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Ideen, Erlebnisse und Kommentare zu Ereignissen. Kurz, alles was mich so besch�ftigt.
Persönliche Links
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Thursday, August 29, 2002
Wie kann man verhindern, dass ein einzelner Wassertropfen verdunstet? Ich bin immernoch voll von der Energie von Samsara, einer deutsche Produktion, von einem indischen Regisseur inszeniert und in Ladadk gefilmt. Ich bin immer wieder beeindruckt von den Bildern der rauhen Bergwelt des Himalayas. Auch die Geschichte die der Film erzählt ist interessant: Ein Buddhistischer Mönch ist vor die Frage gestellt �Was ist wichtiger: Sich tausend W�nsche zu erf�llen oder einem einzigen zu widerstehen?�. Diesem Film kann ich guten Gewissens 5 Sterne geben!
Sunday, August 25, 2002
Saturday, August 24, 2002
Ich m�chte euch auch gerne mal von den Filmen erz�hlen, die ich k�rzlich gesehen habe. Obwohl etwas lang, kann ich den letzten Bollywood Streifen Lagaan empfehlen. Obwohl etwas lang ist er sehr farbenfroh und lebending und hat durchaus einen Charme. Er zeigt Geschichte auch einmal aus einem anderen Blickwinkel. Wenn du 4 Stunden �brig hast ist er zu empfehlen.
Thursday, August 22, 2002
Ja, ich befinde mich wieder auf einem anderen Kontinent. Das Wetter ist so ziemlich verschieden vom heissen und trockenen Iran ... ![]()
Saturday, August 17, 2002
Bin gerade zur�ck von einer 3-t�gigen Reise nach Isfahan. Leider hatte ich den Eindruck, dass alle wichtigen Geb�ude der Stadt gerade renoviert werden, auf jedenfall hatte es �berall Bauger�ste die mein photographisches Auge nicht sehr sch�tzten... ![]()
Monday, August 12, 2002
Nachrichten Ich habe mir schon immer gew�nscht, dass die Medien mehr "gute", oder doch zumindest relevante Nachrichten bringen w�rden. Vor ein paar Tagen ist mir das t�gliche E-mail Bulletin des Environment News Service, ENS in die mailbox geflattert mit vier Artikeln, die von absolut grundlegender Wichtigkeit sind, die ich aber bis jetzt nirgends in den "normalen" Medien gesehen habe: Die Menschheit verliert Wildniss f�r 250 Milliarden Dollar im Jahr. Wie eine Studie ergeben hat ist der Ertrag von einem St�ck Land bis zu 100 mal kleiner als wenn man es einfach in seinem originalen, wilden Zustand belassen h�tte. Es werden Beispiele zitiert, wie der tropische Regenwald in Kamerun der in kommerzielle Landwirtschaft umgewandelt wird, oder die Mangroven in Thailand die man abholzt und zu Fischfarmen macht, oder die Philippinen, wo man Korallenb�nke sprengt um leichter Fische zu fangen. Der ganze Artikel ist auf ENS . Genetische Manipulationen helfen "Unkr�utern". Zum ersten Mal wurde bewiesen, dass Gene von manipulierten Nutzpflanzen sich in wilde Pflanzen in der Umwelt verbreiten. Diese Gene haben das Potenzial auch unerw�nschte "Unkr�uter" st�rker und resistant zu machen. Artikel auf ENS. Naja, nach den schlechten Nachrichten auch mal eine Gute: Der Premierminister der kanadischen Provinz Nunavut verteidigt das Kyoto Abkommen. An einer Konferenz in Halifax hat Paul Okalik sich gegen einen Antrag gestellt, der die kanadische Bundesregierung dazu Auffordern sollte, das Kyoto Abkommen nicht zu implementieren. Der Antrag wurde von Ralph Klein, dem Premierminister der Erd�l reichen Provinz Alberta gestellt, der sich um die �konomische Stabilit�t der Provinz f�rchtete. Als Okalik darauf aufmerksam gemacht wurde, dass sein n�rdliches Inuit Territorium von den Transferzahlungen des Erd�l reichen S�dens abh�ngig sei, antwortete dieser mit einer Geschichte die er k�rzlich mit seinen Kindern erlebt hatte. Er erz�hlte von seinem Versuch einen Fluss zu �berqueren der normalerweise sehr wenig Wasser tr�gt im Sommer. Dieses Mal hingegen sei es zu gef�hrlich gewesen wegen den Wassermassen die von den schmelzenden Gletschern abflossen. "Sie k�nnen Ihr Geld behalten" sagte er, und erkl�rte dass die globale Erw�rmung eine direkte Gefahr f�r die Lebensweise der Inuit darstelle. Artikel auf ENS. Die n�chste Geschichte h�rt sich wie aus einem Bericht aus dem 19. Jahrhundert an: Invasion des Peruanischen Urwaldes. Der Artikel berichtet �ber die Invasion von gesch�tzten Mahagoni W�ldern im s�d�stlichen Peru durch Firmen die illegal die gesch�tzten B�ume f�llen wollen. Es gab Verletzte in Auseinandersetzungen mit den Ureinwohnern des Gebietes. Artikel auf ENS.
