Reisebericht Namibia
Bilder
09.01.2007
Ausgeschlafen stehen wir um sieben auf und brechen unser Lager, fr�hst�cken und schauen nochmals schnell am Wasserloch vorbei bevor wir um 8:30 Uhr losd�sen. Wir d�sen durch den National Park wo uns die Hitze schnell einholt und deshalb auch kaum Tiere zu sehen sind. Doch da, ein L�we am Strassenrand der gerade auf Zebrajad ist. Weiter sehen wir Kudus, Giraffen, Springbock, Bluebeartbuffelos, etc. Bei der Etosha Pan, einem 5'000 m2 Sandgel�dne wo fr�her mal ein flacher See war, machen wir kurz halt um die Weite zu bestaunen. Die Mittagshitze geniessen wir todkaputt in der Bar vom Hilale Camping und hoffen dass die Hitze bald ein wenig nachl�sst. Um 14 Uhr geht's bei 50�C weiter durch den National Park. Leider hat sich tiertechnisch nicht viel ge�ndert. Ein paar Giraffen, zwei davon versuchen zu trinken, aber das war's dann auch schon wieder. Um halb f�nf treffen wir im Namutoni Campsite ein. W�hrend Andr� uns anmeldet fliegt ein Vogel ins Auto und bringt einen Heug�mper vorbei. Wir schlagen unser Lager auf. Nach einer frischen Dusche geht's dann zum Shop und zum Castle wo sieben Deutsche ihre Heimat gegen 500 Krieger bis zur Flucht verteidigt haben. Auf dem Aussichtsturm sieht man weit �ber den Etosha N.P.. Noch schnell ein Blick ins leere Wasserloch und dann ab zum Pool. Um halb acht f�hrt uns Andr� zum 3-Gang-Dinner-Buffet im Restaurant aus wo wir auch eine interessante Unterhaltung �ber seine Firma f�hren. Nach dem Essen schauen Adrian nochmals schnell beim Wasserloch vorbei welches allerdings ausser V�geln und Fr�schen noch immer nichts zu bieten hat. Also geht's zur�ck zum Zelt wo ich das Gl�ck habe in einen Graben zu treten und mir den Fuss vertrete (B�nder futsch wie sich sp�ter zu Hause herausstellen wird). Als wir im Zelt einschlafen h�ren wir nicht mal mehr die L�wen br�llen von welchen uns Andr� am n�chsten Tag erz�hlt. Er schl�ft auf seinem Anh�nger.

08.01.2007
Nachdem verlassen des Campingplatzes besichtigen wir den petrified Forest. Andr� �bernimmt die F�hrung selbst da die Damaras wohl noch schlafen, was sich auch schnell �ndert. Um halb zehn fahren wir �ber Stock und Stein bis nach Outjo (eine Farmer Support Stadt) wo uns ein Polizist wohl aus Langeweile aufh�lt, aber auch gleich wieder weiterl�sst. Andr� l�dt uns bei einer B�ckerei aus und geht einkaufen. Leider weiss ich jetzt nicht genau ob wir lunchen sollen oder nicht, also tun wir's einfach. Als Andr� zur�ck kommt, gibt's dann auch noch Schnipoge. Wir sind mehr also nur voll! Bei der Dorfausfahrt werden wir am selben Ort wieder aufgehalten und diesmal sollen wir sogar N$ 300 Busse bezahlen weil Adrian hinten nicht angegurtet ist. Andr� l�sst sich nicht darauf ein und meint nur: That's Africa! Aus Langeweile schnell ein neues Gesetz erfunden. Also Tourist w�re man hier wohl ziemlich aufgeschmissen und m�sste einfach bezahlen. Vorbei an riesigen Termitenh�geln fahren wir um 13:30 Uhr dann endlich in den Etosha National Park ein. Beinahe einschlafend braucht unser Chauffeur ein P�uschen, welches auch uns nicht schadet. Um 14 Uhr sind wir dann auf dem Zeltplatz, schlagen unser Zelt aber noch nicht auf da es bereits wieder �ber 40�C ist. So bewundern wir erstmal das Wasserloch mit Elefanten, Zebras, etc. bevor wir uns dann im Pool austoben. Um f�nf gehen wir auf ein kurzes privates Game Drive. Leider scheints auch den Tieren viel zu heiss zu sein (44�C) und so sehen wir ausser Giraffen nicht mehr als wir schon kennen. Zur�ck auf dem Camping unterhalten wir uns mit den vielen Meerkatzen. W�hrend unser Dinner zubereitet wird, sitzen wir frisch geduscht wieder am Wasserloch. Jetzt sind die Giraffen auch hier angekommen. Der Sunset am Wasserloch mit all den Tieren ist wundersch�n doch unser Reis/Chicken Dinner wartet bereits auf uns. Auch ein riesen Tausendf�ssler begr�sst uns noch beim Nachtessen. Wir bekommen Zeltnachbaren welche am Vorabend vom Elefanten am Brandberg bel�stigt wurden. Tisch und Heckscheibe wurden zerst�rt. Als wir abwaschen wollen, verk�ndet uns Andr�, dass ca. 17 Elefanten mit ihren Babies am Wasserloch seien, also muss der Abwasch warten. Eine halbe Stunde sp�ter sind die Elefanten verschwunden und zwei Giraffen kommen an, diese sind �usserst schreckhaft. Jetzt m�ssen wir aber wirklich zum Abwasch. Andr� verabschiedet sich in den Bus und wir ziehen wieder zum Wasserloch. Da ist ein kommen und gehen. Rhinos, Giraffen, Elefanten, Hy�nen, 1'000 K�fer, etc. Die Rhinos liefern sich sogar noch einen Kampf. Um halb eins entscheiden wir uns schlafen zu gehen, da h�ren wir das L�wengebr�ll, doch da sie sich bis jetzt auch nicht gezeigt haben, wollen wir sie jetzt auch nicht mehr sehen. Todm�de fallen wir ins Zelt. Mitten in der Nacht weckt uns dann ein in der M�lltonne w�hlender Schakal der sich wohl mit den Resten unseres Nachtessens vergn�ngt.
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