Freitag, 25. August Kimberley
Samstag, 26. August 1995 Kimberley - Kapstadt
Sonntag, 27. August 1995 Kapstadt
Montag, 28. August 1995 Kapstadt - Kap der guten
Hoffnung - Kapstadt
Dienstag, 29. August 1995 Kapstadt
Mittwoch, 30. August 1995 Kapstadt - Johannesburg
Donnerstag, 31. August 1995 Johannesburg - Mainz
Der heutige Tag war mehr oder weniger ein Pausenfüller. Denn Kimberley hat für uns vor allem wegen seines Bahnhofs eine besondere Bedeutung: Wenn alles klappt, geht es heute Abend auf unsere letzte Reise mit dem endgültigen Ziel unserer Reise: Kapstadt. Da der Zug aber erst um 21h00 aus Südafrikas Hauptstadt Pretoria kommend losfahren soll, haben wir den ganzen Tag nun Zeit, die Sehenswürdigkeiten dieses Nests kennenzulernen. In Südafrika fahren nicht nur die Züge in „Höchstgeschwindigkeit" durchs Land, denn die Arbeitsgeschwindigkeit bei der Auszahlung von Reiseschecks, ist ebenfalls sehr „hoch". Nach einer geschlagenen Dreiviertelstunde hatten wir die letzten Schecks in Rand umgetauscht!!! Anscheinend ist doch noch nicht alles in Südafrika auf die europäisch-amerikanische Stressgesellschaft umgestellt. Vielmehr entdecken wir immer wieder ein bißchen das Afrika, das wir eigentlich auf der Vic-Falls-Brücke verlassen haben.
Nachdem wir nun die letzten Schecks getauscht hatten, mußten wir mit den wenigen Rand äußerst sparsam wirtschaften. Glücklicherweise ist Südafrika aber ein „Kartenland". Die Kreditkarten werden eigentlich überall akzeptiert. So konnten wir uns es auch leisten, „The big hole" und das „Open Mine Museum" anzuschauen. Dies sind die beiden Hauptattraktionen Kimberleys. „The big hole" ist das größte bzw. tiefste von Menschenhand gegrabene Loch der Welt. Dem Inhalt des 1100m tiefen Lochs wegen verdient Kimberley überhaupt seine Existenz: Diamanten! Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Diamanten hier gefunden. Nach und nach entstand ähnlich wie in Alaska eine Art Goldgräberstadt. Das am Rande des Lochs gelegene „Open Mine" Freilicht-Museum zeigt die Lebensweise in Kimberley vor mehr als 100 Jahren. Es sah hier wirklich so aus, wie im Wilden Westen. Der Menschenschlag, der sich hier niederließ ähnelt sicher auch dem in den Städten in Nordamerika zur gleichen Zeit. Wir fanden sogar eine deutsche Evangelisch- Lutherische Kirche, in der alles in Deutsch verfaßt ist.
Nachdem wir den Nachmittag in einem anderen Jahrhundert „verbracht"
hatten, ging es zum
Zeltabbauen und zurück zum Bahnhof, um auf den Zug nach Kapstadt
zu warten. Dieser hatte „lediglich" 1h15 Verspätung und gegen kurz
nach 22h setzte sich der „Trans Karoo" mit uns an Bord in Richtung Kapstadt
tatsächlich in Bewegung. Vor uns liegen nun noch knapp 17 Stunden
Fahrt oder 1100 km, ehe wir unser Ziel erreichen werden.
Die Nacht im Liegewagen war äußerst ruhig gewesen. Gegen 8h00 morgens sind wir aufg wacht und waren von unserem Ziel nun nur noch 350 km entfernt. Die Verspätung haben wir mittlerweile sogar eingeholt, so daß es nun pünktlich von Bahnhof zu Bahnhof geht. Irgendwann heute morgen sahen wir aus dem Zugfenster in den Drakensbergen Schnee. Mittlerweile sind wir wirklich im tiefsten Winter angekommen. Nur gut, daß wir hier nicht aussteigen, sondern direkt nach Kaapstad fahren, wie die Südafrikaner sagen. Um 14h15 hatten wir es dann doch tatsächlich geschafft:
