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Geschichte des "CanadianRugbyGirl"

Der 1. Schultag

Dienstag, 04. September

Mein erster Schultag! Nach langem �berlegen entscheide ich mich, meine neue kanadische Jeans und mein kanadisches T-Shirt anzuziehen - es soll heute einfach alles neu sein!
Meine Mom ist schon bei der Arbeit, daf�r ist Ron fr�her aufgestanden (er muss immer erst ab 15 Uhr arbeiten) und sitzt bei mir, w�hrend ich fr�hst�cke. Ich bin nerv�s und kann kaum essen, also wieder das typische Hilfe-ich-werde-dick-Essen: Toast und Wasser.
Als es endlich Zeit ist, um zur Schule zu gehen, greife ich nach dem Ordner, den meine Gasteltern mir am Wochenende gekauft haben, in dem mein Papier (merkw�rdiges Format!! Die haben wohl noch nix von DIN geh�rt) und meine Stifte sind, packe die Tuppa Dose mit meinem lunch, das meine Mom f�r mich in den K�hlschrank gestellt hat, in meine kleine Tasche und gehe los.
Der Himmel ist klar und es wird bestimmt ein warmer Tag. Ron kommt hinter mir aus dem Haus und ruft mich nochmal zur�ck: Er will ein Foto von mir an meinem ersten Schultag machen. Wieder setze ich mein tapferes L�cheln auf und danke ihm, als er mir einen sch�nen Tag w�nscht.
Ich gehe um das football field herum zum Haupteingang, eine M�he die ich mir bald nicht mehr machen werde, und komme gerade ins Sekret�riat als MJ dort eintrifft. Sie sieht toll aus - perfektes Make up und sch�n gekleidet. Deprimiert gucke ich auf meine Turnschuhe; heute morgen war ich noch so stolz dass ich jetzt alles anders machen w�rde, nie wieder hochhackige Schuhe tragen oder Make up f�r die Schule benutzen w�rde. Mit ein bisschen Abstand ist mir bewu�t geworden, was f�r eine Mieze ich in Deutschland geworden war, und ich bin froh, dass das keiner um mich herum jetzt wei�. F�r diese Schule, Simcoe Composite School, werde ich immer turnschuhtragend und makeuplos sein. Irgendwie gef�llt mir das - spart mir zumindest morgends sehr viel Zeit.
Pl�tzlich ert�nt ein Gong und alle bleiben wie angewurzelt stehen - etwas geschockt sehe ich mich um, denn an meiner Schule in Deutschland gibt es keinen Gong (das soll zur Selbstst�ndigkeit erziehen, bla bla bla). Dann ert�nt eine fr�hliche Stimme aus den Lautsprechern: "Good morning SCS. Please stand for O CANADA" Ich versteh gar nix mehr, MJ guckt gelassen aus dem Fenster, w�hrend sich alle, die auf der Holzbank im Warteraum sa�en, erheben. Nach einem Moment Ruhe ert�nt im ganzen Geb�ude Musik. Musik? DIE Musik! Die kanadische Nationalhymne! V�llig fasziniert h�re ich zu, und bin fast traurig, als sie nach einer Strophe schon wieder vorbei ist. Danach nimmt unser Direktor, Mr Foster, das Mirko und h�lt eine kurze Ansprache, die ich so gut wie gar nicht verstehe, und nach der sich alles in gesch�ftiges Getummel aufl�st. MJ und ich werden schlie�lich zum students service room geschickt, in dem viele verloren aussehende Sch�ler auf den St�hlen oder dem Boden sitzen, oder an der Wand lehnen.
Etwas abgeschirmt arbeiten die Beratungslehrer, die uns allen bei der Kurswahl helfen sollen, uns unseren Stundenplan ausstellen sollen usw. Es scheint ewig zu dauern, und obwohl MJ und ich zwei St�hle ergattern konnten, scheint das Warten unertr�glich. �berall um uns herum findet das echte Schulleben statt, Sch�ler rennen �ber die Flure, treffen Freunde wieder, kreischen und schreien und freuen sich, schlie�en ihre Spinde ab und �rgern sich, wenn sie ihren alten vom letzten Jahr nicht gekriegt haben. Ich beobachte meine neuen Mitsch�ler durch die offenstehnde T�r des students service Raums und versuche mir so viel wie m�glich zu merken. MJ schaut weiterhin gelangweilt auf ihre Fingern�gel.
