Kapitel 2 – Bei den Weasleys
Bevor
sie aber sein Gesicht erreichte wachte Harry schweißgebadet und mit einem
kleinen Schrei auf.
Die Sonne schien ihm ins Gesicht und die
Vögel zwitscherten draußen. Hedwig kam gerade ins Zimmer geflogen, flog in
ihren Käfig und steckte den Kopf unter den Flügel.
Harry versuchte sich zu erinnern was er
geträumt hatte aber er konnte sich einfach nicht erinnern. So stand er auf und
ging in das Bad. Nach einer Dusche schaute er noch einmal nach ob er nicht
irgendetwas im Zimmer vergessen hatte und nicht eingepackt hatte und ging
hinunter in die Küche um zu Frühstücken und den Dursleys
mitzuteilen dass er ab heute bei den Weasley wohne. Es war schon 10Uhr also
hatte er sehr lang geschlafen.
„ Ach auch schon wach“ begrüßte ihm seine
Tante, „wurde aber auch schon Zeit“. Sie wusch gerade das Frühstücksgeschirr ab
während Dudley vor dem Fernseher saß und Kekse in sich reinstopfte. Harry nahm
ein Stück Brot und strich etwas Butter darauf.
„Ähm, Tante
Petunia, also ich hab einen Brief von meinem Freund bekommen und er und Mr.
Weasley holen mich heute um punkt 12Uhr ab“. Stotterte Harry los.
Seine Tante sah ihn eine Weile lang
misstrauisch an und sagte dann: „ Also schön dann noch eine schönes Schuljahr
und dass mir diese Leute ja nicht ins Haus kommen“
Harry nickte nur und lief fröhlich pfeifend
die Treppe hinauf um seine Koffer nach unten zu bringen.
Er verbrachte die Zeit bis Mittag lesend in
seinem Zimmer. Er hatte von Hermine zum Geburtstag wieder ein Buch bekommen:
„Die kniffligsten Zaubersprüche leicht gemacht“
Gott sei Dank war dies nicht sein einziges
Geschenk.
Ron schenkte ihm eine Riesenpackung
Süßigkeiten, von Fred und George bekam er eine Tüte mit ihren magischen
Scherzartikeln und Mrs. Weasley schickte ihm einen Pulli mit dazugehörigen
Socken und köstliche Kekse.
Von Hagrid bekam Harry ein großes Foto von
seinen Eltern in einen schönen prachtvollen Rahmen den Hagrid selbst geschnitzt
hatte. Außerdem schickte er noch einen Brief mit wo er wegen einer Reise , ein Auftrag von Dumbledore – sehr geheim – nach
Rumänien, seinen Drachen Norbert wieder gesehen hatte. Norbert wäre in der
Zwischenzeit sehr gewachsen hätte ihn aber sofort wieder erkannt und Hagrid mit
einer Feuerflamme begrüßt.
10 Minuten vor zwölf Uhr stand er auf und
ging hinunter vor das Haus. Sein Onkel nickte ihm nur zum Abschied zu und
verschwand dann wieder in der Küche.
Als Harry vor der Tür stand fühlte er sich
auf einmal sehr einsam und allein doch schon nach kurzer Zeit als er ein Taxi
kommen sah wurde ihm fröhlich zumute. Als das Taxi stehen blieb, sprang Ron
heraus und lief auf Harry zu während er rief:
„Harry wie schön dich zu sehen“
und ihm einen Klaps auf die Schulter gab.
„Danke“ begann Harry langsam, „es ist auch
schön dich wieder zu sehen“ sagte er dann mit einem breiten Grinsen.
Nachdem er auch Mr. Weasley begrüßt hatte
und sie zusammen sein Gepäck verstaut hatten ging es los zum Fuchsbau.
Harry und Ron unterhielten sich die meiste Zeit über Quidditch und was
sie dieses Jahr alles unternehmen wollen, und außerdem verbrachte Ron die
meiste Zeit sich über Hermine und Krum zu beschweren.