Nach 65 Tagen
ca. 18000 km
17 Ländern
3 Kontinenten
und
84 Breitengraden kamen wir nun im Bahnhof von Kapstadt an.
Nachdem wir unser letztes Hostel telefonisch vorreserviert hatten, ging es mit dem Minibus in einen Suburb von Kapstadt zum „Green Elephant". Dieses Hostel ist wahrscheinlich der angenehmste Übernachtungsplatz der ganzen Tour gewesen: Wir können hier kochen, es gibt einen Gemeinschaftsraum mit Video, Billardtisch und günstigen Castle Lager. Globetrotter was willst Du mehr? Wir akklimatisierten uns ein bißchen, ehe es zurück in die Stadt ging. Da heute Samstag ist, war die Stadt natürlich proppevoll, da jeder shoppen gehen wollte. Wir fuhren auch noch genau ins Herz der Konsumenten, in die Victoria & Albert Waterfront. Dies waren früher alte Hafendocks, ehe sie zu einer riesigen Shoppingmall umgestaltet wurden. Kapstadt erinnert mich daher eher an eine amerikanische Großstadt als an eine afrikanische Metropole. Spontan viel mir ein vielleicht nicht gerade adäquater Vergleich ein: Kapstadt hat mit Afrika soviel zu tun wie Malzbier mit Bier!!!
Dies ist wirklich nicht mehr das Afrika, was wir wochenlang bereist haben. Aber die Einwohner Kapstadts faszinieren mich trotzdem. Hier herrscht das totale Völkergemisch. Nicht nur Schwarze und Weiße tummeln sich in den vielen Cafés, Restaurants und Shops, sondern auch Inder und andere Asiaten, die als Sklaven hierher kamen. Da hier anscheinend jeder jeden heiratet, vermischt sich alles und man kann glücklicherweise keine Rassentheorie mehr aufstellen!!! Dieses Gemisch erinnert mich sehr stark an New York City. Neben dem Völkergemisch hat Kapstadt natürlich auch eine überwältigende Hintergrundkulisse zu bieten: Der Tafelberg throhnt im Hintergrund über der Skyline von Kapstadt, wenn er nicht gerade durch eine Wolkendecke verhüllt ist.
Den Tag ließen wir heute im „Green Elephant" ausklingen, da wir richtig Lust hatten mal wieder ein paar bessere Filme zu sehen, als das was wir in den vielen „Luxusbussen" ertragen mußten. Leider sollte man in Kapstadt auch nach Sonnenuntergang nicht mehr auf der Straße sein. Denn Kapstadt steht in der Kriminalitätsstatistik direkt hinter Johannesburg!!!
Eigentlich wollen wir heute den Tafelberg besteigen. Doch das Wetter spielte nicht mit. Die Wolken hingen total tief und es fing jeden Moment an zu regnen. Außerdem war es „saukalt": +15°C. Tja, das ist wohl der Südwinter am Kap. Wir änderten unsere Pläne und fuhren nach Downtown zur Stadtbesichtigung. Das Frühstück nahmen wir heute wahrscheinlich zum letzten Mal in einem dieser Take-Away Läden ein, da diese nur Cash akzeptieren und wir mittlerweile total „abgebrannt" sind. Alle warmen Mahlzeiten bereiten wir nun im „Green Elephant" zu. Glücklicherweise akzeptieren die Supermärkte hier Kreditkarten. So müssen wir uns um die Nahrungsmittelversorgung wenigstens keine Sorgen machen.
Kapstadt ist nach unserer einhelligen Meinung, nachdem wir die gesamte Stadt durchstreift haben, die schönste Stadt seit Istanbul. Für mich ist sie eine Mixtur aus amerikanischer Großstadt, holländischem Dorf und coolen afrikanischen Einwohnern. Viele Gebäude stammen noch aus der Kolonialzeit vor mehr als 100 Jahren, als die Holländer hier das Sagen hatten.
Nachmittags wurde das Wetter plötzlich wieder besser. Die Wolken
waren wie weggeblasen.