Als wieder ein Gong ert�nt, bricht das v�llige Chaos auf dem Flur aus, alle st�rmen zu ihren Klassenr�umen, und es ist schlagartig leer und ruhig auf dem Flur. Nur vereinzelt kommen neue Sch�ler in unseren Warteraum und reihen sich schweigend ein. Immer wieder kommen Durchsagen, die ich nicht verstehe, und pl�tzlich platzt einer der j�ngeren Sch�ler atemlos in unseren Raum: "You are supposed to come to the caf immediately" Okay, und wo ist die Cafeteria?? Er f�hrt MJ und mich durch ein paar verwinkelte Flure, in denen ich sowieso schon v�llig verloren bin, bis wir pl�tzlich in der Cafeteria stehen, die wohl gleichzeitig auch die Aula darstellt. Sie ist rappelvoll mit aufgeregt quatschenden und l�rmenden Sch�lern, der j�ngste Jahrgang wie ich auf den ersten Blick vermute. Mr Foster tritt auf uns zu und begr��t uns l�chelnd - ein merkw�rdig kleiner, wei�haariger Kerl, der zwar sehr freundlich wirkt aber garantiert auch sehr ungehalten werden kann. Er erkl�rt uns, dass das die 9. Klasse ist - die j�ngsten an unserer Schule also. Dann l��t er uns am Rand stehen und beginnt mit kraftvoller Stimme f�r Ruhe zu sorgen. Pl�tzlich f�hle ich mich in eine Art Milit�rschule versetzt: Alle sitzen aufmerksam und totenstill auf den B�nken, w�hrend Mr Foster laut schreiend sie an der Schule begr��t und kurz etwas zum Ablauf erz�hlt. Ich verstehe wieder nur Bruchst�cke, kenne viele Ausdr�cke nicht und bin sowieso zu aufgeregt, um mich zu konzentrieren. Inzwischen hat sich die dritte ATS von unserer Schule zu uns gesellt: Barrel aus Taiwan, ist wohl mit Rotary in Simcoe. Wir fl�stern miteinander, bis Mr Foster pl�tzlich einen Satz anf�ngt, den wir noch ein paar Mal an diesem Tag h�ren werden:
"I would like to introduce you to someone" Kurz erz�hlt er, dass SCS wie immer seine T�ren weit �ffnet f�r diese, die an unserer geliebten Schule ein Jahr lernen m�chten - Ich muss darauf achten, nicht laut loszulachen. Diese Art von Patriotismus und Solidarit�t mit der eigenen Schule ist mir v�llig fremd - school spirit vom Allerfeinsten. Und so erkl�rt Bob Foster, wie es drei beautiful und highly intelligent young ladies zu SCS verschlagen hat, und dass er von der Schule erwartet, uns herzlichst aufzunehmen, uns zu helfen wo sie k�nnen und uns den Sabre way of life n�her zu bringen. Sabre way of life??? Sp�ter verstehe ich, dass ein Sabre wohl ein S�belzahntiger ist, und dass unser Maskottchen (was auch den komischen wei�en Papptiger an der Au�enwand der Turnhalle erkl�rt...!). "And now welcome them with a great SABRE WELCOME!!!!" Die Cafeteria bricht in einen H�llenl�rm aus, Klatschen, Stampfen, Pfeifen - die 9. Kl�ssler sind schon v�llig aus dem H�uschen und w�rden auch f�r einen Kaktus v�llig ausflippen, wenn es von ihnen verlangt w�rde.