Thursday, August 08, 2002
Wednesday, August 07, 2002
Generelle Neuigkeiten Ich habe jetzt nicht so viel geschrieben in den letzten Tagen. Das kommt auch davon weil ich im Moment sehr mit der Arbeit besch�ftigt bin. Es ist meine letzte Woche in Mashhad, und zugleich auch die letzte Woche wo unser B�ro voll arbeitet. So habe ich die ganze Woche damit verbracht, Abschiedsbesuche zu absolvieren. Zugleich muss ich auch zugeben, dass mir die Hitze auch ein bisschen zu schaffen macht. Gestern war es 37 Grad, und bis am Samstag sollen die H�chsttemperaturen bis auf 40 Grad steigen.
Saturday, August 03, 2002
Nachrichten aus dem Iran Heute sind mir zwei Artikel in the Donnerstagsausgabe der englischsprachigen Iran News aufgefallen. Der erste berichtete �ber einen neuen Erlass der alle L�den und Restaurants in Teheran verpflichtet um Mitternacht zu schliessen. Wie Ahmad Mahmudi, der Police Information Chief Colonel, bekannt gab, sei das eine Massnahme um die "Soziale Disziplin" zu verbessern, ohne zu sagen was er damit genau meint. Die Bewohner der Stadt sind ver�rgert, und die H�ndler beklagen sich das ihnen bis zu 30% Umsatz verloren ginge. Eine junge Frau beschwerte sich und bezeichnete das Dekret als ein Ausgangsverbot. Die Leute in Teheran sind Nachtmenschen, und viele Restaurants, Schnellimbissbuden und L�den sind im Sommer bis um 3 Uhr morgens ge�ffnet. Die Massnahmen werden im Lichte der verst�rkten Auseinandersetzungen zwischen den Konservativen und den Reformisten gesehen. Der zweite Artikel nimmt auf eine Meldung der nationalen Nachrichten Agentur IRNA bezug, wonach neun private Musikschulen in der s�dlich von Teheran gelegenen Provinz Qom geschlossen wurden. Der Bericht beklagt, dass es schon jetzt viel zu wenige kulturelle Aktivit�ten g�be f�r junge Leute w�hrend den Sommerferien. Die konservative Zeitung Jomhuri-e-Eslami hingegen begr�sste den Schritt und schrieb "Der Feind hat schon immer Kunst und Musik benutzt um unsere nationale Identit�t und Kultur zu zerst�ren." Der lokale Polizeikommandant Ahmad Moqassemi meinte das "gewisse Studenten religi�se islamische Werte nicht respektieren w�rden", ohne weiter zu elaborieren. Normalerweise ist das Lehren von Musik unterst�tzt im Iran. Westliche Musik wurde vor drei Jahren erlaubt, aber Frauen d�rfen immer noch nicht am Radio oder Fernsehen solo auftreten, und auch keine Konzerte geben wo M�nner zuschauen.
Thursday, August 01, 2002
Neue Webseite! Hier ist sie, die neue Webseite mit den Photos von den Ruinen. Eine kleine Auswahl von den insgesamt 50 Bildern die ich machte. Viel Vergn�gen beim Anschauen!
Letzten Dienstag war ich auf einem kleinen Ausflug an die iranisch-afghanische Grenze. Es war eigentlich eine lange Fahrt - 3 Stunden in jede Richtung - nur um einen Stempel zu holen. Auf dem R�ckweg sahen wir so braune H�gel in den Feldern auf der linken Strassenseite. Als wir die Strasse verliessen und uns n�herten stellte sich heraus, dass es alte Ruinen sind. Wie uns der lokale Begleiter erkl�rte sei es eine der alten Karavensereien (mittelalterliche Autobahnrastst�tten, sozusagen). ![]() Gem�ss dem Reisef�hrer datiert der Ort wahrscheinlich aus der Zeit von Schah Abbas I. (1587 - 1629). Abbas I. baute ein Netzwerk von 999 Wegstationen f�r Karavanen. Die Periode der Safaviden ist bekannt f�r die phantastischen Kunstwerke und Geb�ude die zu dieser Zeit produziert wurden. Sie wird manchmal auch als das dritte grosse persische Reich bezeichnet.
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