Plötzlich war der Tafelberg wieder sichtbar und Kapstadts einzigartige
Lage zog uns wieder in ihren Bann. Die Hafenrundfahrt, die wir dank unserer
Kreditkarte unternehmen konnten, rundete den schönen Tag ab, ehe es
wieder in den „Green Elephant" zum Filmeglotzen ging.
Zum ersten Mal auf der gesamten Reise machten wir uns heute unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln. Es war ein ungewohntes Gefühl auf einmal nicht mehr von den Fahrkünsten psychisch labiler Matatufahrer und ähnlicher „Helden der Landstraße" auf Gedeih und Verderb abhängig zu sein. Denn dank der Vermittlung durch Mitarbeiter des „Green Elephant" konnten wir heute einen Opel Astra für einen Tag mieten.
Anfangs war es als Fahrer ein ganz komisches Gefühl nach fast 70 Tagen autofahrerfreiem Lebens sich wieder hinters Lenkrad zu setzen. Und dann auch noch Linksverkehr! Wurden wir in den meisten bisher bereisten Ländern als Fußgänger von Autos bedroht, die wir wegen dem antrainierten erst nach links, dann nach rechts schauen, nicht sahen, ist es nun als aktiver Verkehrsteilnehmer natürlich noch ungewohnter, sich hier zurecht zu finden. Schließlich war aber der Linksverkehr noch das geringste Problem. Das Schalten mit der linken Hand und das Schauen erst nach rechts und dann nach links bereitete mir wesentlich größere Probleme. Nur sehr langsam gewöhnte ich mich an den „verkehrten" Verkehr. Ein weiteres Merkmal, daß wir das eigentlich Afrika längst hinter uns gelassen haben, ist eben die Tatsache, daß wir heute im Mietauto unterwegs sind. Denn im „richtigen" Afrika besitzt praktisch niemand ein eigenes Auto. Folglich kommt man mit öffentlichen Verkehrsmitteln wirklich überall hin. Südafrika ist aber im Gegensatz zu seinen nördlichen Nachbarn zumindest teilweise ein reiches Land, und daher ist der ÖPNV nur mittelmäßig ausgebaut. Um nun die sog. Kaphalbinsel mit dem Ziel: Kap der Guten Hoffnung zu erreichen, war der Mietwagen die einzige Möglichkeit.
Zuerst sind wir aber in die botanischen Gärten von Kirstenbosch gefahren. Diese liegen süd- östlich von Kapstadt, am Rande des Tafelbergs. Der Blick aus den Gärten hinunter auf Kapstadt war durch die bunten Blumen im Vordergrund wirklich wunderschön. Im Norden konnten wir wieder Schneeflecken auf den Gipfeln der Drakensberge entdecken. Doch die Kapregion bietet auch noch andere Genüsse, wie zum Beispiel Groot Konstantia. Dieses alte Weingut soll besonders gute Erzeugnisse liefern. Da sich unsere Reise dem Ende näherte, schlugen wir mit unseren Kreditkarten „gnadenlos" zu und kauften einige Weine als Souvenir für die lieben Daheimgebliebenen. Anschließend ging es dann auf die Panaromatour um die Kahalbinsel herum immer weiter nach Süden. Die Straße schlängelt sich an steilen Felswänden immer weiter in Richtung Kap der guten Hoffnung. Wir passierten ständig herrliche Buchten, die allerdings mit Algen durchsetzt waren. Mittags machten wir Rast an einem Strand und hatten diesen fast für uns alleine. Nur ein Pinguin und zahlreiche Baboons (Affen) beobachteten uns beim Futtern. Nach rund 80 km Fahrt erreichten wir den sogenannten Cape Point, der etwa 1 km östlich vom Kap der Guten Hoffnung liegt. Allerdings befindet er sich etwas südlicher als sein berühmtes Schwesterchen/Brüderchen und ist auch wesentlich spektakulärer, da er wesentlich höher liegt. Aber der Cape Point liegt vollkommen am Indischen Ozean und nicht am Übergang zweier Weltmeere, wie das Kap der Guten Hoffnung. Komischerwei- se fahren die meisten Touris dann auch gar nicht mehr dorthin, nachdem sie schon auf den Cape Point geklettert waren. Doch trotz seines unscheinbaren Aussehens, ist das Kap der Gu- ten Hoffnung sehr beeindruckend, da der Unterschied zwischen dem stillen Indischen Ozean und dem wilden Atlantik hier sichtbar wird. Westlich des Kaps wird das Wasser in großen Wellen gegen die Felsen geworfen. Östlich des Kaps liegt das Meer ganz ruhig da.