Harry musste sich dabei immer das Lachen verkneifen und er und Mr. Weasley
tauschten immer vielsagende Blicke.
Sie kamen am späten Nachmittag im Fuchsbau
an, wo auch schon Hermine auf sie zugelaufen kam und Harry stürmisch umarmte,
wobei Harry ein komisches Gefühl hatte. Ein Kribbeln im Bauch das sich irgendwie unangenehm anfühlte aber
irgendwie fühlte es sich auch schon sehr gut an.
Er wurde auch von Mrs. Weasley mit einer
Umarmung begrüßt, und bekam danach sofort etwas zu Essen. Harry war mehr als
froh darüber denn schließlich hatte er nur in der Früh einen kleinen Happen
gegessen aber zum Glück bekam er von Mrs. Weasley einen Teller Randvoll mit
Würstchen, gebratenem Speck, Toast und Käse. Mitten auf dem Tisch stand ein riesiger Brotkorb und etliche Schüsseln mit
verschiedenen Salaten.
Als Harry, Hermine und die übrigen Weasleys
mit der Nachspeise (
Schokopudding mit Vanilleeis) fertig
waren, saßen sie noch lange bis in die Nacht zusammen und redeten über dies und
jenes. Mr. Weasley und Percy erzählten die Neuigkeiten aus dem Ministerium.
Harry wollte vieles Wissen was nun los sei seit Voldemort zurückgekehrt war.
Mr. Weasley sagte darauf nur:
„ Harry es ist besser wenn du nicht soviel
darüber weißt, ich kann nur das sagen dass Cornelius Fudge
noch immer nichts darüber Wissen will und es auch nicht glaubt obwohl es schon
einige Tote und Verschwundene gibt. Du kannst aber Berichte die im
Tagespropheten erschienen sind lesen, ich gebe sie dir morgen in der Früh!
Jetzt ist es aber Zeit für euch ins Bett zu gehen, mir fallen schon die Augen
zu“
Harry, Ron, Hermine, Ginny, Fred und George
sagten Gute Nacht und gingen in ihre Zimmer. Harry fiel in sein Bett das neben Ron´s stand. Er konnte aber lange nicht einschlafen sondern
wälzte sich nur von der einen Seite auf die andere und als es schon fast
dämmerte fielen ihm endlich die Augen zu und er fiel in einen tiefen Schlaf.
Als Harry am nächsten Tag die Augen
aufschlug wusste er zuerst gar nicht wo er war.
Er brauchte eine Weile bis er begriff das er bei Ron war. Schnell sprang er aus dem Bett und ging
in die Küche hinunter. Dort saßen schon Hermine, Ron und Ginny und lachten über
Fred, der seine neueste Erfindung zum besten gab.
Schweinchen Erdnüsse. Aß man solche Erdnüsse wurde man für ein paar Minuten zu
einem kleinen Ferkel.
Harry setzte sich an den Tisch und begann zu
essen.
So verging eine Woche im Fuchsbau und Harry
fühlte sich wohl hier. Doch bekam er nun langsam schon mit was im Ministerium
vor sich ging. Es waren schon über 50 verschwundene Zauberer oder Hexen. Einige
davon waren tot aufgefunden worden. Viele, dazu gehört auch Lucius Malfoy,
waren verschwunden. Harry war sich sicher das Dracos
Vater nicht entführt worden war.
Eine Woche bevor das neue Schuljahr begann,
bekamen die Kinder Briefe von Hogwarts mit den benötigten Büchern und andere
Sachen.
