Mein Austauschjahr in Irland

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Geschichte des "CanadianRugbyGirl"

Die Gastfamilie Teil1

Aber schlie�lich, nach diesen Tagen der Notbesch�ftigung, der wunderbaren Begegnungen mit unglaublich interessanten und netten Menschen aus so vielen verschiedenen L�ndern, der ersten Erfahrung der kanadischen Mentalit�t, ist es schlie�lich so weit:
ER IST DA, DER TAG ALLER TAGE:
Freitag, 31. August 2001
Meine Ankunft in Simcoe
Diane holt mich um 10 Uhr ab, aber MJ ist nicht im Wagen: Sie ist nicht rechtzeitig mit dem Packen fertig geworden... Das f�ngt ja gut an!! Also fahren wir nach einer kurzen Verabschiedung von Linda (Bob ist im Stall und Gaby schl�ft noch total ersch�pft nach einer durchweinten Nacht - es war ihr Geburtstag und sie hatte verst�ndlicher Weise schlimmstes Heimweh) zur�ck zu Dianes Farm und holen MJ ab.
Anna, die Mexikanerin, ist schon auf und verabschiedet sich von MJ unter Tr�nen - mir wird klar, dass ich schon alleine durch die Tatsache, dass ich bei Bob und Linda und nicht bei Diane gewohnt hab, nicht so verbunden mit den anderen ATS bin wie die gl�cklichen Heimatlosen auf Dianes Farm.
Ich setze mich auf den Beifahrersitz, da MJ mir in der Nacht zuvor gestanden hat, dass sie mit Diane �berhaupt nicht klarkommt, also will ich es ihr ersparen, eine lange Autofahrt neben ihr zu verbringen. MJ versteckt sich also hinten zwischen den Koffern und zieht ihre Kopfh�rer auf, ich unterhalte mich mit Diane und kriege viele unbezahlbare insider Tipps einer erfahrenen Gastmutter und YFU Mitarbeiterin. Ich f�hle mich geborgen und wohl, und habe trotzdem Angst vor dem, was mich in Simcoe erwartet.
Leider wird meine Ankunft in meinem neuen Zuhause noch herausgez�gert, da Diane einen 'kurzen' Zwischenstop im YFU Hauptb�ro in London einlegen muss - "kurz" wie in "Entfernung-zu-Nachbarn-kurz" oder wie "wartet-bis-ich-wieder-da-bin-kurz"....
Ich lotse Diane schlie�lich durch das kanadische Highway-System (hey, wer ist hier einheimisch und wer fremd????) und wir kommen ungef�hr viertel vor 3 in Simcoe an - und wir sollten bis 3 Uhr in der Schule gewesen sein um uns anzumelden!
Diane sieht das gelassen und ich versuche das Kribbeln in meinem Bauch zu unterdr�cken, als ich die Stufen zum Haupteingang meiner Schule hochsteige - meine Schule. Meine!
Im Seketeriat begr��t uns eine mittelm��ig freundliche Sekret�rin und eine unglaublich freunliche (und unglaublich dicke) Vize-Direktorin.
Die erste �berraschung: Alles, was wir tun m�ssen, um uns anzumelden, ist ein einziges Blatt auszuf�llen! Nun das war einfach...
Aber schon bei der dritten Zeile stocke ich: "Name you prefer to be called" - hei�t das, ich kann einen Namen angeben, einen anderen als meinen eigenen, mit dem ich dann angesprochen werde??? Die Vize-Direktorin guckt, als w�re das das normalste dieser Welt und ich schreibe, nach einem kurzen Seitenblick zu MJ, die "MJ" auf dieser Zeile eintr�gt (sie kann wohl auf all die Mary-Josy's verzichten", "Carrie".
Ab sofort bin ich also "CARRIE."
Mein neues Leben beginnt - Carries Leben beginnt.
Und stockt schon wenige Zeilen weiter: Name und Adresse der Erziehungsberechtigten.
Mmmh.... "Diane?? Wie hei�en eigentlich meine Gasteltern????" Sie guckt mich verwundert an und sagt "Something like Sheppard or so... I don't really know, actually"
Na toll!