Zurück nach Kapstadt ging es über die Westseite der Halbinsel. Im mondänen Vorort Sea Point statteten wir dem Hard Rock Café (dem einzigen auf der gesamten Tour) noch einen Besuch ab, bevor es wieder zum „Green Elephant" zurückging. Abends gab es dann kulinarisch gesehen noch eine Besonderheit auf der Tour: Salat, Karotten, Tomaten und Gurken. Auf dieses Gemüse haben wir während der gesamten Reise wegen Hepathitisgefahr verzichtet. Nun bekamen wir doch tatsächlich am Ende der Tour noch einen richtigen Vitaminschock. Danach gingen wir schon relativ früh ins Bett, um den letzten Tourentag noch einmal richtig fit ins Auge zu blicken.
Heute wollten wir ein letztes Mal unsere bersteigerischen Fähigkeiten unter Beweis stellen, und vom Tafelberg aus hinunter in die Stadt laufen. Glücklicherweise spielte auch das Wetter mit. Nachdem wir im Hauptpostamt unsere (vorletzten) postlagernden Briefe abgeholt hatten, ging es per pedes zur Talstation der Cable Way, die uns auf den Tafelberg hieven sollte. Glücklicherweise akzeptiert die Gesellschaft der Seilbahngesellschaft ebenfalls Kreditkarten, sonst hätten wir tatsächlich unten bleiben müssen, denn wir sind mittlerweile wirklich total abgebrannt. Nach einer Dreiviertelstunde des Wartens schwebten wir in nur etwas mehr als 4 Minuten in 1000m Höhe. Die Aussicht auf die im Norden liegende Stadt war grandios. West- lich davon konnten man die Yuppie Town Sea Point nebst Hard Rock Café erblicken. Am Horizont sahen wir die verschneiten Drakensberge. Nachdem wir dieses Panorama zur Genüge in uns aufgenommen hatten, ging's auf Schusters Rappen über 1000 Höhenmeter bergab in die Stadt wieder hinein.
Zum Abschluß des Tages, zum Abschluß von Kapstadt und zum Abschluß der gesamten Tour ging es noch einmal zur Victoria & Albert Waterfront zum Kreditkartenbelasten. Danach hieß es Abschied nehmen von dieser schönen Stadt mit ihrer eindrucksvollen Kulisse. Etwas wehmütig ging es zurück zum „Green Elephant" um zu packen. Danach spielten Martin und ich noch ein letztes Mal eine Runde Billard, während Meik schon schlummerte.
Leon, der Chef des „Green Elephant", fuhr uns persönlich zum Flughafen von Kapstadt. Mit der südafrikanischen Gesellschaft Comair wurde das Ende der Tour eingeläutet. Gegen kurz vor elf starteten wir in Richtung Johannesburg, wo wir um 12h30 sicher landeten. Der Weiterflug nach Frankfurt war erst knapp 8 Stunden später, so daß für uns genug Zeit blieb, die postlagernden Briefe in der Hauptpost abzuholen. Da der Flughafentransfer in die Stadt für uns zusammen rund 60 DM gekostet hätte, fuhr nun lediglich ich alleine in die Stadt, um die Post abzuholen. Denn das waren wir den Absendern wirklich schuldig. Diese haben sich sicherlich Mühe gemacht, uns nach Afrika zu schreiben. Jetzt haben wir schon die Post in Khartoum nicht abholen können. Also war es für uns selbstverständlich, die Post in Jo'burg abzuholen, obwohl beim Gedanken an den schlechten Ruf, den Jo'burg begleitet, nicht unbedingt eine Freude aufkam.
