einem dunklen Torbogen kam ein gro�er
und schlanker Mann der Dumbledore sehr �hnlich sah, nur dass sein Haar, das
gleich lang war, schwarz war. Er mochte auch ungef�hr im gleichen Alter sein
wie Dumbledore.
Mit sanfter Stimme sagte er: �Guten Tag, ihr
kommt sicher wegen der Schwerter f�r Hogwarts, von welcher Hausmannschaft seid
ihr?�
Harry antwortet ihm: � Wir sind alle drei
aus Gryffindor.�
Der Mann l�chelte, verschwand f�r einen
Augenblick hinter einer anderen T�r und kam nach einigen Sekunden mit drei
lange und schmalen Paketen zur�ck.
Er �ffnete eines davon, und zeigt ihnen das
Schwert.
Es war zwar nicht so schon wie die, die im
Schaufenster ausgestellt waren, doch hatte es einen scharlachroten Griff mit
einem L�wen darauf und unter dem Griff war das Hogwartswappen.
Er verpackte es wieder und gab jeden ein
Paket. Die drei wollten schon ihre Geldbeutel herausholen, doch er sagte: �
Nein, nein, die Schwerter m�sst ihr nicht bezahlen, sie w�ren zu teuer. Sie
sind euch von der Schule zur Verf�gung gestellt.�
Harry, Ron und Hermine dankten ihn und der
alte Mann fragte sie ob sie mit ihm nicht einen Tee trinken wollen, ihm w�re
immer so furchtbar langweilig. Die drei gingen gern darauf ein, sie wollten
nat�rlich wissen ob der Mann mit Dumbledore verwandt sei oder nicht. Sie
setzten sich an den Tisch den der Mann hergezaubert hatte und schon stand mit
einem Schlenker seines Zauberstabes vier Tassen Tee und ein Teller voller Kekse
vor ihnen.
Der Mann sagte: � Ich habe mich noch gar
nicht vorgestellt, mein Name ist Arthur, Arthur Dumbledore. Ja, ich bin der
Bruder von eurem Direktor,� f�gte er mit einem L�cheln
hinzu als er ihre fragenden Gesichter sah, �und ihr seid Harry Potter, Hermine
Granger und Ronald Weasley, hab ich recht? Mein Bruder hat mir einiges von euch
erz�hlt.�
Alle drei schauten stolz. Es war normal das jeder Harry Potter kannte, aber Hermine und Ron waren
meist nur seine Begleiter �ber die niemand etwas wissen wollte.
Nun ging die T�r auf und eine wundersch�ne
Frau mit langen braunen Harren und blitzenden Blauen Augen kam herein. Ihr
folgte: Draco Malfoy.
Ron der beim Anblick der Frau rot angelaufen
war, schaute auf einmal w�tend drein.
Malfoy blickte zu den dreien und er f�hlte
ein Ziehen im Bauch. Einerseits hasste er Harry, Ron und Hermine immer noch,
Harry davon am meisten, aber zur gleichen Zeit f�hlte er etwas in seinem Bach,
das er noch nie gef�hlt hatte. Mitleid? Malfoy konnte Harry irgendwie
verstehen, wie es sich anf�hlen muss wenn man seine Eltern verloren hatte...
Arthur Dumbledore stand auf und sagte mit
einem l�cheln: �Emily, wie sch�n dich zu sehen du hast wohl den jungen Mr.
Malfoy mitgebracht? Draco kann sich zu seinen Schulkameraden setzen ich muss
mit dir unter vier Augen sprechen.�
Die beiden verschwanden hinter dem Vorhang.
Harry, Ron und Hermine aber standen auf und
wollten schon zur T�r hinaus gehen aber Malfoy
versperrte ihnen den Weg. Harry erwartete wieder das
er irgendeine Gemeinheit an den Kopf geworfen bekam aber Malfoy sagte in einem
bittenden Ton:
( �bittend?� Dachte Hermine, �eine ganz neue
Angewohnheit�)
�Hey Potter, geht nicht, ich hab dir und
deinen Freunden etwas zu sagen.�
�Was den Malfoy, als was m�chtest du mich
jetzt beschimpfen?� sagte Harry zornig und wollte ihn aus dem weg schieben.
Doch Draco hielt ihn an der Hand fest und
sagte: � Es geht um meine Eltern und dem Dunklen Lord, ich m�chte dir etwas
erz�hlen.�
Hermine sp�rte das es ihm wichtig war und
deshalb sagte sie: �Okay Malfoy schie� los.�
Alle setzten sich an den Tisch und Malfoy
begann: �Wie du wahrscheinlich wei�t waren meine Eltern Todesser. Nun sie
waren. Der dunkle Lord t�tete meine Mutter und meinen Vater nur weil es ihm
Spa� machte und niemand anderer hier war. Nun ja, nun lebe ich bei meiner
Tante, die Aurorin ist und gegen Voldemort k�mpft.
Sie hat mir gezeigt dass Voldemort nichts als ein gemeiner Betr�ger ist und ich
wollte dir das nur sagen das ich jetzt wei� wie es ist wenn man keine Eltern
hat, ich wollte mich eigentlich nur... wie ist das Wort noch einmal... �hem, entschuldigen.�
Malfoy sah aus als w�re er grade getreten
worden. Harry der nicht wusste was er tun oder sagen sollte, sagte einfach
nichts. Nur au�er: �Malfoy, ich verzeihe dir aber ich hasse dich noch immer
genauso also bitte tu mir den Gefallen und geh mir in n�chster Zeit nur mehr
aus dem Weg, ich muss das hier noch verdauen.�
Malfoy grinste: �Okay was anderes hatte ich
auch nicht vor, bilde dir ja nichts darauf ein das war das erste und das letzte
mal das ich mich bei dir entschuldige.�
Harry, Hermine und Ron, der so ausschaut als
h�tte er gerade ein paar Flubberw�rmer verschluckt,
standen auf und gingen nach drau�en um sich mit den �brigen Weasley im
tropfenden Kessel zu treffen. Als alle wieder beieinander waren, ging es wieder
ab zum Fuchsbau, wo Harry, Ron, Hermine, Fred, George und Ginny noch ein
paar� wundervolle Tage erlebten.
Bis der 1. September kam.