In diesem Moment kommt eine �ltere, kurzhaarige, relativ d�nne und gro�e Frau in das Seketeriat. Mein Herz h�pft einen Moment - bis sie sich als Joan Bertrand vorstellt: MJ's temporary host mother.
Wir begr��en uns herzlich und sie und MJ machen sich sofort daran, MJ's Unterlagen auszuf�llen. Dann erkl�rt uns die Vize-Direktorin das Schulsystem und dass wir aus uns vorliegenden Unterlagen unsere Kurse aussuchen und diese am Montag bei ihr w�hlen sollen (die Schule f�ngt erst Dienstag an).
Mein Anmeldeformular liegt immer noch halbfertig vor mir und ich drehe den Bleistift ungeduldig zwischen meinen Fingerspitzen, eine schlechte Angewohnt meinerseits. Diane, MJ und Joan unterhalten sich angeregt und ich h�re nur mit halben Ohr hin. In Gedanken w�nsche ich meine Gastmutter her und als die T�r sich �ffnet, kann ich kaum noch richtig atmen und meine Augen richten sich mehr als gespannt auf die Person die jetzt den Raum betritt....

Meine Gastmutter.
Meine mom, meine s��e kleine liebe mom, die eine der wichtigsten Personen meines ATJ war und f�r immer in meinem Leben bleiben wird.
Pl�tzlich stand sie vor mir und ich war �berhaupt nicht in der Lage, klar zu denken oder die Bedeutung dieses Moments zu erfassen. Diane sieht sie, geht auf sie zu und sagt "Well hello Sandy! So nice to see you again.... well this is Carrie" und Sandra Sheppard macht einen Schritt auf mich zu. Ich sehe auf eine etwa 1,65 m gro�e Frau herunter (deren Umarmungen f�r die n�chsten 3 Monate der einzige Halt in meinem Leben sein werden), ziemlich rundliche Figur, aber sehr energisch wirkend, mit schwarz-grauem, kinnlangen Haar, klaren grau-blauen Augen (wie sehr wird es mir weh tun, wenn ich diese Augen das erste Mal weinen sehe) und einem freundlichen L�cheln (hinter dem sich so viel Traurigkeit versteckt).
Ich kann heute, etwas mehr als zwei Jahre sp�ter, nicht mehr sagen, ob sie mir die Hand gesch�ttelt hat oder sich einfach nur vorgestellt hat, aber ich werde nie diesen bestimmten, sachlichen, bodenst�ndigen Eindruck vergessen, den sie auf mich gemacht hat.
Ohne langes Herumreden stellt sie sich neben mich, sieht auf das Anmeldeformular und f�ngt an, mir ihre Daten zu diktieren. W�hrend ich mich stark konzentriere um das englische Alphabet richtig zu Papier zu bringen, erz�hlt sie mir durch diese Daten alles, was ich erst mal �ber meine Gastfamilie wissen m�chte:
Meine Eltern hei�en Ron und Sandra Sheppard, sie leben in Simcoe, sind Mitte 50, sie arbeitet als Rezeptzionistin bei einem Zahnarzt und er als custodian, also eine Art Hausmeister, in einer Grundschule.
Na also! So schwer war das doch gar nicht - immerhin wei� ich jetzt schon mal wo und mit wem ich leben werde Fehler! Textmarke nicht definiert.
Wir geben mein Formular ab, verabreden uns mit der Vize-Direktorin f�r Montag und gehen durch die Schule - eine kleine pers�nliche Tour, da wir bis jetzt nur das Sekretariat und die Toiletten gesehen haben, auf die MJ und ich uns direkt nach der Ankunft gefl�chtet haben, um noch mal unser �u�eres Erscheinungsbild f�r die erste Begegnung im Spiegel zu �berpr�fen und um den Kakaofleck aus meiner Bluse auszuwaschen; irgendwas muss doch immer schief gehen!!
Als wir ein paar Stufen und einen lang Gang runtergelaufen sind, stehen wir vor einer T�r, dem kleinen Hintereingang meiner Schule. Sandy zeigt aus dem Fenster daneben und deutet auf die andere Seite des football fields (wie oft werde ich noch FAST zu sp�t �ber dieses Feld rennen, rutschen, stolpern - wie sehr werde ich mich noch auf diesem Feld qu�len!) auf eine Reihe H�user: "That is where we live."