Auf dem Ticket der Busgesellschaft, die mich nach Downtown brachte, wurde auch nicht um den heißen Brei geredet: „Für Tod oder Verletzungen des Passagiers wird keine Haftung übernommen". Dementsprechend fuhr der Bus dann auch in die Stadt, nachdem die Türen von innen verriegelt wurden: Ohne auch nur an einer roten Ampel anzuhalten, war ich ruckzuck in der Innenstadt. Dann lief auch ich schnellen Schrittes die wenigen Meter von der Busstation zum Post Office. Weiße bekam ich auf meiner „Besichtigungstour" gar nicht zu sehen. Diese trauen sich angeblich schon fast nicht mehr in die Innenstadt Jo'burgs und verschanzen sich lieber in den Villen in den Vororten rund um die Stadt. Doch wenigstens hatte sich der beschwerliche Weg zum GPO gelohnt. Mit einer guten Ausbeute trat ich dann den Weg zurück zum Flughafen an. Kaum 2 Stunden, nachdem ich den Airport verlassen hatte, war ich auch schon wieder da. Dann begann auch für mich zum letzten Mal das lange Warten auf die Weiterreise.
Pünktlich um 20h10 hob dann der Lufthansa Jumbo in Richtung Frankfurt
ab. Der rund 9500 km lange Flug sollte nur rund 10 Stunden dauern. Die
Strecke, die wir in etwa 10 Wochen zurücklegten, flogen wir in nur
einer Nacht wieder nach Hause. Ich blieb praktisch die ganze Nacht wach,
um auf den Bildschirmen mitzubekommen, wo wir uns nun gerade auf dem schlafenden
Kontinent befanden. Trotz gutem Service an Bord hatte ich keine besonders
große Lust nach zu Hause zurückzukehren…
Nach einem relativ ruhigen Flug landeten wir um 06h36 auf dem Rhein Main Flughafen in Frankfurt und kamen am Gate B23 an. Am Gate wurden wir von 2 ehemaligen Azubikollegen der Flughafengesellschaft begrüßt. Das war wirklich eine gelungene Überraschung!!! Hinter der Gepäckausgabe empfingen uns dann mehrere Freunde (Alex, Pia, Martins Geschwister etc.) mit einem riesigen Plakat. Bei mir kam nun doch ein wenig Freude auf, und so langsam konnte ich mich mit dem Gedanken anfreunden, daß der Alltag wieder mein Leben bestimmen wird. Daß ich schon eineinhalb Monate später auf die nächste Tour gehen würde, wußte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Aber alle weiteren Touren werden von mir sicherlich an dieser wunderschönen Reise gemessen werden. Es wird sicherlich schwer, noch einmal solche Mitreisenden wie Martin und Meik zu finden. Die 3er Konstellation hatte sich doch am Ende als die richtige erwiesen. Natürlich gab es auf der Reise Streit, aber wir hatten trotz aller Differenzen uns am Ende immer wieder vertragen. Ob einer von uns je wieder so eine lange Reise machen wird, bleibt offen. Aber diese Reise wird sicherlich keiner von uns je vergessen…
Zum Abschluß dieses Berichts möchte ich mich bei den Sponsoren Hannah, Astrid und Birgit bedanken, die uns das Tagebuch schön bebildert am Tage vor der Abreise schenkten. Dieses Tagebuch bildet die Basis dieses Reiseberichts. Außerdem möchte ich mich bei allen Briefe- schreibern bedanken, die weder Kosten noch Mühen gescheut haben, Post ins ferne Afrika zu schicken. Dank gilt auch unseren Eltern und Geschwistern, die uns moralisch und finanziell während der 10 Wochen unterstützt haben, und die sicher manche unruhige Minute ertragen mußten, weil sie nicht wußten, ob es uns gutging. Und ein großes Danke an die vielen Men- schen, die uns während dieser Reise spontan geholfen haben und diese Reise erst in dieser Art möglich machten!!!
Zum Inhaltsverzeichnis Zur vorherigen Woche