Nach dieser doch etwas �berraschenden Begr��ung d�rfen wir unseren Weg zu den students services zur�ckfinden, was sogar erstaunlich gut klappt. Das Geb�ude von SCS ist n�mlich in zwei Teilen gebaut, der Haupteingang f�hrt zu dem A, B und C - Etagen, dann gibt es zwei Treppen die in den anderen Geb�udekomplex f�hren, in denen es die 100, 200 und 300 Etage gibt. Macht eigentlich Sinn, denn dadurch wei� man genau wo Raum 304 oder A32 sind - vorrausgesetzt nat�rlich, man hat �berhaupt verstanden, welcher Flur wie hei�t und wie man da hinkommt!
Nach weiteren zwanzig Minuten werden wir wieder in die Cafeteria gerufen, und das ganze wiederholt sich mit der Jahrgangsstufe 10 und 11. Barrel tippst mit gro�en Augen neben uns her, als wir uns zu der grade 11 assembly aufmachen, denn das wird ihre Stufe sein, da sie noch ein Jahr j�nger ist als ich - grade mal 15, die Arme. Als schlie�lich die 12. Klasse dran ist, kann ich nicht leugnen, dass ich auch ziemlich aufgeregt bin. Meine Klasse. Sie f�llt die komplette Caf aus, so viele Fremde sitzen da vor mir, so unendlich viele Augen richten sich auf mich, als Mr Foster zum vierten Mal "Carrie from Germany" vorstellt. Ich versuche so konzentriert, mir wenigstens ein paar Gesichter einzupr�gen - schlie�lich sitzen da meine zuk�nfigten Freunde vor mir, meine Klassenkameraden, die Menschen mit denen ich jeden Tag verbringen werde. Vor lauter Aufregung und Konzentration schaffe ich es nat�rlich nicht, mir auch nur ein Gesicht zu merken (das Lustige ist allerdings, das meine Freunde, die ich sp�ter nach dieser Versammlung gefragt habe, sich noch nicht mal daran erinnern konnten, dass "die Austauschsch�ler" vorgestellt wurden....).
Der Anblick von sovielen neuen Mitsch�lern sch�chtert mich erstaunlicher Weise nicht ein - im Gegenteil, es gibt mir das Gef�hl das unter so vielen Leuten doch einige nette und freundliche zuk�nftige Freunde sein m�ssen!!
Endlich endlich komme ich auch an die Reihe um meine Kurse zu w�hlen, und werde von der Frau am Computer kurzerhand in den ein oder anderen Kurs gesteckt, in den ich eigentlich nicht wollte - aber alle anderen waren angeblich voll, bzw. die Pl�tze sollten f�r die "richtigen" Sch�ler freigehalten werden und nicht an die ATS verschwendet werden. Ich verstehe nicht viel und nicke eigentlich die ganze Zeit nur und danke ihr immer wieder, bis ich schlie�lich mit einem ausgedruckten Stundenplan mit Raumnummern auf dem Flur stehe, und jetzt wohl in den Unterricht gehen soll.
Das gestaltet sich allerdings etwas schwieriger als ich dachte. F�r period 1 steht auf meinem Stundenplan "dramatic arts" mit einer Raumnummer die mit einer 1 beginnt. Ich krame aus meinem Ordner den Grundriss von SCS hervor, den jeder neue Sch�ler ausgeteilt bekommt. Ich finde also heraus, wo der 1er Flur ist, und sehe sogar, dass ich ganz nah dran bin. Also laufe ich mit dem Lageplan solange die Flure rauf und runter, bis ich die entsprechenden Treppen gefunden habe und schlie�lich vor meinem dramatic arts Raum stehe. Die T�r ist zu, also klopfe ich. Eine kleine, lockenk�pfige Frau macht mir auf und strahlt mich an: "Hello dear, how can I help you?" Ich erkl�re ihr, dass ich die Austauschsch�lerin aus Deutschland bin und ab sofort in ihrem Kurs bin. Sie freut sich ganz unglaublich dar�ber und fordert die anderen Sch�ler sofort auf, mir Platz zu machen, und so setze ich mich auf den einzigen freien Stuhl in dem Stuhlkreis. Der Theaterraum sieht auf den ersten Blick schon beeindrucken genug aus: Eine kleine B�hne, auf der aber nichts fehlt, von den tiefschwarzen Vorh�ngen bis zu den Scheinwerfern, au�erdem ansteigende Sitzb�nke im hinteren Teil des Raums und jede Menge Unordnung �berall. Die Lehrerin will mich auf ihrer Liste eintragen und fragt mich, was meine Sch�lerkennnummer w�re. Ich hab nat�rlich keine Ahnung, also bittet sie mich um meinen Stundenplan, da meine Nummer da wohl irgendwo draufsteht. Sie blickt nur einen Moment drauf, als sie ausruft "Oh dear this isn't your class!!" Ich muss sie wohl ziemlich entt�uscht angeguckt haben (und ich dachte, es ginge endlich los und ich k�nnte mal endlich wie alle anderen Sch�ler mit der Schule anfangen), denn sie erkl�rt mir sofort, dass ich zwar dramatic arts habe, aber dramatic arts grade 12, und das ist in der ersten Stunde, und wir haben inzwischen die zweite und das hier ist dramatic arts grade 11.....