Mein Zuhause!! Leider hab ich vor lauter Aufregung nicht drauf geachtet, auf welches der H�user sie gezeigt hat, aber ich habe eine ziemliche starke Vermutung, die sich kurz darauf best�tigt, als wir uns wieder in Dianes Auto gestopft haben, einmal um die Schule herum gefahren sind und vor Nummer 49 halten. "Hundeh�tte" ist mein erster Gedanke, der sich noch verst�rkt, als ich die Stufen hinaufsteige, sich Sandy in der T�r noch mal umdreht und fragt "You aren't afraid of dogs, are you?" Bevor ich Zeit habe zu antworten, f�llt mir ein riesiger zotteliger K�ter an den Hals, und ein zweiter schmei�t sich mit so einer Wucht gegen meine Beine, dass ich fast den Halt verliere, und meinen einen Koffer abstellen muss um mich wieder zufangen. Diane verabschiedet sich schnell aber herzlich, und pl�tzlich steh ich in meinem neuen Wohnzimmer.
Sandy rei�t die beiden Hunde an ihren Halsb�ndern von mir und scheucht sie aus dem Zimmer, richtet sich wieder auf und erkl�rt mir, dass das Remi und Shadow seien. Meine �Gastbr�der', wenn man so will. Schnell sehe ich mich um, und h�re kaum richtig zu, als sie mir erkl�rt, dass die Familie normalerweise diese Haust�r nicht benutzt (die auf mich schon merkw�rdig genug wirkte: Das typische Fliegenschutzgitter und dann eine einfache Holzt�re), aber dass sie es f�r meinen Einzug passender fand, als den normalen Hintereingang durch die K�che zu nehmen.
Das Wohnzimmer wirkt auf mich sehr simpel, gut bewohnt und ein bisschen heruntergekommen:
Der Holzfu�boden ist gr��tenteils von einem sehr zotteligen, vergilbten, langhaarigen br�unlichem Teppich bedeckt, dem man die Kau- und Sabberlust der Hunde ansehen kann. Ebenso den beiden Sofas, von denen die eine mehr schlecht als recht auf ihren kurzen Beinchen steht, und die andere nur wenige Zentimeter h�her als der Boden zu sein scheint. Au�erdem steht neben der wackeligen-Beine-Couch noch eine altmodische Stehlampe, ein durchgesessener Sessel (der bald sowohl mein Lieblings- als auch mein Stammplatz werden sollte) und gegen�ber von den Sitzpl�tzen der ziemlich gro�e Fernseher, der in meinen absch�tzenden das einzige in dem Zimmer zu sein scheint, das noch mehr als 50$ wert zusein scheint (so ver�chtlich ich auch erst auf alles herabsehe, umso liebevoller verabschiede ich mich in 11 Monaten davon). Auf einer alten Holzkommode steht eine uralte Stereoanlage mit Plattenspieler, in einem Wandregal ist ein bisschen Nippes ausgestellt, und damit ist der etwa 4x5 Schritte gro�e Raum ausgef�llt.
Dem Eingang gegen�ber ist ein leerer T�rrahmen, der in die K�che f�hrt - oder vielmehr in den Teil der K�che, der in die Treppe und das Elternschlafzimmer �bergeht. Sandy zeigt mir kurz die K�che, die auf mich wenig gr��er als ein Flur wirkt, das Elternschlafzimmer, das mit einem Doppelbett und einer Kommode vollgestopft wirkt, das kleine Bad, in das nur eine Toilette und ein Waschbecken passt, und schlie�lich die Treppe, die in �meine Welt' f�hrt.
Die Hunde begleiten uns den halben Weg nach oben, was sich als schwierig erweist, da sie mir ihren Krallen auf den glatten Holzstufen ausrutschen, und damit Sandy und mir in die Beine fallen, da die Treppe zu schmal f�r einen ausgewachsenen Hund und einen Menschen nebeneinander sind. Au�erdem sto�en die Hund bald auf Wiederstand: Vom Treppenabsatz faucht uns ein gro�er, wirklich gro�er, grauer Kater entgegen - Smudge stellt sich vor.