- Miranda
Habicht: Lehrbuch der Zaubersprüche, Band5
- George
Quirrin: Höchst potente Zaubertränke
- Alastor Moody: Gefährliche Flüche und wie sie abzuwehren
sind
Fünftklässlern
steht es auch offen sich zu entscheiden ob sie sich zu einem Animagi ausbilden
lassen wollen oder nicht. Dafür brauchen sie das Buch:
- Minerva
McGonagall: Verwandlung in einen Animagi
Es
werden noch benötigt:
- Ein
Schwert
Harry, Hermine und Ron sahen sich verwundert
an. Fred beugte sich über Harrys Liste und fragte:
„He ihr braucht auch Schwerter, Dad weißt du
was es mit den Schwertern auf sich hat?“
Mr. Weasley blickte von seiner Zeitung auf
und sagte mit einen besorgten Blick:
„Kinder ihr werdet eure Schwerter zur
Verteidigung brauchen. Unsere Welt ist nicht mehr sicher, sie werden euch
nützen.“
Dann stand er auf, verabschiedete sich und
ging zur Arbeit.
Am nächsten Tag wurden Harry und Ron schon
sehr früh von Mrs. Weasley geweckt. Beide kamen mit verschlafenen Augen in die
Küche und auch Hermine und Ginny gähnten mit vorgehaltener Hand. Sie waren letzte Nacht sehr lange aufgewesen
und Ginny, die dieses Jahr die vierte Klasse besuchen wird, kam es vor als
hätte sie nur eine Stunde geschlafen. Harry und Hermine konnten sich nur
schwach an den Traum erinnern den sie letzte Nacht hatten.
Noch ein
Traum
Sie
waren mitten in einer kaltblütigen Schlacht und standen mit den Rücken
zueinander.
Es
waren vier fast gleich große Gestalten.
Alle
in langen Schwarzen Zauberumhängen die im Licht verschiedene Farben hatten.
Einer
wurde grün, der andere Rot, der eine blau, und ein andere war gelb.
Sie
kämpften gegen Hunderten von bösartig aussehenden
Kreaturen und Zauberer. Jeder mit einem Schwert in der Hand. Sie merkten dass
sie nicht allein waren. Viele Zauberer
kämpften mit ihnen gegen die Feinde.
Alle die
dies zur selben Zeit träumen fühlten sich wie Zuschauer aber auch irgendwie als
wären sie diese Vier die kämpften.
Es
wurde für alle immer schwieriger den gewaltigen Massen von Schlangen, bösen
Zauberern und anderem schrecklichen Viehzeug, stand zu halten.
Sie
sahen im Hintergrund ein riesiges Schloss das eine verblüffende Ähnlichkeit mit
Hogwarts hatte. Die gleiche Form die, die Türme hatten und diese kleinen runden
Fenster. Nur dass es so aussah als würden vier verschiedene kleinere Schlösser
mit irgendwelchen Gängen und Mauern miteinander verbunden sein. Rundherum um
das Schloss, dass vor einem Berg gebaut war, war ein
Wald der dem verbotenem Wald sehr ähnlich war. Nur dass er fast um das ganze
Schloss herumging.
Nur
ein sehr breiter Weg führte aus dem Wald zum Schloss hinaus. Um das Schloss in
einem kleineren Kreis ein hoher Zaun mit spitzen Zacken der zum Teil
niedergerissen war.
Einer
von ihnen erkannte dass vier verschiedene Phönixe über ihren Köpfen schwebten.
Einer war rot-golden, einer silber-grün, der dritte war blau-silber
und der vierte schimmerte gold-schwarz. Sie machten den Kämpfern mit ihrem
Gesang Mut und bekämpften nebenher auch noch schwarze Kreaturen.
Die
Vier wurden immer schwächer und schwächer. Bis auf einmal zwei von ihnen
verletzt wurden...
Der Traum
verblasste mittlerweile und hörte mit einem Mal ganz auf. Das einzige was die
Vier jungen Zauberer noch vernahmen war grünes Licht überall und ein
Siegesgebrüll doch keiner von ihnen wusste wer nun gesiegt hatte. Alle glitten
in einem tiefen Schlaf hinüber, bis sie am nächsten Tag Mrs. Weasley weckte.
Nun ja,
zwei von ihnen wurden von Mrs. Weasley geweckt. Zu den anderen zwei kommen wir
noch...