Entt�uscht packe ich meine Sachen, inzwischen ziemlich verzweifelt, und stapfe wieder aus dem Klassenraum. Also ist period 2, und ich habe gerade 20th century world history in Raum A32. Na klasse. A floor. Wie komme ich denn jetzt DA hin?? Denn auf meinem tollen Lageplan sind die Geb�ude getrennt aufgef�hrt - auf der Vorderseite 1, 2 und 3 floor, auf der R�ckseite A, B und C floor. Aber keine offensichtliche Verbindung wie ich von der einen auf die andere Seite komme! Bei meinem grottenschlechten r�umlichen Vorstellungsverm�gen bin ich ziemlich aufgeschmissen, da auch kein Sch�ler mehr auf dem Flur ist.
Orientierungslos ziehe ich also erstmal zur Caf, da ich die inzwischen kenne, und sehe am hinteren Ende eine Treppe, die ich nicht kenne, und die auf meinem Lageplan nicht eingezeichnet ist. Als ich die also herunterlaufe, stehe ich pl�tzlich wieder vor dem Haupteingang. A floor!!!!!!! Ich hab es geschafft!!!!!!! ICH HAB DIE VERBINDUNG ZWISCHEN DEN GEB�UDEN GEFUNDEN!!!!!!!!!!! Vor lauter Freude f�llt mir gar nicht auf, wie erb�rmlich dieser Erfolg eigentlich ist....
Nach einigem im Kreis laufen finde ich schlie�lich meine Klasse, und werde auch relativ schnell hereingelassen. Ich finde es gew�hnungsbed�rftig dass man die Klassenr�ume nur von innen �ffnen kann, und dass es wohl selbstverst�ndlich ist, dass die Lehrer erst ihren Gedanken zu Ende f�hren bevor sie dich hereinlassen.
Und wen entdecke ich da in meiner Geschichtsklasse? MJ! Sitzt in einem dieser merkw�rdigen h�lzernen Desks, die gleichzeitig Tisch und Stuhl sind, und l�chelt mich an. Hinter ihr ist ein Platz frei, und somit ist sogleich gekl�rt, wo ich sitzen werde.
Nach Geschichte verlasse ich v�llig ersch�pft den Raum, der Lehrer redet so unglaublich schnell dass es mich v�llig fertig macht, mich nur auf seine Worte zu konzentrieren, geschweige denn den Inhalt zu erfassen. Eine dunkle Vorahnung sagt mir dass ich da noch einiges auf mich zukommen habe. Aber immerhin wirken die meisten Sch�ler in der Klasse ganz nett! Auch wenn ich durch mein Zusp�tkommen keine Zeit hatte, mit ihnen zu reden. Und sobald der Gong die Pause einl�utet, verlassen alle so fluchtartig den Raum, das MJ und ich schlie�lich als die letzten auf den Flur treten und beschlie�en, in der Cafeteria nach einem Platz zu suchen. Dort ist es aber so laut und �berf�llt, dass wir uns schlie�lich auf die Holzb�nke neben unserer Schule setzen. Wir wundern uns, das dort niemand sonst ist, schlie�lich ist es wirklich h�bsch dort, auf dem Rasen, zwischen den B�umen, neben dem Lynn River der direkt neben unserer Schule entlang l�uft.