Meine Gastmutter tritt den Kater aus dem Weg und schickt die Hunde nach unten, dreht sich nach rechts und geht an dem Badezimmer vorbei in mein Zimmer.
Mein Zimmer!
Mein Reich, meine Welt, mein zu Hause, mein - Ja ich bin mir bewusst dass ich mich wiederhole! Es ist nur alles so neu, so aufregend!!!!
Sandy tritt zur Seite um mich in mein Zimmer zu lassen. Ich stelle meinen Koffer ab und nehme alles in mich auf; die blaugestrichenen W�nde ("vor erst einem halben Jahr hab ich mein Zimmer in Deutschland von Blau in Gelb umgestrichen - und jetzt sind wir wieder bei Blau!" schie�t mir durch den Kopf) an denen ein neonfarbiges Poster h�ngt (bald w�rde ich herausfinden, dass es einen gro�en Riss in der Wand verbirgt, und kurz darauf mit einem "Save the last dance"-Poster ersetzen - aber ich greife schon wieder vor), die T�r zu dem Wandschrank, die sich hinter der ge�ffneten Zimmert�r verbirgt, die kleine Kommode die links von mir unter dem kleinen Fenster steht, die etwas gr��ere die den Rest der Wand ausf�llt, mein Bett, dessen Breite das Zimmer (bis auf etwa einen gro�en Schritt Platz zwischen T�r und Bett) fast ausf�llt und dessen Kopfende sich zwischen Wand und Wandschrank quetscht - mein Zimmer.
Meine Gastmutter sagt etwas von wegen 'Zeit f�r mich um mich frisch zu machen', und geht wieder nach unten, laut mit den Hunden schimpfend.
Ich setze mich auf mein Bett, seh mich um und sehe so viele M�glichkeiten, dieses Zimmer zu meinem Zimmer zu machen (in dem ich noch so viele Tage weinend beginnen werde, in dem ich fast verzweifeln und doch wieder Mut fassen werde, in dem ich endlose Telefonate f�hren werde, in dem ich mich geborgen und wohl f�hlen werde, in dem ich die sch�nsten Gespr�che mit meinen Freundinnen haben werde, in dem ich meinem Freund von meinem deutschen Leben erz�hlen werde, in dem ich mein Herz dem Kater aussch�tten werde, in dem ich von vielen weiteren Chancen tr�umen, und vielen verpassten Gelegenheiten nachtrauern werde, in dem ich immer einen Spiegel vermissen werde, in dem ich versuchen werde, durch abendliches Training dem Austauschsch�lerspeck entgegen zuarbeiten, in dem ich mich f�r die aufregendsten N�chte meines bisherigen Lebens fertig machen werde und in dem ich einfach ich sein werde. Einfach ich.)

Stellt euch vor, jemand w�rde sich am ersten Abend eures ATJ mit euch hinsetzen, und eurer ganzes Jahr vor euch ausbreiten. Euch erz�hlen, was auf euch zu kommt, wo es schwierig wird, und wo ihr k�mpfen m�ssen werdet. W�rdet ihr euer Jahr in Angriff nehmen, wenn ihr schon im vorraus wissen w�rdet, wie hart es wird? Oder w�rdet ihr den leichteren Ausweg nehmen?

So in der Art gestaltete sich mein erster Abend bei meiner Gastfamilie.
Nachdem mein Dad nach Hause gekommen war, und wir die ersten grunds�tzlichen Regeln besprochen hatte (solange meine Gasteltern wissen, wo ich bin, was ich mit wem dort tue und wann und wie ich nach Hause komme, kann ich "tun und lassen" was ich will - vorerst), sa� ich mit meinen Gasteltern im Wohnzimmer und meine Mom wurde ernst.
Auf dem Kaminsims im Wohnzimmer stehen Fotos, die meine Mom mir jetzt erkl�rte: Das Familienfoto in der Mitte, der eine Sohn bei seiner College Graduation und seiner Hochzeit rechts, der andere mit seinem Hund links, daneben rechts drei ATS und links vier, jeweils die school pics. Nach und nach stellte sie mir die einzelnen vor: "Das ist Val aus den Niederlanden... die hat es nicht sehr weit gebracht, war viel zu sch�chtern. Das ist Freddy, der war auch sehr ruhig, und sehr einsam w�hrend seines Jahres. Und das hier, das ist ...." Ziemlich schnell war mir klar, dass auf der linken Seite die "Versager" aufgereiht waren... der Sohn, der keinen Uni-Abschluss und noch nicht mal eine Freundin hat, die Austauschsch�ler, die in den Augen meiner Gasteltern versagt hatten. Angst machte sich langsam bemerkbar, pl�tzlich f�hlte sich die Luft im Wohnzimmer stickig an. Es wurde nicht besser, als meine Gastmutter das Foto von Miki in die Hand nahm: "Das ist Miki, sie ist unsere japanische Tochter. Die erste YFU-ATS die wir hatten; die anderen waren mit Rotary bei uns, daher auch nicht so lange. Aber Miki... ach sie fehlt mir immer noch" Sie stellte das Foto zur�ck auf die rechte Seite neben das Hochzeitsbild, und das zweite Bild von Miki, auf dem sie beim Tanzen zu sehen ist. S��, keine Frage - aber wenn Miki der 'erfolgreiche' Typ ATS ist, geh ich am besten direkt nach Hause!! Schlie�lich zeigt Sandy auf das letzte Bild: "Natalia. Sie war so unglaublich lustig, wir hatten so viel Spass mit ihr! Ach Gott, was haben wir gelacht. Sie war so ein Wirbelwind, mit ihr war st�ndig was los!!" Lustig? Spa�? Wirbelwind? Ich f�hl mich eigentlich momentan mehr mit Val verbunden, der Niederl�nderin die sich stundenlang unter der Dusche versteckte, um heimlich weinen zu k�nnen.
Zweifel macht sich breit, ich versuche tapfer und von mir �berzeugt zu l�cheln und merke selbst, wie hilflos meine "oh i see, yes, okay, yes" klingt, das ich als einzige Antwort auf diese "Austauschsch�ler und ihre Schicksale in Simcoe"-Pr�sentation wei�.
Ziemlich demotiviert setze ich mich wieder auf die Couch, wo meine Gasteltern dann das ehrlichste Gest�ndnis ablegen, das ich jemals geh�rt habe:
"Um ganz offen zu sprechen: Wir wollten keine Austauschsch�lerin mehr. Wir hatten genug, wir k�nnen nichts mehr bieten, wir finden es nicht fair einen jungen Menschen wie dich in unser Haus zu holen und ihm damit die Chance auf besseres zu nehmen.
Als Diane (national YFU director) angerufen hat, um zu fragen, ob wir eine Sch�lerin zumindest zeitweise aufnehmen w�rden, haben wir ihr erkl�rt, dass wir es den Sch�lern gegen�ber ungerecht finden, sie nur zeitweise aufzunehmen - entweder ganz oder gar nicht. Also meinte Diane, sie w�rde uns eure Profile zuschicken, damit wir unseren ATS aussuchen k�nnen. Wir haben lange �berlegt, und uns f�r dich entschieden - weil du am j�ngsten bist.
Aber uns ist sehr wichtig, dass du verstehst, das unsere Entscheidung nicht entg�ltig ist. Das soll nicht hei�en, dass wir dich rausschmei�en!! Aber wir wollen dir die Entscheidung �berlassen, ob du bei uns bleiben m�chtest. Wir k�nnen dir nichts bieten, und es wird sicherlich kein langer Urlaub bei uns, wir k�nnen uns teilweise Dinge nicht leisten, die sich andere sehr wohl leisten k�nnen - und deshalb wollen wir dir die M�glichkeit offen halten, dir eine neue Familie zu suchen. Wir werden dir nicht b�se sein und dir auch keine Probleme machen, wenn du dich gegen uns entscheidest.
Aber falls du dich entscheidest, bei uns zu bleiben, versprechen wir dir, dass du von dem Moment an unsere eigene Tochter bist, und dass wir alles f�r dich tun werden, was uns m�glich ist."

Unn�tig zu sagen, wie ich mich entschieden habe, oder?

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