MJ berichtet eine Weile von ihrer ersten Stunde; da sie in Ecuador bereits die 12. Klasse und damit die Schule abgeschlossen hat, hat sie fast nur OAC-Klassen gew�hlt, was der deutschen 13. Klasse entspricht und das freiwillige Zusatzjahr in Canada ist.
Nach einer Weile gehen wir vorsichtshalber zur�ck ins Geb�ude, da wir keine Ahnung haben, wann die Stunden anfangen oder aufh�ren, oder wie lange wir Pause haben. Au�erdem gibt uns das Zeit, unsere n�chsten R�ume schonmal zu suchen. Schlie�lich setze ich mich alleine vor meine Englischklasse, denn als n�chstes besteht mir Business English bevor.
Die Englischlehrerin Ms Martin, eine kleine kurzhaarige Frau, ist sehr freundlich und freut sich sehr, mich in ihrer Klasse zu haben.
Der Unterricht wirkt nicht zu schwer, sie gibt uns einen �berblick �ber den anstehenden Stoff f�r das Semester, und daf�r dass ich diese Klasse jeden Tag haben werde, wirkt es wie recht wenig Stoff.
Anschlie�end ist es Zeit f�r meine unfreiwillig gew�hlte Klasse - ich hatte mir selbst geschworen, mich von allen Naturwissenschaften so fern wie m�glich zu halten, und hatte nur zum Ausgleich Mathe f�r das zweite Semester gew�hlt, um nicht v�llig rauszukommen. Aber jetzt war es Zeit f�r enviromental science. Was um alles auf der Welt das sein mag!! Der Raum ist praktischerweise direkt unter meinem Englischraum, also sind die 7 Minuten Pause, die zwischen jeder Stunde sind, mehr als ausreichend. Ich suche mir einen Platz in der Mitte der noch leeren Klasse aus und begucke recht neugierig die Mitsch�ler, die nach und nach eintreffen. Als es schlie�lich zum Unterrichtsbeginn l�utet, sind wir nicht mal 10 Leute, sieht also nach einem ganz lustigen Kurs aus. Und dann betritt Mr Zeldon den Raum.
Mr Zeldon. Ein einzigartiger Mensch - auf den ersten Blick zwar eher einzigartig merkw�rdig, aber gut. Wir geben jedem noch so merkw�rdigen Lehrer eine Chance! Und die positiven Auswirkungen davon werden sich schon bald bemerkbar machen.
Und so h�re ich interessiert zu, wie Mr Zeldon uns erkl�rt, dass dieser Kurs eigentlich gar nicht enviromental science ist, da er das Fach gar nicht mag, sondern horticulture, was wohl so etwas wie angewandte Biologie verbunden mit G�rtnern ist, das w�rde das Schulministerium aber nicht als Fach anerkennen und deshalb bla bla bla....
Lustig lustig! Anschlie�end haben wir das leere Gew�chshaus besichtigt, das wir wohl ab sofort f�llen werden so gut es geht.
Als mein erster Schultag um etwa 15 Uhr zu Ende ist, bin ich sehr ersch�pft. Aber immerhin habe ich jetzt einen ersten Eindruck von dem, was ich in den n�chsten Tagen, Wochen und Monaten tun werde! Jetzt kann ich anfangen, mein Leben zu leben - MJ beginnt diesen Abschnitt damit, direkt noch am Nachmittag zu ihrer neuen Familie zu ziehen. Dadurch ist auch der dritte Mensch, den ich in dieser Stadt schon kenne, besch�ftigt, also gehe ich noch in die Stadt und kaufe ein Schlo� f�r meinen Spind. Wieder zu Hause setze ich mich vor den Fernseher und versuche, mich auf irgendeine show zu konzentrieren, aber es dringt kein englisches Wort mehr bis zu meinem Gehirn vor. Ich lege mich auf der couch hin, und habe dadurch das Gew�chshaus und die Turnhalle von SCS im Blick. Meine Schule.

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